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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Reden wir über das Konzept der Religion oder die Institutionen die der Ausübung der Religion dienen, also Kath. Kirche, Islam usw.? Für mich ist das ein extremer Unterschied, weil anders als die Institutionen wirst du reliöse Menschen erst loswerden, wenn der Tod besiegt ist. Da können sich die Kritiker noch so sehr aufregen.

Und die Institutionen sind numal von Menschenhand erdacht und gelenkt und entsprechend fehlerhaft wie jeder einzelne von uns.
 
Reden wir über das Konzept der Religion oder die Institutionen die der Ausübung der Religion dienen, also Kath. Kirche, Islam usw.? Für mich ist das ein extremer Unterschied, weil anders als die Institutionen wirst du reliöse Menschen erst loswerden, wenn der Tod besiegt ist. Da können sich die Kritiker noch so sehr aufregen.

Und die Institutionen sind numal von Menschenhand erdacht und gelenkt und entsprechend fehlerhaft wie jeder einzelne von uns.

Mir geht es um die Institution.
 
Reden wir über das Konzept der Religion oder die Institutionen die der Ausübung der Religion dienen, also Kath. Kirche, Islam usw.? Für mich ist das ein extremer Unterschied, weil anders als die Institutionen wirst du reliöse Menschen erst loswerden, wenn der Tod besiegt ist. Da können sich die Kritiker noch so sehr aufregen.

Und die Institutionen sind numal von Menschenhand erdacht und gelenkt und entsprechend fehlerhaft wie jeder einzelne von uns.


Ich möchte dazu mal etwas anmerken - nur so zum Nachdenken:

Könnte es auch sein, das der Mensch allgemein, so wie er ist - völlig richtig ist und nicht fehlerhaft? Jetzt denkt man sofort an die "fehlerhaften Taten" von uns (was ja auch eine Definierungsfrage ist) - und möchte das verneinen...

Aber seht es als Beispiel an einer Axt, diese ist völlig richtig konstruiert und kann doch missbraucht werden (was ja auch eine Definierungsfrage ist), sogar mal so verwendet und mal so...

...trennt man den Geist von dem Körper, dann ist der Körper wie eine Axt, ein Werkzeug und wird vom Geist gesteuert, das trifft es aus meiner Sicht auch ganz gut.

Doch auch der Geist wird gesteuert, zum Beispiel von anderen Geistern, das ist fakt, aber auch vom eig. Körper...

Religion kommt von lateinisch religio, das bedeutet ursprünglich lt. Wikipedia: „die gewissenhafte Sorgfalt in der Beachtung von Vorzeichen und Vorschriften.“ - nahezu witziger Weise, weil es ja unserer jetzigen, idealisierten deutschen Kultur entspricht, nat. nur nicht unbedingt unter dem Begriff Religion fallen kann, wenn es lapidar um die Einhaltung unserer Gesetze geht.

Der Kern der Religionen sagt vereinfacht in diesen Weltanschauungen (mit meinen Worten), das es etwas geistiges Überirdisches gibt, was auf uns wirkt, wirken kann.



Grüße,
peace
 
[...]
Der Kern der Religionen sagt vereinfacht in diesen Weltanschauungen (mit meinen Worten), das es etwas geistiges Überirdisches gibt, was auf uns wirkt, wirken kann.



Grüße,
peace
Das sag ich mir doch auch, @Peaceberg. Nur in meinem Fall wirkt es eben nicht. Das ist eigentlich alles. Das Problem ist für mich nicht die Religion, egal welche, dass ist das was der Mensch daraus macht. Heute wie gestern und morgen.

Der Mensch braucht nun mal Erklärungen für das unerklärliche. Die Zuschreibung Böse braucht es nun mal, sonst kann man ja nicht sagen - was das Gute sei. Genau an der Stelle fangen doch die Probleme an. Wer bestimmt was was sei?
Was für mich gut bedeutet, kann für einen anderen schlechtes bedeuten. Alleine nur, weil man aus verschiedenen Kulturkreisen kommt. Bspw..
Aber... wenn man mir als Mensch, allein wegen meines Unglaubens einen Strick drehen will, dann hat hier jemamnd was nicht verstanden. So einfach mache ich mir das. Ergebnis daraus ist, dass ich heute auf die Frage, ob ich einen Glauben hätte, nicht mehr antworte. Ich übergehe diese Frage einfach.

---

Wenn eine Religion sagt; Du sollst nicht tötet, dann solle sie sich auch selber daran halten. Bei den Einzelnen funktioniert das. Aber letztlich zieht man doch in den Glaubenskrieg? Schließlich kämpft man für seine gute Sache? lol... Das ist für mich die wachsende Intoleranz, wenn jeder nur für seine gute Sache "Kämpft".
Siehe Geschichtsbücher. Das kann man nun mal nicht weg reden. Eine beschönigend Darstellung dessen, wäre eine alternative Wahrheit..

Was Heute auf der Welt passiert, was ist daran anders? Nur die Technik samt Globalisierung, vermittelt uns den Eindruck, dass die Welt immer grausamer und perfider wird. Die Mittel die man heute zur Verfügung hat und erfindet, die werden nicht nur immer mehr grausamer, sonden sie werden genau dafür erfunden, um aus der Entfernung möglichst (noch) grausam(er) zu sein. Der guten Sache wegen? Via Knopfdruck.

So als wüßte man als Einzigster wie es besser ginge, beruft man sich auf seinen Glauben/Gott oder auf - Wir sind das Volk... Wir zu erst... und und und....und nun wird jedes denkbarae Mittel benutzt, um jemanden oder etwas zu Fall bringen zu können. Da wird auch mal ein Nachbar, den man nicht leiden kann, öffentlich denunziert, abfällig dargestelt usw. Wenn das nichts bringt, dann eben postfaktisches Zeug.

Über die alternative Wahrheit möchte ich mich nicht groß auslassen. Ich weiß noch immer nicht wie das gehen soll.
Eine alternative Wirklichkeit kann es nun mal nicht geben. Mit gefakten Misst, nimmt man doch den Leuten AUCH die Möglichkeit zur Veränderung - die eine positive Weiterentwicklung für alle bedeuten könnte.
Alles nur, damit der Mist für einen Moment im Scheinwerferlicht der Öffentlichkeit steht? lol... Wer die höher Klickzahl hat, hat Recht.
Also Leute, mein Dankeszählwerk sagt, ich habe Recht. Bin schließlich weit über 50%. Also immer! 😀🙄

Heute kann ich diesen Text, mit nur einem Klick problemlos in jede Sprache übersetzen lassen. Was und wie das beim Leser am anderem Ende der Welt ankommt, tja.... bei nicht gefallen- schiebe ich das eben auf den Übersetzer und sage einfach: Wurde falsch interpretiert. Bingo.:daumen:
 
Ich verstehe, dass man unchristliche Aktionen kritisiert. Das darf man auch. Ich tue das übrigens auch. Nur verstehe ich nicht, dass man bis ins Mittelalter zurückgeht, um die heutige Kirche zu kritisieren.

Vielleicht weil viele Leute, die über die Kirche Bescheid wissen (sprich ihre negativen Seiten, von der Vergangenheit bis heute), darunter auch ich, das Gefühl haben, daß diese Kirche jederzeit gerne in mittelalterliche Verhältnisse, ihre "gute alte Zeit" als sie noch unumschränkte Macht ausüben konnte, zurückfallen möchte, wenn sie nur könnte und dürfte?
 
Beim Öl hören die Menschenrechte auf. Das gilt auch für Deutschland.

Frieden ist überstaatlich gesehen eine Frage der Macht über Ressourcen und Kapital.

Es wundert mich nicht. Staaten haben keinen Charakter.

Die menschliche Toleranz und Akzeptanz anders denkender Menschen stehen für mich in Zusammenhang mit der Erkenntnis, dass Vielfältigkeit möglicherweise anstrengend ist, in jedem Fall aber eine Bereicherung. Bequemlichkeit sowie Angst und Narzissmus suchen nach Vereinfachung, Angleichung, Gleichmacherei. Die Kreativität entwickelt sich in die genau andere Richtung.
 
Wenn die Kirche sich heute ganz verschämt in kleinen Trippelschrittchen an die heutigen Moralverständnisse anpirscht, in denen man halt nicht mehr Frauen als minderwertig und geistig beschränkt hinstellen kann und nicht mal mehr Juden als "Christusmörder" verfolgen darf, dann ist das nämlich keineswegs eine freiwillige Entwicklung von Seiten der Kirche. Sondern eine gezwungene Anpassung an die Moderne, die sie sehr gern wieder rückgängig und ungeschehen machen möchte. Wenn sie nur die Gelegenheit dazu bekäme, aber dazu fehlt ihr inzwischen der Rückhalt in einer Bevölkerung, die sich sozial und gesellschaftlich längst weiterentwickelt hat. Der Holocaust - wäre ohne den jahrhundertelangen Antisemitismus des Christentums gar nicht möglich gewesen - war ein guter Augenöffner. :mad:
 
Ich möchte dazu mal etwas anmerken - nur so zum Nachdenken:

Könnte es auch sein, das der Mensch allgemein, so wie er ist - völlig richtig ist und nicht fehlerhaft? Jetzt denkt man sofort an die "fehlerhaften Taten" von uns (was ja auch eine Definierungsfrage ist) - und möchte das verneinen...

Aber seht es als Beispiel an einer Axt, diese ist völlig richtig konstruiert und kann doch missbraucht werden (was ja auch eine Definierungsfrage ist), sogar mal so verwendet und mal so...
Das setzt vorraus, dass Menschen bereits wie die Axt vollständig funktionsfähig in die Welt gesetzt werden. Aber da wir wissen, dass dem nicht so ist erübrigt sich ja die Frage.
 
Und das ist natürlich auch der Grund, warum der Vatikan nix von den Menschenrechten hält - gleiche Rechte für alle, auch für Frauen, für Juden und sonstige Anders- und Ungläubige - das erschüttert doch die Fundamente jedes Kirchenstaates, der die Gebote seines Gottes ("tötet sie alle"! Landnahme im "Gelobten Land"?) für das Nonplusultra hält.

A propos, daß die 10 Gebote reines Menschenwerk und nicht göttlichen Ursprungs sind, erkennt man schon daran, daß im 10 Gebot zum Eigentum ursprünglich nicht Knechte und Mägde, sondern Sklaven genannt waren. Sklaven sind Eigentum ohne eigene Rechte. Freie Knechte und Mägde dagegen lassen sich abwerben, sie gehören niemandem außer sich selber, fallen also gar nicht unter die Rubrik Eigentum.
Eine "beschönigende" Fehlübersetzung. Ob ein Gott, der so ein Gebot ausgesprochen hätte, nicht ahnen konnte, daß die Sklaverei mal weltweit abgeschafft und verboten sein wird ? Anscheinend nicht. Ergo Menschenwerk, zu Zeiten des AT waren auch die Juden Sklavenhalter.
 
Die menschliche Toleranz und Akzeptanz anders denkender Menschen stehen für mich in Zusammenhang mit der Erkenntnis, dass Vielfältigkeit möglicherweise anstrengend ist, in jedem Fall aber eine Bereicherung.

Für dich? Es geht hier doch gar nicht um dich persönlich. Du stellst dich vor die Kirche und nimmst somit die grösste Gruppe von Fanatikern die es überhaupt geben kann, gerade bei solchen Themen in Schutz.

Du hast Hetze gegen Religion und Kirche angeprangert. Deine persönliche Meinung ist also unwichtig in Bezug auf anders denkende Menschen. Wichtig ist in diesem Zusammenhang lediglich, wie deine Kirche das sieht. Nämlich diejenigen die du krampfhaft verteidigst. Und die können mit dem obigen Satz von dir leider nicht so viel anfangen.

Demnach könnte die Hetze, wie du sie nennst, evtl. sogar berechtigt sein und weniger eine Hetze darstellen, sondern konstruktive Kritik hinsichtlich sämtlicher Verbrechen, die nun mal im Namen von Religion und Kirche geschahen.
 
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