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Völlige Isolation - Asperger Verdacht... Hilfe!

Hallo!

Mein Schriftbild gleicht dem eines Kindes...

Das finde ich als Kalligraf einerseits und als Spezialist für Nährstoffe interessant - wie ist denn deine Jodversorgung? Wurde das mal gemessen? Jodmangel in der Kindheit kann sich z.B. auch in einer "zurückgebliebenen" Schrift äußern.

Nun musste ich unwillkürlich an die Zeugen Jehovas denken.
Und mir fallen dazu diese Coaches aus dem ADHS-Bereich ein, die mir nahe gelegt wurden als ich diese Diagnose bekam.
Mir wurde einer vorgestellt und ich hatte den Eindruck, dass er selber ziemlich hyperaktiv sei. Schrecklich.
Ich mag ruhige Menschen.

Lustig - ich habe weder mit den ZJ noch mit ADHS zu tun. Ich berate natürlich Privatpersonen, oft Paare oder Teams - und Unternehmer (Marketing, Kommunikation, Personal). Ruhig bin ich nach deinen Maßstäben wahrscheinlich nicht ausreichend, aber ich übe 🙂

auch wenn ich das Modell nach dem Gordon nicht so toll finde.
Generell zeigt sich die Psychologie oft eher widersprüchlich.
Wem soll man da vertrauen? Ich wollte auch mal ein Buch verfassen.

Also, soo neu war es nun auf deiner Seite leider nicht... bin fast schon enttäuscht... 🙂

Wo hast du denn etwas von Gordon gefunden? *rätsel* Das war dann nicht mehr auf meinen Seiten jedenfalls. Oder hast du "Psychologie" gelesen wo "Psychographie" stand? Das ist ein relativ neues Persönlichkeitsmodell und ich dachte, wenn dich Menschen interessieren, könnte das spannend sein. Zum Beispiel, warum du dir Dinge so gut merken kannst: www.psychographie.de/0020.htm

Da ist mir die Physik schon lieber.
Oder Mathematik.
Derzeit beispielsweise L-Systeme nach Lindemayer oder Allgemein Fraktale...
Oder Biologie... Spinnen und andere Chitinträger derzeit...

Ah, verstehe - Spezialgebiete sind deine Spezialität 🙂


Die Hilfe hier im Forum sollte vielleicht so ausfallen, dass mir irgendwer vielleicht sagt, was ich tun kann.
Z.B eben auch mitteilt, dass ich konkreter werden soll.
Ich brauche Unterstützung für die Kommunikation nach Aussen.
Hier im Netz klappt das. Vieles verstehe ich hier besser.
Aber "draussen" geht das nicht. Was kann ich da z.B tun?

Okay, ich versuche mal, ob wir uns synchronisieren können: Gibt es Ausnahmen, wo es bereits jetzt klappt mit der Kommunikation "draußen"? Wie machst du das genau?

Gruß, Werner

P.S. Ein Name wäre schöner als Kein Name - vielleicht ein schöner lateinischer Name eines Chitinbepanzerten als Zweitnick? 😉
 
Wiegesagt... die Gespräche waren wie eine Qual für mich. Mein Betreuer zwang mich immer, ihm in die Augen zu gucken. Er suggerierte mir immer, dass es unverschämt sei, seinem Gesprächspartner nicht in die Augen zu schauen.
Einmal regte er sich so über mich auf, weil ich sagte, ich könne das nicht, dass er mich anschrie und sagte, dass ich unfähig und dumm sei. Das was ich immer zu hören bekam...
Der soll seine '68er Missbrauchserziehungsmethoden mal bei ausgewachsenen Gorillamännchen anwenden, die wissen, was der Wille zur Macht ist. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser Studierte nicht wusste, was er tat. Voll schuldfähig. Macht mich jetzt ganz echt voll betroffen.

Hast Du schon mal was von Blickduellen gehört? Und davon, dass Blicke (angeblich) töten können? Man kann auch jemand mit dem Blick fixieren. Er hat Dir bewusst die Unwahrheit gesagt. Vielleicht hat das mit seiner Vergangenheit zu tun. Er hat sicher seine kurzzeitige Macht über Dich genossen und wird sicher noch gerne daran zurückdenken. Ein Mann muss einen Baum pflanzen, ein Haus bauen und einen Sohn zeugen. Ein Betreuer muss einen Baum umsägen, ein Haus enteignen und ein Blickduell gewinnen. Womit wieder ein Beleg für die Hilfebedürftigkeit des Personals, die auf die "Patienten" projeziert wird, gegeben wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Meine Versorung mit Nährstoffen jeglicher Art ist bestens.
Ich nehme Orthomolekulare Nahrungsergänzungen.
Lachsöl-Kapseln kommen auch noch hinzu.
Das hilft meinem Kopf bei soviel "In-Put" noch geregelt denken zu können. Aber ohne könnt ich das auch.

Desweiteren wird jeden Morgen Levothyroxin-Natrium 300 Mikrogramm substituiert.
Meine Schilddrüse ist nicht die Beste. Aber das ist schon seit der frühen Kindheit in behandlung und hat keine weiteren physiologische oder psychischen Auswirkungen auf mich. Auch keine "esoterischen".

Zeichnen kann ich besser als schreiben. Das lebt eben von der genaunen Linie.

"Supervisoren" habe ich auch kennenlernen dürfen.Die erinnern mich auch der Belehrungsgierigkeit wegen, an die Zeugen.
In den betreuten Einrichtungen war Supervision ja Gang und Gebe unter den Betreuern.
Ich wusste die nie so ganz einzuschätzen. Macht aber nichts.

Ich hatte bei Wiki das Wort "Psychographie" noch mal überprüft. Dort steht die Info. Habe eben nochmal nachgeschaut, habe nichts verwechselt. Aber Themen, die mich nicht 100% interessieren, werden gerne auch mal im Schnelldurchlauf behandelt.

Ja. Lieber Spinnen und Fraktale. Oder Komponenten von Parfum und Duftstoffen... usw....

Oh je.
Mit da draussen....
Man muss ja wenn man beispielsweise zum Arzt geht, mit dem sprechen. Was ganz selten vorkommt, da ich mich selbst "therapiere". Aber ab und an muss man sich halt die Schilddrüsen-Hormone verschreiben lassen oder zum kurzem Check-Up.
Naja. Das ist dann immer komisch.
Vorallem meide ich jegliche Unterhaltung. Gerade das Wartezimmer finde ich schlimm. Wenn die alten Damen versuchen mit mir zu sprechen. Über das Wetter und so. Dann fühle ich mich sehr unwohl und versuche mich zusammen zu reißen und einfach zu nicken, wenn die Oma hartnäckig ist.
Man sagte mir halt immer wieder, ich sei unhöflich zu anderen. Das will ich nicht sein.
Dann beim Arzt sag ich meine "gelernten" Worte auf und seh zu, dass ich wieder verschwinden kann.
Ich hoffe auch immer, dass ich keine Hand geben muss.
Das finde ich auch katastrophal.
Sowieso ist so eine Praxis immer im stetigen Wandel und immer steht eine Topfpflanze anders. Immer andere Menschen.

Aussenwelt-Technisch funktioniert es nur, wenn ich mich zusammen reiße. Oder eben Rollenspiele spiele.
Ich gebe vom Verhaten her einen anderen Menschen, den ich genau beobachtet habe wieder und hoffe, dass es gut geht um nicht schlecht aufzufallen.
Aber auch nur, wenn ich muss. Wie ein Theaterstück.
Mit meinem Freund ist das anders. Da weiß ich das ich reden kann, wie ich will oder eben schweige ich. Er ist Physiker. Bestimmt selber nicht ganz "normal" wie andere sagen würden. Aber da funktioniert es. Bestens sogar. Seit nun 2 Jahren. Ich kann nicht genau sagen, was ich für diesen Menschen empfinde, aber ich glaube, dass ich ihn wie man sagt: "lieb" habe.

Mit der Betreuuerin tu ich mich schwer. Ich habe den Eindruck, als wurden wir verschiedene Sprachen sprechen.
Oft verstehe ich nur: "Blabblablablaa".
Meist frag ich dann nochmal nach. Sie redet immer gerne "mehrbedeutungsvoll". Das kann ich nicht "verarbeiten". Seit dem sie den Verdacht hat, dass ich "anders" sein könnte, strengt sie sich an und ich versuche auch, deutlicher zu sein. Aber ich habe die Befürchtung, dass es irgendwie nicht ankommt.
Das ist nicht einfach....

Zu meinem Namen:

Ich nannte mich schonmal exotischer.
Ich wurde von jedem gefragt, welche Bedeutung mein Name hätte. Das fand ich ziemlich dumm und dann schrieben sie ihn in der Fragestellung noch falsch!
Schließlich gibt es ja Wiki u. Co. Aber viele Menschen sind Informationsfaul, fürchte ich.

Grüße!
 
Hallo iXmugl!

Da hast du was geschrieben, was ich auch schonmal gedacht habe als ich Psychologische Berichte las.
Meine Ehrlichkeit, als ich ihm sagte, dass ich dieses Verhalten für mich schlecht fände, brachte mich nur noch mehr in Schwierigkeiten.
Ich weiß nur, dass ich ständig an diese Situationen denken muss, wenn ich Menschen gegenüber trete.
So, als wäre ich "traumatisiert".
Ich versuche dann zwanghaft das "gelehrte" zu nutzen auch wenn ich das Gefühl habe, dass es mir gar nicht gut tut.
Das ist das, was mir Angst macht. Habe Angst, dass andere Menschen immer wieder so auf mich reagieren werden.
Dabei habe ich mich doch immer bemüht! Ich wollte nie unhöflich oder arrogant sein...

Grüße!
 
Vorallem meide ich jegliche Unterhaltung.

Dann beim Arzt sag ich meine "gelernten" Worte auf und seh zu, dass ich wieder verschwinden kann.

Aussenwelt-Technisch funktioniert es nur, wenn ich mich zusammen reiße. Oder eben Rollenspiele spiele.

Hallo Du,
verstehe ich dich korrekt, dass dir in Richtung deines Ziels "Kommunikation nach draußen" diese drei Kompetenzen helfen:

1. Meiden unnötiger Unterhaltungen.
2. In Standard-Situationen ("Arzt") gelernte Worte aufsagen.
3. Zusammenreißen oder Rollenspiele ("nachspielen").

Zu wieviel Prozent kommst du denn damit zurecht? Eher 10 oder eher 90%?

Wo fehlen dir denn noch Kompetenzen, bei denen du Hilfe oder Unterstützung bräuchtest?

Viele Fragen, sorry. Ich versuche, deinen konkreten Bedarf einzugrenzen - vielleicht weiß dann jemand hier auch konkrete Tipps.

Gruß, Werner

P.S. Danke für die Auskünfte zu den anderen Themen. Wir können das ruhig außen vor lassen im Moment.
 
Hallo LKN, ich kürze es mal ab 🙂,

ich muß vorausschicken, daß ich überhaupt keine Ahnung von Asperger usw. habe. Ich bin allerdings schwer beeindruckt von dir.

Du meinst, du bist nicht normal.
Das mag sein, wenn man es ins Verhältnis setzt zur Masse, Menge, wie auch immer.

Du bist sehr individuell, für mich sehr beeindruckend und auch interessant.
Das mag sich für dich nun auch wieder eher schlecht anhören, weil du vermutlich lieber so sein möchtest wie alle anderen. Aber wie sind denn die anderen?
Sie passen sich an, weil sie nicht anecken möchten, sie gehen aber oft unter.

Ich finde dich toll. Du reflektierst sehr gut, du interessierst dich für vieles, du bist offen, vielleicht zu offen, das mag es auch sein.

Die Haltung - ein bisschen "esgehtmichallesnichtsan" wäre gut.

Ich bin ein ganz "normaler" Mensch, der gerne öfters direkter wäre.

Ich wollte dir hier einfach nur sagen, daß ich es bewundere wie du dich um alles kümmerst und es allen rechtmachen möchtest. Was allerdings überhaupt nicht nötig ist.

Vermutlich kann man dein Wesen in ein Wort packen, ich finde es allerdings blöd und absolut überflüssig, denn DU bist ein großartiges Individuum, wie wir alle, du bist einzigartig und sträubst dich gegen die Masse, was verständlich ist. Denn es ist nicht wirklich gut was "Normal" ist.

Ich denke grade an einen Menschen hier aus dem Forum, der allerdings jetzt nicht mehr hier ist.

Es tut mir leid, daß du so schwer klarkommst mit dieser ach so normalen Welt, aber glaube mir, diese Welt ist nicht normal, alle bemühen sich anzupassen. Du gehst deinen Weg und spürst sehr schnell, wenn etwas nicht richtig ist und ignorierst es nicht. Es tut dir weh, es beschäftigt dich. Du weißt nicht wohin du mit all deiner Energie sollst.
Wohin denn auch, wenn die meisten Menschen "blockiert" sind.

Du bist nicht falsch und auch nicht unnormal. Sei dir dessen bewußt.

Ich habe jetzt grade einfach geschrieben was ich denke, ganz spontan.

LG

Omana
 
Hallo!

Das Netz funktioniert erst heut wieder richtig.
Deshalb verspätete Antworten.

@Werner:

Ja, so in etwa. Aber ich würde am liebsten anders sein. Eben nicht vermeiden müssen. Nicht verstellen. Das strengt an und ich sehe die schönen Dinge um mich herum nicht mehr.
Ich komme ansonsten gut damit zu recht, aber es ist eben zu anstrengend.

@momo28:

Das werd ich mir mal anschauen. Kann sein, dass der Neurologe der das ADS diagnostiziert hatte, etwas davon erwähnt hatte.

@Omana:

Die "esgehtmichallesnichtsan-Haltung" wird mir stetig vorgeworfen, von daher verstehe ich nun die re-änderung nicht ganz.
Zu dem Rest kann ich leider nur sagen, dass ich manches nicht nachvollziehen kann, aber ich denke, dass du gerade am Ende versucht hast deutlich zu machen, dass ich nicht "schlecht" sei.
Danke dafür! 🙂

Grüße!
 
Hallo!

@momo28

Ja, Schrift ist eher schlecht durch die Motorik.
Schreiben ist anstrengend. Mein Schriftbild ist sehr undeutlich und ich schreibe nur in Großbuchstaben. ( Zumindest war dies die Rückmeldung von Lehrer... die haben dies immer bemäkelt mit dem Satz, dass ich zu bockig wäre, die Buchstaben zu lernen... )
Als Kind war ich wohl tolpatschig oder grobmotorisch.
Ist heute besser, da ich meine Hände viel mit Knete trainiert habe in den letzten Jahren, da ich gelesen hatte, dass es helfen soll.
Da ich Allgemein eher ruhig bin und nur lebendiger werde, wenn es um Dinge geht die ich mag oder schlecht finde, stört mich mein Tollpatschig sein nicht so.
Mir fallen halt öfter mal Dinge herunter.

Grüße!
 
Ja, so in etwa. Aber ich würde am liebsten anders sein. Eben nicht vermeiden müssen. Nicht verstellen. Das strengt an und ich sehe die schönen Dinge um mich herum nicht mehr.
Ich komme ansonsten gut damit zu recht, aber es ist eben zu anstrengend.

Hallo Du,
okay, verstehe dein Problem jetzt detaillierter. Gab es denn schon mal kurze Ausnahmezeiten oder -gelegenheiten, wo es dir gelungen ist, "anders zu sein", wo du nicht vermeiden, dich nicht verstellen musstest? Wo es nicht anstrengend war?

Falls Ja: Erzähl mal, wie du das gemacht hast.
Falls Nein: Bei welcher Gelegenheit könntest du denn mal "üben" und "ausprobieren", dich anders zu verhalten, ohne dass es groß auffällt?

Gruß, Werner
 

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