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Völlige Isolation - Asperger Verdacht... Hilfe!

Hallo!

@Momo28:

Ich hörte von einer Schule an der Uni Klinik Münster, an welcher man alle Abschlüsse im kleinen Klassenrahmen erzielen kann.
Werde den Prof. der die Diagnostik durchführt mal darauf ansprechen, falls ich vom Asperger-Syndrom betroffen sein sollte.
Die Lehrer dort sollen sehr kompetent und ruhig sein.
Vielleicht wäre dies eine Möglichkeit für mich, denn in Regelschulen bin ich eher unter gegangen oder wurde gehänselt.
Sprechen fällt mir auch schwer. Nicht, dass ich nicht Worte sprechen könnte, die in meinem Kopf gespeichert sind... Eher die Betonung. Wie laut, wie leise, wann bin ich dran... Manchmal klinge ich schrill, manchmal zu leise. So die Rückmeldungen.
Was hat dein Sohn, wenn ich fragen darf?

@Werner:

Nein, leider nicht. Eigentlich nur bei meinem besagten Freund. Aber das funktionierte auch erst nach Monaten.

Beim nächsten Besuch bei einem Arzt könnte ich versuchen "Ich" zu sein.
Vielleicht ja sogar bei dem Prof. der mich wegen dem Verdacht untersuchen wird?
Oh je.
Angst hab ich jetzt schon, wenn ich dran denke.
Ich komm dann nur in Verlegenheit und ich fürchte, ich spreche dann kein Wort...

Grüße!
 
Aber das funktionierte auch erst nach Monaten.

Beim nächsten Besuch bei einem Arzt könnte ich versuchen "Ich" zu sein.
Vielleicht ja sogar bei dem Prof. der mich wegen dem Verdacht untersuchen wird?
Oh je.
Angst hab ich jetzt schon, wenn ich dran denke.
Ich komm dann nur in Verlegenheit und ich fürchte, ich spreche dann kein Wort...

Klingt mühsam, aber hier würde sich die Mühe vielleicht lohnen, da du eine Art "Muskel" aufbauen könntest. Also am Anfang auch Anstrengung aber mit der Zeit dann Gelassenheit aus Routine.

Angst ist unnötig - was kann schon Schlimmes passieren?

Beim Arzt und Prof. ist es eine echt gute Gelegenheit, mal ein kleines Risiko einzugehen. Zur Not kannst du ja immer noch umschalten - aber vielleicht mal eine zeitlang probieren wie es ist, auch dort "du selbst" zu sein.

Viel Mut dafür wünscht
Werner

P.S. Erzähl dann mal, wie es lief!
 
Liebe Namenlose,

ich wollte dir nur kurz sagen, dass die von dir beschriebenen Schwierigkeiten im Bereich Motorik typisch für Asperger-Autisten sind. Ebenso wie das "Auswendiglernen" bestimmter Verhaltensweisen und die Abneigung small-talk gegenüber.Wenn deine Eltern, Erzieher, Lehrer genau hingeschaut und dich ernst genommen hätten, wäre Ergotherapie im Kindesalter sicher entlastend gewesen. Man hätte dir so viele schmerzhafte Situationen ersparen können.
Ich finde dich sehr mutig und vernünftig und wünsche dir auf dem diagnostischen Weg alles Gute!

Liebe Grüße

Monarose
 
Hallo!

@Werner:

Das mit der Angst kann ich dir logischerweise auch nicht erklären.
Es kommt einfach.

Ich werde es dennoch versuchen, auch wenn ich finde das gerade jetzt meine Planung quasi schon wieder anfängt indem ich sagte: "Ich versuche anders zu sein".
Ohne "Planung" in gewisser Weise, läuft bei mir gar nichts.
Nichtmal die Dusche oder das waschen der Wäsche.
Diagnostik ist Ende diesen Monats.

@Monarose:

Ja, das habe ich nun auch nach und nach die letzten Tage lesen können. Also, dass Asperger wohl diverse Probleme haben, die nicht sein müssen, aber können.
Ich passe schon ziemlich in diese Sparte. Aber ich will mich erstmal nicht einordnen.
Abwarten.
Die Gedanken an meine Vergangenheit begleiten mich derzeit schlimmer denn je.
Tausend Fragen über das: "Wieso, Warum".
Das mir dass nichts bringt im Endeffekt weiß ich natürlich.
Aber ich entwickle schon fast eine Wut gegen jene, die sich Professionelle schimpften.
Ich war heute auf diversen Homepages der Heim-Einrichtungen in denen ich damals untergebracht war.
Dort wird mit perfekter Konzeption und Eingabe auf das Kind geworben.
Fast schon wie eine Werbung für ein Produkt.
Dann letztenendes ist man wohl selbst ein Produkt, von vielen aus einer schlechten, alternden Fabrik.
Das macht wütend.
Vorallem, wenn man sich immer wieder versucht zu erklären und sich bemüht distal zu allem zu verhalten.

Danke!

Grüße!
 
Hallo!

Ich habe mich gestern nach draussen gewagt.
Habe es wohl übertrieben.
Hintergrund war, dass ich meinem Freund eine Freude machen wollte.
Hatte vor, ihm eine Kleinigkeit zu basteln und da bestellen im Internet der Lieferzeit wegen nicht die Lösung gewesen wäre, dachte ich, ich müsse mich überwinden in die Stadt zu gehen. Ich fragte meinen Vater, ob er mich fahren könne.
Bereue es zu tiefst.
Die Angst war ganz schlimm. Dann traf ich ( besser sie mich ) noch eine Nachbarin mit ihrer nervigen kleinen Tochter.
Oh je... Ich wäre am liebsten geflüchtet... Bzw. bin geflüchtet. Versuchte mich erst zu verstecken. Aber wegen der Panik riss ich fast ein Regal um. Als sei ich "verrückt"
Bin so schnell wie möglich wieder zum Auto und muss dabei wohl ziemlich komisch ausgesehen haben, da alle mich anguckten, als wäre ich vom Mond.
Damit hat sich für mich wieder bestätigt, dass ich nicht für "draussen" geeignet bin. Eher ein Indoor-Gerät.
Ich wollte es nur mal wieder versuchen.
Wollte mir den tollen Bastel-Laden anschauen. Mal wieder was neues entdecken ausserhalb meiner Bücher und dem Internet. Fest vorgenommen, etwas zu kaufen und zu basteln.
Missglückt.
Bin darüber sehr enttäuscht.
Nun fühle ich mich wahrlich "behindert" und mein Selbstbewusstsein liegt nun gen Null.

Habt frohe Ostern, wie man es so sagt.

Grüße!
 
Nun fühle ich mich wahrlich "behindert" und mein Selbstbewusstsein liegt nun gen Null.
Voller Erfolg. Genau darin kann die Lösung (von was auch immer) liegen. Nu kann es nimmer schlimmer kommen. Du hast was getan, es ist zwar nicht optimal gelaufen, aber Du hast was getan. Die anderen mögen vielleicht mehr Sicherheit und Erfolg haben, aber die vergessen mit der Zeit, auf welche Selbstverständlichkeiten Du verzichten musstest.

Du bist NICHT heulend am Boden gelegen! Ruhe Dich erstmal aus und plane dann den nächsten "Raubzug". Genauso ist Leben (nicht nur für uns "Verrückte").

PS: Ich finde diese Tochter auch bescheuert.
 
Hallo und guten Abend!
Wenn dir die Menschen draußen so einen Schreck einjagen - wie geht es dir denn mit Tieren und Pflanzen?
Schönen Gruß, Werner
 
Hallo!

@Werner:

Tiere sind super.
Zumindest seit ich gemerkt habe, dass man davor keine Angst haben muss.
Katzen, Ratten und Hunde mag ich am liebsten.
Ratten halte ich. 2 Weibchen und 1 Kastrat.
Sehr intelligent. Schön anzusehen und unkompliziert.

Grüße!
 
Ich habe mir deine Geschichte von A bis Z durchgelesen. Und es kam die Frage in mir auf wer hier eigentlich "krank" Und "fehlgesteuert" ist.

Gruß
 
Tiere sind super.
Zumindest seit ich gemerkt habe, dass man davor keine Angst haben muss.
Katzen, Ratten und Hunde mag ich am liebsten.
Ratten halte ich. 2 Weibchen und 1 Kastrat.
Sehr intelligent. Schön anzusehen und unkompliziert.

Hallo Du,
bei uns leben neben den üblichen Verdächtigen (Nachbarskatze) ein paar Rennmäuse ... und ab und zu pflegen wir Highlandrinder - also die ganze Bandbreite von der Größe her 🙂

Wenn ich mal die Spur verfolgen darf: Wie geht es dir denn in der Nähe von Primaten? Ist das schon zu viel "Mensch" oder überwiegt da noch dein Tiergefühl?

Grüße von Mensch zu Mensch 😉
Werner
 

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