Erfind keine Worte und leg sie mir in den Mund. Ich sagte "war bekannt", und nicht "war mir bekannt".
Natürlich bin ich nicht dabei gewesen, aber der Politik war die Problematik bekannt und sie hat die Problematik lange ausgesessen. Lösungsansätze gegen Ghettobildung von ehemaligen türkischen Gastarbeitern dazu sind bis heute mehr symbolisch als effektiv. Zusammengefasst: Erkannt wurde die Problematik schon lange, nur Lösungsansätze fehlen bis heute.
Und jetzt nochmal: Was wären deine Lösungsansätze?
Zunächst stelle ich für mich fest, dass ich keine Grundlagen im Islam erkenne, die Probleme unserer Gesellschaft lösen oder zur Lösung beitragen können. Was mir sehr gut gefällt, ist der traditionelle Familiensinn und der sehr starke Familienzusammenhalt. Wenn man das verbinden könnte mit einer sozialen und rechtlichen Gleichstellung der Frau, wäre ich in diesem Punkt von der Kultur regelrecht begeistert.
Ich sehe in der christlichen Familienorientierung eine Parallele zum o.g. Familiensinn in islamischen Kulturen.
Aber auch in der christlichen Familienorientierung wurde der gravierende Fehler begangen, die Frau abwertig zu betrachten. Das führte dazu, dass es zu feministischen Gegenbewegungen kam, die jedoch - n.m.A. - dazu führe, dass gleich die Familie in Frage gestellt wurde.
Meine Lösungsansätze - auf das Zusammenleben mit Gläubigen im Islam sowie auf Migranten in Deutschland bezogen:
A. Ausbildung
Es kann nicht gut sein, wenn wir in Deutschland erwachsene Menschen haben, die keinen Beruf ausüben können, weil sie keinen gelernt haben. Deutsch zu lernen ist wichtig - aber überhaupt nicht ausreichend.
1. Das Schul- und Ausbildungswesen wäre zu reformieren. Schul- und Ausbildungspflicht sollen solange bestehen, bis jeder einen Beruf gelernt hat. Migranten, die sich dem verweigern, sind auszuweisen.
Dazu gehört natürlich auch die Schaffung ausreichender Möglichkeiten!
2. Eine Altersgrenze sehe ich eher bei ca. 10 Jahren vor Eintritt in das Rentenalter.
B. Religionsfreiheit
Es kann nicht angehen, dass Religionen, die der deutschen Verfassung und dem Grundgesetz widersprechen, von deutschen Regierung (Behörden) staatlich gefördert werden. Dieser Tatbestand "Widerspruch gegen Grundgesetz und der deutschen Verfassung" sehe ich generell im Islam als Fakt gegeben.
Deshalb:
1. Jeder darf jeder Religion angehören und glauben was er möchte. Und zu diesem Zweck dürfen auch Gemeinschaften gebildet werden (Versammlungsfreiheit)
2. Die Finanzierung durch ausländische Organisationen und Staaten von Moscheen und Imamen gehört untersagt.
3. Minarette sowie der damit verbundene Ruf gehört untersagt.
4. Imame sowie islamische Lehrer (vor allem Islamlehrer) bedürfen einer Zulassung wie Lehrer in Deutschland sie benötigen. Ausbildung in Deutschland (und damit Deutschkenntnisse) ist Pflicht.
5. Religiöse Organisationen, die grundgesetzfeindliche Richtungen im Ausland unterstützen, gehören verboten.
(das wäre z.B. bei Salafisten der Fall, die den Islam à la Saudi-Arabien oder IS unterstützen bzw. dafür werben)
6. Die Vollverschleierung in öffentlichen Gebäuden (z.B. Behörden, Banken) ist zu untersagen.
7. Ein generelles Kopftuchverbot ginge mir zu weit.
C. Rechtliche Widersprüche beseitigen
Es kann nicht sein, dass Migranten Rechtsbrüche begehen, also straffällig werden, aber nicht abgeschoben werden dürfen, weil das Asylgesetz dem entgegensteht.
Es kann nicht sein, dass polygame Ehen im Ausland geschlossen und in Deutschland geführt werden, ohne dass der polygame Ehemann wirtschaftlich dazu in der Lage ist. Ich sehe darin eine Ungleichbehandlung im Sozialsystem gegenüber deutschen Familien.
1. Beseitigung rechtlicher Widersprüche
LG, Nordrheiner