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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

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Ja, aber auch vor Darwin lief es nach der Evolution.

Na klar. Nicht Darwin ist die Evolution, sondern der Mann welcher die Zusammenhänge erkannt hat hieß eben halt Darwin, er hätte auch Meier, Müller, Lehmann oder Schulze heißen können und meinetwegen schon ein Paar Jahre ( Plus Minus x)vorher drauf kommen können, das hätte alles an der Tatsache auch nix geändert.
 
Aus verschiedenen Quellen, so auch aus dem Koran und den Hadithen, trage ich zusammen, was n.m.M. als Grundlagenwissen wichtig ist, um a) den Koran und um b) den Islam zu verstehen. .

Genau das ist der Punkt. DU trägst aus Quellen (teilweise ohne Angabe) zusammen was DU für wichtig hälst. Da DU dein Handeln und Denken streng an der Bibel ausrichtest, kann das Ergebnis natürlich nur sehr einseitig sein.
Ausserdem ist es bei solchen Zitatensammlungen oft sehr viel aufschlussreicher das zu lesen, was NICHT zitiert wird.
 
Nordrheiner, Du fragst mich:

"Und ich habe drei konkrete Fragen an Dich:
1) Was sind Deine Argumente, die sowohl für als auch gegen den Islam als gleichberechtigt neben katholischer und evangelischer Religion sprechen?

2) Welche Gemeinsamkeiten siehst Du im Vergleich "christliche Religion" und islamischer Religion - und dies aktuell heute - in Europa?

3) Sind Bibel und Koran miteinander vereinbar?"

Ich merke noch an, lb. Nordrheiner, dass Du das Judentum vergessen hast. An anderer Stelle führte ich aus, dass unser, also der christliche Glaube, ohne das Judentum nicht zu verstehen ist. Nach meiner unmaßgeblichen Meinung war Jesus Jude und ist es bis zum Schluss auch geblieben.
Gemeinsamkeiten gibt es schon, und zwar nicht unbedeutende zudem. Dir ist sicher bekannt, dass alle drei Religionen zu den monotheistischen Religionen zählen. Und wie das Christentum auf dem Judentum aufbaut und in ihm fußt, so hat auch der Islam Wurzeln im mosaischen Glauben.
Darin sehe ich durchaus auch eine Chance für den innerreligiösen Dialog, reden wir doch nicht von völlig verschiedenen Aspekten, sondern vor allem über gemeinsame Wurzeln.
Gemeinsamkeiten, und ich bin ja auch mit Muslimen im Gespräch, dass in beiden Bekenntnissen das Gebot der Feindesliebe eine Rolle spielt.
Wir alle, Juden, Christen und Muslime teilen also ein gemeinsames historisches und theologisches Erbe. Insofern sind auch Koran und Bibel nicht zwangsläufig widersprüchlich. Und genau darin sehe ich eine große Chance für einen Dialog in - um einen Terminus unseres Glaubens zu gebrauchen - für einen brüderlichen Dialog.
Führen wir diesen Dialog auf dieser Basis, dann werden sowohl Muslime, als auch Christen diesen Dialog anders führen und es werden sich Gemeinsamkeiten zeigen, die uns alle verbinden, anstatt zu trennen.
Schlussbemerkung: Damit helfen wir nicht zuletzt allen gemäßigten Muslimen, die ja im Moment am meisten unter den radikalen Glaubensbrüdern leiden und die maßgebliche Last tragen.

Gruß

Burbacher
 
Tja, Nordrheiner, als ich Dir einen Satz aufgegeben habe, ( nur das glauben was beweisbar ist ) bist Du in Deiner unnachahmlichen Art drüber hinweggegangen. Jetzt stell Dir aber mal vor, Dein Nachbar ( oder ich ) erzähle Dir, daß ich einen Menschen kenne, der im Stall geboren wurde, der in seiner Schule ein paar Kameraden zu Ziegen verwandelt hat, der mit zwei ( oder was weiß ich ) Fischen ein paar hundert Leute versorgt hat, der übers Wasser ging, Wasser zu Wein gemacht hat, an ein Kreuz genagelt wurde, starb, und nach ein paar Tagen wieder lebendig auftauchte. Würdest Du das glauben, oder vielleicht doch nach einem Beweis fragen?
 
Zitat Nordrheiner:

Aber eine Frage hätt ich noch an Dich. Warum denkst Du, dass radikale Islamisten auf der Ebene der theologischen Diskussion nicht zu stellen sind? Sprachbarrieren mal ausgeschlossen, denn mit z.B. deutschsprachigen Salafisten könnte man anfangen. Für einen Dialog mit Islamisten, die ggf. auch Gewalt zur Durchsetzung ggf. auch religiöser Interessen für legitim halten, braucht es schon Wissen. So denke ich jedenfalls.
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Weil man Fundamentalisten nicht stellen kann. Siehe Dich selbst.

Was ich denke ist kein Muss zur Übernahme.

Deiner Folgerung kann ich so nicht zustimmen. Ich denke: Um in einem Thema sachlich diskutieren zu können, braucht es zunächst einmal Wissen. Da jedes menschliche Wissen begrenzt ist, gibt es Grenzen, die mit Vernunft alleine von keiner Seite allgemeingültig überschritten werden können. Es bleiben Überzeugungen, die nicht vermittelbar sind. Die kleinste gemeinsame Basis dieser Überzeugungen sind Annahmen bzw. Vermutungen. Jedoch können wir - trotz unterschiedlicher, als Annahmen bezeichnete Überzeugungen - Grenzen für unser Verhalten setzen. Denn wir "müssen" friedlich zusammen leben, sofern wir friedliches Zusammenleben als übergeordnetes Ziel vertreten.

Es gilt (für mich) somit das Gesprächsziel eines jeden Gespräches mit atheistischen oder religiösen Fundamentalisten herauszufinden, wo und wie friedliches Zusammenleben gewollt und möglich ist. Und dazu ist Wissen sehr hilfreich.

Widerspruch oder Zustimmung, Mike?
LG, Nordrheiner
 
Nordrheiner, Du fragst mich:

"Und ich habe drei konkrete Fragen an Dich:
1) Was sind Deine Argumente, die sowohl für als auch gegen den Islam als gleichberechtigt neben katholischer und evangelischer Religion sprechen?

2) Welche Gemeinsamkeiten siehst Du im Vergleich "christliche Religion" und islamischer Religion - und dies aktuell heute - in Europa?

3) Sind Bibel und Koran miteinander vereinbar?"

Ich merke noch an, lb. Nordrheiner, dass Du das Judentum vergessen hast. An anderer Stelle führte ich aus, dass unser, also der christliche Glaube, ohne das Judentum nicht zu verstehen ist. Nach meiner unmaßgeblichen Meinung war Jesus Jude und ist es bis zum Schluss auch geblieben.
Dem stimme ich zu. Aber das schrieb ich schon.

Gemeinsamkeiten gibt es schon, und zwar nicht unbedeutende zudem. Dir ist sicher bekannt, dass alle drei Religionen zu den monotheistischen Religionen zählen. Und wie das Christentum auf dem Judentum aufbaut und in ihm fußt, so hat auch der Islam Wurzeln im mosaischen Glauben.
Ich stimme Dir zu, wenn Du mit diesem allgemein gehaltenen Hinweis meinst, dass auch der Koran Menschen und Erzählungen aus dem AT kennt und sich "in seiner Weise" darauf beruft.

Wenn ich daran erinnern darf, dass Muslime den heiligen schwarzen Stein in der Kaaba verehren, sehe ich darin einen Hinweis auf einen immer noch vorhandenen Polytheismus. Ähnliches sehe ich auch innerhalb des sogenannten "Christentums", wenn Gegenstände (z.B. Bilder und Statuen, Reliquien) verehrt werden. Wie monotheistisch der Monotheismus ist, wäre also noch zu diskutieren.


Darin sehe ich durchaus auch eine Chance für den innerreligiösen Dialog, reden wir doch nicht von völlig verschiedenen Aspekten, sondern vor allem über gemeinsame Wurzeln.
Es ist eben immer leichter, über Nebensächlichkeiten zu sprechen.

Gemeinsamkeiten, und ich bin ja auch mit Muslimen im Gespräch, dass in beiden Bekenntnissen das Gebot der Feindesliebe eine Rolle spielt. Wo bitte schön ist das Gebot der Feindesliebe im Koran zu finden - und wie pflegte das muslimische Vorbild Mohammed mit Andersdenkenden oder gar mit seinen Feinden umzugehen?

Ja, "Feindesliebe" spielt auch im Islam eine Rolle. Nur ist das eine Rolle, die ich nicht ausbaden möchte. Du etwa?


Wir alle, Juden, Christen und Muslime teilen also ein gemeinsames historisches und theologisches Erbe. Insofern sind auch Koran und Bibel nicht zwangsläufig widersprüchlich. Und genau darin sehe ich eine große Chance für einen Dialog in - um einen Terminus unseres Glaubens zu gebrauchen - für einen brüderlichen Dialog.
Führen wir diesen Dialog auf dieser Basis, dann werden sowohl Muslime, als auch Christen diesen Dialog anders führen und es werden sich Gemeinsamkeiten zeigen, die uns alle verbinden, anstatt zu trennen.
Schlussbemerkung: Damit helfen wir nicht zuletzt allen gemäßigten Muslimen, die ja im Moment am meisten unter den radikalen Glaubensbrüdern leiden und die maßgebliche Last tragen.

Gruß

Burbacher

tut mir leid, lieber Burbacher, aber wie ich diesen Beitrag von Dir empfinde, blendest Du aus und ignorierst vor allem Hauptmerkmale z.B. des muslimischen Glaubens in seinen verschiedenen Varianten. Das kannst Du auch gerne tun - nur den gemäßigten Muslimen bist Du damit nur in engen Grenzen eine Hilfe, denn auch die friedfertigen Muslime müssen sich den Forderungen ihrer eigenen Religion stellen, je stärker der Islam in Deutschland zunimmt.

Sind Dir die Forderungen der muslimischen Religion bekannt?

Und meine Fragen lässt Du leider bis auf unwesentliche Allgemeinplätze unbeantwortet....

LG, Nordrheiner
 
Genau das ist der Punkt. DU trägst aus Quellen (teilweise ohne Angabe) zusammen was DU für wichtig hälst. Da DU dein Handeln und Denken streng an der Bibel ausrichtest, kann das Ergebnis natürlich nur sehr einseitig sein.
Ausserdem ist es bei solchen Zitatensammlungen oft sehr viel aufschlussreicher das zu lesen, was NICHT zitiert wird.

Berechtigte Kritik ist berechtigt. Welche Informationen über den Koran und den muslimische Glauben hättest Du denn gerne berücksichtigt?
 
@TE:
Wie sieht es denn aus mit Quellenachweisen!? Du zitierst und zitierst. Aus einem Reklam-Koran? Oder wie? Wäre doch auch in Deinem Interesse. Nicht?
Woher soll man wissen aus welchen Zusamenhang was kommt. Nur auf den Koran zu verweisen, ist mir zu wenig.
Gibt es eine Neufassung, Versionsnummern? Was weiß ich. Du möchtest doch der "Gelehrte" sein. Folglich muss es sicher Quellen geben. Oder meinst Du Allah zeigt Dir den Weg und wir unwissenden Schüler müssen einfach nur folgen ohne zu prüfen?
 
Zitat Nordrheiner:

Es gilt (für mich) somit das Gesprächsziel eines jeden Gespräches mit atheistischen oder religiösen Fundamentalisten herauszufinden, wo und wie friedliches Zusammenleben gewollt und möglich ist. Und dazu ist Wissen sehr hilfreich.

Widerspruch oder Zustimmung, Mike?
LG, Nordrheiner
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Nein.
Denn Du hast kein Wissen - sondern am Ende nur Glauben. Und zwar einen der sich letztendlich nur auf altes Geschreibe, sowohl im Koran und in der Bibel, bezieht.
Und ich denke halt, daß sich Gespräche mit Fundamentalisten nicht lohnen, weil dazu beide Seiten viel zu sehr gehirngewaschen sind.
Es hilft wahrscheinlich nur das normale biologische Ende. Und die Hoffnung auf denkende nachfolgende Generationen. Bei Normalgläubigen ( also z.B.diejenigen, die gar nicht lesen können ( oder wollen ) habe ich mehr Hoffnung.
 
@TE:
Wie sieht es denn aus mit Quellenachweisen!? Du zitierst und zitierst. Aus einem Reklam-Koran? Oder wie? Wäre doch auch in Deinem Interesse. Nicht?
Woher soll man wissen aus welchen Zusamenhang was kommt. Nur auf den Koran zu verweisen, ist mir zu wenig.
Gibt es eine Neufassung, Versionsnummern? Was weiß ich. Du möchtest doch der "Gelehrte" sein. Folglich muss es sicher Quellen geben. Oder meinst Du Allah zeigt Dir den Weg und wir unwissenden Schüler müssen einfach nur folgen ohne zu prüfen?

Quellen- bzw. Literaturhinweise gab ich bereits in meinen Beiträgen 8+18.
Und falls es Dir entfallen ist: der TE heißt übrigens Nordrheiner

LG; Nordrheiner
 
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