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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

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Außerdem schiebt er viele Schlechtigkeiten in der Welt einfach platt auf den Koran. Obwohl er garantiert keine Ahnung hat, wieviele der Gläubigen - oft Analphabeten - überhaupt das Teil gelesen haben. Das Problem sind die Lehrer, die Fundamentalisten - genau wie im Christentum auch. Oder auch leider hier.
 
Mir scheint, diese Thematik muss an ihrer Vielschichtigkeit scheitern.

Die Fragestellung beinhaltet eine derartige Komplexität, dass alle Antworten zwangsläufig scheitern müssen.
Zudem fehlt es an inhaltlicher Trennschärfe.

Alles in allem also übernimmt sich diese Thematik und droht zu einem der üblichen Endlos-Threads zu werden, der am Ende, dem berühmten Berg gleichend, eine Maus gebiert.

Burbacher

Ob am Ende eine Maus geboren wird oder ein Elefant, liegt wohl immer beim jeweiligen Leser oder Diskussionsteilnehmer. Auf keinen Fall kann ich zustimmen, dass alle Antworten zwangsläufig scheitern müssen.
Wie Neverland schon so schön positiv sah, liegt es "an mir", was ich aus den Sach- und Meinungsbeiträgen mache.
Und Gemeinsamkeiten entdecken, die ggf. ein friedliches Miteinander fördern, ist doch auch Dein Anliegen. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass Du mit Deinem großen Wissen viele gute Sachinformationen beisteuern kannst.
 
Große Klasse, dieser Beitrag, weil er neben Sachinformationen den zentralen Begriff der Selbsterlösung in diesen Faden einführt. An einer Diskussion dieses Gedankens nehme ich noch nicht teil, weil ich die islamische Darstellung noch nicht beendet habe. Aber ich möchte darauf zurückkommen!

LG, Nordrheiner

Nur noch eine Anmerkung dazu.
Du bist nichts weiter als einer der Beides (Bibel und Koran) gelesen hat. Ein belesener Agnostiker. Punkt.
Ich finde das ist relvant -> zu wissen mit wem man sich unterhält. Denn streng genommen stehst Du wie ich, außerhalb des Glauben von dem Du hier schreibst und gewichtest. Und bitte, komme mir nicht damit das Dich das somit objektiver macht.
Findest Du das nicht irgendwie anmaßend? Was qualifiziert Dich denn dazu?
 
Man Leute....wie gehen wir bloß miteinander um???

Ich verzweifel am Menschen....und da entsteht in mir "wahrlich, wahrlich" jenes Gefühl:
(Man möge mir meinen Unterton verzeihen!)

Boah.....kotz....MENSCHEN! ....

Wir haben doch echt den "Schuß!" nicht gehört....wann hört das auf!

Ich bin gerade echt geneigt, tatsächlich wieder auf die Bibel Bezug zu nehmen. Und denke so bei mir, das Yeshu auch sicherlich mal an Menschen halb verzweifelt ist...zumindest innerlich über den Menschen an sich, den Kopf schüttelte...und doch bei allem "gut sein", von sich selbst sagte: "Was nennst du mich gut..."

Ich empfinde gerade auch ähnlich....

Zitat Mt.17
Da sagte Jesus: "O du ungläubige und unbelehrbare Generation! Wie lange muss ich noch bei euch sein? Wie lange muss ich euch noch ertragen?"
-
(das "ungläubig" habe ich nur des korrekten Textes wegen mit übernommen...mehr geht es mir um das Gefühl was immer wieder in mir hoch steigt...."Wann zum Kuckuck hört es auf, das wir einander so anmaulen und behandeln???")
-
Sorry...ich kann einfach nicht anders...dafür bin ich echt ZU sehr Gefühlsmensch und dazu werde ich auch stehen...ganz gleich wie...-

abendtau:

Denn streng genommen stehst Du wie ich, außerhalb des Glauben von dem Du hier schreibst und gewichtest. Und bitte, komme mir nicht damit das Dich das somit objektiver macht.
Findest Du das nicht irgendwie anmaßend? Was qualifiziert Dich denn dazu?


Berechtigte Frage. Sicher. Habe selbst nicht an Kritik gespart und Dir Nordrheiner gesagt, wie Du teils für mich rüber kommst. Und ich finde, bei aller Kritik an Dir und Deinen Absichten die Dir (auch von mir!) unterstellt werden, hast DU es ganz gut weg gesteckt. Und wenn Du mal leicht sarkatisch-zynisch wirst, sei es Dir genauso wie jedem von uns zugestanden.

Meine Güte noch mal! Sind wir nicht alle Menschen?
Haben wir nicht alle Stärken und Schwächen und Ego?

Was soll`s?

Vielleicht könntest Du Nordrheiner Dein Thema in ein Tagebuch übertragen. Dort kannst Du meiner Erfahrung nach einigermaßen ungestört schreiben. Dich spiegeln. Vergleiche ziehen.
Die Leute können es lesen oder lassen. Aber es ist dann eben kein Threat mehr auf den unbedingt geantwortet wird. Ich finde das Tagebuch insofern eine gute Übung. Weil wir darin lernen können, da unsere Thesen weder beklatscht noch kritisiert werden, weil es eben ein Tagebuch ist. Keine Re-Aktion zu bekommen, muss das Ego auch erst mal aushalten lernen.
;-)

Vielleicht lässt Du auch den Faden hier, allein schon aus Trotz oder um Seinetwillen...
Mach`wie Du denkst.
Kritik werden wir aneinander wohl immer haben. Du an mir, ich an dir, der an dem, sie an ihr...

-
Es ist nicht immer "leicht mit Dir Nordrheiner", wahrlich nicht...lach...
Aber, auch mit mir ist es wohl all zu oft alles andere als LEICHT...
Wer hat schon gesagt, das dieses Leben LEICHT würde???
Es ist alles nur nicht leicht...
Wir müssen wohl alle der Tatsache ins Auge sehen, das wir, als wir dieses SEIN betraten irgendwie "ALL-INKLUSIV" gebucht haben ;-) ;-) ;-) Vielleicht haben wir das unterschätzt...hehe.-

Knuddel Euch alle mal ganz lieb! ;-) <3
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ganz einfach: Wir ( und damit sind die Eltern auf der ganzen Welt gemeint ) müßten unseren Kindern nur nicht mehr erzählen: Das ist so - sondern hinzufügen: Vielleicht ist es so oder so, wir wissen es nicht.

Guter Vorschlag. Diesen möchte ich ergänzen: Wir sollten uns (nicht nur als Eltern) auch um Wissen bemühen, was wir weitergeben (können).

Ich weiß nicht, ob der Islam dieses schreckliche Zeug verlangt - ich glaube nicht, daß dies unmittelbar mit der Religion zu tun hat. Wenn wir diese einzelnen Taten anprangern, so müßten wir auch erwähnen, was die christliche Religion alles anrichtet und angerichtet hat. Das scheint aber nicht zielführend zu sein. Denn es scheint ja einfach so, daß es eben Religionen gibt die einige hundert Jahre zurück sind und die Menschen dort eben noch keine Aufklärung erfahren haben.

Der Islam ist keine homogene Gruppe. Und inwieweit das „unterschiedliche Zeug“ von islamischen Gruppen verlangt wird, lässt sich i.d.R. auch feststellen.

Ja, wenn wir religiöse Gruppen vergleichen, dann muss man beide Seiten betrachten. Im Moment sind wir aber nur bei der Darstellung des Korans (Islams). Ein Vergleich schließt sich an bzw. ist von mir vorgesehen.

Der Grundsatz, nachdem es bei uns auch meinem Kind am besten funktioniert ist wirklich: "Du willst gut behandelt werden? So wie du gern auch behandelt werden willst. Behandel auch die Anderen."

Was ist „gut“?

Und im Notfall ein ehrliches Gespräch von Mensch zu Mensch.

Ich denke, das Gespräch sollte nicht nur im Notfall erfolgen. Im Notfall kann es schon zu spät sein, um z.B. friedlich zusammenzuleben. Auch ich finde, dass ein Gespräch ehrlich geführt werden soll. Ich gebe zu bedenken, dass schlechte Erfahrung mit Ehrlichkeit sowie ggf. eine laxe Einstellung zum Thema dazu führen kann, dass eben Gespräche nicht ehrlich erfolgen. Ich denke auch, dass Vertrauen bildende Maßnahmen sehr hilfreich sind, um ehrliche Gespräche zu ermöglichen.

LG; Nordrheiner
 
Ich denke, das Gespräch sollte nicht nur im Notfall erfolgen. Im Notfall kann es schon zu spät sein, um z.B. friedlich zusammenzuleben. Auch ich finde, dass ein Gespräch ehrlich geführt werden soll.

stimmt....sehe ich auch so. (Kann auch nicht immer ALLES bis ins allerkleinste Detailchen erklären. Bin ja nicht der "Erklärbär")

;-)

Und WAS es ist das GUT ist...? Die Frage darf sich ruhig jeder selbst mal stellen....

Das wäre aber schon wieder fast ein eigener Threat...so wie der: "Was macht das Leben lebenswert" und andere die wir schon hatten...."Was ist für dich GUT?" Was willst du leben und weiter geben...ect.

Vielleicht auch mal, mehr fühlen, weniger "verkopfen"....mehr das was wir für "gut" halten...(naja...diskutabel...seh ich ein..die "Bösen" halten sich ja auch für gut und im Recht)...

Ich gehe jetzt aber wirklich mal von dem "allgemein Guten" (die Meisten werden verstehen was ich meine, ohne das ich eine Aufzählung mache) aus...

Mehr leben und weniger belehren und labern...-

Meine Meinung.-

Auch als Mahnung an mich selbst! ;-)
 
Möchte Burbacher Recht geben:

A)
Den Islam gibt es nicht. Worüber soll man also hier reden?

B)
Der Threadtitel steht meines Erachtens in keinem Zusammenhang zum Eingangsbeitrag,
ist vollkommen unverständlich
und wurde mir trotz früher Nachfrage vom TE bis jetzt nicht erklärt.

Hallo Jusehr,

siehe Untertitel als Erläuterung: Einführung in den Koran mit Vergleich zur Bibel

Im Moment sind wir noch beim Thema Koran.

Ich beabsichtige zum Verständnis verschiedener Gruppen beizutragen. Auch damit verfolge ich einen Zweck (siehe dazu den Eröffnungsbeitrag). Unser Welt- und Gottesbild, oder das Nicht-Vorhandene, bilden nach meiner Meinung die Grundlage unseres Handelns. Man könnte es auch so ausdrücken: "Sage mir was "Du" (nicht) glaubst und ich sage "Dir", was "Dir" wichtig ist. Und was "Dir" wichtig ist, beeinflusst "Dein" gesellschaftliches Handeln - und somit "Deinen" Beitrag zum Lösen gesellschaftlicher Probleme.

Und falls Dir der Name des Fadeneröffners entfallen sein sollte: ich bin der Nordrheiner.

LG, Nordrheiner
 
Man könnte es auch so ausdrücken: "Sage mir was "Du" (nicht) glaubst und ich sage "Dir", was "Dir" wichtig ist. Und was "Dir" wichtig ist, beeinflusst "Dein" gesellschaftliches Handeln - und somit "Deinen" Beitrag zum Lösen gesellschaftlicher Probleme.

OH OH.....

Ich geh`jetzt besser...

"Nevi" ist raus...

*wink*

Viel Spaß noch!
 
Nur noch eine Anmerkung dazu.
Du bist nichts weiter als einer der Beides (Bibel und Koran) gelesen hat. Ein belesener Agnostiker. Punkt.
Widerspruch

Ich finde das ist relvant -> zu wissen mit wem man sich unterhält. Denn streng genommen stehst Du wie ich, außerhalb des Glauben von dem Du hier schreibst und gewichtest. Und bitte, komme mir nicht damit das Dich das somit objektiver macht.
Findest Du das nicht irgendwie anmaßend? Was qualifiziert Dich denn dazu?

Wenn Du es wichtig findest zu wissen, mit wem man sich unterhält, dann stimme ich Dir nicht nur zu, sondern bitte Dich mitzuteilen, wer Du bist. Also deutlich: Wer bist Du? Was glaubst Du - bezogen auf Gott, Religion....

Neverland habe ich richtig gelöchert. Sie hat meine ggf. hartnäckigen Fragen sehr sachlich und ausführlich und sogar geduldig beantwortet. Das hat mir sehr gefallen! Ich habe den nachhaltigen Eindruck, dass sie über viele Fragen lange nachgedacht hat und keine Mühe scheute, sich mit Wissen zu bedecken. Sie glaubt nicht einfach nur "irgendwas".
Sie kann ihren Glauben auch begründen. Damit ist sie vielen Menschen um einiges voraus.

Hier messe ich kein Wissen und fordere auch nicht, dass jemand Wissen aufnimmt. Daher sehe ich jetzt nicht, dass der Ausdruck "anmaßend" zutreffend ist.

Eine persönliche Gewichtung ist immer gegeben, wenn z.B. ich Sachinformationen (z.B. Korantexte) auswähle. Aber solche Textbeiträge kann jeder mit seinem Wissen ergänzen. Ich fragte schon mehrfach danach.... und es wurden auch schon (aus meiner Sicht interessante) Textbeiträge Dritter geliefert.

Es ist mir auch keine Definition bekannt, die Qualität beschreiben würde, wie sie als Voraussetzung beim Eröffnen eines Fadens verlangt wird. Und ob meine Beiträge qualifiziert sind, mag jeder selbst für sich entscheiden.

LG, Nordrheiner
 
Dieser Koranvers ist ein gutes Beispiel dafür, dass sich Mohammed im Koran mit seiner Zeit kritisch auseinandersetzte. Wir lesen im Koran immer wieder Verse, in denen Mohammed mal wohlwollend und mal sehr kritisch Stellung bezieht zu den Juden und Christen.

Hallo Nordrheiner, kurze Frage aus Neugier: wie reagieren eigentlich Muslime darauf, wenn du so etwas äußerst?
 
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