Dieser Logik nach dürfen Richter nicht über Verbrecher urteilen, weil sie nicht genau deren Lebensgeschichte haben. Ärzte dürfen nicht darauf hinweisen das Drogen ungesund sind, niemand darf irgendwem sagen, dass Alkoholismus und Gewalttaten falsch sind. Am besten hält jeder einfach den Mund, denn niemand hat exakt das Leben eines anderen.
Alternativ benennt man Dinge die falsch sind einfach genau als das: falsch. Es ist völlig irrelevant, wer was an Leistung erbracht hat, davon wird Schmarotzertum nicht besser. Wie viel Leistung muss ich denn bringen, bis es mir gestattet ist eine Bank auszurauben? Gibt es da ein Punktekonto für? Muss ja so sein, wenn du mit Leistung ankommst und ein dermaßen asoziales Verhalten verteidigst. Davon abgesehen weißt du gar nicht, ob der Vater der TE in seinem Leben überhaupt etwas geleistet hat, denn alt werden ist keine Leistung. Ich bin jetzt älter als zu dem Zeitpunkt als ich angefangen habe diesen Absatz zu tippen, habe ich jetzt mehr Respekt verdient? Nein, natürlich nicht und jemand der 40 jahre lang gearbeitet hat hat auch keinerlei Respekt verdient, wenn er jetzt zum Sozialschmarotzer wird.
Kinder und Familie sind übrigens freiwillige Entscheidungen. Wer meint das tun zu müssen, soll hinterher nicht heulen das das anstrengend war. Das hätte man sich einfach früher überlegen müssen, denn das Kindererziehung und eine Familie zu versorgen anstrengend ist, ist ja nun wirklich kein Staatsgeheimnis. Insofern: ich nehme es mir heraus Schmarotzer als das zu bezeichnen was sie sind und habe da jedes Recht zu.