Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Ungleiche Vorstellung zu Familie und Kinderwunsch- fühle mich unter Druck

  • Starter*in Starter*in Gast
  • Datum Start Datum Start
Entschuldige mal Rainer,

aber es macht doch keinen Sinn aufs Geratewohl Kinder in die Welt zu setzen und sich dafür nach der Geburt über die Grundsatzthemen zu streiten.

Da sollte man schon vorher zusammen einen Weg festgelegt haben, den man gehen will und mit dem BEIDE einverstanden sind.
 
AW: Wo bleibt Dein Gottvertrauen!


Warum nimmst Du nicht einfach die Sache mit Gottvertrauen in die Hand und machst Deinem Lebensgefährten einen Heiratsantrag und ihr begebt Euch dann gemeinsam auf das Abenteuer der Familiengründung!?

Ohne Vertrauen und mit dem Gefühl, dass die Vorstellungen nicht ganz zueinander passen? Nee, würde ich nicht so machen.
 
Danke für eure lieben Worte, das hilft mir sehr.
Ich weiß, es gibt keine Sicherheit im Leben und ich beneide Leute auch irgendwie, die es einfach auf sich zukommen lassen können. Ich hab da nicht so dieses Urvertrauen, dass ich sage: "egal- wird schon irgendwie werden".
Aber diese Auf der Stelle Treten, das ich momentan habe, ist ja auch furchtbar.
Ich habe leider wirklich niemanden, mit dem ich darüber reden kann. Meine Eltern sind da, wie gesagt, nicht besonders hilfreich. Mit meinem Frauenarzt habe ich schon geredet und der rät halt- vom medizinischen Standpunkt aus- dass ich jetzt in die Gänge kommen sollte, weil gesundheitlich alles gerade super passen würde.
Ich weiß langsam nicht mehr weiter. Irgendeine Entscheidung MUSS ich ja treffen! Das ganze belastet natürlich unsere Beziehung auch. Er ist inzwischen genervt, weil ich so oft darüber reden will- für ihn ist die Sache ja ganz einfach, also versteht er nicht, was es da zu reden gibt.
Mich macht das so wütend, denn er lässt mich so in der Luft hängen. ....wenn er das auch machen würde, wenn mal ein Kind da ist, dann -Gute Nacht. Die unangenehmen Entscheidungen muss ich im Grunde allein treffen.
Ich hätte einfach keine Lust darauf, als Mutter immer die "Böse" zu sein, die Verbote aussprechen muss usw, weil der Vater sich bei unangenehmen Dingen raushält und es mir überlässt. Aber genau das sagt sein Verhalten momentan aus.
"ist doch alles ganz einfach"
"Ja und wie wollen wir es dann machen?"
"das wird soch dann schon finden, wenn es soweit ist"

Toll- so kommt man doch echt nicht weiter!
 
Hallo!
Ein kurzes Update:
Momentan herrscht Funkstille zwischen uns.
Die Situation war eh schon sehr angespannt, weil er auch genervt war, dass ich das Thema immer wieder "zerrede".
Aber neulich hat er was gesagt, das mich echt verletzt hat: Er meinte, dass ich ja doch froh sein könnte, dass er mir durch seinen gut bezahlten Job ermöglicht, einen Job zu machen, der mir Spaß macht, aber eben nicht so toll bezahlt ist.
So nach dem Motto: Ohne mich könntest Du kein so schönes Leben haben.
Das hat mich echt sauer gemacht, denn erstens bekomme ich kein Geld von ihm oder sowas und zweitens würde ich den Job, den ich jetzt mache auch machen, wenn ich nicht mit ihm zusammen wäre (einfach, weil ich das gelernt habe und es mir Spaß macht).
Ich finde es so gemein, dass er mir unterstellt, ich würde ihm auf der Tasche liegen.
Ich frage mich, wie ein vernünftiger Mensch darauf kommt, so einen Kommentar rauszuhauen und sich dann noch einzubilden, ich würde mich bedenkenlos in eine wirkliche Abhängigkeit begeben.
Ich könnte heulen!
Das beste ist: Er versteht garnicht, warum ich so sauer bin- ist das so schwer zu begreifen?
 
Dein Freund versteht es nicht, denn er hat weder Wertschätzung noch Respekt für dich übrig.
Du merkst doch jetzt schon, dass er dich und deine Arbeit nicht als gleichgestellt zu sich ansieht. Du kannst natürlich weiter mit ihm zusammenbleiben und hoffen und darauf warten, dass sich dies ändert und so dein Leben vergeuden. Ich rate dir aber dich zu trennen. Such dir einen Partner welcher nicht auf dich runtersieht, sondern dich als gleichwertig ansieht. Nur so ist eine wirkliche Partnerschaft möglich und die geteilte Elternschaft, die du dir wünscht.
 
Wow, nach so einem Spruch würde ich mir ernsthaft die Frage stellen, ob ich mit diesem Mann eine Familienplanung in Angriff nehmen wollte. Ich wäre da wohl eher vorsichtig.
 
Ich rate dazu, dass ihr euch beide zunächst noch einmal Zeit nehmt an dem Vertrauen zu euch und eurer Partnerschaft zu arbeiten. Euch ganz und vollkommen einzulassen. Mit dem Ziel eine sichere Basis für eine Familiengründung zu schaffen. Und euch die Verletzungen eurer inneren Kinder anzusehen und bewusst zu machen, damit ihr nicht mehr als Kinder miteinander streiten und schmollen und ringen müßt, sondern euch als Mann und Frau begegnen könnt. Und vor allem noch mal bewusst ins Vertrauen und Verständnis zueinander gehen könnt.

Wie wollt ihr sonst einem Kind Vertrauen in Euch, das Leben und sich selbst geben?

Ich wünsche Euch Liebe, Sanftmut und Bewußtheit.
 
Ich bin der Meinung, vor der Kinderplanung steht ohnehin zunächst mal der absolute Kinderwunsch!

Auch finde ich, wird der Mann der TE sehr stark verteufelt. Sehr viele Frauen die sich sehnlichst ein Kind wünschen, hätten mit den Vorstellungen des Mannes der TE komischerweise kein Problem. Sie würden sich darüber freuen gäbe man ihnen die Möglichkeit, dem Arbeitsleben zu entfliehen und ganz Mutter sein zu können. Also das zu tun, wonach ihnen sowieso am meisten ist. Und das ist in den Fällen in welchen eine Frau unbedingt Mutter sein möchte, sicherlich nicht das Berufsleben. Können sie dies nicht ablegen, wird eine Doppelbelastung beklagt. Müssen sie nach 3 oder 5 Jahren wieder ins Berufsleben einsteigen weil eben niemand da ist der sie ausreichend versorgt, möchten das die wenigsten sondern betrachten dies als notwendiges Übel.

Ich sage nur so viel: Die Umstände wie sie bei der TE herrschen, würden sich eine ganze Menge anderer Frauen wünschen. Nämlich einen guten Versorger der die komplette Ernährung in die Hand nimmt, während sie sich um alles zu Hause kümmert. Ich möchte damit halt anmerken das auch dies ein Punkt ist an welchem man unschwer erkennen kann, dass die TE leider auch keineswegs bereit für ein Kind ist. Sonst hätte sie mitunter gar nicht diese Einstellung. Und wenn das nicht der Fall ist, braucht man über viele andere Details auch nicht nachdenken.

Es ist nicht nur der Mann der nicht rundläuft. Die Problematik hier, kommt nicht von ungefähr. Ich bin wahrlich kein Beführworter der klassischen Rollenverteilung, dennoch ist sie weitestgehend üblich. Das sollte man innerhalb der Kritik an den Mann auch nicht vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch finde ich, wird der Mann der TE sehr stark verteufelt. Sehr viele Frauen die sich sehnlichst ein Kind wünschen, hätten mit den Vorstellungen des Mannes der TE komischerweise kein Problem. Sie würden sich darüber freuen gäbe man ihnen die Möglichkeit, dem Arbeitsleben zu entfliehen und ganz Mutter sein zu können. Also das zu tun, wonach ihnen sowieso am meisten ist. Und das ist in den Fällen in welchen eine Frau unbedingt Mutter sein möchte, sicherlich nicht das Berufsleben. Können sie dies nicht ablegen, wird eine Doppelbelastung beklagt. Müssen sie nach 3 oder 5 Jahren wieder ins Berufsleben einsteigen weil eben niemand da ist der sie ausreichend versorgt, möchten das die wenigsten sondern betrachten dies als notwendiges Übel.

Ich sage nur so viel: Die Umstände wie sie bei der TE herrschen, würden sich eine ganze Menge anderer Frauen wünschen. Nämlich einen guten Versorger der die komplette Ernährung in die Hand nimmt, während sie sich um alles zu Hause kümmert. Ich möchte damit halt anmerken das auch dies ein Punkt ist an welchem man unschwer erkennen kann, dass die TE leider auch keineswegs bereit für ein Kind ist. Sonst hätte sie mitunter gar nicht diese Einstellung. Und wenn das nicht der Fall ist, braucht man über viele andere Details auch nicht nachdenken.

Also ehrlich gesagt finde ich das eine sehr komische Aussage: Ständig- nicht nur hier im Forum, aber da besonders- wird über Frauen hergezogen, die sich ganz auf ihre Rolle ale Mutter und Ehefrau konzentrieren wollen. Es wird ihnen reine Faulheit und Geldgeilheit nachgesagt und den zugehörigen Männern geraten, die Beine in die Hand zu nehmen.
Natürlich hätten viele Frauen mit den Vorstellungen, allein zuhause zu sein, ihren Beruf endlich aufzugeben und sich ganz in ihre Mutterrolle zu ergeben kein Problem, aber auch hier im Forum (und überall sonst) wird diese Art zu denken nicht gerade bejubelt und ist gern mal Aufhänger für Schimpf und Schande.
Ich kenne genug Frauen, die sich vorwerfen lassen müssen, faul zu sein, oder den Mann nur wegen des Geldes genommen zu haben: Dabei mögen sie einfach das altmodische Familiebild.

Auf der anderen Seite wird es nun plötzlich als normal und wünschenswert betrachtet.
Aber wenn eine Frau diese "Leichtigkeit" NICHT hat, sondern Zweifel an diesem Modell, dann heißt es: "Naja, dann bist Du halt vielleicht noch nicht bereit dazu"
Für mich klingt es so, als wäre genau DIESE extrem ambivaltente Haltung der Gesellschaft ein Punkt, der die TE verunsichert. Im Grunde kann man es als Frau ja nur falsch machen oder?

Stellt euch mal vor, wie die Posts hier ausgefallen wären, hätte ein Mann geschrieben, dass seine Frau gern ein Kind möchte, aber sich wünscht, dass er der alleinige Versorger ist und sie dann zuhause bleiben kann. Dann wäre sicher kein einziger Post gekommen, der gesagt hätte: Du musst das hinnehmen: Das zeigt, dass Deine Frau wirklich bereit für ein Kind ist.
Versteht ihr, was ich meine: Das ist ja ein gesellschaftliches Problem, dass auf Müttern erwartungen lasten, die sie einfach nicht gleichzeitig erfüllen kann: Eine Frau, die abhängig ist, wird als faul bezeichnet und nützt ihren Mann aus, eine Frau die arbeiten WILL, wird als schlechte Mutter und selbstsüchtig bezeichnet.

Also eine Frau ist im Grunde IMMER auf der falschen Seite und so wie ich die TE verstanden habe, ist das genau ein Punkt, an dem sie zu knabbern hat.
Und ich würde mich auch- selbst wenn man einen großen Kinderwunsch hätte- nur ungern in eine Abhängigkeit zu einem Menschen begeben, der genau diese Gesellschaftliche Ambivalenz lebt: Nämlich auf der einen Seite von einer Frau erwartet, dass sie sich voll und ganz abhängig macht, um genau das auf der anderen Seite zu verteufeln und ihr vorzuwerfen (wie er es ja jetzt schon tut).
Man macht es also in jedem Fall falsch.
Da muss Frau sich schon wirklich ein dickes Fell wachsen lassen, um einfach unabhängig von solchen Vorurteilen zu werden.
Was genau man in so einem Fall tun kann, weiß ich auch nicht, denn ich bin leider in ähnlicher Lage. Aber wenn noch jemand gute Tipps hat, bin ich auch dankbar dafür.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 3) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben