Kristos200
Neues Mitglied
Guten Abend allerseits,
bin gerade etwas unschlüssig, daher schildere ich einfach mal meine Lage.
Vor ein paar Monaten habe ich eine Frau kennengelernt. Das ganze hat sich zunächst sehr schön entwickelt. Für sie war sehr schnell, mir zu schnell, klar, dass wir in einer Beziehung sind, noch bevor das erste Mal etwas lief. Ich bin eher ein Freund, es langsam angehen zu lassen und einfach passieren zu lassen, ohne alles zu definieren. Wir sind übrigens beide 37 Jahre alt.
Was mir anfangs auffiel war, dass sie mich ständig, täglich sehen wollte, was mir zuviel war am Anfang. Ich finde es gut, wenn man seiterhin Hobbys, Freunde usw pflegt. Das stieß auf Unmut bei ihr, ließ sie sich aber zunächst nicht anmerken. Wir sahen uns 3-4x pro Woche, mal bei mir, mal bei ihr und übernachteten auch zusammen. Das alles war sehr schön, zunehmend merkte ich aber, dass es ihr überhaupt nicht passte, wenn ich mit Freunden abends auch mal weggehen wollte. Anfangs sagte ich das öfter ab, irgendwann merkte ich aber, dass sie sich durchaus das Recht selbst herausnimmt und zwar auch recht kurzfristig "Du, ich bin Freitag Abend mit den Freundinnen im Club". Für mich ist das kein Problem, aber wehe ich will mich mal Samstag Abend, am heiligen Samstag mit einem Freund treffen, folgte sogleich eine eifersüchtige Unterstellung, ich möchte mit anderen Damen flirten. Merkwürdige Unterstellung, die ich ihr umgekehrt ebenso zurück geben könnte aber nicht tue.
Eines Abends gab es richtig Krach, als sie mir mitteilte, dass sie eigentlich vor hatte, im Sommer 2 Wochen mit einer Freundin nach Spanien zu fliegen. Die Mitteilung kam eher so nebenbei, während es bei mir ein "Problem" war, wenn ich mit einem Freund mal ein Bier Samstag Abend trinken wollte, weil sie unfassbar eifersüchtig und misstrauisch war. Dass sie mit der Freundin nach Spanien fliegt? Kein Problem. Doch die Reise platzte, da die Freundin einen neuen Job annehmen musste und in der Probezeit nicht weg fahren konnte. Gleich kam die "Idee" auf, dass ich mir doch bitte Urlaub nehmen solle, könnte man ja so verbinden, dass sie ihren nicht stornieren müsse. Ich hatte da allein deswegen keine Lust drauf, weil ich keine Lust hatte, hier die Lücke zu füllen. Das gab richtig Krach, weil sie mir das ganze so hin schob, als ob ich keinen Urlaub mit ihr machen wollte. Daraufhin hatten wir fast 2 Wochen Funkstille, da ich am Ende so dargestellt wurde, als ob ich eigentlich frei und locker bleiben wollte, und nicht so recht an einer ernsthaften Beziehung interessiert sei, kompletter Unfug.
Nach zwei Wochen fuhr ich zu ihr und wir sprachen uns aus. Sie hatte dann kaum mehr Zeit, war total verplant, fast jeden Tag unterwegs und ließ sich sichtbar feiern, dass wir wieder zusammen kommen. Das ging auch nach einiger Weile gut, wurde auch wieder sehr harmonisch. Irgendwann aber merkte ich, dass sie mehr und mehr einen zugepackten Terminkalender hatte, gerade an den Wochenenden. Fast jedes Wochenende war etwas, wurde kurzfristig umdisponiert, verschoben und ich sollte mich bitte in den Kalender einfügen. Plötzlich tauchten auch männliche Freunde auf, die zwar schon länger bestanden, mit denen sie aber kaum mehr echten Kontakt hatte. Umgekehrt no-go, wenn ich mich mit Kolleginnen zum After Work treffen wollte, das sei für sie ein Trennungsgrund.
Irgendwie habe ich das Gefühl, es wird immer extremer, die anfängliche lockere Kennenlernphase ist irgendwie mit der Debatte um die Spanienreise komplett in ein einziges Drama gekippt. Ich frage mich inzwischen, ob das einfach nur eine Trotz-Phase ist, die mich unglaublich nervt oder was das soll.
Ich habe mich mit meiner Schwester darüber unterhalten und sie kann das auch nicht nachvollziehen.
Vielleicht hat hier einer mal einen Durchblick, denn so langsam habe ich das Gefühl, ihr wäre am liebsten, wenn ich daheim sitze, rein garnichts mehr mache, auf sie warte und schaue, wann sie Zeit hat, oder gegebenenfalls ein Zeitfenster. Das mache ich natürlich nicht mit, inzwischen denke ich über Trennung nach, wenn sich das nicht so normalisiert, wie es anfangs normal war.
bin gerade etwas unschlüssig, daher schildere ich einfach mal meine Lage.
Vor ein paar Monaten habe ich eine Frau kennengelernt. Das ganze hat sich zunächst sehr schön entwickelt. Für sie war sehr schnell, mir zu schnell, klar, dass wir in einer Beziehung sind, noch bevor das erste Mal etwas lief. Ich bin eher ein Freund, es langsam angehen zu lassen und einfach passieren zu lassen, ohne alles zu definieren. Wir sind übrigens beide 37 Jahre alt.
Was mir anfangs auffiel war, dass sie mich ständig, täglich sehen wollte, was mir zuviel war am Anfang. Ich finde es gut, wenn man seiterhin Hobbys, Freunde usw pflegt. Das stieß auf Unmut bei ihr, ließ sie sich aber zunächst nicht anmerken. Wir sahen uns 3-4x pro Woche, mal bei mir, mal bei ihr und übernachteten auch zusammen. Das alles war sehr schön, zunehmend merkte ich aber, dass es ihr überhaupt nicht passte, wenn ich mit Freunden abends auch mal weggehen wollte. Anfangs sagte ich das öfter ab, irgendwann merkte ich aber, dass sie sich durchaus das Recht selbst herausnimmt und zwar auch recht kurzfristig "Du, ich bin Freitag Abend mit den Freundinnen im Club". Für mich ist das kein Problem, aber wehe ich will mich mal Samstag Abend, am heiligen Samstag mit einem Freund treffen, folgte sogleich eine eifersüchtige Unterstellung, ich möchte mit anderen Damen flirten. Merkwürdige Unterstellung, die ich ihr umgekehrt ebenso zurück geben könnte aber nicht tue.
Eines Abends gab es richtig Krach, als sie mir mitteilte, dass sie eigentlich vor hatte, im Sommer 2 Wochen mit einer Freundin nach Spanien zu fliegen. Die Mitteilung kam eher so nebenbei, während es bei mir ein "Problem" war, wenn ich mit einem Freund mal ein Bier Samstag Abend trinken wollte, weil sie unfassbar eifersüchtig und misstrauisch war. Dass sie mit der Freundin nach Spanien fliegt? Kein Problem. Doch die Reise platzte, da die Freundin einen neuen Job annehmen musste und in der Probezeit nicht weg fahren konnte. Gleich kam die "Idee" auf, dass ich mir doch bitte Urlaub nehmen solle, könnte man ja so verbinden, dass sie ihren nicht stornieren müsse. Ich hatte da allein deswegen keine Lust drauf, weil ich keine Lust hatte, hier die Lücke zu füllen. Das gab richtig Krach, weil sie mir das ganze so hin schob, als ob ich keinen Urlaub mit ihr machen wollte. Daraufhin hatten wir fast 2 Wochen Funkstille, da ich am Ende so dargestellt wurde, als ob ich eigentlich frei und locker bleiben wollte, und nicht so recht an einer ernsthaften Beziehung interessiert sei, kompletter Unfug.
Nach zwei Wochen fuhr ich zu ihr und wir sprachen uns aus. Sie hatte dann kaum mehr Zeit, war total verplant, fast jeden Tag unterwegs und ließ sich sichtbar feiern, dass wir wieder zusammen kommen. Das ging auch nach einiger Weile gut, wurde auch wieder sehr harmonisch. Irgendwann aber merkte ich, dass sie mehr und mehr einen zugepackten Terminkalender hatte, gerade an den Wochenenden. Fast jedes Wochenende war etwas, wurde kurzfristig umdisponiert, verschoben und ich sollte mich bitte in den Kalender einfügen. Plötzlich tauchten auch männliche Freunde auf, die zwar schon länger bestanden, mit denen sie aber kaum mehr echten Kontakt hatte. Umgekehrt no-go, wenn ich mich mit Kolleginnen zum After Work treffen wollte, das sei für sie ein Trennungsgrund.
Irgendwie habe ich das Gefühl, es wird immer extremer, die anfängliche lockere Kennenlernphase ist irgendwie mit der Debatte um die Spanienreise komplett in ein einziges Drama gekippt. Ich frage mich inzwischen, ob das einfach nur eine Trotz-Phase ist, die mich unglaublich nervt oder was das soll.
Ich habe mich mit meiner Schwester darüber unterhalten und sie kann das auch nicht nachvollziehen.
Vielleicht hat hier einer mal einen Durchblick, denn so langsam habe ich das Gefühl, ihr wäre am liebsten, wenn ich daheim sitze, rein garnichts mehr mache, auf sie warte und schaue, wann sie Zeit hat, oder gegebenenfalls ein Zeitfenster. Das mache ich natürlich nicht mit, inzwischen denke ich über Trennung nach, wenn sich das nicht so normalisiert, wie es anfangs normal war.