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Ungleichbehandlung von Pflegekind und den eigenen Kindern

Nein, die Pflegeeltern müssen ihre Grenzen kennen. Vieles an einem Pflegekind ist unverständlich und fremd. Es mir den eigenen Erwartungen zu überfrachten schadet mehr, als es nützt. Das darf man nicht vergessen. Soziale Beziehungen beruhen auf Erwartungen. Wer ein Pflegekind liebt wie das eigene, stellt zwangsläufig auch die gleichen Erwartungen an dieses Kind. Kann das Kind aber diese Erwartungen immer erfüllen?!

Natürlich sollen die Kinder gleich behandelt werden, wer würde etwas anderes sagen? Aber oft geht das nicht
 
Ich bin Emily und brauche einen Rat.
Meine Schwester und ihr Mann nehmen seit 3 Jahren Pflegekinder bei sich auf und haben mittlerweile 2 eigene Kinder. Ein Pfllegekind lebt auf Dauer da, die anderen 2 sind auf Zeit da.
Einen Jungen und ein Mädchen haben sie als leibliche Kinder.
Mittlerweile fällt mir auf, dass sie Unterschiede zwischen den Pflegekindern und den eigenen Kindern machen und das finde ich irgendwie nicht gut.
Sie sagen das auch offen und ich merke, dass die Pflegekinder auch merken, dass es da einen Unterschied zwischen ihnen und den eigenen Kindern gibt.
Was meint ihr? Ich finde man sollte da keine Unterschiede machen.
Ich hab meine Schwester auch schon darauf angesprochen, aber sie bleibt bei ihrer Meinung. Die eigenen Kinder wären mehr wert.
Mein Freund und ich finden das nicht in Ordnung und haben ihr zu Bedenken gegeben, dass die Pflegis das Gefühl kriegen könnten, dass sie eben nur die Pflegekinder sind und auch weniger wert.
Findet ihr nicht auch, dass es da keine Unterschiede geben dürfte?

Blut ist dicker als Wasser. Logisch also.
 
Ich bin Emily und brauche einen Rat.
Meine Schwester und ihr Mann nehmen seit 3 Jahren Pflegekinder bei sich auf und haben mittlerweile 2 eigene Kinder. Ein Pfllegekind lebt auf Dauer da, die anderen 2 sind auf Zeit da.
Einen Jungen und ein Mädchen haben sie als leibliche Kinder.
Mittlerweile fällt mir auf, dass sie Unterschiede zwischen den Pflegekindern und den eigenen Kindern machen und das finde ich irgendwie nicht gut.
Sie sagen das auch offen und ich merke, dass die Pflegekinder auch merken, dass es da einen Unterschied zwischen ihnen und den eigenen Kindern gibt.
Was meint ihr? Ich finde man sollte da keine Unterschiede machen.
Ich hab meine Schwester auch schon darauf angesprochen, aber sie bleibt bei ihrer Meinung. Die eigenen Kinder wären mehr wert.
Mein Freund und ich finden das nicht in Ordnung und haben ihr zu Bedenken gegeben, dass die Pflegis das Gefühl kriegen könnten, dass sie eben nur die Pflegekinder sind und auch weniger wert.
Findet ihr nicht auch, dass es da keine Unterschiede geben dürfte?


Das ist leider meistens so ich war auch obwohl adoptiert immer nur dritte Wahl und wurde ebenfalls anders behandelt als eigenen Kinder.
Feststellen konnte ich dies daran wie man über mich sprach und andere Eltern über ihre Kinder,

Schön ist das nicht.
 
Findet ihr nicht auch, dass es da keine Unterschiede geben dürfte?
Das finde ich auch. Warum nehmen sie überhaupt Pflegekinder auf? Wegen des Geldes oder wollen sie zeigen, wie gut sie sind?
Andererseits: auch bei den eigenen Kindern, favorisieren die meisten Eltern eins.

Wie machen sich die Unterschiede denn für Dich bemerkbar?
 
Wo ist das denn Kindeswohlgefährdung, wenn sie lediglich sagt, dass ihr die Kinder mehr wert sind als die Fremden Kindern?
Sie misshandelt die Kinder ja an sich nicht. Weder körperlich noch ist sie psychisch schlecht zu ihnen. Sie sagt eben nur offen, dass es eben doch was anderes ist bei eigenen Kindern als bei nicht leiblichen.

Doch das macht sie nämlich psychisch
 
Du weißt doch gar nicht wie sie sich kümmert?
Den Kindern fehlt es physisch und psychisch an nichts.
Grenzwertig finde ich eben nur, dass sie bei uns als Familie und nach außen eben sagt, dass die Kinder schon was anderes sind als die eigenen.



Lass doch solche Kommentare. Als ob du deine Schwester oder deine Eltern bei irgendwelchen Ämtern anschwärzen würdest. Zumal es nicht mal was handfestes ist.
Es gibt keinen Paragraphen, der ankreidet, dass sie bei Freunden und Familie sagt, dass die Pflegekinder emotional was anderes für sie sind als die eigenen Kinder.
Ein Jugendamtsmitarbeiter würde sich kaputt lachen, wenn ich damit komme.
Die Kinder werden ja nicht physisch oder psychisch fertig gemacht. Denen geht es gut.
Wenn die Pflegemutter eben sagt, sie hat eine andere Bindung, wird da kein Jugendamt was machen können. Ist ja ihre Einstellung. Ich finde es eben nicht so toll.
Das ist aber eine emotionale Frage. Kindeswohlgefährdung ist daran nichts.

Natürlich wäre es schöner für die Pflegekinder, wenn sie diese lieben könnte wie ihre leiblichen Kinder.

Aber wenn du sagst, dass sie die Kinder gleich behandelt, was Pflichten oder Essen usw angeht, dann tut sie doch das, was sie bewusst tun kann.

Über Emotionen haben Menschen nur sehr begrenzt Kontrolle, aber über ihre Handlungen schon.

Und den Menschen, der ehrlich von sich sagen kann, dass er einen anderen Menschen, der paar Wochen oder Monate (?) bei ihm lebt, genau so liebt wie ein Familienmitglied, würde ich schon fast für einen Heiligen halten.
 
Viele Pflegekinder und Adoptivkinder haben keine Eltern mehr und bleiben sehr viele Jahre in der Familie.

Wenn sie wie Menschen 2.Klasse behandelt werden und erleben wie die leiblichen Kinder von den Eltern vorgezogen und mehr geliebt werden ...bekommen sie auf jeden Fall einen heftigen Knacks für ihr ganzes Leben.
 

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