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Umgehen mit Stigmatisierung...

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 129299
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Ich finde, @Löwenhase überträgt hier gar nichts.

Die Bekannte kennt Löwenherz schon länger. Bis dahin haben sie normale Diskussionen, sind sich auch mal uneinig. Die Bekannte hat nicht gemerkt, dass Löwenhase eine Diagnose hat. Nun ist das Verhältnis so gut, dass Löwenherz denkt, sie kann auch mal ehrlich sein mit dem, was sie ausmacht. Denn sie hat da ein Päckchen zu tragen und kann vermutlich selten darüber sprechen. Das belastet doch auch.

Eine gute Reaktion wäre, Mensch, das tut mir leid für dich, dass du da so viel zu tragen hast. Das wusste ich gar nicht. Melde dich, falls du mal Hilfe brauchst. Und dann weiter im Text?... Warum sollte Löwenherz jetzt anders, vermeintlich "fürsorglich" behandelt werden. Sie hat sich doch nicht verändert?

Das triggert mich gerade total, ich habe da auch so Kandidaten in meiner Umgebung. Damit richten die so viel Schaden an, es ist ihnen vielleicht gar nicht bewusst. Einen schlechteren Umgang mit psychischen Krankheiten gibt es wirklich nicht.

Richtig wäre, zu erkennen, dass der Mensch, den man da vor sich hat, der Mensch bleibt, der er ist, auch wenn er eventuell ab und zu mal eine Krise hat. In der Krise kann man gerne ein bisschen Rücksicht nehmen und dann geht es weiter wie vorher. Dieses "überfürsorgliche" Verhalten, das treibt die psychisch Kranken in die Isolation, nicht das Verhalten der Kranken selbst.
 
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Re: Umgehen mit Stigmatisierung...
Eines ist Fakt: das Verhalten der Person tut dir nicht gut und verletzt dich.
Also sorge gut für dich und entferne dich von etwas was dir nicht gut tut.
Sei der Löwe der sich stolz umdreht und geht oder sei der kleine Hase der weghoppelt.

Ja, liebe @Löwenhase, das bleibt zu überlegen. Ich hoffe, du kannst den Kontakt zu dieser Bekannten ohne Probleme minimieren. Sie verhält sich wirklich unmöglich.
 
Ich finde, @Löwenhase überträgt hier gar nichts.

Die Bekannte kennt Löwenherz schon länger. Bis dahin haben sie normale Diskussionen, sind sich auch mal uneinig. Die Bekannte hat nicht gemerkt, dass Löwenhase eine Diagnose hat. Nun ist das Verhältnis so gut, dass Löwenherz denkt, sie kann auch mal ehrlich sein mit dem, was sie ausmacht. Denn sie hat da ein Päckchen zu tragen und kann vermutlich selten darüber sprechen. Das belastet doch auch.

Eine gute Reaktion wäre, Mensch, das tut mir leid für dich, dass du da so viel zu tragen hast. Das wusste ich gar nicht. Melde dich, falls du mal Hilfe brauchst. Und dann weiter im Text?... Warum sollte Löwenherz jetzt anders, vermeintlich "fürsorglich" behandelt werden. Sie hat sich doch nicht verändert?

Das triggert mich gerade total, ich habe da auch so Kandidaten in meiner Umgebung. Damit richten die so viel Schaden an, es ist ihnen vielleicht gar nicht bewusst. Einen schlechteren Umgang mit psychischen Krankheiten gibt es wirklich nicht.

Richtig wäre, zu erkennen, dass der Mensch, den man da vor sich hat, der Mensch bleibt, der er ist, auch wenn er eventuell ab und zu mal eine Krise hat. In der Krise kann man gerne ein bisschen Rücksicht nehmen und dann geht es weiter wie vorher. Dieses "überfürsorgliche" Verhalten, das treibt die psychisch Kranken in die Isolation, nicht das Verhalten der Kranken selbst.
Genau so ist es.

Ich war so wie immer, sie hatte keine Berührung mit Symptomen, ich steckte in keiner Krise oder sonstigem.
Wenn mein stabiler Normalzustand, der vorher nie ein Problem war, plötzlich zum Problem gemacht wird, dann ja, ist das durchaus schädlich.

Wenn man nicht mehr normal behandelt wird.

Hinzu kommt dann noch, dass sie keine Ahnung von der Krankheit hat, weil sie mir sagte, dass sie sich damit nie auseinander gesetzt hat und auch nie Fragen gestellt hat.
Bedeutet für mich, man zieht Schlüsse ohne sich mit dem Thema auseinander zu setzen.

Aufklärung heißt es kann manchmal helfen Vorurteile abzubauen. Wenn man sich da aber gar nicht erst die Mühe mqchen will, ist das okay, aber dann hat man sich für Unwissenheit entschieden, oder anders formuliert man hat sich dafür entschieden eine etwaige Lösung für ein Problem auszuschlagen.
Und da hört dann auch mein Verständnis dann auf.
 
Seine Krankheit als Ausrede zu verwenden davon spricht ja niemand.
Ich habe 15 Jahre Magersucht überwunden und Svv hinter mir gelassen, weil ich hart gearbeitet habe und nicht indem ich nachlässig war.
Dann ist es wohl schon eher die Schwäche deiner Bekannten.
Ich vergleiche es nochmal mit der damaligen alkoholkranken Freundin. Wenn es ihr gut ging, also sie innerlich geordnet war, machte es ihr kaum etwas aus andere um sich zu haben die Alkohol trinken. Doch wenn sie selbst in einer labilen Phase war, dann musste sie Abstand halten und jegliches Verständnis für die Schwäche des anderen waren ihr abhanden gekommen. In diesem Zustand wertete sie andere die trinken ab, war wie in einem Kampfmodus. Irgendwo verständlich.

Ist zb bei mir auch so, wenn ich in einer Phase bin wo ich schauen muss dass ich mich irgendwie über Wasser halte, werde ich auch Abstand von anderen halten müssen die sich dem destruktiven Denken hin geben.
Sonst reißt mich so eine Person mit runter.
Ist bei mir jetzt nicht mehr ganz so wahrscheinlich, hab eine Schwimmweste an 😉
Bei deiner Bekannten könnte das aber der Fall sein, das sie lieber etwas Verdrängen will und den Kontakt mit dir dann einfach nicht verträgt.

Ansich muss ich aber auch sagen, das Menschen die oft strampeln müssen um sich über Wasser zu halten, oft besser auf sich acht geben können.
In deinem Fall, lass dich von sowas nicht runter ziehen oder kränken.
Du kannst bei keinem in den Kopf rein schauen und wissen warum er wirklich dies oder jenes sagt oder macht.

Ich würde einfach auf Berührungsängste tippen, auch die Angst davor etwas falsches zu sagen oder zu machen.
Du brauchst das gar nicht auf dich beziehen. Körperlich behinderte Menschen erleben so etwas auch oft. Als wären sie Aussätzige oder hätten eine ansteckende Krankheit.

Man kann evtl auch selbst dazu beitragen, das viele Vorurteile die auf Unkenntnis beruhen, ausgeräumt werden.
Zb das man mit dir auch heftig diskutieren kann und du deshalb nicht gleich in Tränen ausbrichst oder wegen Widerworten einen Nervenzusammenbruch erleidest.
Hoffe natürlich dem ist auch so 😉
 
Dann ist es wohl schon eher die Schwäche deiner Bekannten.
Ich vergleiche es nochmal mit der damaligen alkoholkranken Freundin. Wenn es ihr gut ging, also sie innerlich geordnet war, machte es ihr kaum etwas aus andere um sich zu haben die Alkohol trinken. Doch wenn sie selbst in einer labilen Phase war, dann musste sie Abstand halten und jegliches Verständnis für die Schwäche des anderen waren ihr abhanden gekommen. In diesem Zustand wertete sie andere die trinken ab, war wie in einem Kampfmodus. Irgendwo verständlich.

Ist zb bei mir auch so, wenn ich in einer Phase bin wo ich schauen muss dass ich mich irgendwie über Wasser halte, werde ich auch Abstand von anderen halten müssen die sich dem destruktiven Denken hin geben.
Sonst reißt mich so eine Person mit runter.
Ist bei mir jetzt nicht mehr ganz so wahrscheinlich, hab eine Schwimmweste an 😉
Bei deiner Bekannten könnte das aber der Fall sein, das sie lieber etwas Verdrängen will und den Kontakt mit dir dann einfach nicht verträgt.

Ansich muss ich aber auch sagen, das Menschen die oft strampeln müssen um sich über Wasser zu halten, oft besser auf sich acht geben können.
In deinem Fall, lass dich von sowas nicht runter ziehen oder kränken.
Du kannst bei keinem in den Kopf rein schauen und wissen warum er wirklich dies oder jenes sagt oder macht.

Ich würde einfach auf Berührungsängste tippen, auch die Angst davor etwas falsches zu sagen oder zu machen.
Du brauchst das gar nicht auf dich beziehen. Körperlich behinderte Menschen erleben so etwas auch oft. Als wären sie Aussätzige oder hätten eine ansteckende Krankheit.

Man kann evtl auch selbst dazu beitragen, das viele Vorurteile die auf Unkenntnis beruhen, ausgeräumt werden.
Zb das man mit dir auch heftig diskutieren kann und du deshalb nicht gleich in Tränen ausbrichst oder wegen Widerworten einen Nervenzusammenbruch erleidest.
Hoffe natürlich dem ist auch so 😉
Das Feedback das ich von außen stets bekomme ist, dass ich sehr sachlich und wenig emotional bin.
Mit mir kann man also durchaus diskutieren ohne Gefühlsausbrüche 😊

Deshalb hatte mich ihre Reaktion ja so überrascht. Weil wir normal mit einander diskutiert hatten.
Keiner hat geschrien, geweint oder sonst was.

Kann sein, dass sie Ängste hat.
Aber das müsste sie dann auch kommunizieren können.

Bei allem Verständnis, aber ich finde man muss sich quch nicht alles aus der Nase ziehen lassen.
Und manchmal nervt mich diese Rolle, dasq ich Dinge ansprechen muss, dass ich oft geduldig sein muss, während mein Gegenüber 5 Mal sagt es sei nichts und beim 6ten Mal sagt es ist doch was.
Fühle mich da oft in der Erwachsenenrolle, während die anderen die Emotionalen sind.
Was nicht eirklich in das Urteil psychisch krank gleich emotional passt.
 
Hinzu kommt dann noch, dass sie keine Ahnung von der Krankheit hat, weil sie mir sagte, dass sie sich damit nie auseinander gesetzt hat und auch nie Fragen gestellt hat.
Hm.....vielleicht wäre das eine Gelegenheit gewesen, ihr zu sagen, dass sie gerne fragen kann, falls sie das möchte?

Ich weiß nicht, wie deine Erfahrungen insgesamt waren, nachdem du jeweils deine Erkrankung erwähnt hattest(?)

Ich selbst hatte mich über ein paar Reaktionen bezüglich meiner Depression vor ein paar Jahren auch sehr geärgert. In Summe haben die neutralen und positiven Feedbacks jedoch überwogen.

Ich finde den Gedanken ganz hilfreich, wieviel Raum und Zeit ich dieser Person bzw. meinen Gedanken dazu einräumen will.
 
Hm.....vielleicht wäre das eine Gelegenheit gewesen, ihr zu sagen, dass sie gerne fragen kann, falls sie das möchte?

Ich weiß nicht, wie deine Erfahrungen insgesamt waren, nachdem du jeweils deine Erkrankung erwähnt hattest(?)

Ich selbst hatte mich über ein paar Reaktionen bezüglich meiner Depression vor ein paar Jahren auch sehr geärgert. In Summe haben die neutralen und positiven Feedbacks jedoch überwogen.

Ich finde den Gedanken ganz hilfreich, wieviel Raum und Zeit ich dieser Person bzw. meinen Gedanken dazu einräumen will.
Na ja, was ich hier beschrieb als mein Vater krank wurde und Gerüchte verbreitet wurden er säße wegen Mordes in U Haft und die Leute mich deshalb übelst gemobbt htten. Dabei war er wegen Schizophrenie in der Psychiatrie, hatte einen Verwirrtheitszustand in der Öffentlichkeit wo die Polizei ihn mitnahm. Deshalb das Gerücht mit U Haft usw.

Gerüchte in der Nachbarschaft deshalb.
Sozialer Ausschluss.
Beendigung von 30jährigen Freundschaften wegen seiner Krankheit.

Selbst, solche Dinge wie das mit meiner Bekannten.

Oder auch meine ex beste Freundin, die meinte ich sei ihr wegen meiner Krankheit zu schwierig. Hatte mal eine Panikattacke vor ihr.
Die mich aber gegen Ende auch vor andeten schlecht machte, behauptete ich hätte sie am Telefon angeschrien was nicht stimmte usw.

Würde sagen die negstiven Erfahrungen überwiegen die positiven.

Der einzige der gut damit umgeht ist mein Mann.
 
Oder auch meine ex beste Freundin, die meinte ich sei ihr wegen meiner Krankheit zu schwierig. Hatte mal eine Panikattacke vor ihr.
Die mich aber gegen Ende auch vor andeten schlecht machte, behauptete ich hätte sie am Telefon angeschrien was nicht stimmte usw.
Ich habe...hatte auch eine Ex-Beste-Freundin, die sich ein paar Jahre nach Auftreten der Depression von mir abwandte.

Sie konnte mich wohl schlichtweg nicht mehr "anzapfen"...sich keine Energie mehr von mir holen.

Leider ist es nicht so einfach, neue Kontakte zu finden, aus denen sich eine tiefe Freundschaft entwickeln kann.
 

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