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Traumatische Kindheit: Mutter (90) fordert Absolution vor ihrem Lebensende.

Ich finde diesen Artikel für eine andere Sichtweise sehr interessant. Nicht unbedingt für den Vater, der dich ja schwer körperlich misshandelt hat ( und ohnehin tot ist), aber vielleicht doch für die Mutter. Einfach allgemein.
 
Naja ich muss auch hinzufügen das ich immer wieder langjährig kein Kontakt mehr zu ihr hatte.
Ich kann das gut verstehen.
Es gab immer wieder Zeiten, später die Geburt meiner Tochter, wo ich versuchte harmonisches Aufzubauen,aber sie kam nicht aus ihrer Haut und mich triggerte vieles.
Doch letzendlich ist es der Mensch der mich geboren hatte.
Ich suchte Liebe, so lange..und am Ende war ich diejenige, die sie gab.
Dafür steht das Wort- Ver-geben.
Beim Verzeihen, will man noch was für sich heraus ziehen.
 
Es hat Jahrzente gedauert aus meinen Verletzungen heraus zu kommen, aus dem Grund,
weil ich die Wut und den Hass nicht mitnehmen wollte, in meine Zukunft.
Es muss nicht jeder verstehen und nicht jeder muss Gütig sein, aber eine Größe es so zuhandhaben, hatte es allemal.
Ich denke, es gibt unterschiedliche Arten von Größe, eben für unterschiedliche Menschen (auf beiden Seiten der Position)..
Die Mutter des TE hat ja auch nicht nur ihre Taten in der Vergangenheit begangen, sondern setzt sie in gewisser Hinsicht mit der Enterbung auch in der Gegenwart fort. Ich denke, alle Menschen und jede Situation ist anders und führt zu anderen Reaktionen.

Mir kommt vor, alles, was einen dazu bringt, ein gutes Leben führen zu können, ist eine Art von Größe (vor allem nach so einer Kindheit!).
 
Zuletzt bearbeitet:
Also, du kannst den Threadtitel noch umändern, was ich dir auch raten würde. Er ist irreführend und das hat auch mit Respekt den anderen Forenmitgliedern zu tun. Zudem hat diese Irreführung Einfluss darauf, was geantwortet wird.

Es ist ein Unterschied, ob jemand alt ist und bald sterben wird oder schon im Sterben liegt.

Die Anführungszeichen im Titel sollten eigentlich unmissverständlich ausdrücken, dass sie aktuell nicht akut im Sterben liegt, sondern sich mit ihren 90 Jahren dem Lebensende nähert und nun versucht, ihre Lebensbilanz reinzuwaschen. Sie steht also erst mit einem Bein im Grab.

Ich habe nicht damit gerechnet, dass es User gibt, die die Funktion von Anführungszeichen nicht verstehen.
Da der Titel aber offenbar irreführend ist, kann er gern in 'Mutter (90) fordert Absolution vor ihrem Lebensende' abgeändert werden.

Ansonsten verstehe ich nicht, warum du überhaupt noch Kontakt zu ihr hast. Warum und wozu?

Wie ich hier ja schon ausführlich geschrieben habe, sehen wir uns überhaupt nicht mehr.
Ich habe seit Jahren persönliche Treffen komplett eingestellt.
Unser Kontakt bestand lediglich aus Telefongesprächen. Sie rief mich alle paar Wochen an.
 
@Leere?Zukunft, ich glaube, du hast ein "nicht" vergessen, oder?

Ich finde, es zeugt von Größe, zu sagen: Jetzt reicht es mir.
Den Kontakt zur Herkunftsfamilie abbrechen, das ist ein großer, vielleicht der größte Schritt, den man tun kann.
Die Verbindung zu den Eltern zu kappen, das ist sicher keine leichtfertige Entscheidung - ich kenne auch Leute, die das getan haben, und da war die Kindheit meines Wissens längst nicht so krass geprägt von Grausamkeiten, Gemeinheiten und Gewalt.
 

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