Rumpelstilzchen
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Du könntest den Titel auch in: "Meine Mutter kann mich mal" abändern.Da der Titel aber offenbar irreführend ist, kann er gern in (...) abgeändert werden.
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Du könntest den Titel auch in: "Meine Mutter kann mich mal" abändern.Da der Titel aber offenbar irreführend ist, kann er gern in (...) abgeändert werden.
Hallo Rumpelstilzchen,
schau mal hier: Traumatische Kindheit: Mutter (90) fordert Absolution vor ihrem Lebensende.. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Deine Mutter weiß um ihre Schuld ganz genau.
Ich bin mir deshalb sicher, weil sie dich bereits zu Lebzeiten bewusst enterbt hat und alles deinen Brüdern überlassen hat..,
Eine aufrichtig liebende Mutter betreibt nicht solche perfide Spielchen …
Es ist absurd und schrecklich und mich wundert es, dass du überhaupt noch Kontakt zu ihr gehalten hast.
Wie rechtfertigt sie denn ihre Entscheidung, alles deinen Brüdern zu überlassen?
Alles ist immer ein Kann und kein Muss.
Ich weiß, wie gut es mir tut, zu verzeihen, wenn ich die Situation/das Geschehen neutral und bewusst verarbeitet habe und es keinen Einfluss mehr auf mich hat in der Zukunft. Das Schlimmste für mich wäre es nachtragend zu sein, eine Verbitterung in mir zu haben und zu glauben, dass ich nur dann wieder ich sein kann, wenn das alle anderen anerkennen als ihre Schuld, als meinen daraus resultierenden Schmerz und auf eine Entschuldigung warten würde. Das würde mich lähmen und das ist etwas, das ich nicht zulasse. Auch weiß ich, dass ich nie die Stärke in mir hätte ohne einige schmerzhafte Erfahrungen, weil ich überzeugt bin, dass negative Erfahrungen reflektierterer Betrachtung bedürfen und mehr lernen lassen. Ich bin sogar dankbar für die psychischen Qualen meines Vaters, die ich in ihrer Heftigkeit niemandem zumuten möchte, weil sie mich früh haben stark, unabhängig und selbst liebend gemacht haben, vielleicht anfänglich aus Trotz, aber dann immer bedeutender für mich, meine Persönlichkeit, mein ganzes Handeln. Meine Partnerschaft hätte ich, ohne das alles, nie so gefunden und damit nicht mein/unser Glück.
Ich hatte es geschafft, das alles vorher zu verarbeiten und mit mir im Reinen zu sein. Damals gab es weder Foren noch wirklich viele Therapieangebote, auf dem Land erst recht nicht. Aber es gab mich, meinen Kopf, meine Seele, meine Empathie und meine Frage, wie ich das alles ohne Zorn, Groll, Wut, Stagnation, Hinderung und Belastung meistere und damit war mein Weg gefunden, meine Grenzen setzen und kommunizieren, keine Bedingungen an Opfer/Täter stellen, meine Realität muss nicht ihre sein, ihre nicht meine und außerhalb dieser Geschehnisse begegnet man sich als Mensch, der sich ja auch im Laufe der Zeit verändert, keine Vorwürfe, kein Warum?, kein Schönreden. Es war so und es ist nicht mehr so.
Danke für den Link.Ich finde diesen Artikel für eine andere Sichtweise sehr interessant. Nicht unbedingt für den Vater, der dich ja schwer körperlich misshandelt hat ( und ohnehin tot ist), aber vielleicht doch für die Mutter. Einfach allgemein.
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Man kann abschließen und trotzdem nicht verzeihen. Das geht auch.Alles ist immer ein Kann und kein Muss.
Ich weiß, wie gut es mir tut, zu verzeihen, wenn ich die Situation/das Geschehen neutral und bewusst verarbeitet habe und es keinen Einfluss mehr auf mich hat in der Zukunft. Das Schlimmste für mich wäre es nachtragend zu sein, eine Verbitterung in mir zu haben und zu glauben, dass ich nur dann wieder ich sein kann, wenn das alle anderen anerkennen als ihre Schuld, als meinen daraus resultierenden Schmerz und auf eine Entschuldigung warten würde. Das würde mich lähmen und das ist etwas, das ich nicht zulasse. Auch weiß ich, dass ich nie die Stärke in mir hätte ohne einige schmerzhafte Erfahrungen, weil ich überzeugt bin, dass negative Erfahrungen reflektierterer Betrachtung bedürfen und mehr lernen lassen. Ich bin sogar dankbar für die psychischen Qualen meines Vaters, die ich in ihrer Heftigkeit niemandem zumuten möchte, weil sie mich früh haben stark, unabhängig und selbst liebend gemacht haben, vielleicht anfänglich aus Trotz, aber dann immer bedeutender für mich, meine Persönlichkeit, mein ganzes Handeln. Meine Partnerschaft hätte ich, ohne das alles, nie so gefunden und damit nicht mein/unser Glück.
Ich hatte es geschafft, das alles vorher zu verarbeiten und mit mir im Reinen zu sein. Damals gab es weder Foren noch wirklich viele Therapieangebote, auf dem Land erst recht nicht. Aber es gab mich, meinen Kopf, meine Seele, meine Empathie und meine Frage, wie ich das alles ohne Zorn, Groll, Wut, Stagnation, Hinderung und Belastung meistere und damit war mein Weg gefunden, meine Grenzen setzen und kommunizieren, keine Bedingungen an Opfer/Täter stellen, meine Realität muss nicht ihre sein, ihre nicht meine und außerhalb dieser Geschehnisse begegnet man sich als Mensch, der sich ja auch im Laufe der Zeit verändert, keine Vorwürfe, kein Warum?, kein Schönreden. Es war so und es ist nicht mehr so.
Das ist Richtig, das kann man ;Man kann abschließen und trotzdem nicht verzeihen. Das geht auch.
Sehe ich überhaupt nicht so. Man kann es beiseite legen.und gärt in eine Verhärtung.
Ist es nicht genau das , was wir uns nicht gewünscht haben.
🤔 Das ist völlog unlogisch.Etwas verzeihen heisst, da ist mir noch jemand was schuldig.
Etwas nicht verzeihen heisst auch, da ist mir noch jemand was schuldig.
Wieso sollte man jemandem, der Schuld auf sich geladen hat, einfach so seine Schuld nehmen? Wer handelt muss mit den Konsequenzen leben. Dann kann er auch Samstags in den Beichtstuhl gehen und beichten und der Pfarrer sagt: "Bete drei Vater Unser und du bist von deinen Sünden befreit." Lächerlich. Das ist einer der Gründe warum ich aus der Kirche ausgetreten bin.Das Wort Ent-schuldigung sagt es noch Klarer.
Ich lese heraus, dass es kein Berliner Testament gab. Vielleicht ein anderes, oder gar keines. Auf jeden Fall haben sie ein Testament gefälscht, in welchem deine Mutter begünstigt wird. Und auf dieser Basis konnte deine Mutter dann entscheiden, wer wieviel vom Erbe erhält.
Und auf jeden Fall gab es so ja einen Erben weniger (dich!) so dass für alle anderen mehr übrig bleibt. Und darum haben deine Brüder da mitgemacht.
Und da bin ich wieder bei dem, was ich bereits schrieb. Wieviel Jahre Gefängnis bekomme ich denn, wenn ich ein Testament fälsche und mir ein paar hunderttausend (!) Euro unter den Nagel reiße? Das endet immer mit einer Freiheitsstrafe, und die wird bei diesen Beträgen auch nicht zur Bewährung ausgesetzt. Und dir hat deine Mutter damit auch massiv geschadet.
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