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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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In meinem Umfeld wäre zB nicht der Transmensch der Exot über den alle den Kopf schütteln würden, sondern der "Trans-gegner". Da würde die Frau Mayer mit Vollbart weniger Kritik einstecken müssen, als der Herr Huber, der meint, Transsexualität wäre eine Erfindung irgendwelcher Woke-Bewegungen.

Und genau das ist auch richtig so.

Trans-gegner 😀
 
Für mich ist ein Mensch eine Frau, wenn sie sich als Frau fühlt und ein Mensch ist ein Mann, wenn er sich als Mann fühlt. Dabei ist mir das angeborene Geschlecht völlig egal.

Ich verstehe nicht, was so schlimm daran sein soll, jemanden als Frau anzusprechen, obwohl sie als Mann geboren wurde. Bricht man sich dabei einen Zacken aus der Krone? Stürzt der Himmel deswegen über einem ein? Nein. Es ist nur das eigene, veraltete Weltbild, an dem dabei gekratzt wird. Ich finde es sehr schade, dass es immer noch so viele rückwärtsgewandte Menschen gibt, die nicht akzeptieren können, dass es eben doch nicht so einfach ist, wie sie es gern hätten. Die die Gefühle und das Empfinden von Transgendern so missachten, als Einbildung abtun und ihnen absprechen wollen. Und genau das tut man, wenn man darauf besteht, dass jemand nur das angeborene Geschlecht sein darf/kann und sie sich damit gefälligst abfinden sollen.
 
Mal eine andere Frage, wie verhält es sich mit der Wehrpflicht beim Transgender ?

Folgendes habe ich gefunden:

Wehrpflichtig bleiben weiterhin alle Männer vom vollendeten 18. Lebensjahr an, die Deutsche im Sinne des Grundgesetzes sind. Art. 12a des Grundgesetzes bleibt insoweit unangetastet.

Quelle: https://seoul.diplo.de/kr-de/service/-/1693990#content_2

Wenn jetzt ein biologischer Mann sich als Frau fühlt und/oder sich als Frau registrieren lässt, ist die Person dann von der Wehrpflicht grundsätzlich befreit ?
 
Ich weiß nicht, ob das schon gesagt wurde, aber es sollen ja weniger als 1% sein, die die Transition tatsächlich rückgängig machen. Als jemand aus der LGBT Szene kenne ich da persönlich auch niemanden, eher gibt es Leute die mit den aktuellen Hindernissen zu kämpfen haben und sich wünschten, es würde alles schneller gehen.

Zwar kenne ich auch den ein oder anderen Fall, wo jemand in den Medien großes Tara daraus gemacht hat, zur "Transition" gezwungen worden zu sein. Das waren aber oft Leute, die sehr schlecht informiert waren oder schwer wiegende unentdeckte psychische Krankheiten hatten und nicht mit der "durchschnittlichen" Trans* Person verglichen werden können.

Grundsätzlich finde ich ja, wenn man von dem Thema nicht selbst betroffen ist, sollte man sich mit seiner Meinung eher zurückhalten. Es ist ja so schon schwer genug als Trans* Person ernst genommen zu werden, vor allem für Jüngere.
 
Mal eine andere Frage, wie verhält es sich mit der Wehrpflicht beim Transgender ?

Da soll dann ein Sondergesetz gelten:

Männer sollen im Verteidigungsfall nicht durch Änderung ihres Geschlechtseintrags einer möglichen Einberufung entgehen können. Das sieht eine Sonderregelung im geplanten Selbstbestimmungsgesetz der Ampel vor.

In Frauenschutzzonen wie Frauentoiletten, Frauenparkplätze, Frauenhäuser dürfen Männer durch die Änderung ihres Geschlechtes weiterhin eindringen. Dem Tod an der Front entgehen dürfen sie nicht. Das ist pervers. 🤢
 
Da soll dann ein Sondergesetz gelten:

Männer sollen im Verteidigungsfall nicht durch Änderung ihres Geschlechtseintrags einer möglichen Einberufung entgehen können. Das sieht eine Sonderregelung im geplanten Selbstbestimmungsgesetz der Ampel vor.

In Frauenschutzzonen wie Frauentoiletten, Frauenparkplätze, Frauenhäuser dürfen Männer durch die Änderung ihres Geschlechtes weiterhin eindringen.

Sie tringen dort nicht ein. Ich lese und höre das immer wieder und frage mich was das soll. Haben Frauen Angst, dass Männer sich entschließen ich "ändere mein Geschlecht", dass ich ungeniert Frauen belästigen kann? Nicht mal ich denke sowas und ich habe schon viel Gewalt durch Männer erleben müssen.
 
Wer Transfrauen unterstellt, sie machen das, um Frauen zu belästigen, der kriegt wirklich volle Punktzahl beim Bullshitbingo. Als ob der Schlag Abschaum, der Frauen belästigt das machen würde. Und sollte der absolut unwahrscheinliche Fall eintreten, dass das passiert, als ob der nicht im hohen Bogen direkt ins Gefängnis landen würde, umringt von Menschen mit einem Gespür für sowas und einem Gerechtigkeitssinn. Ein Belästiger im Frauenhaus wäre wie ein Bankräuber, der die Polizeistation ausrauben möchte.
 
Das kannst Du für Dich gerne als Defintion dafür sehen, was eine Frau ist. Aber das heißt nicht, dass das alle so sehen müssen. Es ist Deine persönliche Meinung. Verkauf das doch nicht ständig als die Wahrheit, die gefälligst für alle zu gelten hat!

Es ist eben nicht so einfach!
also man kann schon mehrere Identitäten haben,
vor allem kann die biologische von der sozio-kulturellen abweichen.
und xx in den Zellen wurde nun mal als "weiblich" etikettiert und "xy" als männlich- vor dem biologischen Ansatz.
Den sollte man aber mit dem gesellschaftlichen nicht vermischen.
 
Doch es ist ganz einfach. Das ist wissenschaftlicher Standard und keine Meinung. Nur verbohrte Ideologen ignorieren die wissenschaftlichen Fakten.
Und der wäre? Also was ist denn dieser Standard? Was MUSS erfüllt sein, dass ein Mensch sich als Mann oder Frau bezeichnen "darf"?

Es gibt keine wissenschaftliche EINDEUTIGE Defitiniton, was eine Frau ist und was ein Mann ist.
Das gibt es tatsächlich nicht!
Es gibt nur verschiedene Schemata, nach denen in verschiedenen Kontexten von weiblich oder männlich gesprochen wird, aber es gibt KEINE allumfassende wissenschaftliche Definition und keinen Standard, der ÜBERALL gilt.
Die gibt es in der Tat nicht und KEIN seriöser Wissenschaftler würde Dir so einen nennen!

Es gibt aber wohl verschiedene Konzepte, die je nach Kontext Anwendung finden: Die Grenzen sind fließen und nein: Es gibt keinen Zwang, dass man in ALLEN Kontexten immer in die gleiche Schublade passen MUSS.
Also zB wird man NATÜRLICH in der Reproduktionsmedizin andere Definitionen anlegen, als in der Bekleidungsindustrie oder in der Sozialwissenschaft.

Also zB kann man natürlich in der Reproduktionsmedizin klar sagen: Wenn man von einem Mann spricht, meint man den Part, der die Spermien hat oder haben könnte und der weibliche Part ist der, der die Eizelle hat oder haben könnte. NIEMAND käme auf die Idee, zu einer Samenbank zu gehen und zu sagen: Ich möchte bitte Sperma spenden, aber ich bin biologisch gesehen eine Frau, fühle mich als Mann. Das ist Schmarrn und auch wenn dergleichen Verhalten hier offenbar unterstellt wird: Das ist und bleibt Quatsch und ist nicht das Ziel einer Akzepttanz von Transidentität. Bzw würde der Arzt, der so ein Anliegen als absurd zurückweist natürlich NICHT als intolerant eingestuft werden.

was anderes ist es, wenn ich zB das Geschlecht im Kontext der Bekleidungsindustrie definiere: Da mag es durchaus sein, dass ich "Männermode" produziere, die durchaus auch von Frauen getragen werden kann (ist die Frau dann keine Frau mehr oder darf sie die Teile nicht tragen, weil sie "wissenschaftlich" gesehen doch kein Mann ist?).

oder anderes Beispiel: In der Kunst wird oft Nacht, Mond, weich, weiblich gleichgesetzt und Tag, Sonne, männlich, stark: Ist ein Mann, der sich nun eher weich und "nächtlich" erlebt deswegen kein Mann sondern eine Frau? oder MUSS jeder Mann sich mit Tag, Sonne und stark identifizieren?

NEIN: Dennoch darf es diese Konstrukte geben: Weil es für jeden Kontext ein anderes Konstrukt geben DARF!
Auch in der Sexualität: Wir definieren den männlichen Part oft als den aktiven und den weiblichen als passiv: ist nun ein Mann, der eine sehr passive sexualität lebt denn kein Mann?

Also es gibt ihn nicht: Den EINEN wissenschaftlichen Standard!

Es gibt ihn noch nicht mal genetischoder medizinisch: natürlich kannst Du sagen, ein Mann ist der, der einen Penis hat, aber was ist mit genetischen Männern, die aber nur einen Minimalpenis haben, der eigentlich schon keiner mehr ist? Ab wann "dürfen" die sich als Mann fühlen, bzw welchen Stadard müssen die erfüllen, um sich als Mann definieren zu dürfen?
Oder was ist mit Menschen, die 3 Gelschlechtschoromosomen haben? Welchem Standard dürfen die gehorchen?

Oder anderes Beispiel: Ein Freund von mir hat eine Stammzellenspende bekommen, die sein Leben von einer Leukämieerkrankung rettete: Das Blut stamm von seiner Schwester: dh, er wird für den Rest seines Lebens eindeutig weibliches Blut haben: Sein Blut ist genetisch weiblich. Ist er deswegen eine Frau, weil sein Blut genetisch weiblich ist?

Fragen über Fragen:
Und die Antwort ist eindeutig: Es gibt verschiedene Konzepte von "männlich und weiblich" und je nach Kontext werden die mit anderen Inhalten gefüllt.
Das ist gut so und DARF sein! ich denke sogar, es MUSS sein.
Wie langweilig wäre es denn, wenn es keine Übergänge gäbe?
Die Welt ist nicht so eindeutig, wie es manche offenbar gerne hätten.
ich finde das gut so, denn alles andere wäre doch fad.
 
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