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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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In Deutschland gibt es übrigens offziell DREI Geschlechter. Nur mal so als Hinweis.

Und die Antwort ist eindeutig: Es gibt verschiedene Konzepte von "männlich und weiblich" und je nach Kontext werden die mit anderen Inhalten gefüllt.
Und scheinbar haben einige Leute massive Probleme damit, Konzepte je nach Inhalt eine unterschiedliche Bedeutung zu geben. Das verwirrt mich.

Die Welt ist nicht so eindeutig, wie es manche offenbar gerne hätten.
ich finde das gut so, denn alles andere wäre doch fad.
Aber auch sehr viel unsicherer. Ich merke das immer wieder bei den Leuten, die nach Umgangsregeln schreien, wo ich mir oft denke, dass sich das doch von allein erklärt. Mir ist das irgendwie egal, wenn sich jemand für ein Kaninchen hält, frage ich halt, was er dann von mir erwartet. Oder eigentlich würde ich nicht mal fragen, sondern einfach beobachten.

Aber offensichtlich fällt es einigen Menschen schwer, sich auf andere einzustellen.


Belästigen ist grundsätzlich verboten und zwar völlig egal, wie man sein Geschlecht definiert.
Wobei es wohl viel eher so ist, dass die Transmenschen belästigt, nämlich angefeindet werden. Wenn jemand Frauen (oder Männer) belästigen will, ist es so viele einfachere Formen als sich als Transmensch durch die Welt zu bewegen. Das wäre ja schon fast ein eigener Fetisch.

Ich habe das Gefühl es gibt schon den ein oder anderen, der es nutzt, um sich "besonders" zu gestalten. Abzuheben.
Das kann schon sein. Aber das ist ja nicht mein Problem? Ob er sich nun als Transmensch fühlt und mit seiner Kleidung outet oder Frauenkleidung/Männerkleidung trägt, um aufzufallen, das kann mir doch egal sein. Und nur um sich abzuheben Hormone nehmen und sogar eine OP durchführen lassen, ich denke, dazu ist der Prozess des Gutachtens zu aufwendig.

Ich kenne einen Mann, der offensichtlich gerne auffällt, hat sichtbare Tattoos und trägt gerne Männerröcke. Ein ganz lieber Kerl, ich mag den gerne. Der fühlt sich definitiv nicht als Frau. Er steht halt auf Röcke. Und ich finde, sie stehn ihm auch. Die trägt er nicht im Alltag, sondern auf Konzerten und bei Veranstaltungen. Warum sollte mich das stören? Warum stört das überhaupt Leute? Ich schaue da auch schon erst mal hin, weil es irritierend ist, aber dann ist auch gut.

Ich sah letztens einen Jungen, definitiv nicht Erwachsen. Er war gekleidet und geschminkt wie ein Mädchen. An sich nichts schlimmes, er/sie war eher etwas tuntig. Schlimmer fand ich, wie spürbar es war, wie unwohl er/sie sich in dieser Rolle fühlte und durch Blicke total schnell angegriffen. Da habe ich nicht den Eindruck, er wohnt in seinem Körper mit einer anderen Geschlecht.
Muss diese Unsicherheit wirklich was mit seiner Identität zu tun gehabt haben? Ich würde mich auch unwohl fühlen, einfach weil ich Angst hätte, dass so ein Idiot meint, er müsse mir auf die Schnauze hauen, nur weil ich Frauensachen trage und geschminkt bin.

Also ich habe gar keine Probleme mit meiner sexuellen Orientierung, trotzdem gehe ich ungern mit meinem Partner Hand in Hand durch die Stadt. Ich fühle mich da von Blicken tatsächlich auch schnell angegriffen. Schlechte Erfahrungen. Nicht mal meine eigenen.

Ein anderes Beispiel, dass mir echt zu denken gegeben hat war eine Mutter in social Media. Ein riesen Drama, weil das Mädchen ein Junge sein wollte mit 8 oder 9 Jahren und das er auf die entsprechende Toilette gehen darf. Und dann wundert sie sich über Mobbing? Kinder sind grausam. Nicht jedes Kind verfügt über soviel Weitsicht das einfach in dem Alter annehmen zu können. Ich würde das als Mutter in dem Alter nicht zulassen. Wenn es denn wirklich so ist, bitte mein Kind leb dich aus, so lange Du klein bist, aber so, dass Du dich quasi nicht zum Fraß vorwirfst.
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Das finde ich den völlig falschen Ansatz. Damit gibt man den Mobbern nicht nur einen Freifahrtschein sondern irgendwie auch Recht. Es sind die Mobber, denen klare Grenzen aufgezeigt werden müssen. Und die Kinder sind weder homophob noch transphob. Die lernen das zuhause.

Sie wollen nicht anders behandelt werden, aber sorgen dafür daß sie es doch werden?
Wie sorgen sie dafür?

ich kenne das Argument von den Homosexuellen her. "Jetzt habt ihr doch schon so viel erreicht, jetzt muss doch aber mal gut sein" ist eine gar nicht so selten gehörte Aussage. Das ist natürlich Quatsch. Ich habe ein Anrecht auf die gleichen Rechte wie jeder andere auch und warum soll ich still sein, solange ich das nicht erreicht habe? Die Homosexuellen haben eine gewisse Gleichstellung nicht erreicht, weil sie sich im stillen Kämmerlein versteckt haben.

Und dann die, die versuchen darüber Anerkennung zu finden? Gerade Jugendliche sind total offen für sowas. Die sind nicht Fleisch nicht Fisch, nicht Trans, nicht Mädchen nicht Junge.
Was denn für eine Anerkennung? Du bist doch überall an allen Stellen am Kämpfen. So groß ist die Community soweit ich das sehe nicht, dass man sich da abgrenzen und völlig unter sich bleiben könnte. Das ist unter Homosexuellen durchaus möglich, wo von Arbeitsstelle, über Mietwohnung bis hin zu Freundeskreis alle nur noch der Szene angehören. Und da kann man dann natürlich sein Schwulsein ausleben und bekommt Anerkennung, aber nicht in der Gesellschaft.

Ich würde mir wünschen, die Gesellschaft kocht das Thema wieder runter, es gibt weitaus wichtigeres als sowas. Wir haben ganz andere Probleme die angegangen werden müssten.
Wir vielleicht schon, aber Transmenschen haben eben meist keine Probleme, die wichtiger sind. Immerhin kann dieses Problem eine Dimension annehmen, dass am Ende der Suizid steht. Die Identität ist essentiell für jeden Menschen.

Ich hatte eine Freundin, als wir uns kennenlernten, war sie 24. Sie wurde als Herm. geboren und wusste auch da noch nicht welchem Geschlecht sie sich nun zuordnen würde. Ihre Eltern mussten damals entscheiden und die frühen Op's im Babyalter hatten zur Folge - weil man es nicht besser wusste mit der Narkose - das sie zu wenig Narkotikum erhielt und weil es nicht reichte, ihre Persönlichkeit sich gespalten hat. Vielleicht sehe ich es deswegen so. Es war beeindruckend und dramatisch zugleich.
Klingt als hättest Du einen Affen im Zoo getroffen. Sorry, was ist daran beeindruckend?

Aber es geht doch auch genau um solche Fälle. Die Transmenschen kämpfen eben auch darum, dass so was nicht mehr passiert. Hier werden eben Äußerlichkeiten als einzig zulässiges Kriterium für geschlechtliche Identität in den Mittelpunkt gestellt und diesem Kind damit sein Selbstbestimmungsrecht genommen. Da regen sich viele auf, dass die Katholiken ihre Kinder nach der Geburt taufen, aber schwere OPs, bei denen diese kleinen Kinder sterilisiert werden (wie es früher der Fall war), ihnen die Wahl auf ihre Identität genommen wird, das ist dann biologisch determiniert. Was ist daran noch logisch?

Mich stören diese Menschen nicht, sie sind genau wie alle anderen, mich stört diese mediale Aufmerksamkeit, die das aus meiner Sicht noch anfeuert.
Aber es braucht diese mediale Sicht. Es braucht die Aufmerksamkeit. Aus zwei Gründen, erstens, damit die Leute mitbekommen, das gibt es und das ist normal. Zweitens, damit die Betroffenen sehen und hören, dass sie nicht allein sind.

Es mag dabei immer Leute geben, die mitgerissen werden, aber eben deswegen gibt es ja die Gutachten, das Jahr Probeleben, die vielen Gespräche mit Ärzt*innen und Thearpeut*innen.

In disem ganzen Thread wurde noch gar nicht auf die Gründe eingegangen, warum manche Menschen die OP bereuen. Das irritiert mich, wie kann man Leute vor Fehlurteilen bewahren, wenn man gar nicht weiß, welche Gründe der Reue zugrunde liegen? Das ist doch ein sehr einfaches Denken.
 
Welche Rechte denn genau?
Sind diese Rechte für Dich so selbstverständlich, dass Du nicht mal mitbekommst, worum Transmenschen kämpfen?

Das finde ich sehr traurig, wenn man aus so einer priviligierten Position heraus anderen ihre Erleben abspricht. Sollte man nicht eher zuhören? Bzw. lesen, denn es wurde in diesem Thread schon so oft geschrieben, um welche Rechte es geht.
 
XY-Frauen 0,005% und XYY-Männer 0,1%
Das sind allein in Deutschland über 10000 Menschen, die du hier einfach als Regelbestätigung abtust.
Manchmal sind Prozentzahlen einfach nicht das korrekte Maß. Niemand hat gesagt es gibt Millionen Trans nur in Deutschland, aber hinter jedem einzelnen steckt ein Mensch mit Gefühlen.

Und der Heinrich, der sich als non binär bezeichnet, zu einer politischen Veranstaltung geht und dazu auch noch lesbisch ist, wird wie so häufig ne false flag gewesen sein die nur dazu dient, Leute wie dir eine Story zu geben und die politische Veranstaltung für Gesine Schwan möglichst unangenehm zu gestalten, sodass ihre eigentliche Botschaft verloren geht.

Solche Eskalationen kommen selten von Betroffenen!
 
Kann Trans sich auch auf andere Lebensformen beziehen oder nur auf andere Geschlechter der gleichen Spezies?
Es gibt Menschen, die Tierwesen sein möchten. Aber das ist nicht mit dem zu vergleichen, um das es hier geht.

Und ob Tiere transgender sind, es gibt Tiere, die eindeutig die Rolle des anderen Geschlechts annehmen und sich untypisch für diese Spezies verhalten. Ich kenne das von Katzen. Da können Kater tatsächlich ihre Muttergefühle entdecken und Kitten groß ziehen. Also möglich wäre es, aber dazu müssten sich die Tiere äußern können.
 
Mir ist letztendlich jeder einzelne egal wie er lebt. leben und leben lassen. Und es gibt leider Schulen die nicht eingreifen und deren Eltern es egal ist, also geht Schutz für mich ganz klar vor!

Wenn es nach mir gehen würde, müsste es ein Gesetzy geben nach der Würde. Leben und leben lassen! Ich kann die Menschen gut sein lassen, jeder wie er mag solange er dabei keinem schadet. Mir persönlich ist das egal, wenn ich mir das Thema anschaue dann aus Sicht als Mutter.
Dennoch empfinde ich schon einen gewissen Trend.
 
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