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Transgender mittlerweile eine Mode Erscheinung?

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Ich frage mich immer, warum sich so viele Menschen, die mit dem Thema gar nichts zu tun haben - und das sind die allermeisten - so sehr damit beschäftigen.

Für mich ist das ein individuelles Thema für die Menschen, die es direkt angeht. Deren Leben, deren Identität, deren Entscheidung. Ich gönne jeder und jedem, so zu leben, wie er oder sie es mag.

Warum fühlen sich so viele bemüßigt, da mitzureden? Warum ist das so ein Reizthema?
Ich finde vor allem Aufklärung ganz wichtig. Das es nur zwei Geschlechter gibt ist längst überholt auch laut der Wissenschaft. Trotzdem denken immernoch zuviele Menschen in Schubladen und beziehen sich dabei auf angebliche offensichtliche Fakten, halten sich für objektiv. Da hilft nur drüber reden.

Und ich möchte auch nicht schweigen, wenn es immernoch Alltag ist, dass transphobe Menschen Transsexuelle beschimpfen und verprügeln. Auch wenn ich nicht direkt betroffen bin als cis sehe ich das als meine soziale Pflicht, mich gegen ungerechtfertigte Gewalt auszusprechen.

Ich reiche jedem die Hand, der Leid verhindern möchte. Junge Menschen vor einer unüberlegten OP zu schützen ist gut. Aufgrund des permanenten Eingriffs muss diese Entscheidung einfach bewusst getroffen werden können.
Das Thema als Aufhänger zu nutzen um gegen Transsexuelle zu feuern und die Geschichten der Individuen zu nutzen, die ihre OP bereuen, um generell gegen Transsexualität zu hetzen, nicht.

Ich bleibe dabei: Transphobie sorgt für viele dieser Eingriffe, die bereut werden. Leute werden gehasst für das, was sie sind und suchen Auswege, das liegt in der Natur des Menschens, wir sind alle soziale Wesen. Der Druck führt zu unüberlegtem Verhalten mehr als alles Andere. Und das Schicksal, im falschen biologischem Geschlecht geboren zu sein, diese Zweifel mit sich zu führen ist schlimm genug. Es braucht da nicht noch mehr Druck von Außen, sondern neutrale Aufklärung und Hilfe, diese muss so niederschwellig wie möglich sein, damit sie in Anspruch genommen werden kann und das ohne sozialen Druck!
 
Dir ist klar, dass Menschen sich von Tieren darin unterscheiden, dass sie die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis besitzen, oder?

Analogien zur Tierwelt sind eh ein wenig verpönt, weißt du? Das mit dem Sozialdarwinismus z.B. haben die meisten auch hinter sich gelassen.

Und auch an dich meine Frage: Du scheinst kein Problem mit deinem angeborenen Geschlecht zu haben. Was gehen dich andere an, die es haben? Welchen Teil deines Selbstverständnisses greifen diese Menschen an und warum meinst du, das sei deren Problem und nicht deins?
 
Hmm. Mit 25 oder30 Jahren kann man also erst weitreichende Entscheidungen treffen. Warum darf man es dann mit 18? Abgesehen von Angleichung gibt es doch 100te Entscheidungen mit weitreichenden Konsequenzen, die nicht nur das eigene Leben gefährden, sondern sogar das der anderen. Ist das aber ok? Oder sollte die Mündigkeit nicht generell auf 25 hochgestuft werden? Wenn nicht, warum? Warum dann nur dabei? Warum bin ich mit 18 reif genug, mir ne PS-Schaukel zu kaufen, um damit dann mich und andere um den Betonpfeiler auf der Autobahn zu wickeln? Passiert deutlich öfter als bereute Angleichung. Da muss man keinen schützen?
 
Dir ist klar, dass Menschen sich von Tieren darin unterscheiden, dass sie die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis besitzen, oder?

Analogien zur Tierwelt sind eh ein wenig verpönt, weißt du? Das mit dem Sozialdarwinismus z.B. haben die meisten auch hinter sich gelassen.

Und auch an dich meine Frage: Du scheinst kein Problem mit deinem angeborenen Geschlecht zu haben. Was gehen dich andere an, die es haben? Welchen Teil deines Selbstverständnisses greifen diese Menschen an und warum meinst du, das sei deren Problem und nicht deins?
Nein, das stimmt so nicht, einige Tiere haben auch die Fähigkeit der Selbsterkenntnis.
Affen, Elstern usw.

 
Dir ist klar, dass Menschen sich von Tieren darin unterscheiden, dass sie die Fähigkeit zur Selbsterkenntnis besitzen, oder?
Dass das nicht immer gut und richtig ist, ist doch eigentlich klar.

Analogien zur Tierwelt sind eh ein wenig verpönt, weißt du? Das mit dem Sozialdarwinismus z.B. haben die meisten auch hinter sich gelassen.
Na ja, so viel unterscheidet uns dann rein biologisch doch nicht vom Tier. Warum also biologische Fakten ignorieren?

Und auch an dich meine Frage: Du scheinst kein Problem mit deinem angeborenen Geschlecht zu haben. Was gehen dich andere an, die es haben? Welchen Teil deines Selbstverständnisses greifen diese Menschen an und warum meinst du, das sei deren Problem und nicht deins?
Ich bin zwar nicht direkt angesprochen, aber wiederhole hier gebetsmühlenartig doch mal den ersten Beitrag zu lesen. Einer meiner besten Freunde hatte mal ein Problem mit Alkohol. Mich gehen andere Menschen was an. Dein Umfeld ist Dir egal oder welche Interessen stehen dahinter wenn sich hier Menschen Gedanken machen diese ausbremsen zu wollen?
 
Warum bin ich mit 18 reif genug, mir ne PS-Schaukel zu kaufen, um damit dann mich und andere um den Betonpfeiler auf der Autobahn zu wickeln? Passiert deutlich öfter als bereute Angleichung. Da muss man keinen schützen?
Da wir hier im GF sind hast Du sicherlich Belege, das würde mich wirklich interessieren.

Für mich kann ich nur sagen dass ich es für bedenklich halte wenn 18jährige mit einer 250PS Schleuder durch die Gegend fahren. Wie ebenso 85jährige. Auch die Umwandlung sehe ich kritisch. Du kannst ja gern noch einen Faden dazu öffnen zu hochmotorisierten jungen Erwachsenen. Ich hatte es so verstanden dass es hier um die Umwandlung geht.
 
Das wäre mir neu.
Warum gibt es dann nur zwei Arten von Keimzellen beim Menschen?
Wieviele Geschlechter gibts eigentlich bei Hund, Katze, Maus, Elefant, Löwe, Tiger usw.?
Hat es dich denn je interessiert? Hast du dir die Paper dazu angesehen?
Es gibt genug Forschung dazu, direkt auf den ersten Seiten einer jeden Suchmaschine.
Es gibt nur zwei Keimzellen was auch weiterhin korrekt ist. Aber was man herausgefunden hat: Die sind noch längst nicht so eindeutig. Sehr vereinfacht runtergebrochen: Bisher dachte man, es gäbe xx und xy, so als Anteile. Fakt ist aber, von den reinen Mengen: Nur gibts Frauen, die haben XXY. Es gibt Männer, die haben XXY. Dann gibts noch Männer mit XYY. Es gibt Menschen, die haben ein Y, das Eigenschaften von X hat. Und neben den Keimzellen gibts dann noch die typischen Männer und Frauenhormone, die erstmals gemessen worden sind und man feststellen muss, dass es Männer mit deutlich mehr Frauenhormone gibt als Männerhormone. Und dann wurden auch noch Hirnströme festgestellt, welche bei "biologisch" gleichgeschlechtlichen sehr individuelle Eigenschaften haben -> abhängig von den oben genannten Keimzellengruppen. Ließ dich ein, es ist super spannend und erweitert möglicherweise dein Weltbild.

Ich rede hier übrigens nur von korrekt durchgeführten Studien ohne jegliche politische Wertung, also in seriösen Papern. Die Doku, die hier verlinkt wurde, reißt das Thema übrigens ganz gut an.
 
Das wäre mir neu.
Warum gibt es dann nur zwei Arten von Keimzellen beim Menschen?
Wieviele Geschlechter gibts eigentlich bei Hund, Katze, Maus, Elefant, Löwe, Tiger usw.?
Schau dir das TerraXplore Video an
Ab ~ Minute 13 mit Prof. Dr. Heinz-Jürgen Voss, Biologe und Sexualwissenschaftler, der erklärt das kurz.
 
Genau das ist der Punkt. Ich würde das Alter sogar noch höher ansetzen damit man wirklich mit einer gewissen Reife lang drüber nachdenken kann.
Wie ich schon in einem Beitrag verlinkt habe ist das Gehirn erst zwischen 25 und 30 Jahren komplett ausgereift. Und dann kann man auch so eine wichtige Entscheidung treffen.
Was für ein Transphobes gerede (...)

Dass das nicht immer gut und richtig ist, ist doch eigentlich klar.
Wird mir in diesem Faden immer klarer, ja.

Einer meiner besten Freunde hatte mal ein Problem mit Alkohol.
Vergleichst du grade eine Suchterkrankung mit der Identitäsfindung?
Was kommt als nächstes Konversionstherapie im weil es Menschen gibt die Angststörungen haben?
 
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