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Toxische Schwiegertochter entzieht den Enkel und entfremdet meinen Sohn

Und mein Sohn ist zu schwach um gegen sie zu kämpfen,
Eine sehr schwierige Situation, anscheinend haben auf allen Seiten, evtl. auch unbewusst, Verletzungen stattgefunden (dein Spruch, die herablassende Umgangsweise deiner Schwiegertochter).

Dein Sohn ist nicht schwach, weil er wird nicht gegen seine eigene Frau kämpfen und das ist auch gut so. Er ist durch die Situation sicher in einem Loyalitätskonflikt. Er liebt seine Frau/Familie und sicher auch dich. Für wen soll er Partei ergreifen? Ganz sicher haben Gespräche zwischen ihm und deiner Schwiegertochter zu dem Thema stattgefunden.

Es liegt an dir, all deine Befindlichkeiten zurückzunehmen und eine für alle Seiten machbare Regelung, wann und wie du deinen Enkel sehen darfst, zu besprechen. Darauf darfst du freundlich bestehen, denn das steht dir als Oma, sogar rechtlich, zu. Dieses Gespräch sollte ohne Vorwürfe, Zynismus, Vorbehalte Abwertungen, vergangene Verletzungen usw. stattfinden.

Wenn du deinen Enkel aufwachsen sehen möchtest, signalisiere deinem Sohn, dass du ihn und seine Familie liebst (natürlich nur, wenn dem so ist), dass du als Oma auch entlastend dich um den Enkel kümmern kannst, dass du Kontakt möchtest.
 
Darauf darfst du freundlich bestehen, denn das steht dir als Oma, sogar rechtlich, zu. Dieses Gespräch sollte ohne Vorwürfe, Zynismus, Vorbehalte Abwertungen, vergangene Verletzungen usw. stattfinden.
Zu einem solchen Gespräch müsste die Schwiegertrochter doch aber erst einmal bereit sein und das sehe ich hier nicht. Und leider eben auch keinen vermittelnden Sohn. Im Gegenteil kappt die Schwiegertochter hier sogar aktiv die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.
Und dass Recht haben und Recht bekommen zwei verschiedene Paar Schuhe sind, ist ja hinlänglich bekannt. Wenn @Lilly-Diego jetzt sogar noch versuchen würde, etwas gegen den Willen der Schwiegertochter durchzusetzen, indem sie mit dem Gesetzbuch wedelt, kann das m. E. nur schief gehen.
 
Zu einem solchen Gespräch müsste die Schwiegertrochter doch aber erst einmal bereit sein und das sehe ich hier nicht. Und leider eben auch keinen vermittelnden Sohn. Im Gegenteil kappt die Schwiegertochter hier sogar aktiv die Möglichkeiten zur Kontaktaufnahme.
Und dass Recht haben und Recht bekommen zwei verschiedene Paar Schuhe sind, ist ja hinlänglich bekannt. Wenn @Lilly-Diego jetzt sogar noch versuchen würde, etwas gegen den Willen der Schwiegertochter durchzusetzen, indem sie mit dem Gesetzbuch wedelt, kann das m. E. nur schief gehen.
Nein, @Lilly-Diego soll nicht mit dem Gesetzbuch wedeln, das würde sicher eskalieren. Ihr Sohn und ihre ST wissen aber auch, dass sie ein Recht darauf hat, ihren Enkel zu sehen.

Es würde erst einmal reichen, wenn sie ihrem Sohn sagt, dass sie sich ein Gespräch zu dritt wünscht, weil sie die Familie und besonders den Enkel vermisst. Natürlich lässt sich das nicht erzwingen. Ich würde es aber dennoch noch einmal versuchen.
 
Vielleicht mal einen Brief schreiben OHNE Vorwürfe?
Ich bin böse, sie kann nicht lesen, jedenfalls nicht sinnentnehmend, weil sie gar nicht verstehen WILL und keine Oma in ihrem Leben will, die nicht genauso funktioniert, wie sie will.
Ich hab auch so eine Schwiegertochter. Mein Sohn hat mich über seine erste Frau im Unklaren gelassen, bzw. dafür gesorgt, dass alle Kritik, die er an mir zu hatte, ihr in die Schuhe geschoben hat, damit er den lieben Sohn spielen konnte, der mir zum Kontakt mit meinem Enkel verhilft...Inzwischen bin ich ihm auf die Schliche gekommen und habe guten Kontakt zur Mutter meines Enkels. Zur Mutter meiner Enkelin, also der toxischen 2. Schwiegertochter habe ich null Kontakt mehr, nachdem ich mich lange für die Familie eingesetzt habe und ihr jede Chance der Welt gegeben habe.
Aber wenn jemand damit prahlt, dass sie als Kind jeden neuen Freund der Mutter vergrault hat, dann spricht das Bände über den Charakter und meine Enkelin sieht mich so gut wie gar nicht. Aber vielleicht treffe ich sie bald im Kindergarten, bei dem ich ehrenamtlich ein wenig arbeite.
Und daran schließt sich meine Meinung zu dieser Sch... Situation an: Wie viele hier schon geschrieben habe: wenn die Tussi nicht will (sorry für die Betitelung, meine 2. schwiegertochter hat sich selbst so bezeichnet), leb Dein Leben und lass Deinen Sohn und die Famile ihr Ding machen. Entweder kapiert er das eines Tages oder eben nicht.
Ich schreibe meiner Enkelin ab und zu und schicke das nicht ab. Aber wenn sie eines Tages nach mir fragt, dann kann mein großer Enkel ihr die Briefe geben.
Und wenn ich zu der Showveranstaltung; Enkelins 2. Geburtstag eingeladen werden sollte, nur damit der Schein gewahrt wird, werde ich nicht hingehen.
Mein Sohn hat übrigens während Corona sozusagen heimlich geheiratet, angeblich, um meine Urlaubsplanung nicht zu behindern (haha!!!) Ich wäre eh nicht hingefahren, auch alles nur Show für die Freundinnen, die bis dahin alle schon verheiratet waren. Die ganze Wohnung war tapeziert mit den Hochzeitsfotos des jungen Paares......Zur Taufe (für die Leute) hat unsere ganze Familie Musik gemacht und es gab noch nicht einmal ein ehrliches herzliches Dankeschön dafür.
So, genug über meinen Frust, der mich aber nicht unterkriegt. Nur manchmal muss er nochmal kurz raus.
 
Das gefällt mir von @Holunderzweig außerordentlich gut und stimme zu und revidiere meine Aussage hiermit, nicht zur Hochzeit zu gehen. Wirklich behutsam sein, dich freuen für Deinen Sohn, Enkel, Schwiegertochter dass eine neue Familie Platz in unserer Welt gefunden hat.

Kolya
Mein Sohn hat mir heute nach dem Treffen gepostet: "danke für den schönen Besuch, 🙂🙂🙂fühlts euch immer Willkommen😘"
Was gibt es zu tun, damit so eine Linie rauskommt? So fühlt sich doch jeder besser, nicht nur wir als Eltern, Opa, Oma, auch allen andern gehts sicher wohler, wenn es so ist.

Bona causa triumphat, das Gute soll siegen.
 
Ich war die ganzen Ferien über nicht ein einziges Mal bei meinen Kindern, meine Saisonarbeit gab mir kaum Gelegenheit dafür.
Als ich dann eintrudelte, "vergaß" man mich zu begrüßen. Das war nicht geplant, oder absichtlich, ihnen war danach. Ich spürte Distanzverhalten. Ich fühlte, dass mich das kränkte. Dann besann ich mich drauf, gib dem nicht nach, sei NICHT beleidigt. Beiss nicht, weil es so ist. Ich glaub, das ist ein Verlauf, den man durchaus bremsen kann, stoppen kann. Lass los vom Eingeschnappt sein, sei NICHT so. Folge dieser Linie nicht.
Ich habe mich hierin gebessert ( war früher lieber eingeschnappt, fühlte mich berechtigt dazu) und seither gehts unkomplizierter, leichter, einfacher. Schade wäre es gewesen, hätte ich meinem ersten Impuls nachgegeben und die Kehrtwendung gemacht, wäre mir und uns ein super schöner Nachmittag entgangen. So kams, WEIL nicht geschmollt wurde. Das macht so viel kaputt.

Was wäre, wenn Krieg wäre und keiner geht hin?
 

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