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Toxische Schwiegertochter entzieht den Enkel und entfremdet meinen Sohn

Wenn man sich nicht mag, dann wird es toxisch.

Die Schwiegertochter wird sich ausdenken, dass du sie ablehnst, nicht leiden kannst, sie missbilligst, über sie schimpfst, also ekelt ihr vor dir.
 
Ich habe ihr mal vor Jahren gesagt das sie wohl in ihrem Leben noch nie Probleme hatte und in einer Blase grossgeworden ist bei einem Streit, nachdem sie mich sehrcherqblassend behandelt hat. dafür habe ich mich bereits mehrmals entschuldigt.
Eine solche Aussage empfinde ich als sehr vermessen da Du nicht wissen kannst, was Deine Schwiegertochter in Ihrem Leben alles mitgemacht hat. Es kann die Hölle auf Erden sein, was sie Dir keinesfalls erzählt haben muss.

Und mit Entschuldigungen ist es bei manchen Dingen nicht getan.

Deine Story erinnert mich an einen Ex-Freund von mir. Die Beziehung habe ich nach 10 Jahren beendet weil ich mit seinem Vater just selbige Story hatte wie Du mit Deiner Schwiegertochter. Erst konnte der Gute Beleidigungen oder Forderungen ausspucken und wenn es nicht so lief wie er wollte, na, dann hat er sich halt entschuldigt - bis zum nächsten Versuch.....

Gruß von Grisu
 
also ekelt ihr vor dir.
Deine stets blumige Wortwahl in allen Ehren, aber was hat das bitte mit Ekel zu tun?
Sie sind sich nicht grün und die Schwiegertochter straft mit Entzug des Enkels.

Grundsätzlich hättest du @Lilly-Diego ein gesetzlich verbrieftes Recht auf Umgang mit deinem Enkel, das dir auch die Schwiegertochter eigentlich nicht verwehren darf. Das ist schon mal wichtig zu wissen.
Allerdings liegt auf der Hand, dass der Versuch zur Durchsetzung dieses Rechts zu Lasten des Enkelkindes gehen würde und die Schwiegertochter hätte natürlich jede Möglichkeit, das Kind gegen dich aufzubringen.
Wenn sie so zickig ist wie du hier darstellst, würde sie davon vermutlich auch Gebrauch machen - daher ist niemandem damit geholfen, diesen Weg zu gehen.

Wenn dir wichtig ist, für den Kontakt zur Familie zu kämpfen, würde ich eine Mediation empfehlen. Ob es dann überhaupt zum Gespräch kommt läge dann einzig am good will der Schwiegertochter; hier könnte dein Sohn vermitteln und - ganz ehrlich - wenn er ein bisschen Stil hat, dann macht er das auch und lässt dich als Mutter nicht fallen wie eine heiße Kartoffel.
Voraussetzung für ein gelingendes Gespräch wäre, dass ihr grundsätzlich beide bereit seid, noch mal ganz neu anzufangen. Der Mediator leitet dann das Gespräch an und sorgt dafür, dass die Konstruktivität des Gesprächs erhalten bleib und ihr nicht erneut aneinander geratet.

Eine andere Möglichkeit sehe ich ehrlich gesagt nicht. Es ist schon bitter, dass die Schwiegertochter hier am längeren Hebel sitzt und dass sogar dein Sohn des lieben Friedens willen vor ihr kuscht.
Sicherlich hast du bei ihr einen wunden Punkt getroffen im Streit - trotzdem rechtfertigt das noch lange nicht, dass sie dich mit dem Enkelkind mindestens zu einer devoten Haltung erpresst.
 
Vielleicht ist sie doch nicht so schlecht, wie du meinst. Vielleicht ist sie eine ganz Liebe, die sich für deinen Sohn gut anfühlt und selbstverständlich auch fürs Kind.
Es könnte helfen, dass du leise und heimlich dafür sorgst, dass sich ihr Graus vor dir legt.
Ohne Mama heiraten, was soll das? Natürlich kommst du und während dieser paar Stunden lass sie spüren, dass du sie ganz gern hast eigentlich. Gern haben müsstest du sie schon, weil sie die Liebe deines Sohnes ist. Das kann man über Blicke vermitteln, ohne viel zu sagen.

Du könntest so viel tun, zb mit dem Sohn so über sie reden, dass er erleichtert ist, aufhört, seine Frau vor dir zu schützen und sie zu Besuchen ermutigt.
Mit Vorsicht und Behutsamkeit, mit Liebe und Charme kann man das lösen.

Ich bin heute auf den Weg zu meinem Jüngsten, der ist vorgestern Papa geworden. Mit meinem neuen Enkerl wird es auch nicht leicht sein, es oft zu sehen, weil sie weit weg wohnen. Dann liebe ich es halt von fern und nehm hin, dass wir es so haben werden.
Deine Verzweiflung steck weg, das klingt wie zornig sein, wie böse sein, wie beleidigt sein und solche Menschen meidet man von Haus aus.

Hier wurde tolle Vorschläge gemacht, zb mach es dir nett, finde okay, wie sie es haben und falls Gelegenheit ist für Kontakt, dann gestalte diese Kontakte leicht, liebevoll, angenehm. Kein Klagen, keine Vorwürfe, keine versteckten Botschaften ( Blicke zb, Kommentare zb) dass du sie nicht okay findest.
 
Wir hören nur eine Seite und fabulieren über unsere Mutmaßungen der Geschehnisse und der Sicht der Dinge der anderen Seite.
Ich habe mindestens 2 Fälle un unmittelbarer Umgebung mit gleichem faktischem Ablauf (Entzug der Enkelkinder durch die Schwiegertochter "verursacht"). Welche Ratschläge/Mutmaßungen würde das Forum hier denn in beiden Fällen anbringen?
Beide Fälle sind im Ergebnis gleich. Der Weg dahin aber unterschiedlich. Im ersten Fall ist die Mutter der allseit kontrollierende Drachen -> Verständliche Reaktion des Kindes sowie des Ehepartners = Flucht.
Im anderen Fall ist es ein starker Ehepartner, der den anderen Part dazu bringt, den Kontakt abzubrechen und das von den Eltern für die Kinder gebaute Haus verkauft.
Ich bin mir sicher, in beiden Fällen fühlen sich die Schwiegereltern als Opfer.
 
Sie sind sich nicht grün und die Schwiegertochter straft mit Entzug des Enkels.
Weil ihr graust vor der Schwiegermutter. Annehmen oder Ablehnen, hier lehnen sich beide ab. Die Mutter schmeckt nicht, die Schwiegertochter schmeckt nicht. Man kann das durchaus Ekel nennen, wenn man etwas nicht mag, was sonst? Pattsituation. Oma nein danke, dich fürchte ich.

Was auch immer ausgedacht wird, das zu diesem Benehmen führt, das muss man "neutralisieren". Die Schwiegertochter denkt sich wahrscheinlich aus, dass sie abgelehnt wird, nicht okay gefunden wird. Wie kommt sie auf diese Idee?
 
Mir geht es ähnlich mit meinen Enkeln.
Sie leben beim Vater nach der Scheidung, meine Tochter ist psychisch krank.
Der Vater verhindert den Kontakt zu mir, ich kann die Enkel nur sehen, wenn sie ab und zu bei meiner Tochter zu Besuch sind. Das hat natürlich Auswirkungen auf den "Status" den ich bei den Enkeln habe.
Nur die Ab-und-zu- Besuchs-Oma.
Das geht schon Jahre so, die Älteste ist schon im Teenie-Alter und starrt nur auf ihr handy, wenn wir uns mal sehen (1x im Monat) Irgendwie muss man sich damit abfinden, ich kann es nicht ändern.
Das Leben ist oft ungerecht 😢 😢 😢
 

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