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Toxische Schwiegertochter entzieht den Enkel und entfremdet meinen Sohn

Lilly-Diego

Neues Mitglied
Hallo, ich bin verzweifelt und weiß nicht mehr weiter. Unser Sohn ist verheiratet und hat einen Sohn, 3 1/2 Jahre alt. Er ist in Corona geboren und da war es schon schwer unseren Enkel mal zu sehen. Unsere Schwiegertochter hat immer mehr den Kontakt reduziert, ist selbst nicht mehr gekommen und hat uns (mir) verboten zu ihnen nach Hause zu kommen. Mittlerweile hat sie unseren Sohn soweit das er mit unserem Enkel auch nicht mehr kommen darf. Sie hasst mich obwohl ich ihr nie was schlimmes angetan habe. Ich habe ihr mal vor Jahren gesagt das sie wohl in ihrem Leben noch nie Probleme hatte und in einer Blase grossgeworden ist bei einem Streit, nachdem sie mich sehrcherqblassend behandelt hat. dafür habe ich mich bereits mehrmals entschuldigt. Sie findet immer Kleinigkeiten die ich falsch mache, wenn wir uns zufällig treffen und ich gehe zu meinem Enkel dränge ich mich auf, gehe ich nicht hin habe ich kein Interesse. Wenn ich ein Foto oder Spruch in Facebook poste bezieht sie es auf sich und meint ich mache das um sie zu ärgern. Egal was ich tue es ist falsch. Und mein Sohn ist zu schwach um gegen sie zu kämpfen, er will Frieden zu Hause und sagt : besser dem Kind die Großeltern nehmen als den Vater“. Ihr zuliebe will er nächstes Jahr eine kirchliche Trauung nachholen und ich wäre „geduldet“ und würde beobachtet das ich die Feier nicht zerstöre!! Ich bin fix und fertig , was soll ich tun?
 
Lilly, das tut mir sehr Leid, vor allem durch das Druckmittel "Sohn-Enkel", fühlst Du Dich dicherlich ausgeliefert.

Du schreibst, dass Du einiges gemacht hast und nichts geholfen hat.

Dein Sohn ist schwach oder machst Du ihm das sehr bequem?

Ich habe natürlich keine Lösung. Mir kommt jedoch in den Sinn, um da erstmal Ruhe rein zu bekommen, dass Du loslässt. Ich weiß, einfacher gesagt als getan. Meiner Erfahrung nach, beisst man sich immer mehr fest und dann sieht man um sich herum gar nichts mehr. Man fokussiert sich immer stärker auf das Problem, so dass für andere Sachen im Leben kein Platz mehr ist.

Ich würde Dir empfehlen, dass Du Dich erstmal heraus ziehst und für Dich was machst, schöne Dinge im Leben Aufmerksamkeit schenkst, einfach um erstmal aus zu brechen aus den ganzen Emotionen wie Trauer, Wut und Ohnmacht. Ruhe und Gelassenheit bringt Dich weiter als das ständige gegen an kämpfen. Es tut weh, aber Deine Schwiegertochter möchte keinen Kontakt. Deinem Enkel, so nehme ich an, geht es gut. Das ist schon mal das aller wichtigste.

Ist Euer Sohn das einzige Kind?

Ich würde sogar einkalkulieren, dass ihr ohne Sohn Weihnachten verbringen werdet. Das ist hart. Ich bin lieber realistisch, mache temporär einen Cut und lasse die Dinge wachsen und gedeihen. Lasse Deinen Sohn kommen, wenn er sich meldet, fordere nichts. Es kann sein, dass es aus seiner Sicht oder aus Sicht Driner Schwiegertochter falsch ist, aber dann bitte um verlässliche Lösungsvorschläge. Alles andere ist doch nervenaufreibend, was zu nichts ausser Enttäuschung und Groll führt. Nur Gefühle, die weh tun.

Familie ist wichtig und daran hängen Träume und Sehnsüchte, das weiß ich. Man kann die Realität hinnehmen, aber nicht nach seinen Wünschen auf biegen und brechen an seinen Vorstellungen modellieren.

Lass etwas gedeihen ohne Kampf und Krampf

Liebe Grüße

Kolya
 
Eine sehr einseitige Sicht auf die Geschehnisse wird dir nicht weiterhelfen.
Warum auch immer, es harmoniert nicht zwischen deiner Schwiegertochter und dir.

Das andere ist dein Sohn.

Mittlerweile hat sie unseren Sohn soweit

Und mein Sohn ist zu schwach

Ein erwachsener Mann. Mit eigenem Willen. Der eigene Entscheidungen trifft. Egal, ob so schwach wie du ihn siehst oder nicht.
Er könnte auch anders entscheiden, wenn er das wirklich wollen würde.
Die Schwiegertochter zu dämonisieren ändert daran nichts.
 
Ich würde ein Gespräch mit Sohn und Schwiegertochter anbieten und beiden deine Gefühle erklären. Ohne Vorwürfe, einfach deine Sichtweise schildern und dass du gerne weiter Kontakt mit deinem Enkel hättest.
Lade sie zu dir zum Kaffee ein.

Im besten Fall ergibt sich eine konstruktive Aussprache.

Ansonsten hast du getan, was dir möglich war.
 

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