Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Tochter zieht Oma vor

Mich würde immer noch interessieren, was die Mutter denn konkret getan hat, dass du sie so hasst.

Ansonsten erwartest du von deiner Tochter, dass sie diejenige ist, die mit dem Konflikt zwischen deiner Mutter und dir "richtig" umgeht, also so umgeht, dass es dir einigermaßen gut geht. Du siehst nicht, dass es für sie eigentlich unmöglich ist, sich "richtig" zu verhalten.

Sie steht zwischen dir und ihrer Oma, sie fühlt sich wahrscheinlich irgendwie zerrissen, du wirfst ihr indirekt vor, dass sie zu ihrer Bezugsperson steht, von ihr erzählt, während du ja nix sagen darfst, weil es sonst wieder Streit gibt, oder so.

Hast du mal darüber nachgedacht, eine Familienberatung aufzusuchen? Jemand von außen könnte vielleicht leichter vermitteln.

Ich glaube, ich hab das hier schon mal vorgeschlagen, aber du bist nicht darauf eingegangen.
 
Familienberatungen, hatte ich alles schon und es hat nichts genützt. Ich empfinde meinen Umkreis irgendwie auch als "Therapiegeschädigt".
Meine Tochter lebt ja außerdem in einer anderen Stadt.
Ich fühle mich von meiner Mutter gedemütigt und habe das Gefühl, sie lacht mich eigentlich aus.
Und meine Tochter steht eben zu ihr.
Manchmal kommt mir meine Tochter wie ein verlängerter Arm meiner Mutter vor.
Aber trotzdem möchte ich es schaffen, eine gute Beziehung zu ihr zu haben! Ich bin auch ein bisschen wütend, dass sie so wenig zu mir steht! Ich würde meine Mutter beispielsweise gerne bestrafen und die gute Beziehung zu meinen Kindern die schmeckt mir nicht so richtig, ich finde, das hat sie nicht verdient.
Aber was macht man mit Haß in sich? Der brodelt so in einem rum, macht einen wütend, rachsüchtig. Ich habe keine Idee, wie ich den loswerden kann, der ist oft präsent.
Und es ist so sehr schwer, einfach entspannt, optimistisch und unbefangen zu sein, wobei ich eigentlich ein sehr friedliebender Mensch bin und das auch nicht oft nach außen trage.
 
Was sie mir angetan hat?
Meine 2 älteste Tochter, um die es hier eigentlich nicht gehen soll, die auch bei meiner Mutter gewohnt hat, ist auf die schiefe Bahn geraten und ist jetzt stark beeinträchtigt, weil sie wegen Substanzmißbrauch reanimiert werden musste.
Und obwohl sie bei meiner Mutter gewohnt hat, wurde mir dann die Schuld gegeben, weil ich in der Nähe gewohnt habe und ich hätte mich ja mehr kümmern müssen und ich bin dann komplett alleine gelassen worden, mit der Situation. Auf einmal durfte ich meine Tochter wieder zurück haben + Schuld daran durfte ich auch noch haben und dass meine Mutter mich beruhigt hatte und gesagt hat, sie"macht" das, mit meiner Tochter, wird sie jetzt wahrscheinlich verneinen, wie sie mich eben direkt anlügt, in ähnlichen Themen. Sie hat sie mir vorenthalten, verhindert dass ich mit ihr unter einem Dach wohne und mir dann die Schuld gegeben, obwohl ich gesagt hatte, ich kann sie aus der Entfernung nicht kontrollieren und ich alles versucht habe, mit ihr zusammen zu wohnen, was aber meine Mutter nicht wollte- und meine Tochter auch nicht.
Nun besucht sie meine beeinträchtigte Tochter 2 mal im Jahr und interessanterweise immer kurz bevor meine Älteste zu Besuch kommt.
Meine Älteste hält sich da auch zurück, was Besuche bei meiner Tochter angeht, aber ne schöne Zeit mit ihren Großeltern geht immer und sie suggerieren ihr ja auch, dass sie sich um ihr eigenes Leben kümmern soll und dass das ja auch in Ordnung sei, wenn man sie nicht besucht.
Also ich bin schon könnte man sagen, verbittert, Haßerfüllt und da möchte ich raus kommen weil das extrem unangenehm ist und mich einschränkt.
 
Ich bin in eine Pflegefamilie gekommen, da meine Mutter den Tod meines Bruders nicht verkraftet hat, der verunglückt ist. Angeblich war sie dann traurig, dass es ausgerechnet ihn getroffen hat und nicht mich und angeblich hat sie mir die Schuld daran gegeben, warum auch immer, aber das alles nur vom Hören/ Sagen von meiner Pflegemutter.
Laut meiner Pflegemutter hätte sie mich auch gehasst.
Das kann ich weder bestätigen noch verneinen.
Mir gegenüber hat sie sich eigentlich überwiegend "nett" verhalten, wobei Kinder wegnehmen ja eigentlich nichts nettes ist.
Ich weiß aber echt nicht, ob sie mir tatsächlich schaden wollte, oder quasi "immer nur das Beste" wollte .
Irgendwie habe ich immer nur das Beste von ihr angenommen, bis dann einfach der Haß da war ohne wenn und aber und leider nicht so ohne weiteres wieder verschwindet.
 
Da sind bei Dir ja so immens viele alte Verletzungen.

Das Verhalten Deiner Pflegemutter klingt so wie Du es beschreibst auch sehr seltsam. Hast Du eine Chance, zu erfahren, wie sich das alles WIRKLICH zugetragen hat?

Ich glaube, Du selbst müsstest ganz viel aufarbeiten, damit Du besser mit allem umgehen kannst. Vorher hast Du wahrscheinlich gar keine Chance. Hast Du schon mal über eine Therapie nachgedacht?
 
Das ist schon starker Tobak meiner Pflegemutter. Ich weiß, dass sie zu starker Übertreibung neigt und eine blühende Phantasie hat, aber es könnte natürlich auch stimmen. Meine Mutter kann ich nicht fragen, sie lügt direkt, wenn es ihr dann besser passt.
Ich würde das gerne alles für mich einsortieren können und es dann abschließen . Ist das wirklich wahr, dass sie mich haßt und mir deswegen schaden wollte, indem sie mir meine Kinder weggenommen hat?
Oder stimmt das alles gar nicht und sie hatte keine böse Absicht, sondern hielt es eben für das Beste?
Warum ist jetzt der Haß da und wie werde ich ihn wieder los?
Mit Therapie habe ich bisher schlechte Erfahrungen gemacht.
 
Ich würde das gerne alles für mich einsortieren können und es dann abschließen .
Das ist absolut verständlich!

Ist das wirklich wahr, dass sie mich haßt und mir deswegen schaden wollte, indem sie mir meine Kinder weggenommen hat?
Oder stimmt das alles gar nicht und sie hatte keine böse Absicht, sondern hielt es eben für das Beste?
Vielleicht ist es auch NICHT wahr. Vielleicht hat Deine Pflegemutter gelogen oder übertrieben. Deine Mutter hat ein Kind verloren. Es ist doch möglich, dass sie Angst hatte, Dir dann in ihrer Trauer nicht gerecht werden zu können. Vielleicht dachte sie, Du wärst bei einer anderen Frau zeitweise besser aufgehoben. Ein Kind zu verlieren stelle ich mir schrecklich vor.

Wie alt warst Du zu diesem Zeitpunkt?

Vielleicht möchte Deine Mutter (unbewusst?) wieder gut machen, was sie Dir damals angetan hat?

Warum ist jetzt der Haß da und wie werde ich ihn wieder los?
Der Hass ist da, weil Du als Kind sehr verletzt wurdest, als Du Wärme und Geborgenheit gebraucht hättest.

Loswerden kannst Du ihn, aber es wird sicher nicht einfach. Ich denke, es lohnt sich für Dich. Ich wünsche Dir jedenfalls, dass Du Frieden schließen kannst.
 
Ich bin mir sicher, dass dich deine Mutter nicht für den Tod des Bruders bewusst strafen wollte.

Wenn ein Kind stirbt können manche Mütter nicht das andere Kind lieben, sie sind selber so stark in ihrer eigenen Trauer gefangen.
Vermutlich konnte sie dich nicht lieben, weil sie z.B. selber eine schlimme Beziehung zu ihrer Mutter hat.

Wahrscheinlich hast du selber mit deiner Mutter verschiedene schlimme Dinge als Kind erlebt.

Der Satz...der Tod hätte lieber dich treffen sollen...ist extrem fies und demütigend für dich.
So werden Kinder selbstzerstörerisch gemacht.

Deine Mutter war verbal sehr verletzend und hat dich emotional misshandelt.

Erwarte von deiner Mutter nix und versuche nicht nachtragend zu sein.
Ihr fieses Verhalten wird mit ihrer eigenen Kindheit und Elternbeziehung im Zusammenhang stehen.

Wenn eine andere Tochter von dir drogenabhängig wurde so wirst du auch einen Anteil daran haben.
Du kannst deiner Mutter nicht für alles die Schuld geben.
Sucht hat viel mit Depression, Verdrängung und Selbstzerstörung zu tun.
Diese Tochter wird einen Halt brauchen.

Wenn eine Tochter lieber bei ihrer Oma ist dann gönne es ihr und versuche nicht verbittert, eifersüchtig und neidisch zu sein.
Du kannst deine Tochter nicht zwingen dich zu lieben und die Oma nicht zu lieben.

Mit deinem Hass auf deine Mutter und deiner Eifersucht wegen der Tochter verschlimmerst du die gesamte Situation.

Suche dir einen guten Therapeuten, andere Leute, Freunde und einen Partner von dem du Liebe und einen Halt bekommst.

Familienaufstellungen und Genogrammarbeit könnten Dir helfen...
 

Anzeige (6)

Autor Ähnliche Themen Forum Antworten Datum
S Tochter macht mich überall schlecht Familie 53
H3rzwetter Mutter hat meiner Tochter eine runtergehauen Familie 3
G Papa meiner Tochter ist Alkoholiker Familie 59

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben