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Tochter zieht Oma vor

Das Wochenende war eigentlich entspannt, wenn sie irgendetwas über ihre Oma erzählt hat, bin ich da nur sehr oberflächlich darauf eingegangen und habe eben allgemeine Themen gewählt, wie ihr Studium etc.
Ich habe eben wirklich sehr negative Gefühle meiner Mutter gegenüber und hatte schon Sorge, dass sich diese Gefühle auf meine Tochter ausweiten würden, was aber nicht der Fall ist glücklicherweise.
Ich denke, die Beziehung die sie zu ihrer Oma hat, geht mich eigentlich nichts an und deswegen macht es auch keinen Sinn, darüber zu reden, weil ich auch so eine Wut ihr gegenüber habe und es macht auch keinen Sinn, weil ich meine Tochter damit natürlich in eine Art Loyalitätskonflikt bringe und auch wenn ich mir irgendwie wünschte, meine Tochter würde es auch so sehen wie ich, ist es halt so, wie es ist.
 
Diese schlechte Mutter Tochter Beziehung überträgt sich oft über viele Familiengenerationen.

Ich vermute, dass sich deine Tochter extrem von dir verletzt fühlte und sie denkt, dass du ihrer Psyche geschadet hast.
Vielleicht konntest du ihr nicht genug Liebe geben und hattest selber zuviele eigene Probleme (und Süchte) gehabt.
Vermutlich ging es ihr ähnlich wie Bandit mit seiner Mutter.

Frage die Tochter, welche Fehler du gemacht hast.

Gönne ihr die gute Oma Beziehung .
Das ist für sie sehr wichtig.
Bei mir war es ähnlich.

Vielleicht versucht die Oma bei der Enkelin etwas gut zu
machen was sie bei ihrer Tochter..also bei dir ..versäumte.

Natürlich ist die Oma ihr Mamaersatz, wenn du für sie keine Mutter sein konntest.
Lass ihr die gute Oma Beziehung.

Mache der Tochter jetzt keine Vorwürfe und beschäftige dich mit deiner schwierigen Seite, welche die Tochter an dir erlebte.

Wirst du mal Grossmutter wirst du zu den Enkeln vermutlich auch eine gute Beziehung haben.

Vermutlich hast du selber viele Verletzungen von deiner Mutter erlebt.
Natürlich ist es schwer zu ertragen, wenn die eigene Mutter zur Enkelin netter ist als damals zu dir.
Und auch die Tochter ist netter zur Oma als zu dir.
Aber es ist ein Resultat von deinem eigenem Verhalten.

Versuche nicht so egozentrisch zu denken.
 
Ich würde sagen, sie wurde mir weggeschleimt. Tolles großes Zimmer, das bezahlen von Rechnungen, in teure Restaurants ausführen, nicht auf nervige Geschwister aufpassen müssen usw usf.
Ich sehe keine Parallele zu @Bandit.

Aber so ist das Leben und ich werde mit meinen negativen Gefühlen leben müssen.
 
Früher hatte mich meine Mutter auch so "weggeschleimt", als ich eigentlich ganz gut in meiner Pfegefamilie aufgehoben war.
Und als ich dann meine Tochter bekam, um die es hier geht, war sie dann die Überflieger Oma und ich komplett abgeschrieben.
 
Eigentlich wollte ich den Kontakt abbrechen, aber sie kam dann einfach unangekündigt, um sich wieder einzuschleimen und ich habe mich einlullen lassen und ihr vertraut.
Ehrlich gesagt glaube ich, es hat ihr Spaß gemacht, mir die Butter vom Brot zu nehmen.
 
@Amaliah
ich habe für mich die Erfahrung machen müssen wenn ich Enttäuschungen über Menschen verspürt habe, dass diese dadurch eine extreme Macht über mich und mein "Unwohl-Fühl-Gefühl" haben -ich ihnen also diese Macht gebe.

Erst ab dem Moment, wo ich diesen Leuten mit Abstand begegnen konnte, vielleicht ihnen sogar die Wunden verzeihen, die sie mir geschlagen haben, konnte ich mich von deren Einfluss befreien.

Wut, Enttäuschung und alle die negativen Gefühle schwächen mich und machen den Auslöser stark. Diese Macht gebe ich persönlich keinem Menschen mehr, der mich enttäuscht hat. Dann meide ich diese Person eben - egal was und wie: für meine Stimmung bin ich selber verantwortlich und musste für mich lernen wie ich das für mich am Besten hinbekomme.

Gruß von Grisu
 
Vielleicht könnten Sie versuchen, mit Ihrer Tochter in einem ruhigen Moment darüber zu sprechen, wie Sie sich fühlen. Offenheit könnte helfen, auch wenn es schwer fällt, vor allem, wenn sie ihrer Oma alles erzählt.
 
Der Besuch mit meiner Tochter war ganz schön, ich habe die weisen Worte meines Freundes beherzigt, umd nichts aber auch gar nichts kritisches gesagt und meine Tochter wird sich ähnliches vorgenommen haben.
Für mich schmerzlich, dass sie mich ständig mit ihrer Oma konfrontiert.
Deswegen ist es ganz gut, dass die Besuche selten sind, weil ich das nicht gut aushalte.
 

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