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These: Hartz Vier verletzt Menschenrechte

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Warum hast du für Verbrecher gearbeitet? Du kannst doch auch nein sagen oder etwa nicht?

Was für eine Frage?! Na weil 1.000 € für Zeitarbeit, Minimierung der Lücken im Lebenslauf, Berufserfahrung, sinnvolle Beschäftigung immer noch besser sind als monate- bzw. jahrelang arbeitslos zu Hause rumhocken.

Natürlich hätte ich es nicht machen müssen (war übrigens kein Vermittlungsvorschlag), aber was sind die Alternativen? Verschweigen möchte ich aber nicht, dass ich eine gewisse Mitschuld trage. Mein IHK-Zeugnis war so schlecht, da konnte ich froh sein überhaupt was zu bekommen 🙂
 
paulemaule die Arbeitslosenversicherung hat nichts mit H4 zutun. Es bringt auch nix aus einem Job zwei oder drei Dumpinglohnjobs zu machen wenn du aller spätestens die Einbußen bei der Rente den Leuten doppelt- und dreifach mit Steuergeld auffüllen musst und die Binnennachfrage einknickt.

Gut, wenn das so ist, dann Punkt für dich.
Wie gesagt, das Jobcenter ist doch das geringste Problem. Selbst die Zeitarbeitsfirmen sind oftmals unschuldig. Besonders die großen Unternehmen machen nicht selten so wenig Budget locker, dass die Zeitarbeitsfirma zu Hungerlöhnen quasi gezwungen wird.
Nun könnte man argumentieren, dass wir die Zeitarbeit völlig abschaffen sollten. Wäre auch ganz gut, eigentlich. Aber mir selbst sind einige Personaler untergekommen, die haben mir erklärt wie es läuft. Entweder Zeitarbeit, oder es wird überhaupt keine Stelle geschaffen. Da muss nun jeder entscheiden was ihm wichtiger ist. 800 Angestellte ohne Zeitarbeit, oder 1.200 mit Zeitarbeit im Unternehmen.
 
Aber wenn die Arbeitslosenquote auf 12% steigt, die Langzeitarbeitslosen rapide zunehmen, dann möchte ich mir euer Gejammer nicht anhören, wenn 2014,2015 die Erhöhung der Arbeitslosenversicherung um x Prozentpunkte verkündet wird.

Natürlich würde dann erneut gejammert werden. Und zwar zu Recht!
Denn der Gesetzgeber würde mit einer Erhöhung der AV nichts anderes zeigen, als schon wieder den falschen Weg einzuschlagen anstatt aus berechtigtem Protest vieler Menschen etwas zu lernen. Nicht nur das die Bedürfnisse nicht beachtet werden, nein, es käme ja dann noch schlimmer. Der Intention des "Streiks" würde mit Füßen getreten werden. Das ist ja noch besser, da man selbst beim protestieren nicht Ernst genommen werden würde. Anscheinend möchtest du mit deinem Beispielszenario einen handfesten Bürgerkrieg lostreten oder was müsste genau passieren, das man endlich mal gehört wird?

Du kreidest dem Arbeitnehmer allen Ernstes an, er würde sich bei den falschen Stellen beschweren? Und das ist dann der Grund für ein Jahrzehnt "1 Euro jobs" und "Zeitarbeit"? Das ist doch Wortklauberei.

Du bist jetzt mit 57 Jahren auf der Strasse gelandet, weil der Betrieb in welchem du 30 Jahre gearbeitet hast, deine Abteilung nach Polen ausgelagert hat. Vom Jobcenter kommt ein unglaubliches Jobangebot nach dem anderen, Sanktionen drohen. Und jetzt? Ein Brief an die Merkel?

Sollte dieser Mensch keine Möglichkeit bekommen, arbeiten die total unterbezahlt sind und auch nichtmal in seiner Branche liegen, ablehnen zu dürfen? Ist es im Rahmen seiner ablehnenden Haltung gegenüber dieser Jobangebote nicht egal, über was und wen er genau schimpft? Beim "schimpfen" halten wir uns nun auch schon an Formalitäten auf anstatt den eigentlichen Misstand zu betrachten und auszumerzen?
 
@ PC

Natürlich sollen die Arbeitslosen sich beschweren können. Ich bin der letzte der das verweigern will. Und natürlich ist es S**** nach 30 Jahren Topjob in Alg II zu landen um dann lächerliche Angebote zu bekommen.

Aber: Was ist Wunschdenken? Was ist Realität? Der 57-jährige Arbeitslose verweigert nun also die Aufnahme eines Drecksjobs. So weit, so gut. Aber was dann? Er bleibt also so lange arbeitslos bis ein gutes Angebot kommt. Und bedenke, ein gutes Angebot heißt noch lange nicht Arbeitsvertrag. Jetzt wohnt dieser 57-jährige womöglich noch in einem strukturschwachen Gebiet. Also: Aufgrund seines Alters sowe seines Wohnortes hat er eh schon schlechte Karten auf dem Arbeitsmarkt. Obendrein verlangt aber auch noch einen guten Job. Was glaubst du? Wird dieser jemals einen guten Job bekommen?

Ich gönne das dem 57-jährigen, überhaupt kein Thema. Aber wie sieht die Realität aus? Er wird vermutliche jahrelang arbeitslos bleiben. Und aus meiner Sicht, ist ein Scheißjob immer noch besser als gar keiner. Besser für die Psyche, besser fürs Selbstwertgefühl, letztlich besser für's Konto.
Das soll keine Rechtfertigung für Zeitarbeit, Niedriglohn oder Ausbeuterei sein. Ich verstehe das eher als Wahrnehmen der besten Möglichkeiten.

Und wenn wir Drecksjobs anprangern, dann können wir das natürlich nicht beim Jobcenter tun. Das ist evtl. die Anlaufstelle für die Beschwerden, aber nicht der Entscheider, der Macher, der Gesetzgeber. Unter anderem dieser muss mit Gesetzen und Verordnungen Hungerlöhne beseitigen, Zeitarbeit eindämmen, die Unternehmen zu anderen Möglichkeiten zwingen.
 
Besonders die großen Unternehmen machen nicht selten so wenig Budget locker, dass die Zeitarbeitsfirma zu Hungerlöhnen quasi gezwungen wird.

Da kenn ich aus meiner Familie einen ganz anderen Fall. Ein Onkel von mir hat mal ca. 8€ Brutto die Stunde bekommen und die Firma hat an die Zeitarbeitsfirma von ihm 25€ die Stunde gezahlt. Nun arbeitet mein Onkel direkt bei der Firma für fast das doppelte und es kostet die Firma nicht mehr.
 
Und aus meiner Sicht, ist ein Scheißjob immer noch besser als gar keiner. Besser für die Psyche, besser fürs Selbstwertgefühl, letztlich besser für's Konto.

Besser für die Psyche? Dem 57-jährigen der sich über die vielen Jahre vielleicht ein Häuschen zusammengespart hat und ne Familie unterhalten hat, dem nutzt ein Billigdrecksjob nix wenn trotzdem seine aufgebaute Existenz den Bach runterwandert. Da kann er sich glücklich schätzen wenn er bei der Lage und dem demütigenden Drecksjob die Nerven behält und nicht im Jobcenter Amok läuft.
 
Rentner bekommen auch Sozialgeld.
Wen es interessiert, kann das nachlesen im Gesetzbuch.
Kinder bekommen Sozialgeld und Sozialhilfe gibt es nach dem SGB XII §1.
Entschuldigung, ist nicht wichtig, doch hier nehmen es einige wichtig.

Es kommt auf den persönlichen Fall an.

Wobei es natürlich nicht viel Unterschied macht, was man bekommt. Die finanziellen Leistungen sind ungefähr gleich.



Die Vermutung zum Schulende ist auch problematisch. Ab 16 muss das Kind selbst Leistung beantragen.

Ich beziehe mich auf Fälle, die ich persönlich mitbekommen habe. Im Hartz IV Regelsatz sind eben keine finanziellen Mittel für Schulaktivitäten vorgesehen.



Ich habe weder einen halbsatz gebildet, noch habe ich mich für einen Experten ausgegeben.

Mir geht es mehr darum, dass du eine Beurteilung der Sachlage abgegeben hast, ohne ausreichend Fakten zu kennen. Solltest du allerdings mehr deine Meinung geäußert haben, ist das etwas Anderes. Nur für mich ist tatsächlich ein anderer Eindruck entstanden.



Natürlich sollten die Arbeitsbedingungen und die Entlohung fair sein; aber ich habe die Hoffnung, dass sich so etwas mit der Zeit von selber regelt über Angebot und Nachfrage (Denn wer will schon längere Zeit für wenig Geld viel arbeiten?), evtl. mit gesetzgeberischer Unterstützung wie z.B. Mindestlöhne.

Wie sich das von selbst reguliert, sehen wir gerade. Wenn die Nachfrage größer ist als das Angebot an Jobs, kann es sich nicht regulieren. Da müsste eigentlich der Staat eingreifen, denn noch leben wir in einem Sozialstaat. Stattdessen werden Menschen, die einen NIedriglohnjob ablehnen, sanktioniert.



Zum einen hat das nichts mit "versklaven" zu tun; man kann sich jederzeit einen anderen Job suchen. Zum anderen kann man auch "Nein" zu der Firma sagen, indem man sich möglichst schnell etwas besser bezahltes sucht; oder eben eine der Bezahlung entsprechende Arbeitsmoral an den Tag legt. 😉

Man kann sich eben keine bessere Jobs suchen, weil es keine gibt.



oder wer die erforderliche Leistung von anderen, insbesondere von Angehörigen oder von Trägern anderer Sozialleistungen, erhält.

Um eben diesen Nebensatz geht es. Wer keine Leistungen von anderer Stelle bezieht, wird über das Hartz IV aufgefangen, auch wenn er dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung steht.

Mir geht es nur darum, klar zu stellen, dass es keine Leistung ist, die ausschließlich an erwerbsfähige Menschen ausgezahlt wird. Und dass in genau diesem Sektor dann auch viel an Ungerechtigkeit passiert. Da sind dann oft die Leute drin, die einen Termin nicht wahrnehmen können, ihn aber auch nicht absagen können, weil sie z.B. schlicht keine Post öffnen können, vor allem nicht solche, die von einem Amt kommt.



Nochmal: Hartz IV ist für Erwerbsfähige gedacht und dass Kinder auch daraus Geld beziehen, liegt daran, dass sie mit dem erwerbsfähigen Leistungsberechtigten (Eltern) in einer BEDARFSGEMEINSCHAFT (§ 7 SGB II) leben und deshalb auch aus dem SGB II Geld beziehen.

Eben genau und damit können auch Kinder Hartz IV bekommen und die stehen in der Regel nicht dem Arbeitsmarkt zur Verfügung. 🙂

(Aber vielleicht ist das ja das nächste, wenn alle Jobs nur noch das Exsitenzminimum sichern, gehen wir an die Kinderarbeit.)



Und in einer kalten Wohnung sitzt da niemand - denn die Kosten für Heizung und Unterkunft werden vom Amt ZU dem Regelbedarf dazugezahlt. Außer die Haushaltsenergie, aber die ist mit dem pauschalen Regelbetragssatz abgegolten.

Niemand kann schon mal nicht stimmen, weil ich persönlich Leute kenne, die sich nicht trauen, im Winter die Heizung anzustellen, weil die Kosten für Heizöl so gestiegen sind, dass sie sich mit Sicherheit eine Nachzahlung gar nicht leisten können.



Aber ich kann mich halt nicht hinstellen wie andere hier im Forum und eiskalt aussagen, dass die Anzahl der Schmarotzer die eine Gesellschaft zu tragen hat, egal sei. Das kann es halt auch nicht sein.

Das Problem liegt für mich in diesem Thread darin, dass alle Hartz IV Bezieher grundsätzlich als Schmarotzer hingestellt werden. Mir sind keine Zahlen bekannt, die darüber Auskunft geben, wie viele Hartz IV Bezieher sich aktiv darum bemühen, so schnell wie möglich wieder einen Job zu bekommen, weil sie sich in der Position des Bittstellers schrecklich fühlen oder weil sie einfach gerne arbeiten. Wäre interessant, mal festzustellen, wie viele Schmarotzer es tatsächlich gibt.



Das Problem ist auch hierbei das man der Bevölkerung zugesteht, sich hier auf die Hinterbeine zu stellen und sich gegen diese Ungerechtigkeiten zu wehren. Zb. durch Ablehnung von Niedriglohnjobs.

Entschuldige, aber hier wird seitenweise darüber gesprochen, dass man diese Niedrigjobs eben nicht ablehnen kann, weil man sonst sanktioniert wird. Wie kommt man da zu so einer Aussage?



Auf der anderen Seite schlüpfen aber auch diejenigen darunter, die prinzipiell noch nie Bock auf Arbeit hatten und dementsprechend schon zu Schulzeiten einen "Karriereweg" ebneten, welcher nichts anderes später von der Qualifikation erwarten ließ, als eben diesem Niedriglohnsektor anzugehören. Und auf diesen hat er dann natürlich ebenfalls keinen Bock.

Wenn ich immer mehr hochqualifizierte Arbeitnehmer in Niedriglohnjobs dränge, ergibt sich die Frage, wer solche "Loser" und "Schmarotzer" dann noch einstellt. Also ist es eigentlich egal, welche Einstellung diese Leute zum Arbeiten haben. Es will sie eh keiner.



Faule Schweine die über jegliches System jammern aber ihrerseits auch nie etwas geleistet haben um nicht zu dieser Kategorie zu gehören, sollten unter die Brücke.

Unter die Brücke ist doof. Da sind meist schöne Spazierwege. Ghettos wären besser, da sind sie aus den Augen. Soziale Gerechtigkeit ist auch ein Schutz der Privilegierten.

Schau dir die Zustände in Griechenland, Spanien und Portugal an. Die stehen kurz vor sozialen Unruhen. In der Türkei sterben gerade Menschen, weil sie für ihre Rechte einstehen. Auch dieser Kampf hat etwas mit sozialer Gerechtigkeit zu tun.




Ja, Blackijack, klingt schon seeehr verlockend, dein Paradies ... jeden Tag ausschlafen, den ganzen Tag irgendwelche Sendungen auf RTL schauen, mit Kumpels Bierchen zischen ....
aber weißte, irgendwann hätte ich da keinen Bock mehr drauf. Außerdem will ich mir kaufen, was ich will, in den Urlaub fahren, wie ich will, statt vor der Glotze hängen irgendwelche Konzerte besuchen, mein Essen nicht nur bei ALDI kaufen und mein Leben gestalten, wie ich es will.
Aber jedem das Seine 😉

Du stellst deutlich heraus, dass du lieber arbeiten würdest, als vom Staat zu leben. Sprichst in anderen Beiträgen aber immer pauschalisierend von "den Hartz IV-Schmarotzern. Hältst dich für was Besseres oder ist es nicht vielleicht möglich, dass der überwiegende Teil der Arbeitslosen ganz genau so denkt?



Eben. Aber viele Hartz IV Leute wachsen ja selbst in solchen Verhältnissen auf und kennen es gar nicht anders. In meiner Stadt suchen sie z.B. ehrenamtliche Sozialpaten, die Kindern aus solchen Verhältnissen auch mal Theater und Kino usw. zeigen sollen, damit sie das überhaupt mal kennenlernen ...

Das ist genau der Punkt! Wenn ich möchte, dass Menschen sich an der Gemeinschaft beteiligen, muss ich diese interessant machen. Aber wenn ich dafür sorge, dass die Eltern mit den Kindern weder in den Zoo, ins Kino oder gar mal ins Theater gehen können, dann muss ich mich später nicht darüber wundern, wenn diese als Erwachsene auch nicht danach streben, Geld zu verdienen, um sich solche Dinge leisten zu können.

Sich hinzustellen und diese Leute als faul zu beschimpfen, ist einfach dumm. Wir haben sie ja dazu gemacht. Dann müssen wir auch nicht jammern.

Ich unterstütze übrigens solche Aktionen immer wieder durch Spenden. Bei anderen in diesem Thread, die so auf die faulen Schmarotzer schimpfen, frage ich mich schon, was sie dafür tun, dass auch Kinder aus ärmeren Familien eine Chance bekommen.


Tuesday
 
Da kenn ich aus meiner Familie einen ganz anderen Fall. Ein Onkel von mir hat mal ca. 8€ Brutto die Stunde bekommen und die Firma hat an die Zeitarbeitsfirma von ihm 25€ die Stunde gezahlt. Nun arbeitet mein Onkel direkt bei der Firma für fast das doppelte und es kostet die Firma nicht mehr.

Es gibt viele Konstellationen. Mir wurden von 8 € die Stunde bis 14 € die Stunde alles angeboten. Also von Hungerlohn bis respektable Bezahlung war alles dabei. Was sind die Gründe dafür:

Mir hat eine Zeitarbeitsfirma das mal direkt gesagt. Die haben einfach vom Unternehmen kein größeres Budget bereitgestellt bekommen. Da konnten dann nur 8 € gezahlt werden, weil sonst die Zeitarbeitsfirma noch Geld drauflegen hätte müssen. Ich weiß nicht, ob es überall so läuft, aber manche Unternehmen sagen ganz einfach: Hier liebe Zeitarbeitsfirma hast du 10.000 €, dafür hätten wir gerne X Angestellte, die hier in Vollzeit arbeiten. Der Rest ist dann ne einfache Matheaufgabe.

Es gibt aber auch leider die Abzocker, siehe dein Beispiel. Gerade wenn die Nachfrage hoch ist, können die sich sowas erlauben. Ist wie im Supermarkt. Irgendwer wird die Butter für 3 € schon kaufen. Solange es genügend Nachfrage gibt, müssen wir den Preis auch nicht senken.
 
Besser für die Psyche? Dem 57-jährigen der sich über die vielen Jahre vielleicht ein Häuschen zusammengespart hat und ne Familie unterhalten hat, dem nutzt ein Billigdrecksjob nix wenn trotzdem seine aufgebaute Existenz den Bach runterwandert. Da kann er sich glücklich schätzen wenn er bei der Lage und dem demütigenden Drecksjob die Nerven behält und nicht im Jobcenter Amok läuft.

Ich glaub da gibt es keine allgemeingültige Regel. Da ist jeder Mensch wohl anders. Die einen würden lachend zu Hause sitzen und sich freuen, dass das Amt pünktlich zahlt. Manche würden den Drecksjob machen, nur damit sie überhaupt was zu tun haben. Wieder andere würde das enorm belasten.

Ich z.B. würde natürlich auch den Scheißjob machen. Nicht weil ich das toll finde, oder die Ausbeuter belohnen will. Sondern aus ganz egoistischen Gründen. Weil ich keinen Bock hätte zu Hause rumzusitzen. Und weil Hungerlohn noch besser ist als der Regelsatz. Aber so ist jeder anders gestrickt.
 
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