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Tabu, unerfüllter Kinderwunsch, partnerlos

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Erbkrankheiten und sonstige Behinderungen nehmen mit dem Alter der Frau zu- der Anstieg ist aber so gering, sas man das im Grunde vernachlässigen kann. Ich glaube von 1 zu 1000 auf 1 zu 100. Das klingt viel, allerdings bedeutet es auch, daß 99 von 100 Spätgebärenden gesunde Kinder bekommen. Dazu komnt noch, dass Spätgebärende oft gesundheitliche Einschränkungen haben, die keine Folge des Alters sind, aber die Gesundheit des Kindes beeinflussen.

Die Aussage, Spätgebärende seine weniger fruchtbar, beruht auf einer seltsamen Fehlinterpretation der Statistik. Da Frauen mit 40 seltener ein Kind kriegen als mit 25, wird geschlussfolgert, sie seien weniger fruchtbar. Dabei hat das natürlich diverse Ursachen, die eher gesellschaftlicher Natur sind. Man müsste aus dieser Statistikbetrachtung auch schlussfolgern, daß 15-jährige Mädchen quasi unfruchtbar sind, was biologisch betrachtet Unsinn ist.

Ich bin ausdrücklich der Ansicht, dass Kinderktiegen an keinerlei Bedingungen geknüpft werden darf. Auch nicht an seelisches Wohlergehen. Die Frau kann sich aus Einsicht dagegen entscheiden. Aber es darf keine Instanz geben., die das beurteilt und überwacht. Das Leben des Kindes selbst hat einen Wert, Es ist von vornherein nicht richtig, dem Kind prophylaktisch die Eltern zu ersparen und ihm damit das Lebensrecht abzusprechen. Das Entscheidungsrecht liegt -auch rechtlich-bei den Eltern.
 
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Ich mache mir halt nur Sorgen wegen der Hormone
eine Identität kennt und das ist auch mein stärkstes Argument gegen eine Samenbank. Dazu würde ich immer genau wissen wollen, von wem mein Kind abstammt.
aber ist denn nicht das pro einer Samenbank, dass man GENAU weiß, von wem das Kind abstammt,
was es mitbringt?
Das, was Du meinst, ist doch eine soziale Identitätskonstruktion,
die anders ausgefallen wäre, wenn derjenige mit dem selben genetischen Profil anders aufgewachsen wäre.
Das genetische Material ist die Basis, man sagt, so 20 - 30 %, den Rest des Mannes liefert sein Aufwachsen in einem bestimmten sozio-kulturellen Kontext.
Das ist etwas, was er genetisch NICHT mitgibt.
 
Klar hat jede Frau das Recht, sich von ihrem Kinderwunsch zu verabschieden wenn sie merkt, dass die Umstände (z.B. ständige Fehlgeburten) sie mehr mitnehmen als die Nichterfüllung des Wunsches.

Es ist aber keine Pflicht! Selbstverständlich sollte jede Frau versuchen, im Rahmen ihrer Umstände für bestmögliche Voraussetzungen zu sorgen. Aber glücklicherweise gibt es keine Checkliste von außen, ab wann man Kinder kriegen darf.

Ich halte Finas Umstände zudem für gar nicht so schlecht. Sie hat ein gutes und gesuchtes Fach studiert. Sie hat einen sicheren und familienfreundlichen Arbeitsplatz. Sie verdient ihr eigenes Geld und glaubt mir, in der IT kann man im Zweifel selbst allein und auf Teilzeit noch ein Kind finanzieren. Sie geht davon aus, dass Freunde und Eltern ihr helfen werden. Klar, kann sich das nach der Geburt ändern, aber ob man wirklich Rückhalt aus der Familie kriegt, kann keine einzige Frau von vorneherein wissen. Sie hat psychische Probleme, ja. Aber sie weiß von ihnen und lässt sie behandeln. Das ist besser als eine Frau, die ihre Probleme nicht einsehen will und erst recht ihr Kind benutzt, um einen Sündenbock für eigene Probleme zu haben. Und zu einem großen Problem kommen besagte Probleme doch vom Kinderwunsch, der sie offenbar schon seit 10 Jahren plagt, mal mehr, mal weniger stark.

Und klar quält es einen, wenn man sich schon imemr sehnlichst ein Kind wünscht und die "magische Grenze" von 30 Jahren überschreitet. Weil ja, man ist da noch recht fruchtbar. Aber die Fruchtbarkeit nimmt nun mal nachweislich ab. Und man kann es als Frau keinem recht machen. Macht man sich mit 30 Druck wie Fina, heißt es, man solle nicht so Stress machen. Wartet man damit, geht es einem womöglich wie meiner Tante, die bis anfang 40 - immer in der Hoffnung, endlich den passenden Mann zu finden - dann eben auf ihre Karriere achtete und die sich jetzt anhöfren darf "selber Schuld, hättest dich halt schon mit Ende20/Anfang 30 um Kinder gekümmert, wenn sie dir so wichtig waren". Wie man es macht, es ist nicht recht.

Natürlich kriegt sie Panik, wenn das Zeitfenster immer kleiner wird und ein passender Partner nicht in Sicht ist. Erst recht, wenn man die bittere Erfahrung gemacht hat, dass Männer auch noch zum Hinhalten neigen, man also noch ein paar Jahre Puffer braucht, weil viele Männer erst mindestens 3 Jahre mit einem zusammen sein wollen, ehe sie überhaupt entscheiden wollen, ob sie Kinder mit einem wollen oder nicht. Die Zeit hat man mit 20, aber nicht mit ü30.
 
Sie hat psychische Probleme, ja. Aber sie weiß von ihnen und lässt sie behandeln. Das ist besser als eine Frau, die ihre Probleme nicht einsehen will und erst recht ihr Kind benutzt, um einen Sün

klar.
schlimmer geht immer...
ich würde mir halt echt Sorgen um die Hormone machen...
hatte das in der Verwandtschaft...bipolare Störung gut eingestellt, Patientin willig, gut mitgemacht bei Therapien...
durch die Schwangerschaft so hormongeplagt, dass es danach nicht mehr gut wurde.
Richtig spassig für alle, inkl. dem Kind.
Hormone sind des Teufels und die Verbindung "Hormone - psychische Gesundheit" ist ja bekannt ;(
das ist nicht (!) zu unterschätzen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hormone sind aber auch bei gesunden Frauen eine Gefahr.

Und deshalb plädiere ich ja dafür, dass sie ruhig ein Kind kriegen soll. Aber eben zusehen, sich zuvor ein soziales Netz aufzubauen, das sich im Zweifel um das Kind kümmert. Aber für mich laß es sich so, als dass sie einen guten Kontakt zur Mutter hätte, daher springt vielleicht die im Zweifel helfend ein.

Ich würde es eben so handhaben Bis 33 noch versuchen, eine Partner zu finden, solange an den psychischen Problemen etc. arbeiten. Hat sich bis dahin keiner gefunden, dann mal schauen, ob sich jemand für Co-Parenting findet. Und wenn das bis 35 immer noch nicht geklappt hat, dann die finanzielle Sicherheit aus den Lebensjahren 30-35 nutzen und mal in den Niederlanden etwas Urlaub machen...
 
Das stärkste Argument gegen eine Samenbank ist, daß das Kind keinen Vater als Notnagel hat, der sich darum kümmern kann, wenn die Mutter nicht dazu fähig ist wegen eigener Krankheit, Unfall, anderen Notlagen. Es gibt kein Rückgriffrecht auf die Spender der Samenbank.
Lieber sogar mehr Väter als einer, wenn es sich um ein schwules Paar handelt, das sehr gern ein Kind in loser Dreiecksbeziehung hätte. Erkundige Dich halt mal, wie es in Deiner Region mit Schwulen aussieht, die kennen sich meistens untereinander und wissen, wer in Frage käme.
 
Hormone sind aber auch bei gesunden Frauen eine Gefahr.
aber bei psychischen Erkrankungen als Gefahr für ein gesundes Leben nach der Geburt schon fast programmiert......🙁
aber evtl. bin ich da auch getriggert,
weil wir gerade einen Hausgast haben, einen 11 jährigen, dessen Mutter seit der Schwangerschaft mit ihm komplett in die vor der Schwangerschaft gut eingestellte Depression abgestürzt ist,
egal, was sie versucht.
Klar hat die Familie Hilfe von allen möglichen Stellen, aber schön ist das nicht. Mir tut der Kleine wahnsinnig leid,
hat eine Mutter und irgendwie doch keine.
 
aber bei psychischen Erkrankungen als Gefahr für ein gesundes Leben nach der Geburt schon fast programmiert.

Das ist doch alles nicht gesagt. Meine Schwester, die Leben pur verströmt, wenn sie in einen Raum kommt hat nach Kind Nummer 2 eine Wochenbettdepression gehabt, was in eine lang andauernde Depression mündete. Vorher war sie das Leben pur. Da habe eher ich durchgehangen. Genauso gibt es auch Frauen, die mit dem Kind wieder richtig aufblühen. Die Depression als Kinderwunschhemmer zu sehen halte ich für falsch.

Das stärkste Argument gegen eine Samenbank ist, daß das Kind keinen Vater als Notnagel hat, der sich darum kümmern kann, wenn die Mutter nicht dazu fähig ist wegen eigener Krankheit, Unfall, anderen Notlagen. Es gibt kein Rückgriffrecht auf die Spender der Samenbank.
Das kommt drauf an. Es gibt ja auch Familienmodelle, wo die Mutter noch einen Partner hat und es klappt nicht und sie suchen deshalb einen Spender. Bei einer Solosamenspende wäre ich auch bedacht. Es gibt aber auch Großfamilien wo trotzdem eine Kompensation möglich ist. Nur mit der Mutter allein sehe ich aber auch eng.

Und deshalb plädiere ich ja dafür, dass sie ruhig ein Kind kriegen soll. Aber eben zusehen, sich zuvor ein soziales Netz aufzubauen,
Wie war dieser Spruch? Es braucht ein Dorf um ein Kind groß zu ziehen.
 
Erst recht, wenn man die bittere Erfahrung gemacht hat, dass Männer auch noch zum Hinhalten neigen, man also noch ein paar Jahre Puffer braucht, weil viele Männer erst mindestens 3 Jahre mit einem zusammen sein wollen, ehe sie überhaupt entscheiden wollen, ob sie Kinder mit einem wollen oder nicht.

Bittere Erfahrung? Absolut vernünftige Männer sind das. Kaum zusammen, kaum kennengelernt, nicht mal Zeit erst mal gemeinsam genossen, aber gleich ein Kind? Und dann jammern, wenn sich der Mann verpisst? Na, wenn du das besser findest.…

Wäre ich ein Mann und die Frau würde mich schon nach kurzer Zeit mit ihrem Kinderwunsch überfallen, wäre ich gleich wieder weg. Und auch mit 30 Jahren hat man noch Zeit.
 

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