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Studentin will immer eine Extrawurst

nd weil das alles so einfach ist , warum bleibt dann Deine Freundin grade mit dem Kind zuhause?

Überprüf mal dein unverschämtes Verhalten anderen Mitgliedern gegenüber.

Ich weiß zwar nicht was das hier zur Sache tun soll aber ich stille deinen Wissensdurst gern. Meine Freundin bleibt so lange zu Hause, dass sie nach wenigen Monaten wieder arbeiten geht und trotz Baby am öffentlichen Leben teilnimmt. Du wirst kaum glauben wie sie das macht, aber es gibt Milchpumpen und außer einer Mutter auch andere, die einen Säugling versorgen können. Krieg erstmal eigene Kinder. Wenn du die hättest, würdest du nicht so viel Zeit haben hier zu sticheln.


Mir kommt das ganze etwas seltsam vor. Was für eine Uni ist das denn bei der ein Jahrgang aus 35 Leuten besteht, das Lehrpersonal andauernd wechselt, Dozenten über die Form von Leistundnachweisen frei Schnauze entscheiden?

Eine Uni in Deutschland.


Und Fakt ist nunmal, es steht ihr rechtlich zu, nach Hause zu gehen und ihr Kind zu stillen

Das war weit vor dem aktuellen Gesetz. Rechtlich steht ihr gar nichts zu. Dann kann nämlich der arbeitene Student auch nach Hause gehen oder der, der krank ist. Es gibt Anwesenheitspflichten nicht ohne Grund. Wenn man die entkräftet, dann sollen alle profitieren, die in ähnliher Situation sind.


Und zu fordern, daß man gefälligst abpumpt oder sonst nicht studieren darf, ist schon recht dreist.
[/QUOTE]
Wie viele Kinder hast du denn? Fordern tun wir hier gar nichts. Stillen ist aber keine Ausrede für alles.


Öhm, doch, ist es....

Mit 6 Monaten füttert man Babybrei, du Supermutter.


die Rede war mal von 35 Mitstudierenden

Wer hier nicht rechnen kann ist noch die Frage. 35 minus der Studentin ergeben 34. Eine andere hat im Semester abgebrochen, ist aber noch eingeschrieben. Das ist eine Karteileiche.





Wenn die Dame für einen Kinderarzttermin "frei bekommt" sollten andere für Arzttermine ebenfalls gehen können.


Genau das ist der Punkt. Gleiches recht für alle und nicht für einzelne.
 
Biddi zu deiner Frage. Es gibt auch in Deutschland außerhalb von Privatschulen Studiengänge mit 30 bis 40 Leuten.
Daran ist nichts komisch oder merkwürdig.
 
Müssen sie weil? 6 Wochen vor ET beginnt der Mutterschutz

Du hast irgendwie nicht begriffen, dass Recht haben und Recht kriegen nicht immer eins sind.

Den Prof interessiert das überhaupt nicht, ob du im Mutterschutz bist oder nicht. Wenn du dein Referat angemeldet hast, dann ist das so.


Du kannst sicher darauf bestehen, aber meinst du der Prof merkt sich bei 8000 Studenten wann wer krank war, im Mutterschutz ist oder verhindert.

Letztendlich hast du das Nachsehen und kein Anderer. Letztendlich verzögert sich deine Studienzeit. Dem Prof ist das scheißegal.
In unserem Studiengang gibt es keine Maximalstudienzeit. Du kannst 10 Semester studieren oder 100. Es interessiert keinen. Das will normalerweise aber niemand, denn irgendwann muss man Geld verdienen.


Hört sich blöd an, aber Tod eines Verwandten und Krankheit ist gesetzlich nunmal anders geregelt, als der Mutterschutz.

Es gibt keine unterschiedlichen Regelungen was Härtefälle angeht. Zumindest sollte es sie nicht geben. Kranke, Stillende, Schwangere werden alle in eine Kategorie eingeordnet. Oder sollten es.
 
Ich sitze selbst im Studentenrat. In unserem Studiengang wird nicht nach Härtefällen getrennt unterschieden.
Wenn jemand ein Härtefall ist, dann ist er es. Ist er es nicht, bekommt er keine Vergünstigungen.
Hier handelt aber jemand immer eine Extrawurst raus und das ist unfair den anderen Härtefällen gegenüber. Darum geht es. Den Dozenten ist das scheinbar aber nicht klar. Sei es aus Unwissenheit oder anderen Gründen.

Unsere Härtefälle gehen alle über das Prüfungsamt und oftmals haben die Dozenten gar nichts damit zu tun. Nur bei der Bewertung. Also wissen sie bei der Vielzahl an Studenten auch selten wer in einem Studiengang alles ein Härtefall ist.

Entweder werden dann die Regelungen neu beschlossen oder es gibt keine Extrawürste mehr.
 
Ich habe nur der Beginn des Threads gelesen.

Meine Frage an die TE:
Wenn ihr das alle so als schlimmes Unrecht beurteilt - warum geht ihr dagegen nicht vor? Oder habt ihr inzwischen gehandelt?

Mit anderen Worten:
Gibt es auch Argumente gegen ein Vorgehen gegen dieses vermeintlich (juristisch einwandfreie) Unrecht?
 
Wenn ihr das alle so als schlimmes Unrecht beurteilt - warum geht ihr dagegen nicht vor? Oder habt ihr inzwischen gehandelt

Eine Uni ist eine Institution wie jedes Amt und wie du sicher weißt mahlen solche Mühlen sehr langsam. Ein Termin ist mit der nächsten Sitzung angedacht. Im Augenblick sind aber Semesterferien.

Wir sind im engen Austausch mit den Studenten des Studiengangs und werden das Thema in der nächsten Sitzung auf den Tisch nehmen, den Dekan ansprechen und wenn das nichts bringt den Kanzler und weitere Instanzen einbeziehen.
 
Mit 6 Monaten füttert man Babybrei, du Supermutter.
Bei soviel geballter Kompetenz wird mir ganz anders. Da wundert mich ehrlich gesagt nichts mehr.
Fun Fact: Die WHO empfieht, Kinder bis zum Alter von 24 Monaten zu stillen. Die deutschen Kinderärzte empfehlen, Kinder bis zu einem Alter von 12 Monaten zu stillen.
Ganz ehrlich, mit sowas schießt ihr euch gleich sofort ins Aus.

Und als Anmerkung: Schwangere und Stillende fallen NICHT unter die Härtefallregelung an den meisten Unis. Die haben ihre eigenen Regelungen, die teilweise anders ausfallen. Findet man meistens recht schnell, wenn man nach der entsprechenden Uni und entsprechenden Stichworten sucht. Und bei ganz vielen steht da zum Beispiel tatsächlich explizit, dass Mütter von Säuglingen andere Leistungsnachweise erbringen können als ihre Kommilitonen, zum Beispiel bei Gruppenarbeiten.

Wir sind im engen Austausch mit den Studenten des Studiengangs [...]
Ich denke, du BIST in dem Studiengang? Langsam wird es echt seltsam hier...
 
Zuletzt bearbeitet:
Und als Anmerkung: Schwangere und Stillende fallen NICHT unter die Härtefallregelung an den meisten Unis. Die haben ihre eigenen Regelungn, die teilweise anders ausfallen.

Du solltest dein gefährliches Halbwissen lieber für dich behalten. Du hast doch nie studiert oder sitzt du bei uns in der Fachschaft?

Wir setzen stillende Mütter und Mütter mit chronisch Kranken oder Pflegepersonen gleich. An unserer Uni ist das so. Die einzigen Vergünstigungen, die die noch haben sind das Nutzen der Uni Kita, die Urlaubssemester, die sich ausweiten oder den angesprochenen Mutterschaftsurlaub.
Seit der neuen Regelung können die Muttis auch als Schüler oder Studenten das Babyjahr nehmen. Dafür gab es aber vorher schon das Urlaubssemester. Deshalb bringt das als Student kaum Vorteile.

12 Monate sind eine Empfehlung. Normalerweise füttert man mit 6 Monaten Babybrei. Es gibt auch Mütter, die stillen gar nicht und nutzen nur Fertigprodukte. Müssen ja schreckliche Mütter sein. Wie viele Kinder hast du denn?
 
Laut unserer Uniregelung haben Härtefälle das Recht in Klausuren mehr Zeit zu bekommen, unter Umständen einen eigenen Raum, andere Hilfen für ihre Prüfungsleistungen zu beziehen oder Fristverlängerung zu haben. Auch werden ihnen Langzeitgebühren erlassen.

Nicht dazu zählen die Umwandlung von Prüfungsleistungen, die Vorabaushändigung von Prüfungsfragen und das Erlassen der Anwesenheitspflicht.

Das ist rechtswidrig.
 
Wir setzen stillende Mütter und Mütter mit chronisch Kranken oder Pflegepersonen gleich. An unserer Uni ist das so. Die einzigen Vergünstigungen, die die noch haben sind das Nutzen der Uni Kita, die Urlaubssemester, die sich ausweiten oder den angesprochenen Mutterschaftsurlaub.
Siehst du. DANKE. Das ist das ALLERERSTE Mal, dass du mit tatsächlich INFORMATIONEN zu dem Thema rüberkommst. Bisher hieß es immer nur "Aber das ist unfair, aber ich finde und aber die hat ja..." Du hast NICHT EIN EINZIGES MAL erwähnt, welche Regelungen dafür an eurer Uni herrschen, und hast dich geweigert, irgendwelche konkreten Infos dazu herauszugeben, indem du entsprechende Wünsche oder Anregungen einfach ignoriert hast. ES GEHT DOCH.

12 Monate sind eine Empfehlung. Normalerweise füttert man mit 6 Monaten Babybrei. Es gibt auch Mütter, die stillen gar nicht und nutzen nur Fertigprodukte. Müssen ja schreckliche Mütter sein. Wie viele Kinder hast du denn?
Genau. Eine Empfehlung, eine Richtlinie. Das Beste für die Gesundheit des Kindes. Und nur weil viele Frauen nach ein paar Monaten abstillen oder gar nicht stillen, kann man doch nicht von Frauen VERLANGEN, es auch so zu machen. Was nimmst du dir eigentlich raus? Wo lebst du eigentlich?
Und wo soll ich gesagt haben, dass Fauen die das tun oder gleich mit Flasche füttern, schrecklich seien? Jede Frau soll das Recht haben, zu entscheiden, was SIE für das Beste hält. Und wenn eine Frau sich da an medizinische Richtlinien halten will, dann MUSS sie das Recht haben, das zu tun. Ebenso wie eine Frau, die ihr Kind nicht stillen kann oder will.
Ganz ehrlich, so langsam begibst du dich auf ein echt lächerlich niedriges Niveau.
 

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