Bin dafür, den Befürwortern der Kleinstaatlerei vorzurechnen, wie viel an Rechten sie durch Eigenstaatlichkeit verlieren täten. Viele Briten die für den Brexit stimmten haben längst begriffen, daß damit auch massiv Verluste auf sie zukommen, denn so wie sich die immer-noch-Befürworter hinstellen, keine Mitgliedschaft aber alle Vorteile der EU-Mitglieder gefälligst weiterhin genießen wollen, das läuft natürlich nicht.
Eigenstaatlichkeit heißt zwar die Möglichkeit, eigene Steuern zu erheben - aber auch, nicht mehr von Steuerverteilungen des Reststaates profitieren zu können. Oder es heißt, für Importe (Energie, Wasser, Waren) ab Grenzbildung auch Zölle und internationale Preise zahlen zu müssen, da gibt es dann keine Kostenlos-Versorgung vom Reststaat mehr. Oder wie das etwa mit Rentenzahlungen und anderen staatlichen Leistungen laufen soll, ob diese Zahlungen dann vom neuen Staat auf eigene Rechnung geleistet werden (müssen)?
Sind alles so Fragen, über die Otto Normalbürger meistens gar nicht nachdenkt.
Eigenstaatlichkeit heißt zwar die Möglichkeit, eigene Steuern zu erheben - aber auch, nicht mehr von Steuerverteilungen des Reststaates profitieren zu können. Oder es heißt, für Importe (Energie, Wasser, Waren) ab Grenzbildung auch Zölle und internationale Preise zahlen zu müssen, da gibt es dann keine Kostenlos-Versorgung vom Reststaat mehr. Oder wie das etwa mit Rentenzahlungen und anderen staatlichen Leistungen laufen soll, ob diese Zahlungen dann vom neuen Staat auf eigene Rechnung geleistet werden (müssen)?
Sind alles so Fragen, über die Otto Normalbürger meistens gar nicht nachdenkt.