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Steuer-Willkür-Staat Deutschland

  • Starter*in Starter*in gazelle
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Wenn das Volk direkt über die "Mittelverwendung" entscheiden würde, würde es einer Gruppe ganz schlecht gehen - allen , die in irgendeiner Hinsicht in der Minderheit sind. Weil die bekommen nie eine Mehrheit zustande.

Oder die Stimmen werden "verkauft", nach dem Motto, ich stimme für dein Gesetz wenn Du für meinen Vorschlag stimmst usw. Dieses System käme allerdings der gegenwärtigen Situation wieder sehr nahe .....[/QUOTE]Wie läuft es denn derzeit?

du sagst es ja selber
 
BGE bringt absolut nix. Damit ändernt man doch nix. Kein System wird dauerhaft funktionieren wenn wir die Vermögensverteilung nicht in den Griff bekommen.

Fast in jedem Land besitzt ein relativ geringer Teil ,beispielsweise 10% ,mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens. Das wird nicht funktionieren so

Solange wir das so lassen können wir uns im Grunde eh nur darüber streiten wie wir den kleinen Rest unter relativ vielen Leuten aufteilen. Letztendlich geht es den meisten Leuten dann aber nicht besser.
 
ja, wer behauptet auch, daß alles so bleiben kann?

Die Herangehensweise müßte sich ändern, aber die, die vollstreckende Macht haben, haben daran kein Interesse.

Aber unser Grundgesetz könnte - bis auf spätere Änderungen😉 - in Kraft bleiben.
 
Hallo Franky89,

BGE bringt absolut nix. Damit ändernt man doch nix. Kein System wird dauerhaft funktionieren wenn wir die Vermögensverteilung nicht in den Griff bekommen.
Eine Vermögensverteilung in den Griff zu bekommen wird niemals gelingen, soll es auch nicht, doch ein BGE (Bedingungsloses Grundeinkommen) wird als Willkürbremse, Schutz für Minderheiten, Verschlankung der Bürokratie, und Geldregulator gebraucht.

Fast in jedem Land besitzt ein relativ geringer Teil ,beispielsweise 10% ,mehr als die Hälfte des gesamten Vermögens. Das wird nicht funktionieren so
Es geht nicht darum, jemanden etwas weg zu nehmen, sondern darum, dass es einen Sozial-Darwinismus gibt. Die, die etwas Geld haben, die sich für eine Mittelschicht halten, es jedoch nicht sind, werden sonst die Armen von morgen sein. Der komplette Mittelbau ist dabei wegzubrechen.

Das BGE ist kein Allheilmittel, doch es erhält unsere soziale Marktwirtschaft.
Ich sehe dazu keine Alternative als das, was immer gemacht wurde, Krieg oder Währungsreform mit Geldentwertung.

Das erste ist kaum noch zu machen, ohne alles zu ruinieren, das zweite wurde zaghaft mit der Umstellung auf den Euro gemacht und brachte keinen Erfolg.

Wir sehen an Griechenland, dass dieses, der Markt wird’s schon richten, erfolglos sein wird.

Wenn wir hier auch wieder auf das BGE kommen, zeigt das, dass es ein wirksames Instrument sein könnte, unseren Staat als Sozialstaat zu retten. Eine Einführung in einer gewissen Höhe, käme so vielen Problemen zugute, dass man sie gar nicht alle aufzählen könnte.
 
Naja ich seh es anders. In meinen Augen ist eher der extreme Reichtum mancher Schuld.

Wir haben auf der einen Seite Berufe die total unterbezahlt sind und andere kassieren Millionen. Machen mehr Geld mit einem Film wie andere im ganzen Leben nichtmal ansatzweise verdienen.

Damit muss in meinen Augen schluss sein. Soll man die Managergehälter halt von mehrere Millionen auf ne halbe Millionen im Jahr reduzieren und das gesparte Geld bei den "Arbeitern" aufteilen, welche sich dann wiederum auch mal was leisten könnten im Leben. Auch kann man hohe Gehälter nicht mit "der hat halt die Verantwortung" rechtfertigen. Verantwortung würde heißen dass ein Manager auch mit seinem privaten Vermögen in dem Fall haften müsste! Tun sie aber nicht.
Wenn Milliarden aufgrund von falschen Entscheindungen verzockt werden, wer zahlt es denn dann? Im grunde irgendwo wieder die Allgemeinheit und nicht die Verursacher

Man muss die Leute auch dazu bringen ihr Geld auszugeben. Sprich je mehr Vermögen man hat desto unattraktiver sollte es werden dieses Geld zu horten bzw das Geld "arbeiten zu lassen"

Vorallem prozentuall gesehen im Verhältnis zum gesamten Vermögen sind die Reichen eher diejenigen die da am wenigstens Steuern zahlen, solange sie das meiste Geld nicht ausgeben.

Vorallem dass man Wohlstand quasi vererben kann finde ich nicht richtig. Zumindest sollte man wie ich ja schon geschrieben habe nur 50% des Vermögens seiner Eltern maximal erben können.
Dann geben die Leute das Geld zu lebzeiten halt aus, oder es wandert spätestens nach dem Tod zumindest 50% in die Staatskasse.

Damit würde eine Reiche Familie irgendwann auch zwangläufig wieder ärmer werden von Generation zu Generation wenn die Nachkommen selber nicht aktiv sind und Geld verdienen. Dass jeder in seinem Leben auch arbeiten geht um sich selbst zu versorgen sollte eine Selbstverständlichkeit sein.
Es wird dadurch ja weiterhin Arm und Reich geben, aber es ist eher der reich dann der dafür auch was getan hat und dieses "einer hat mal dick verdient und alle anderen haben ausgesorgt" hätte ein Ende.

Mir ist aber durchaus klar dass sowas eher nicht umzusetzen ist, weil diejenigen die Entscheidung treffen müssten die selbst dadurch benachteidigt würden

BGE will ich nur zu sagen dass es meiner Ansicht nach nicht funktioniert. Geld fürs Nichtstun zu bekommen. Das Geld wird vielen einfach reichen. Der Mensch ist nämlich von Natur aus faul.
Wieso dann noch nen Schulabschluss machen? Grundversorgung ist ja eh gesichert.
Daher dieser "Druck" muss in meinen Augen einfach sein.

Ich hoffe daher stark dass das BGE niemals kommen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ich weiß Franky89,

dann tun wir lieber gar nichts!

Wir können den Reichen nichts wegnehmen, weil Geld ohne Pass reist.
Und wir gönnen den Armen kein Grundeinkommen, was dazu führen würde, dass Löhne wieder verhandelbar wären.
Genau das, was du hier bemängelst:
Wir haben auf der einen Seite Berufe die total unterbezahlt sind und andere kassieren Millionen. Machen mehr Geld mit einem Film wie andere im ganzen Leben nichtmal ansatzweise verdienen.
Wenn man diese Grundvoraussetzungen nicht erkennt, solange wir bereit sind, lieber Neid gegen arm und reich zu pflegen, so lange wird sich nichts ändern.

Nimmst du gar nicht zur Kenntnis, wie sich die Reichen aus Griechenland davon gestohlen haben?
Bekommen diese Sondersteuern?
Quasi als Soli für ihr Land, z. B. in Deutschland, wo sie sich mit ihren Millionen einkaufen?
 
Und wir gönnen den Armen kein Grundeinkommen

naja ich würde es ihnen schon gönnen, nur nicht komplett ohne Arbeit.

Natürlich bin ich gegen Ausbeuterlöhne, aber auch dagegen dass Menschen Geld fürs Nichtstun bekommen. Ihnen Geld zu geben und zu hoffen dass sie dann auch arbeiten um noch mehr zu bekommen find ich etwas riskant.
Natürlich muss sich Arbeit aber auch lohnen. Und wenn jemand doppelt soviel arbeitet sollte er auch etwa doppelt soviel Geld bekommen.


Wenn man diese Grundvoraussetzungen nicht erkennt, solange wir bereit sind, lieber Neid gegen arm und reich zu pflegen, so lange wird sich nichts ändern.
Naja ich finde es ist nicht Neid, ich hatte ja geschrieben wozu das ganze in meinen Augen auch führt.

dann tun wir lieber gar nichts!

Wir können den Reichen nichts wegnehmen, weil Geld ohne Pass reist.
Du musst aber an dieses Geld ran. Ich mein klar kann man darüber diskutieren wie man den kleinen Rest noch aufteilt, letztendlich wird man aber doch auch nur das erfahren was wir heute schon wissen, nämlich dass es einfach zu wenig ist

Man kann aber halt auch nicht hier grundlegende Dinge ändern, mal davon abgesehen dass sowieso kaum einer dafür stimmen würde. Ich mein wenn du sagst 50% Erbschaftssteuer musst du auch zusehen dass die Leute und das Geld nicht abhauen ins wesentlich steuerfreundliche Ausland.
 
Zuletzt bearbeitet:
naja ich würde es ihnen schon gönnen, nur nicht komplett ohne Arbeit.
Woher nimmst du die Arbeit für alle ohne sie zu Niedriglohnempfängern zu machen?
Zudem, wenn dazu die Lebensarbeitszeit erhöht wird?

Ohne BGE wird der Hungerlohn zementiert!

Unser System setzt auf Wirtschaftswachstum, einen Systemumbruch können wir nicht verkraften, ist also unmöglich. Wenn wir Geld für Abwrackprämien haben, warum nicht für Menschen?
Wir haben das doch erlebt. Die Leute bekamen Geld dafür, dass sie Autos kauften.
Warum also kein Geld für viele Dinge.
Selbst Leute die nicht arbeiten, sind zu 100% Konsumenten und bezahlen etwa 40% Steuern und Abgaben davon.

Wir haben ihn ja faktisch schon, das Grundeinkommen mit der Grundgesetz widrigen Verpflichtung zur Zwangsarbeit, doch hat man Arbeit für sie ohne weitere Sozialzuschüsse?

Doch das hab ich alles schon geschrieben.
 
Große Vermögen sind ohne die Mithilfe der Gesellschaft nicht möglich. Daher erbt sie sozusagen
am Ende mit.
Das ist vollkommener Blödsinn! Diese Unterstellung fundiert, wie auch das Steuersystem Deutschlands, im Prinzip auf dem von Marx "erfundenen" Mehrwert, der sozusagen dem Arbeiter/Gesellschaft vorenthalten wurde und somit über die Steuer zurück geklaut wird! Damit umging er das damals heiß diskutierte Problem des Preises von Produkten!
Was das Erben anbelangt, so handelt es sich um schon versteuertes Gut! D.h. der Staat kassiert bei denen noch einmal die Ihr Geld nicht verprasst haben, sondern zur Chancenerhöhung an Ihre Nachkommen weitergeben. Erbe ist, genau so wenig wie das Taschengeld der Eltern, kein Einkommen. Übrigens, es wäre sicher nur zum Vorteil der Steuerzahler wenn Taschengeld und Erbe unversteuert gegeben werden könnte und der Empfänger es versteuern müsste (Da wären meine Kinder gleich um 50% günstiger). Das wäre gerecht, würde aber den Staat Milliarden kosten!
 
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