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soziale Inkompetenz behandeln

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Schön, dass Du das passende für Dich gefunden hast. Du kannst da auch eine Mail hinschicken.

Aber denk dran, ist bei der Ergo genau wie bei allen anderen Therapien, es besteht eine Wartezeit. Lass Dich davon nicht entmutigen.

Was die Klinik betrifft, keine Ahnung, wie man hier darauf kommt, das sei das Einzige, was Dir helfen kann. Ich war nie in einer Klinik, mir war immer klar, das traumatisiert mich nur noch mehr. Und wenn ich von den anderen Betroffenen höre, was die auf Stationen zu erlebt haben, bin ich froh und dankbar, dass ich mir das erspart habe.

Du musst Deinen Weg finden. Hier kann Dir niemand sagen, was das Richtige für Dich ist. Bleib dran, probiere es aus, schau, wie weit Du kommst. Ist es schwierig für Dich, bei Ergotherapeuten anzurufen? Meine Erfahrung ist, die meisten sind sehr nett. Denen ist ja klar, wie schwierig das für Dich ist. Und wenn sie nicht nett sind, sind sie auch keine Unterstützung für Dich.

Mach erst mal das eine. Und wenn Du da ein Ergebnis hast, kommt das nächste. Meine Ergo hat mir damals zum Beispiel geholfen, meine Einzelbetreuerin zu suchen. Die haben ja meistens auch Kontakte.

Und wenn Du das mit den Anrufen nicht schaffst, sag Bescheid, es gibt alternative Wege. Super Entscheidung, ich freue mich sehr für Dich! Entscheidung getroffen, ein Schritt weiter, jetzt kannst Du feiern.
 
Wenn Du keine Angst (?) vor Tieren hast, könntest ja auch eine "tierunterstützte Therapie" machen .. also zB Reittherapie, oder mit Hunden ..
Schon mal versucht? Vielleicht wäre das auch noch ne Möglichkeit, sich nicht "gleich" NUR auf die "Spezies Mensch" zu stürzen? 🙂
"Über Tiere" kommt man sehr leicht ins Gespräch .. im Alltag (zumindest meine Erfahrung).
 
Liebe °grisou°,
Es heißt eigentlich liebER grisou. Nur als Hinweis.

Ich habe schon eine Ahnung wie man darauf kommt, dass eine Klinik wahrscheinlich das Beste für die TE wäre.
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass keiner wirklich weiß, was für mich das Beste ist und ich hatte das Glück, das für mich herausfinden zu dürfen. Ich bin ein paar Mal auf die Schnauze gefallen, aber das gehört zum Lernen dazu.

@Lena 1
Vertrau Deinem Urteil. Nimm dir die Zeit, um rauszufinden, was für Dich gut ist. Und das genau braucht man dann auch fürs Leben. Ich kann meinen Job heute nur machen, weil ich ein Gespür dafür entwickelt habe, was mir gut tut und was das Beste für mich ist.

Viele hier im HR sind z.T. sehr Therapieerfahren und kennen viele Therapieformen.
Eine davon wäre z.B. eine Psychosomatische Klinik die spezialisiert ist auf die Problematiken der TE.
Anhand von ein paar Beiträgen, oder lasse es auch viele sein, kann ich nicht abschätzen, was die genaue Problematik der TE ist.

@Lena 1
ich hatte ja schon mal gefragt, ob es eine saubere Diagnostik gibt. Das wäre wichtig, einen guten Psychiater/eine gute Psychiaterin zu haben, die mit Dir einen Plan entwickelt, was überhaupt eine gute Therapie für Dich ist.

Jeder Mensch hat sein Tempo und gerade bei verschiedenen Formen von Ängsten sollte man immer darauf achten, dass man sicheren Boden unter den Füßen hat, bevor man in eine Konfrontation geht. Ich bin lange Zeit viel zu schnell vorangestürmt, zum Unwillen meiner Therapeuten. Aber ich musste unbedingt mit dem Kopf durch die Wand. Ich konnte meine Angst erst in den Griff bekommen, als ich gelernt habe, sanft und liebevoll mit mir umzugehen, die Dinge langsam anzugehen.

Das muss nicht Dein Weg sein, aber es ist EIN Weg. Schau, was Du brauchst.

Bei einem guten Klinikkonzept kann man oft die schnellsten und besten Erfolge erzielen.
Schnell und gut heißt aber nicht immer auch langfristig.

@Lena 1
Es hat alles seine Zeit. Die Frage wäre überhaupt, was ist für Dich ein Erfolg? Ich habe mYich in den sieben Jahren meiner Therapie verändert. Ich bin authentischer geworden. Daraus ergeben sich dann alle anderen Erfolge.


Viele von uns und ich besonders haben einige Klinikaufenthalte hinter sich gebracht und ich kann sagen, dass alle mich weitergebracht haben.
Aber was für den einen richtig ist, ist noch lange nicht für den anderen wichtig.


Schade, dass du es nicht wolltest, hätte dir vielleicht gut getan.
Ich habe eine Krankenhausphobie. Ich war 2020 in einer somantischen Klinik, drei Tage, zwei Nächte. Hölle. Ich war völlig instabil, als ich wieder raus gekommen bin. Ich habe Freunde in der Psychiatrie besucht und brauchte danach therapeutische Intervision. Außerdem bin ich Empath. Wenn wir einen Fall auf der beschützten Station haben, schicke ich die Kollegen. Es sprach sich damals ein ganzes Team an Ärztinnen, Theapeutinnen, Ergotherapeutinnen, Betreuerinnen dagegen aus. Also nein, ich denke nicht, dass es mir gut getan hätte.

@ Lena 1
Vielleicht tut Dir eine Klinik gut. Ich weiß nicht. Luna hat die Vorteile aufgezählt. Wenn es das ist, was Du suchst, dann geh den Weg.

Mir hat gut getan, dass ich nicht sechs Wochen in einer Blase gelebt habe und dann in die reale Welt gekommen bin und sich plötzlich wieder alles verändert hat. Ich konnte noch nie gut mit Veränderungen.

Ich habe viel an Therapie außerhalb gemacht und mir hat es sehr geholfen, dass ich dann diese erlernten Fähigkeiten im Alltag üben konnte. Die Ergotherapie hat mir so gut getan, weil sie mich im Alltag beobachtet hat.

Aber ich muss Dir der Ehrlichkeit halber sagen, es war sicher härter und ein längerer Weg. Also einfach ist auch das nicht. Für mich war es aber auf jeden Fall nachhaltiger.

Ich habe in meinen Zeiten nie jemanden erlebt der/dievon einem Klinikaufenthalt traumatisiert wurde.
Und das sagt genau eine Sache aus, nämlich dass DU nie jemanden erlebt hast.

@Lena 1
Ich hoffe, Du hast nicht den Eindruck bekommen, dass die Psychiatrie per se gefährlich ist. Wenn Du meinst, das ist was für Dich, gibt es gute Kliniken und gute Konzepte.

Halte ich eher für ein Vorurteil.
Ich habe die besten Erfahrungen mit der Institutsambulanz gemacht. Ich habe dort mit wunderbaren Ärztinnen und Therapeutinnen zusammen gearbeitet. Ich habe keine Vorurteile gegenüber der Klinik, im Gegenteil. Ein stationärer Aufenthalt ist einfach nicht der richtige Ort für mich. Aber Lena, die Psychiatrische Institutsambulanz könnte die richtige Adrese sein, um eine saubere Diagnostik zu bekommen und entsprechende Unterstützung bei der Wahl der Therapie.

Oh Gott, hören sagen!
Mein erster Gedanke vor dem ersten Klinikaufenthalt:
"Einer flog über das Kuckucksnest"

Das war mein Vorurteil, habe mich dann eines besseren belehren lassen!
Ich arbeite in einer Beschwerdestelle und sehe den Horror während meiner Arbeitszeit. Dazu muss ich mir keine Filme anschauen.

Und bevor Du jetzt sagst, ich wäre voreingenommen, wir haben auch jede Menge Beschwerden über Einrichtungen, Ärzt*innen und Therapeut*innen außerhalb der Klinik.Es menschelt überall, das ist nicht mein Problem.


Ob du, Lena, in eine Klinik gehen willst oder nicht, diese Entscheidung kann dir niemand abnehmen. Was für andere das Beste ist, ist es nicht auch zwangsläufig für Dich.
 
Aufgrund von körperlichen Einschränkungen sind so Dinge wie: Basteln, Tanzen, Handwerken etc. ein großes Problem.
Diese Einschränkung hat maßgeblich zu meiner Sozialphobie beigetragen.
Eine Konfrontation ist in diesem Fall sinnlos.
Ich finde die Gesprächstherapie sehr sinnvoll.
Dort kann ich alles ansprechen und bekomme Hilfestellung wie ich mit schlechten Gedanken, Gefühlen etc. zurecht komme.
Ein Sozialtraining wäre trotzdem noch hilfreich.
Einfach so eine Art Lebenscoaching/Lebensberatung um z.B passende Vereine und Aktivitäten zu finden.
Und auch im beruflichen Bereich nach Alternativen zu suchen.
 
Ein Sozialtraining wäre trotzdem noch hilfreich.
Einfach so eine Art Lebenscoaching/Lebensberatung um z.B passende Vereine und Aktivitäten zu finden.
Und auch im beruflichen Bereich nach Alternativen zu suchen.

Das ist doch eine klare Aussage. Und diese Dinge gibt es ja auch, z. B. hatte grisou dir vorgeschlagen zum EUTB zu gehen, dich einfach mal beraten zu lassen, was es bei dir in der Nähe gibt oder auch etwas weiter weg, die kennen u. U. auch Adressen, die man so im Internet nicht findet. Das finde ich gar nicht so einfach sich das alles selber rauszusuchen.

Ja, auch Institutsambulanz könnte etwas für dich sein, weil der Vorteil wäre es wird einiges angeboten, was sonst eher schwer erhältlich ist, z. B. Gruppentherapie, Ergotherapie, Skillstraining etc. nur weiß hier auch keiner wie das bei dir vor Ort ist. Einfach ausprobieren, nachfragen, anrufen..

Sich nicht entmutigen lassen, weil die allermeisten Stellen gnadenlos überlastet sind, hier bei uns.
Du hattest auch von VHS-Kursen geschrieben, wenn du dich das traust , Prima.

Hier würden sich viele freuen, wenn du das mal richtig angehst.
 
@Lena 1
warum beantwortest du denn keine Fragen?

Hast du schon Ergotherapeuten angerufen oder anders Kontakt aufgenommen?
Welche Antworten hast du denn erhalten?
 

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