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soziale Inkompetenz behandeln

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TE, mir kann keiner sagen, dass es nicht auch Jobs gibt wo du wenige Stunden in der Woche ohne Menschenkontakt arbeiten könntest. Im callcenter hat man seinen eigenen Bereich und berät Menschen die weit weg sind und im Tierheim oder beim Gemüsestechen oder in der Gärtnerei hat man auch seine Ruhe
 
Was ist denn an einem Klinikaufenthalt so viel besser, als bei ambulanten Therapien?

Das haben dir hier schon 10 Registrierte versucht zu erklären. Du wirst gezwungen dich mit deinen Ängsten zu konfrontieren, ohne die Chance zu haben nach Ausreden zu suchen oder dich den Situationen zu entziehen. Alles ist durchgetaktet und du hast einen Rhythmus. Eben nicht wie zu Hause. Und du wirst gezwungen mit anderen Leidensgenossen zu kommunizieren. Allein das kann schon unglaublich heilsam sein.
 
Gern, weil es meine freie Zeit erlaubt, zähle ich dir die Vorteile eines Klinkaufenthalts noch einmal auf:
*Kommunikation und Austausch mit anderen Betroffenen
*feste Tagesstruktur, fester Ablauf
*kein Entziehen sozialer Situationen und Konfrontation mit deiner Angst
*umfangreiches Therapieangebot
*engmaschige Betreuung und Behandlung aller Probleme
*Kontrolle deiner Fortschritte durch außenstehende Professionelle
*Herausfiltern von Stärken und positiven Ressourcen
*kostenlose Erprobung deiner Belastung
*festhalten und Evaluation des aktuellen Ist Zustands

Das alles muss man aber wollen und genau das, so mein Empfinden scheint hier dein Problem zu sein.
Solange dieser Wille nicht da ist, können dir eben 10 Menschen sagen was gut für dich wäre. Solange du nicht umsetzen willst und den ersten Schritt nicht gehst, solange bleibst du eben am gleichen Ort wie vorher.
Um das grüne Gras auf der anderen Seite zu erreichen, wird dich das im übertragenen Sinne auch etwas kosten. Das kann mitunter auch anstrengend sein, aber im Leben braucht es meist Anstrengungen um ans Ziel zu kommen.
Ich kann immer davon träumen wie schön es in Rom oder Paris ist. Wenn ich nicht hin fahre und die Beine in die Hand nehme, werde ich es eben auch nicht erleben können und genauso ist das bei dir.
 
Ich brauche trotzdem erst Therapien, Sozialtraining etc.
Dann kann ich mich auch ohne Klinik in soziale Situationen begeben.
 
Ich finde die Frage eigentlich spannend.
Ist immer schwer da was zu raten.
Bestatter und Bibliothekswesen fallen mir ein.
Irgendwas ohne Kundenkontakt und nicht an Kitas oder Schulen.
Förster/Försterin fällt mir noch ein, Ansonstn wirds dann knapp, denn irgendwo hast du immer Kontakt zu anderen.
Chemiker? Aber du wolltest ja nichts mit Technik und ähnlichem.



Das ist echt schwierig, denn gerade in dem Bereich sind ja die meisten Dinge, die man eben antisozial ausübt.
Ich hab mir die Frage auch schon gestellt, bin aber zu dem Entschluss gekommen, dass sich nicht Handwerk oder Technik und nicht soziales eben beißen.


Seit wann hat ein Bestatter denn keinen Kundenkontakt, immerhin muss der Tote abgeholt werden und das macht der Bestatter es sei denn es handelt sich um ein Gewaltopfer.
 
Was unternimmst du nun um zur Ergotherapie und betreutem Wohnen zu kommen?
Wen sprichst du an?
 
Bei Ergotherapeuten in der Region anfragen,ob sie so etwas anbieten und Kapazitäten haben.
Und welche Verordnungen, Überweisungen gebraucht werden.
 

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