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Sollte eine Kitapflicht eingeführt werden?

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Ich halte gar nichts davon, ein Kleinkind, das noch zu jung ist, sich ausreichend sprachlich äussern zu können, seinen Eltern von seinen Erlebnissen zu berichten und seine Bedürfnisse und Kummer den Betreuern mitzuteilen in die Kita zu geben. Vermeidbarer Frust und unschöne Erlebnisse sind vorprogrammiert. Der Personalschlüssel ist sowieso schon schöngeredet und wird durch ständig kranke Erzieher auch nicht besser.

Soviel Entscheidungsfreiheit sollte man den Eltern noch lassen, selbst zu entscheiden, ob ihr Kind fremd betreut werden soll oder nicht. Würde es mal zur Pflicht werden, sollte die Betreuung aber ebenso wie Schule kostenlos angeboten und unbedingt qualitativ besser werden, anstatt wie so oft nur Aufbewahrungsanstalt zu sein. Dazu gehört auch eine bessere Bezahlung der Fachkräfte.
 
Dieser Artikel zum Thema "Fremdbetreuung von Kleinstkindern" ist wirklich lesens- und nachdenkenswert und öffnet einem die Augen.
 
Ich muss mein Kind leider auch mit einem Jahr fremdbetreuen aber ich werde sie in einer kleinentagespflege wo fünf Kinder sind oder in einer Großtagespflege wo neun Kinder betreut werden schicken.
Kita auf keinen Fall da würde sie komplett untergehen.
 
Ich bin der Meinung wer seine Kleinkinder in die Ganztagsbetreuung abschiebt, weil man keine Zeit für sie hat der sollte lieber auf Kinder verzichten und sich einen Hamster zulegen.
Und das ab 0 Jahre...
Traurig.
Je mehr Kinder vom Babyalter an oft ganztags in Einrichtungen abgeben werden, desto mehr verlieren viele Eltern an Erziehungskompetenz. Das halte ich für eine fatale Entwicklung.

Vielen bleibt nichts anderes übrig. Oft reicht das eine Gehalt des Partners nicht mehr aus um über die Runden zu kommen.
 
Hallo, die ersten 3 Jahre sind wichtig für die Bindung des Kindes daher klares Nein zu einer "Pflicht".

Ab dem 4. Lebensjahr sinnvoll aber nur bei richtiger Ausstattung und darüber brauchen wir nicht diskutieren...die Realität in der BRD ist dringend zu verbessern und betrifft nicht nur Kitas.
Den Usern die immer wieder so auf das Jugendamt verweisen möchte ich auch mal grundsätzlich dazu raten, sich umfassend zu informieren. Google kennt wohl jeder ....Begriffe wie Kinderklau mal eingeben und bitte zu einer objektiveren Einstellung finden. Sorry, fällt mir wieder einmal sehr auf. Farnmausi
 
Ich Habe ein Bericht gefunden der die Vorteile einer Kita Aufzeigt.


Auch etwas zu den Vorteilen der Betreuung zu Hause? Die lse Vorteile gibt es nämlich auch.

Studien kommen manchmal zu einem gewünschten Ergebnis und entsprechen gerne dem Zeitgeist.
Was da vertreten wird, kann in einigen Jahren durchaus widerlegt werden.
Abgebildet ist da nur die geltende Theorie zum jetzigen Zeitpunkt, mehr nicht.

Solche Aussagen - ZITAT:
" "Bei Jungen und Mädchen hingegen, die erst mit drei oder vier Jahren in eine Kindertagesstätte kamen, war die Wahrscheinlichkeit für psychische Auffälligkeiten wie Hyperaktivität doppelt so hoch.""

darf man gerne mal hinterfragen, näher beleuchten.
Wie viele Kinder sind prozentual betroffen?
Wie ist der soziale Background betroffener Kinder?
Wie kommt es dazu? Wo müsste man ansetzen, um dem sinnvoll (!) entgegenzusteuern = Ursachenbekämpfung statt Vermeidungstaktik.
Erziehungskunde Pflichtfach?
Schulung werdender Eltern?


ZITAT:
"Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, ebenfalls aus 2016, kommt zu dem Ergebnis, dass Kinder, die vor ihrem dritten Lebensjahr in die Kita kommen, bei der Schuleingangsuntersuchung besser abschneiden. Nicht nur ihre Sprachkompetenz und ihr Zahlenverhältnis waren besser, die Kinder verfügten auch über eine bessere Fein- und Grobmotorik. Zudem waren sie seltener übergewichtig."


Selbiges gilt hier, hinterfragen. Und: was steht genau in der Studie? Interessiert mich nicht, nur würde ich es wissen wollen statt auf einen Artikel zu vertrauen, in dem Halbwahrheiten stehen könnten.

Mich nervt schon wieder, dass Leistung so im Vordergrund steht. Scheuklappen drauf, einheitlich zu guten, funktionalen Lemmingen formen...na gut.

Ebenso gibt es aber auch Kinder, überaus sportlich und motorisch begabt, bereits im Vorschulalter lesend, schreibend und rechnend, fast täglich stundenlang mehrere Spielkameraden, die später problemlos ein tolles Abi hinlegen.
Und nie im Kindergarten waren.
Ginge also. Muss auch nicht auf dem Level sein.
Man könnte eine Gesellschaft aber heranführen, das besser zu lernen. Spätestens an der Schule gäbe es da Einflussnahmemöglichkeiten und ließe sich durch verpflichtende Elternkurse fortsetzen.
Zum Beispiel.

Eltern sollen frei über die Betreuung ihres Nachwuchses entscheiden können.
 
Auf die Bertelsmanns Stiftung würde ich mal nicht vertrauen,
Die sagen z. B. Deutschland hat zu viele Krankenhäuser, die hälfte tut es auch.
Die haben recht neo-liberale Interessen.

Bei Studien komnt es eben auch immer darauf an wer sie veranlasst, im Hintergrund steht, bezahlt.
Ich ziehe auch gerne Studien heran um weitere Informationen zusammenzutragen, aber man sollte sie nicht unkritisch schlucken.


Die Bertelsmann-Stiftung hatte auch behauptet, nur bei jeder zehnten Eierstockoperation würde ein bösartiger Tumor gefunden und bezeichnete frauenärztliche Ultraschall-Untersuchungen als Überdiagnostik.
Diese Aussage basierte auf völlig veralteten Zahlen.


Tatsächlich wird laut gynäkologischer Fachverbände bei jeder zweiten Operation der Eierstöcke, die wegen eines verdächtigen Ultraschallbefunds durchgeführt werde, eine bösartige Veränderung gefunden.
 
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