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Sollte eine Kitapflicht eingeführt werden?

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Wodurch es zu Gehaltseinbußen kommt - mal wieder bei der Frau.

Als Rentenausgleich und um Dich im Falle einer Scheidung abzusichern, müssten Dein Mann und Du einen gewissen Betrag monatlich abzweigen, das für Dich anlegen.
Kann auch nicht jeder.

Teilzeit und berufliches Vorankommen? Sehr schwer...

Es gibt da einige negative Aspekte, die nicht untergehen sollten, meist immer noch die Frau hauptsächlich trägt.
Bei vorgeschriebener Kitabetreuung bewerte ich das anders als bei freiwilliger Entscheidung.

Meist sind es die Frauen, die Teilzeit berufstätig sind, sie managen meist Termine nicht nur der Kinder, manchmal für die gesamte Familie, sind organisatorisch also sehr viel engagierter als der Vater.
Dies impliziert manchmal auch das Kümmern um alte Eltern, teils gar pflegerische Leistung. Selbst im Haushalt erledigen nach wie vor Frauen häufig den Löwenanteil.
Elternabende etc - überwiegend sieht man Mütter.
Freiwillig - das ist eine Sache, aber quasi staatlich verordnet - nein.

Dann muss auch der Staat für Ausgleich für denjenigen sorgen, der beruflich und monetär zurücksteckt.
Mein Mann würde ja in teilzeit wechseln nur gibt es in seinem Beruf nur Vollzeit also bleibt mir nichts anderes übrig als in teilzeit zu wechseln.
 
Das ist kompletter Quatsch ich kenne sehr viele Kinder die mit eins schon in einer Kita waren oder sind und den Kindern geht es prima.
Es gibt auch viele Kinder die gar nicht nachhause wollen wenn ihre Eltern sie abholen, weil sie weiter spielen möchten.
Ja. Sie haben resigniert.
Nachdem sie gemerkt haben dass die Mama sie nich wieder abholt, wenn sie nach ihr weinen. Was bleibt ihnen dann anderes übrig?
Lies den Focus- Artikel. Da ist das gut beschrieben.
 
Ja. Sie haben resigniert.
Nachdem sie gemerkt haben dass die Mama sie nich wieder abholt, wenn sie nach ihr weinen. Was bleibt ihnen dann anderes übrig?
Lies den Focus- Artikel. Da ist das gut beschrieben.
Muss ich nicht lesen ich arbeite in dem Beruf und kann es somit nicht bestätigen.
Die Kinder werden doch nicht da einfach abgegeben wenn ein Kind zum ersten mal in einer Kita kommt gibt es eine Eingewöhnungszeit diese Dauert zwischen 4 und 6 Wochen.
Das läuft so ab die ersten Tage ist ein Elternteil die ganze Zeit da.
Dann nach einiger Zeit geht das Elternteil Paar Minuten raus und das wird dann immer mehr gesteigert.
 
Sozialverhalten und Umgang mit gleichalten Kindern. Sowie Regeln und die Charakteristik des Wortes "teilen". Ein verwöhntes Einzelkind zu Hause lernt nicht Spielsachen und Zeiten von Aufmerksamkeit mit anderen zu teilen.
Des weiteren sind Eltern die letzten, die Auffälligkeiten und diverse andere Entwicklungsstörungen an ihren Kindern wahrnehmen. Dazu benötigt es häufig geschultes Fachpersonal, Erfahrung und den notwendigen neutralen Blick auf Tatsachen.

Umgang mit anderen Kindern kann man problemlos zu Hause bieten, auch fast täglich, ebenso das Training von Sozialverhalten. Regeln sind m. E. ebenso eine Selbstverständlichkeit, dazu gehört auch die nötige Konsequenz.
Teilen lernen kann auch jedes Einzelkind.

Ich bin ja nun kein Alien, habe das aber hinbekommen. Bei uns tummelten sich bis zu 10 Kinder, das war meine Grenze, Gruppenausflüge mit der Hälfte.
Z. B. den Ursprung und die Produktion unserer Lebensmittel erforschen: Tiere auf Bauernhof, Getreidefelder-Wanderung. Sehen, fühlen, lernen.
Körner in Mühle mahlen, selbst Mehl herstellen.
Daraus Kuchen backen, in Wartezeit Freispiel, gemeinsam Kuchen essen. Ähnlich mit Fleisch, Fisch.
Sehen und Farnenlehre, Geruch- und Geschmack, Motorik und Feinmotorik, Fühlen, Hören und Musik, es gibt Themenkreise ohne Ende.
Und raus zum Toben, Balancieren, Klettern. Das gibt Körperbewusstsein.
Wunderbar kombinierbar mit stundenweiser Arbeit von zu Hause aus, allerdings nicht in den ersten Jahren (wäre mir zu stressig gewesen).
Die Freiheiten, diese Möglichkeiten, die ich daheim bieten konnte, kann eine Kita nicht ermöglichen, schon gar nicht täglich.

Ja, in einer kleinen Wohnung ist man begrenzter, viele Kinder sind da schwieriger unterzubekommen. Nicht jeder geht auch so engagiert an diesen Job, denn so sollte man das sehen. Als Job. Und darin sein Bestes geben.

Auffälligkeiten, Entwicklungsstörungen zu Erkennen funktioniert ebenso, wenn man Beobachtungsgabe und Verstand einsetzt sowie sich grundlegende Infos aneignet.
Bleibt man zu Hause, ist auch das der Job!

Und: ich halte unsere Gesellschaft überwiegend für nicht so verblödet, dass sie nicht befähigt wäre dies zu lernen! Man muss die Messlatte auch nicht so hoch legen wie ich das bei mir tue.
Unsicheren Persönlichkeiten würden entsprechende Kurse und notfalls begleitende Beratung das nötige Rüstzeug geben.

Dass man da nicht alle mitnehmen kann, versteht sich von selbst, das wird immer so sein. Für diese Fälle, und nur für diese, wäre verpflichtende Fremdbetreuung besser.

Allen anderen stünde es weiterhin frei, das Kita-Angebot zu nutzen oder es zu lassen.

Was die Beschneidung der Rechte von Eltern angeht möchte ich mal kurz auf die Schulpflicht in Deutschland aufmerksam machen. Oder möchtest du diese dann auch abschaffen? Andernfalls macht der Hinweis auf Rechte von Eltern wenig Sinn.

Zur Schulpflicht habe ich meine eigene Meinung, vieles ginge - je nach Eltern und Kind - per Homeschooling mindestens ebensogut, manches besser. Bei erlernter eigenständiger Arbeitsweise lassen sich Inhalte per Youtube-Tutorials tatsächlich in kürzerer Zeit erfassen und es bleibt mehr Freizeit oder - bei Interesse - Vertiefungszeit.
Kinder, die z. B. wegen sportlicher Aktivitäten länger freigestellt werden, was nur solange geschieht/geschehen sollte (da gibt es leider auch Negativbeispiele) , wie das Notenlevel nicht absinkt, schaffen das ja auch.

Genug Beschneidung und Auflagen in verschiedenen Bereichen gibt es schon, ich verspüre kein Bedürfnis nach mehr davon. Für mich macht es also durchaus Sinn, dies anzusprechen. Man könnte es Grenzen setzen sehen.

Ich bin der Ansicht, der Tagesablauf von Eltern ist bedeutend stärker fremdbestimmt wenn Kinder nicht in den Kindergarten gehen. Auch die Bedürfnisse des eigenen Kindes gilt in meinen Augen als Fremdsteuerung, da man während dieser Rundumbetreuung keine Möglichkeit hat sich frei zu entfalten, sondern Arbeit und Verantwortung hat.

Nein. Der Tagesablauf von selbst betreuenden Eltern wird - zumindest sollte er das - überwiegend von ihnen gestaltet. Und ja, das ist Arbeit! Und Verantwortung! Arbeit und Verantwortung, die die einen gerne selbst tun und tragen, während andere dies nicht leisten können oder wollen. Völlig verschiedene Voraussetzungen also, über die ein Hut (Zwanga-Fremdbetreuung) gestülpt werden soll. Dass dieser Hut nicht allen gleichermaßen gut passen kann, erschließt sich von selbst.

Was bisher völlig unbeachtet blieb, sind die verschiedenen Persönlichkeiten der Kinder. Die Partyqueen fühlt sich in der Meute wohl, die introvertierte Ruhige braucht viel Zeit für sich alleine und zieht Stille vor.
Was für 9 Kinder passt, ist für das 10. nicht gut. Egal, Pech, fällt halt hinten runter? Auch diese Kinder sind wichtig. Da kann tatsächlich eine Kita nicht die richtige Wahl sein, doch sanftes Sozialtraining sehr wichtig.
Und Übungen zur Stressbewältigung, Skills für den kommenden Schulalltag und das weitere Leben.
Sinnvoll durchaus für jedes Kind.
Ein Thema, andernorts bereits Schulfach! Bei uns schändlich vernachlässigt. Dabei sollten auch da Industrienationen da Vorreiter sein.

Die Fakten sind die Vorteile der Kita gegenüber der einseitigen Betreuung zu hause.

Für wen?
Ganz sicher nicht für alle.

Falls nicht, kann man es natürlich auch den ganzen Vormittag vor dem TV parken.

Gibt es, ja. Ist aber ein Vorurteil, dass man nicht allen Selbstbetreuenden wahllos überstülpen sollte.

Also ich sehe da auf jeden Fall Vorteile, weiss nur nicht ob ich das vollkommen verpflichtend einführen würde.

Aber genau ist ja das Thema der TE - VERPFLICHTENDER Kita-Besuch.
 
Wie bereits geschrieben, für mich wäre das gut gewesen.

Für mich auch. Das ist aber kein Grund, um von mir auf andere zu schließen.
Ich habe es besser gemacht, was mein Nachwuchs bestätigt ebenso wie andere Kinder, die ich betreute und deren Eltern.
Auch gibt es Eltern, die nachträglich bereuen ihr Kind in die Kita gezwungen zu haben, sich gesellschaftlichem Druck unterworfen zu haben. Und zugeben: Mein Kind wäre anders glücklicher gewesen, doch ich habe das verdrängt, mich angepasst. Und sagen, sie würden nun anders entscheiden.
Ein Weg passt nie gleichermaßen gut für alle.

Das ist kompletter Quatsch ich kenne sehr viele Kinder die mit eins schon in einer Kita waren oder sind und den

" Die Langzeitfolgen einer zu hohen frühen Stressbelastung wurden im Rahmen der NICHD-Studie untersucht, einer amerikanischen multivariaten Langzeitstudie des National Institut of Child Health and Development an 1300 Kindern im Zeitraum von 1991 bis 2016 unter Beteiligung von zehn Universitäten. Diese Studie kam zu folgenden Ergebnissen:

Die Krippenbetreuung wirkt sich unabhängig von allen anderen Faktoren, die ein Kinderleben beeinflussen können, negativ auf die sozio-emotionale Kompetenz aus. Je früher und je länger Kleinkinder in Kindereinrichtungen betreut wurden, desto stärker zeigten sie später „dissoziales“ Verhalten wie Schikanieren, Lügen, Gemeinheiten, Sachbeschädigungen, Aggressivität usw. Die Verhaltensauffälligkeiten lagen zwar im moderaten Bereich, aber ein Viertel der ganztags betreuten Kleinkinder zeigte bereits im Alter von vier Jahren ein Problemverhalten, das dem klinischen Risikobereich zugeordnet werden musste."





Muss ich nicht lesen ich arbeite in dem Beruf und kann es somit nicht bestätigen.

Von jemandem, der Kinder betreut, würde ich mir Aufgeschlossenheit wünschen, über den Tellerrand schauen, Interesse an Erkenntnissen und Neugierde auf Lernmöglichkeiten.
 
Von jemandem, der Kinder betreut, würde ich mir Aufgeschlossenheit wünschen, über den Tellerrand schauen, Interesse an Erkenntnissen und Neugierde auf Lernmöglichkeiten.
Wie schon gesagt ich arbeite in diesen Bereich und die Kinder geht es gut sie haben Spaß an der Kita und wollen von sich aus neue Dinge lernen so sollte es auch sein.
Es ist kompletter Quatsch was da steht wenn es Probleme mit Kinder gibt haben die Eltern ihren Job nicht gemacht.
Das ist nicht die Schuld der Kitas.
 
Wie schon gesagt ich arbeite in diesen Bereich und die Kinder geht es gut sie haben Spaß an der Kita und wollen von sich aus neue Dinge lernen so sollte es auch sein.
Es ist kompletter Quatsch was da steht wenn es Probleme mit Kinder gibt haben die Eltern ihren Job nicht gemacht.
Das ist nicht die Schuld der Kitas.
Wie viel Zeit verbringst du denn täglich mit jedem dieser Kinder einzeln dass du das so gut einschätzen kannst?
In dem Artikel steht, 8 Minuten wird jedes Kind exklusiv betreut.
Nicht viel "qualitie time'.
Und hast du das eine oder andere Kind schonmal gefragt, ob es jetzt lieber bei Mama wäre?
Oder zählt der Kinderwille diesbezüglich nicht?
 
Wie viel Zeit verbringst du denn täglich mit jedem dieser Kinder einzeln dass du das so gut einschätzen kannst?
In dem Artikel steht, 8 Minuten wird jedes Kind exklusiv betreut.
Nicht viel "qualitie time'.
Und hast du das eine oder andere Kind schonmal gefragt, ob es jetzt lieber bei Mama wäre?
Oder zählt der Kinderwille diesbezüglich nicht?
Die Kinder sind bei uns drei Jahre in der Gruppe und in der Zeit lernt man sie kennen.
Die Kinder schließen Freundschaften und wenn sie gehen müssen sind sie traurig darüber das ihre Zeit vorbei ist.
Ich habe mehr Erfahrung als ihr somit habe ich recht und es interessiert mich auch nicht was in einem angeblichen Artikel steht.
 
Eine Pflicht würde ich auch nicht befürworten. Denn wenn Schulpflicht - umsonst - dann auch KiTa Pflicht - umsonst (Nicht die Pflicht, aber das umsonst). Würde sich wohl nicht umsetzen lassen. Wäre aber wünschenswert.

Nun zum allgemeinen. Ich hab jetzt hier alles mitgelesen und ich denke es hängt auch viel von den Bundesländern ab, wie es da jeweils gehandhabt wird. Das ist ja überall anders geregelt.

Was mich sehr erschreckt, ist die Ansicht einiger User, dass man im Kindergarten schon quasi gedrillt wird für die Leistungsgesellschaft. Mit mehr als 30 Jahren Berufserfahrung kann ich sagen, nein. Da es zu sehr von der eigentlichen Frage abschweifen würde, sage ich nur Helikoptereltern. Gegen die bist du auch als pädagogisches Personal manchmal machtlos. Nicht immer, aber sie kosten dir den letzten Nerv. Und sie sind es, die ihre Kinder in gehobenen Positionen sehen wollen. Nicht die Erzieher, Kinderpfleger in der KiTa. Sie sind es, die ständig etwas fordern, was in dem Alter nicht angemessen oder überfordernd ist.

Also bitte nicht den schwarzen Peter ausschließlich den Kindergärten und dem Personal zuschieben. Ich könnt jetzt noch viel mehr schreiben, aber irgendwann liest es keiner mehr und hat dann halt mit dem eigentlichen topic nichts mehr zu tun. 🙂
 
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Die Kinder schließen Freundschaften und wenn sie gehen müssen sind sie traurig darüber das ihre Zeit vorbei ist.
Ich habe mehr Erfahrung als ihr somit habe ich recht und es interessiert mich auch nicht was in einem angeblichen Artikel steht.
Top Voraussetzungen für eine Erzieherin👍
Gehst du mit den Kindern auch so um?
 
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