Genau das meine ich. Totale Resignation wäre natürlich auch grundfalsch und oft nur eine bequeme Ausrede.Eben, das ist das Wesentliche: lernen, mit der gegebenen Situation fertig zu werden ohne krampfhaft etwas daran ändern zu wollen, aber dabei grundsätzlich für Veränderungen offen zu bleiben.
Weil ich es musste, habe ich es in meiner langen Singlezeit auch gelernt, allein in Urlaub zu fahren, Wochenendausflüge zu machen, ins Restaurant, Kino und ins Theater zu gehen und mich dabei sogar einigermaßen wohl zu fühlen. Frauen, die das nicht verstehen, sind meist vom Elternhaus aus direkt zu ihrem Mann gezogen und betanken noch nicht mal ihren Wagen selber. Sie mögen sich mir überlegen fühlen, weil sie früh geheiratet und Familie haben. Aber in Wirklichkeit sind sie doch die Abhängigen, die ohne Anhang nicht klarkommen. Verheiratete Frauen und Mütter, die auch ohne ihren Mann bzw. ohne Unterstützung von Eltern/Schwiegereltern mit den Alltagsproblemen fertig werden, haben Sticheleien gegen Langzeitsingles jedenfalls nicht nötig.
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