Werner
Sehr aktives Mitglied
ist mittlerweile ein brotloser Künstler (Bildhauer)...
Van Gogh war auch so ein "brotloser Künstler". Er hat in unserer Erinnerung überlebt. Seine Bilder sowieso.
Hat es jemand interessiert, wie gut er in Mathematik war?
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ist mittlerweile ein brotloser Künstler (Bildhauer)...
Hallo Werner,
schau mal hier: Sind Schulnoten notwendig?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Für Menschen geht es um einiges mehr, z.B. darum, mit sich selbst und seinen Mitmenschen, seiner Umwelt in einer sinnvollen Beziehung zu stehen - oder etwas darüber herauszufinden, wer man selbst ist und was man auf dieser Welt tun möchte. Die beiden letzten Qualitäten kann ich wohl kaum mit Noten bewerten, deshalb denke ich, es wäre angemessen, einige Fächer auf jeden Fall von einer Bewertung auszunehmen und dann den Schülern (nicht den Eltern!!!) zu überlassen, ob sie für die übrigen Fächer, wo gemessen werden kann, was jemand kann und was nicht, Noten möchten oder lieber ein Gespräch oder eine kurze Notiz
Das lebe ich bereits. Es hat nur einen großen Haken: Mein Mann muss Geld verdienen, damit ich so leben kann. Gäbe es meinen Mann nicht, dann könnte ich mir diese Lebensart nicht in diesem Ausmaß leisten und müsste deutlich kleinere Brötchen backen. d.h. mit weniger zufrieden sein.
Ohne Leistung gibt´s halt nur wenig bis kein Geld. Und wovon soll man dann leben?
Ich halte diesen Vergleich für unangemessen und unglücklich....
Ich glaube nicht, dass unsere Gesellschaft vor allem aus Leistung besteht. Das war eine Doktrin des "Dritten Reiches", dass nur der Leistungsfähige auch ein Lebenswerter sei und offenbar hat das in vielen Köpfen überlebt - leider...
Ich denke schon, dass gerade Schulen dazu da sind, bestimmte Standards und Fähigkeiten zu vermitteln. Diese Lernziele sollten auch überprüft werden. Das ist nichts anderes als das Leistungsprinzip. Wir wollen, dass unsere Kinder ganz bestimmte Fähigkeiten erlernen. Wir wollen doch in erster Linie nicht, dass die Schule eine Art von Beschäftigungstherapie ist, oder?...Es gibt viele Menschen, die nichts "leisten" und trotzdem lachen können, vielleicht sogar mehr als diejenigen, die sich vor allem über ihre Leistungen definieren und meinen, ihren Kindern damit einen Gefallen zu tun, sie auch in diese Richtung zu trimmen.
Leistung erbringen ist ein gutes Motiv für eine Maschine - sie wird danach bemessen, stimmt. Für Menschen geht es um einiges mehr, z.B. darum, mit sich selbst und seinen Mitmenschen, seiner Umwelt in einer sinnvollen Beziehung zu stehen - oder etwas darüber herauszufinden, wer man selbst ist und was man auf dieser Welt tun möchte. Die beiden letzten Qualitäten kann ich wohl kaum mit Noten bewerten, deshalb denke ich, es wäre angemessen, einige Fächer auf jeden Fall von einer Bewertung auszunehmen und dann den Schülern (nicht den Eltern!!!) zu überlassen, ob sie für die übrigen Fächer, wo gemessen werden kann, was jemand kann und was nicht, Noten möchten oder lieber ein Gespräch oder eine kurze Notiz.
Ich will ja niemand etwas aufzwingen, ich habe nur gefragt, ob die Schulnoten wirklich von Klasse 3 an und für jedes Fach und jeden Schüler NOTWENDIG sind. Bisher habe ich kein Argument gehört, das mit davon überzeugt hat - eher im Gegenteil.
Wieso nicht die Schule grundsätzlich "neu denken", bei Null anfangen und überleben, was sich bewährt hat, was gewünscht wird, was zielführend und notwendig ist?
Ich denke schon, dass gerade Schulen dazu da sind, bestimmte Standards und Fähigkeiten zu vermitteln. ...Wir wollen, dass unsere Kinder ganz bestimmte Fähigkeiten erlernen.
Wir wollen auch, dass aus unseren Kindern gute Menschen werden. Aber genaugenommen wäre dies auch eine Leistung, wenn es unseren Kindern gelingt.
Immer wenn wir Menschen Ziele anstreben, dann steht dahinter auch eine zu erbringende Leistung. Alles andere wäre ziellos.
Kinder solltenIch habe gestern Abend Dame bereits gefragt, welche Kompetenzen Kinder denn benötigen für ihr Leben.
Was denkst du?...
Mal ehrlich: ohne Ziele geht gar nichts. Selbst Pflanzen haben (unbewußt) Ziele. Ziele entstehen aus Absichten. Und nichts ist so wertvoll wie der Gute Wille....Und das mit den Zielen ist so eine Sache. In einem anderen Thread hat BS geschrieben, dass der Weg das Ziel sei. Und so sehe ich es auch. Ich konnte schon immer ganz schlecht zielorientiert arbeiten und sehe nur selten einen Sinn darin. Speziell wenn es um Arbeit mit Kindern geht...
Nein! Genau das Gegenteil! Der Nürnberger Trichter verfolgt keine konkreten Ziele. Er handelt nach dem Grundsatz: man überschütte den Schüler mit viel Wissen, dann wird schon etwas raus kommen. Das ist das Gegenteil von zielorientiert....Zielorientiertes Arbeiten (mit der Fragestellung wessen Ziele eigentlich?) mit Kindern bedeutet ja letztendlich, dass man immer noch die Meinung vertritt, dass man Kindern wie mit dem Nürnberger Trichter oben in den Kopf was rein kippt und dann das erwünschte Ergebnis erhält...
Mal ehrlich: ohne Ziele geht gar nichts. Selbst Pflanzen haben (unbewußt) Ziele. Ziele entstehen aus Absichten. Und nichts ist so wertvoll wie der Gute Wille.
Nein! Genau das Gegenteil! Der Nürnberger Trichter verfolgt keine konkreten Ziele. Er handelt nach dem Grundsatz: man überschütte den Schüler mit viel Wissen, dann wird schon etwas raus kommen. Das ist das Gegenteil von zielorientiert.
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