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Sind Schulnoten notwendig?

😱t:
PS: Und jetzt muss ich lernen, weil ich Klausuren schreibe und da ich früher nicht gelernt habe zu lernen wird es jetzt schon wieder mit der Zeit meist zu knapp!!! 🙂))
Ich musste mir das Lernen erst nach der Schulzeit beibringen, vorher konnte ich das alles noch so schaffen. Aber mittlerweile bin ich extrem gut darin mit wenig Zeiteinsatz maximale Ergebnisse rauszuholen. Bin da rischtisch wissenschaftlich rangegangen als ich mir mein Konzept erarbeitet habe (z.B. Jonglieren immer wieder zwischendurch für die vernetzung der rechten und linken Hirnhälfte). Wenn du weitere Tips brauchst, gerne per PN. [/OT]


EuFrank könnte Recht haben, der Öffentlichkeitscharakter ist vllt. das schlimmste daran. Kompromiss wäre hier, wenn der Lehrer Noten vergibt, die im Einzelgespräch mitteilt, und nicht die Zahlwörter, sondern die verschlüsselten Begriffe verwendet: ausreichende Leistung, nicht mehr ausreichende Leistung, und so.
 
Nur verstehe ich immer noch nicht, wie die Kinder dann später im Berufsleben bestehen sollen???????

LG Dame

Die Schüler aus der von mir benannten Bodenseeschule schaffen die Vergleichsarbeiten in Ba-Wü mit links. So oder ähnlich die Aussage des Direktors in dem Film "Treibhäuser der Zukunft" von der Seite "Archiv der Zukunft".

Archiv der Zukunft – Filme

Was benötigen denn unsere Kinder deiner Meinung nach für Kompetenzen für das spätere Berufsleben?
 
Die Forschungsergebnisse von Manfred Spitzer bestätigen das erste und widerlegen das zweite.

Ich glaube eher, viele Lehrer brauchen diese Druckmöglichkeit, weil sie sonst zu wenig Machtmittel haben und ihre Unfähigkeit, sich auf Kinder und Jugendliche einzulassen und ihnen wirklich etwas zu vermitteln, zu offensichtlich würde.

Ein erster Schritt wäre wirklich (passiert ja gerade schon an einigen Schulen) dass die Lehrer auch Noten bekommen und daraus Konsequenzen folgen.

Wenn die Schüler wirklich als Kunden gesehen würden wäre einiges gewonnen. Das könnte aber wirklich noch lange dauern, bis das in den Hirnen drin ist ...


Dass die Lehrer auch Noten bekommen finde ich super! Allerdings finde ich die Noten für die Schüler genauso notwendig und zwar nicht als Machtmittel für die Lehrer (übrigens: ich bin selbst auch Lehrerin - nur so zur Info), sondern als Hilfsmittel für die Schüler! Wenn ich so an meine Schulzeit zurückdenke - hier in Basel kommt man nach der Primarschule in die Orientierungsschule. In der Orientierungsschule gibt's nur in drei Fächern Noten (Deutsch, Französisch und Mathe). Ich habe damals nur für diese drei Fächer irgendwas gemacht, um meinen Platz im Gymnasium zu sichern. Ich glaube ganz ohne Noten wäre ich nie im Gymnasium gelandet und hätte das Abi nicht bestanden! Also, ich habe Noten gebraucht!
 
Auf deine Frage: Ich glaube auch, du verstehst meine Grundgedanken nicht - oder wir sind einfach zu weit auseinander mit unseren Ansichten. Wenn ich dich recht verstanden habe, ist Leistung, Druck und Pauken (was man nicht lernen will aber muss) ein adäquater Weg, um im Leben zu bestehen - bei dir aufs "Berufsleben" begrenzt, um das mal anzumerken.


Nur geht diese Epoche langsam aber sicher zu Ende und die Kinder spüren das vielleicht schon, verweigern sich mehr und mehr dem sinnlosen Druck der ihnen keine berufliche Zukunft garantiert sondern sie nur in einen mörderischen Konkurrenzkampf schickt, in dem viele von ihnen verlieren müssen.

Mal ehrlich - wir leben nunmal in einer Leistungsgesellschaft! Wer nichts leistet hat im Leben nichts zu lachen. So traurig das ist - es ist nunmal so! Die Schule sollte den Menschen darauf vorbereiten in dieser Leistungsgesellschaft bestehen zu können! Der Sinn der Schule ist meiner Meinung nach die Vorbereitung des Schülers aufs Berufsleben! Für die Persönlichkeitsbildung und Erziehung des Schülers ist die Schule zwar mitverantwortlich, aber die Hauptverantwortung liegt bei den Eltern!
 
Sie tun es - ist das nicht Beweis genug??


Ist das so? Ich kenne viele Steinerschüler ( die ja keine Noten kriegen.. ) - alle bis auf einen haben das Abitur (mit einiger Verlängerung) nachgeholt weil sie nur mit dem Steiner-Abschluss ihre Wunschausbildung nicht machen konnten. Der eine der das Abi nicht nachholte, ist mittlerweile ein brotloser Künstler (Bildhauer)...

Ohne Abi/Fachabi oder zumindest anderen guten Mittelschulabschluss kommt man nunmal nicht weit.. Jedenfalls ist es hier in der Schweiz so, dass man für jeden Sch.... ein Abi braucht...
 
Ist das so? Ich kenne viele Steinerschüler ( die ja keine Noten kriegen.. ) - alle bis auf einen haben das Abitur (mit einiger Verlängerung) nachgeholt weil sie nur mit dem Steiner-Abschluss ihre Wunschausbildung nicht machen konnten. Der eine der das Abi nicht nachholte, ist mittlerweile ein brotloser Künstler (Bildhauer)...

Ich dagegen kenne drei Steiner Schüler, halt mit meiner Schwester sind es vier.

Zwei davon haben direkt ein Einserabi hingelegt, drei haben studiert und eine verdient richtig Kohle in der Pharmaindustrie.

Ist der Künstler glücklich?
 
Ist das so? Ich kenne viele Steinerschüler ( die ja keine Noten kriegen.. ) - alle bis auf einen haben das Abitur (mit einiger Verlängerung) nachgeholt weil sie nur mit dem Steiner-Abschluss ihre Wunschausbildung nicht machen konnten. Der eine der das Abi nicht nachholte, ist mittlerweile ein brotloser Künstler (Bildhauer)...

Ohne Abi/Fachabi oder zumindest anderen guten Mittelschulabschluss kommt man nunmal nicht weit.. Jedenfalls ist es hier in der Schweiz so, dass man für jeden Sch.... ein Abi braucht...

Steiner in Österreich - kenn ich mich nicht aus.

Walldorfschüler in Deutschland bekommen zwar keine Noten - machen aber ganz normale Abiprüfungen mit.

Und.........wenn diese Schüler das Abi "nachholten" dann zeigt das lediglich, dass sie durchaus in der Lage in der "normalen" Gesellschaft mitzuhalten.

Und was heißt "brotloser Künstler". Wenn dieser Mensch so lebt - why not.............dazu brauchts Mut und Phantasie....oder Fantasie wie man heutzutage schreibt. Blöde Rechtschreibreform.......dusselig.............😕
 
Noten sind für Eltern vielleicht eine Plage und für manche Schüler. Für andere Schüler bilden sie eine notwendige Rahmenbedingung, um zu wissen, wo sie stehen und um sich mit anderen vergleichen zu können.

Man kann nicht alle Menschen über einen Kamm scheren und sagen: Noten sind schlecht. Weg damit.

Ich frage mich eh, wieso es keine Langzeitstudien über die Steiner-schulen gibt oder über die Montessori-Kinder. Wieso machen sich diese Gruppen keine Mühe solch eine aufwändige Studie zu erstellen? Damit könnte etwas bewirkt werden, aber nicht mit Parolen wie: "weg mit den Noten."

Dame
 
Mal ehrlich - wir leben nunmal in einer Leistungsgesellschaft! Wer nichts leistet hat im Leben nichts zu lachen. So traurig das ist - es ist nunmal so!

Wenn du das glaubst, whitewine, dann wird das deine Wirklichkeit und du musst dich darin einrichten.

Ich glaube nicht, dass unsere Gesellschaft vor allem aus Leistung besteht. Das war eine Doktrin des "Dritten Reiches", dass nur der Leistungsfähige auch ein Lebenswerter sei und offenbar hat das in vielen Köpfen überlebt - leider.

Es gibt viele Menschen, die nichts "leisten" und trotzdem lachen können, vielleicht sogar mehr als diejenigen, die sich vor allem über ihre Leistungen definieren und meinen, ihren Kindern damit einen Gefallen zu tun, sie auch in diese Richtung zu trimmen.

Leistung erbringen ist ein gutes Motiv für eine Maschine - sie wird danach bemessen, stimmt. Für Menschen geht es um einiges mehr, z.B. darum, mit sich selbst und seinen Mitmenschen, seiner Umwelt in einer sinnvollen Beziehung zu stehen - oder etwas darüber herauszufinden, wer man selbst ist und was man auf dieser Welt tun möchte. Die beiden letzten Qualitäten kann ich wohl kaum mit Noten bewerten, deshalb denke ich, es wäre angemessen, einige Fächer auf jeden Fall von einer Bewertung auszunehmen und dann den Schülern (nicht den Eltern!!!) zu überlassen, ob sie für die übrigen Fächer, wo gemessen werden kann, was jemand kann und was nicht, Noten möchten oder lieber ein Gespräch oder eine kurze Notiz.

Ich will ja niemand etwas aufzwingen, ich habe nur gefragt, ob die Schulnoten wirklich von Klasse 3 an und für jedes Fach und jeden Schüler NOTWENDIG sind. Bisher habe ich kein Argument gehört, das mit davon überzeugt hat - eher im Gegenteil.

Wieso nicht die Schule grundsätzlich "neu denken", bei Null anfangen und überleben, was sich bewährt hat, was gewünscht wird, was zielführend und notwendig ist?
 

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