Burbacher
Aktives Mitglied
Rafael,
Du schreibst:
"Ich musste fast schmunzeln bei deinen Worten über deine Begegnungen mit Frauen. Bei mir ist es gegenteilig und das macht mich ebenfalls oft unglücklich und frustriert mich. Denn mir wird in der Regel der Wunsch nach Sex bereits nach kurzer Zeit angetragen. Ich kann keinen freundschaftlichen Kontakt zu Frauen aufbauen, ohne dass Sex im Raum steht. Und das hat mich oft schon sehr wütend und ratlos gemacht."
Da schmunzle ich auch. Und deine Erfahrung bestätige ich. Sie sagen mir auch, dass alle diese seltsamen Klischees wie etwa "Hier das männliche Sexmonster- dort die sensible Frau, die den ganzen Mann anfragt und nicht nur seine Bettqualitäten" eben auch ein beliebtes, gerne bedientes Klischee sind.
Ich habe beides erlebt. Und das war nicht frei von Missbrauch. Da gab es schon zu meiner Schulzeit Mitschülerinnen, die mir in epischer Breite über die sexuellen Avancen gemeinsamer Freunde berichteten, mir vordergründig ihre Scham und ihre gekünstelte Empörung zeigten, ohne auch nur einen Moment zu bedenken, wie das auf einen schwerbehinderten jungen Mann wirkte, der sich nicht sehnlicher wünschte, als mit seiner Körperlichkeit akzeptiert zu sein.
Sie haben mich immer geteilt in den guten Zuhörer, den empathischen Altersgenossen, dem sie ihre intimsten Geheimnisse anvertrauten und den (behinderten) Altersgenossen, dem sie doch einschlägige Bedürfnisse im Grunde absprachen.
Das hat, ich gestehe das unumwunden, mein Frauenbild mehr geprägt als alles Andere.
Burbacher
Du schreibst:
"Ich musste fast schmunzeln bei deinen Worten über deine Begegnungen mit Frauen. Bei mir ist es gegenteilig und das macht mich ebenfalls oft unglücklich und frustriert mich. Denn mir wird in der Regel der Wunsch nach Sex bereits nach kurzer Zeit angetragen. Ich kann keinen freundschaftlichen Kontakt zu Frauen aufbauen, ohne dass Sex im Raum steht. Und das hat mich oft schon sehr wütend und ratlos gemacht."
Da schmunzle ich auch. Und deine Erfahrung bestätige ich. Sie sagen mir auch, dass alle diese seltsamen Klischees wie etwa "Hier das männliche Sexmonster- dort die sensible Frau, die den ganzen Mann anfragt und nicht nur seine Bettqualitäten" eben auch ein beliebtes, gerne bedientes Klischee sind.
Ich habe beides erlebt. Und das war nicht frei von Missbrauch. Da gab es schon zu meiner Schulzeit Mitschülerinnen, die mir in epischer Breite über die sexuellen Avancen gemeinsamer Freunde berichteten, mir vordergründig ihre Scham und ihre gekünstelte Empörung zeigten, ohne auch nur einen Moment zu bedenken, wie das auf einen schwerbehinderten jungen Mann wirkte, der sich nicht sehnlicher wünschte, als mit seiner Körperlichkeit akzeptiert zu sein.
Sie haben mich immer geteilt in den guten Zuhörer, den empathischen Altersgenossen, dem sie ihre intimsten Geheimnisse anvertrauten und den (behinderten) Altersgenossen, dem sie doch einschlägige Bedürfnisse im Grunde absprachen.
Das hat, ich gestehe das unumwunden, mein Frauenbild mehr geprägt als alles Andere.
Burbacher
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