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Sex zerstört die Liebe

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Natürlich kenne ich das Leben nicht. Wie sollte ich auch?

Hallo!!! Noch alles klar??? Ich bin kein Vampir, der den ganzen Tag im Sarg liegt.
 
Ich kann einige von Tsunamis Punkten schon nachvollziehen.

Wenn es bei einem schlecht läuft, zieht man sich mehr in sich selbst zurück. Ist nicht untypisch. Das kann schon auch zum Philosophieren führen - vieles wird in Frage gestellt.

Also ich bin ja nun wirklich niemand, der allem aus dem Wege geht; aber auch ich habe wirklich Phasen des Scheiterns, bei denen ich mir dann denke: ich brauche jetzt erst mal Ruhe, habe keine große Lust mehr auf irgendwas usw. --> Rückzug.
Das tritt auch, wie ich finde, gar nicht so selten auf. Einige meiner Freunde betreiben das auch so.

Man will ja dann auch nicht in einer Tour nur Scheißerfahrungen machen.

Weiterhin finde ich, dass es mit vielen Leuten auch schwierig ist, die so diesem philosophischen Denken gar nichts abgewinnen können.
Ich habe mir irgendwann gesagt, dass ich halt Leute haben möchte, wo mehr Schnittmengen sind. Somit habe ich dann auch nicht viele Leute, aber auf die ist wenigstens Verlass und mit denen ist es auch möglich, jederzeit diese philosophische Ebene zu betreten. 🙂
Auch wenn man es kaum glauben kann, aber ich habe durchaus an zehn Leute, mit denen das geht. Hätte ich vor einigen Jahren mir nicht auszumalen gewagt; aber wenn man sich an den richtigen Orten aufhält - das kann durchaus auch Internet sein - dann ist es nicht völlig unmöglich.

Die Partnerschaftebene läuft aber nach wie vor nicht bei mir und ich habe mittlerweile auch keine Lust mehr.
 
Ich würde sagen, dass das auf das jeweilige Leben drauf ankommt und was man draus macht.

Kasiopaja,
nichts für ungut, aber so etwas nennt man wohl eine Binsenweisheit. In der Thematik bringt sie uns allerdings nicht wirklich weiter.
Ich habe ja hier ziemlich deutlich die Meinung vertreten, dass die Sexualität in einer Partnerschaft nicht alles ist, aber ohne Sex, damit wandle ich ein bekanntes Sprichwort ab, ist die Liebe mindestens fragwürdig. Und ich behaupte nach wie vor, dass viele Partnerschaften, Ehen an diesem Punkt scheitern.
Damit meine ich gar nicht die Häufigkeit, mit der ein Paar Sex praktiziert. Altmodisch, wie ich bin, ist die sexuelle Beziehung für mich so ziemlich die intimste Begegnung, die man sich zwischen zwei Menschen denken kann. Leidet eine Beziehung hier Mangel, oder fehlt diese Begegnung ganz, steht über kurz oder lang die Beziehung selbst auf dem Spiel, ich behaupte sogar, dass sie dann gar keine mehr ist.
Aus einer Beziehung, einer Lebensgemeinschaft wird dann bestenfalls eine Wohngemeinschaft. Mir selbst hat auch kein Experte, keine Expertin damals erklärt, wie ich auf Dauer mit der sexuellen Verweigerung meiner Partnerin umgehen solle, bzw. könne.
Ich konnte es auf Dauer nicht, und ich räume durchaus auch ein, dass die fehlende Intimität nicht der alleinige Grund dafür war. Aber in keinem anderen Aspekt einer Beziehung äußert sich die fehlende Nähe oder die bestehende Vertrautheit so sehr wie in der intimen Beziehung.

Burbacher
 
Kasiopaja,
nichts für ungut, aber so etwas nennt man wohl eine Binsenweisheit. In der Thematik bringt sie uns allerdings nicht wirklich weiter.
Ich habe ja hier ziemlich deutlich die Meinung vertreten, dass die Sexualität in einer Partnerschaft nicht alles ist, aber ohne Sex, damit wandle ich ein bekanntes Sprichwort ab, ist die Liebe mindestens fragwürdig. Und ich behaupte nach wie vor, dass viele Partnerschaften, Ehen an diesem Punkt scheitern.
Damit meine ich gar nicht die Häufigkeit, mit der ein Paar Sex praktiziert. Altmodisch, wie ich bin, ist die sexuelle Beziehung für mich so ziemlich die intimste Begegnung, die man sich zwischen zwei Menschen denken kann. Leidet eine Beziehung hier Mangel, oder fehlt diese Begegnung ganz, steht über kurz oder lang die Beziehung selbst auf dem Spiel, ich behaupte sogar, dass sie dann gar keine mehr ist.
Aus einer Beziehung, einer Lebensgemeinschaft wird dann bestenfalls eine Wohngemeinschaft. Mir selbst hat auch kein Experte, keine Expertin damals erklärt, wie ich auf Dauer mit der sexuellen Verweigerung meiner Partnerin umgehen solle, bzw. könne.
Ich konnte es auf Dauer nicht, und ich räume durchaus auch ein, dass die fehlende Intimität nicht der alleinige Grund dafür war. Aber in keinem anderen Aspekt einer Beziehung äußert sich die fehlende Nähe oder die bestehende Vertrautheit so sehr wie in der intimen Beziehung.

Burbacher

Kann ich nachvollziehen. 🙂
 
Kasiopaja,
nichts für ungut, aber so etwas nennt man wohl eine Binsenweisheit. In der Thematik bringt sie uns allerdings nicht wirklich weiter.
Ich habe ja hier ziemlich deutlich die Meinung vertreten, dass die Sexualität in einer Partnerschaft nicht alles ist, aber ohne Sex, damit wandle ich ein bekanntes Sprichwort ab, ist die Liebe mindestens fragwürdig. Und ich behaupte nach wie vor, dass viele Partnerschaften, Ehen an diesem Punkt scheitern.
Damit meine ich gar nicht die Häufigkeit, mit der ein Paar Sex praktiziert. Altmodisch, wie ich bin, ist die sexuelle Beziehung für mich so ziemlich die intimste Begegnung, die man sich zwischen zwei Menschen denken kann. Leidet eine Beziehung hier Mangel, oder fehlt diese Begegnung ganz, steht über kurz oder lang die Beziehung selbst auf dem Spiel, ich behaupte sogar, dass sie dann gar keine mehr ist.


Burbacher

Dann müsste sich jedes Paar trennen, in dem es - auch aus gesundheitlichen Gründen - nicht mehr möglich ist Sex zu haben, was ja nicht der Fall ist.

Ich kenne Fälle in denen das so ist oder war und die sich nach wie vor geliebt haben.

Somit ist es auch nicht zwingend der Fall, dass ohne Sex die Liebe kaputt geht.

Ich denke es ist von Paar zu Paar verschieden.
 
Hallo,

das zum Beispiel sehe ich ganz anders. Sex. Körper. Körper sind abwaschbar, sozusagen.
Die intimste Begegnung zwischen zwei Menschen, auch zwischen einem Mann und einer Frau, ist für mich eine tiefe geistige und seelische Nähe. Wortloses Verstehen. Vertrautheit. Sich aufeinander verlassen, stützen können. Das ist unauslöschbar. Für mich.

Sicher. Da mag ich gar nicht widersprechen. Aber eine solche Beziehung kannst Du als Mann auch mit einem guten Freund haben, als Frau mit der besten Freundin.
Und dennoch, verkennen solche idealistischen Beschreibungen unsere Natur. Sexualität ist auch Lebenskraft. Der Mensch ist von Grund auf ein sexuelles Wesen. Der Sexualität verdankt er seine Existenz.
Wir sind tendenziell bestrebt, unsere Gene weiterzugeben.

Im Übrigen: Ich sehe das nicht einseitig, finde es selbst ärgerlich, wenn ich als Mann vielen Frauen begegne, die mir freiwillig Einblicke gewähren, die ich gar nicht haben möchte und die mich gelegentlich sogar irritieren.
Ich halte beide Verhaltensweisen, die überbordende Sexualität einerseits, die schleichende Sexualisierung des Lebens wie auch die Verteuflung sexueller Bedürfnisse als Zeichen dafür, dass wir die Maßstäbe und den Bezug zu unseren eigentlichen Bedürfnissen verloren haben.

Das kann man etwa auch im Bezug auf das Grundbedürfnis der Nahrungsaufnahme beobachten.
Wir leben in merkwürdigen Zeiten.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

das zum Beispiel sehe ich ganz anders. Sex. Körper. Körper sind abwaschbar, sozusagen.
Die intimste Begegnung zwischen zwei Menschen, auch zwischen einem Mann und einer Frau, ist für mich eine tiefe geistige und seelische Nähe. Wortloses Verstehen. Vertrautheit. Sich aufeinander verlassen, stützen können. Das ist unauslöschbar. Für mich.


Seh ich nicht so.
Jetzt mal von Krankheit abgesehen ist doch die schönste Beziehung, wenn abgesehen von der geistigen Verbundenheit, dem gleichen Humor... auch die körperliche Begierde da ist.

Wer erlebt hat, wie unglaublich einzigartig schön die körperliche Liebe mit dem Partner ist, den man liebt, weiß auch, wie wenig der Sex nur aufgrund der Befriedigung wert ist und auch, wie viel in so einer platonischen Beziehung fehlt.

Aber jeder wie er mag.
 
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