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Selbstliebe

Hallo Grainne

Nein, Menschen enttäuschen nicht immer. Sie sind so wie sie sind.

Du, nur Du bist enttäuscht.

Liebe Grüße von Blues
 

Hallo Blues,

schau mal hier: Selbstliebe. Hier findest du vielleicht was du suchst.

@QUOTE=Grainne;1545288]🙄 andere wunderbare Menschen und Dinge warten darauf, von ihnen enttäuscht zu werden.
CHMD, du darfst halt nichts erwarten,noch nicht mal Ehrlichkeit. Wenn du selbst ehrlich bist, und das deshalb vom Gegenüber erwartest, ist das schon zuviel erwartet, leider. :mad: Menschen sind leider so, sie enttäuschen immer. Am besten ist es, man findet sich direkt damit ab.
[/QUOTE]

Guten Morgen euch allen,
habe hier einiges zu dem Thema gelesen .... Das mit dem Erlernen der Selbstliebe war für mich auch ein Thema. Ich habe - wie so viele andere hier - nicht von klein auf mitbekommen, dass ich, so, wie ich bin, absolut in Ordnung, liebenswert, völlig ok bin usw.
Genauso habe ich dann gelebt und mir die Partner "gesucht", die mich genauso behandelt, also mir das Gefühl gegeben haben, ICH muss rotieren wie der Hamster im Rad, um geliebt zu werden ... Ist nur mal die Kurzfassung. Das ist/war ein anstrengendes Leben. Meist habe ich mir die Menschen ausgesucht, die gar nicht in der Lage waren oder willens, mich gern zu haben, je schwerer, desto reizvoller für mich ... aus vielen Geschichten hier im Forum höre ich ähnliches raus. Schlimm, denn es kostet Nerven, Tränen, viel Kraft und Energie. Irgendwann konnte ich nicht mehr und fing an, mich mit den Gründen zu befassen .... studierte diesen Psychokram, las viele Bücher - Liebe dich selbst - usw. Ich musste es wirklich erlernen und werde wohl immer damit zu tun haben. Heute weiß ich, was mir gut tut und was nicht. Bin mir meiner Selbst, meiner Bedürfnisse bewusst und setze Grenzen. Menschen, die mich nicht haben wollen, lasse ich ziehen ohne zu klammern oder mich zu erniedrigen. Ich weiß, dass ich liebenswert bin und nichts dafür tun muss, um geliebt zu werden. Glaubt mir, ich habe wirklich viel von diesen Büchern gelesen, aber ich denke nicht, dass der Schlusssinn darin besteht, erleuchtet in Selbstliebe unter einem Baum zu meditieren und nur noch mit sich selbst glücklich zu sein .... Es stimmt, wir sind soziale Wesen und wir brauchen einander. Wie das dann konkret aussieht, ist wohl der nächste Schritt nach dem Erlernen der Selbstliebe ... Davor habe ich auch bissl Angst manchmal, weil es trotz allem immer auch mal wieder Zweifel gibt und Rückschläge. Zwar gelingt es mir heute viel schneller, wieder "zurück" zu mir zu finden, aber dennoch behaupte auch ich, es muss dann weitergehen nach der Selbstliebe .... leider hören diese Psychobücher oft an diesem Punkt auf ....
Lg L.
 
Sehr richtig Lebenszauber

Selbstliebe bedeutet nicht Selbstgenügsamkeit. Das ist eine Zeit lang, wenn man am Boden ist - da ist es gut. Aber dann geht es weiter.

Liebe Grüße von Blues
 
.. und das man gar keine Erwartungen mehr an den anderen stellen soll, halte ich auch für falsch verstanden ... so ist es nicht.
Sicher, ich kann nicht erwarten, dass er meine eigenen Defizite füllt, mein Seelenmülleimer wird, dass er mein Leben für mich lebt usw. .... aber natürlich haben beide in einer Partnerschaft Erwartungen aneinander, das muss auch sein ...
L.
 
Hallo Grainne

Nein, Menschen enttäuschen nicht immer. Sie sind so wie sie sind.

Du, nur Du bist enttäuscht.

Tut mir leid, dich enttäuschen zu müssen, aber Menschen enttäuschen mich immer. Es war nie anders und wird auch nie anders sein. Da hilft auch alle Selbstliebe nichts.
Das Problem ist, nach jeder Enttäuschung wieder zu sich zurück zu finden, dann beginnt nämlich der Fragen-Prozess, ob man zuviel erwartet hat, ob man sich mehr hätte anpassen - und aufgeben - sollen etc pp... und irgendwann mal, nach der 1000000000000000000. Enttäuschung, hat man darauf auch keine Lust mehr, bzw. keine Kraft, weil das alles so unendlich viel Kraft kostet. Da sagt man sich dann: Lieber kratz ich alleine ab als dass ich nochmal auch nur einem Menschen Gefühle gebe - es kommt ja eh nix zurück, und ich hab auch nichts mehr zu geben. Darauf zu warten, dass mir einer gibt.... ist eh sinnlos, Menschen geben nichts, sondern nehmen nur. Sonst wär ich ja nicht da, wo ich jetzt bin, nämlich ausgebrannt, wenn mich nicht alle meine "ehemaligen" so ausgesaugt und fertig gemacht hätten. Gegeben hat mir keiner was, nicht dran zu denken, Männer nehmen nur.

Glaubt mir, ich habe wirklich viel von diesen Büchern gelesen, aber ich denke nicht, dass der Schlusssinn darin besteht, erleuchtet in Selbstliebe unter einem Baum zu meditieren und nur noch mit sich selbst glücklich zu sein ....

bist du sicher? Ich hab noch kein Buch gelesen, was mir auf die Frage, was danach kommt, eine Antwort gegeben hätte. Klar ist die Antwort im Genauen, ganz Präzise, immer individuell, aber was soll man machen, wenn man noch nicht mal einfachste Bedürfnisbefriedigung erreicht im Leben? Ich habe Wünsche, Ziele, Bedürfnisse, klar hab ich die, und ich liebe mich verdammt noch mal sehr, ich will das alles, weil ich mich liebe, aber... ich erreiche es nicht.
Irgend jemand hat was dagegen. Das Schicksal oder sonstwer. Keine Ahung.

Es stimmt, wir sind soziale Wesen und wir brauchen einander. Wie das dann konkret aussieht, ist wohl der nächste Schritt nach dem Erlernen der Selbstliebe ... Davor habe ich auch bissl Angst manchmal, weil es trotz allem immer auch mal wieder Zweifel gibt und Rückschläge. Zwar gelingt es mir heute viel schneller, wieder "zurück" zu mir zu finden, aber dennoch behaupte auch ich, es muss dann weitergehen nach der Selbstliebe .... leider hören diese Psychobücher oft an diesem Punkt auf ....

Ja genau. Dann steht man da und weiß was man will und merkt was fehlt und wo die Ziele sind aber man erreicht nix mehr.
Dafür gibts keine Hilfe. Und dann hilft auch alle Selbstliebe nicht mehr. Denn dann ist das Leben praktisch vorbei.


aber natürlich haben beide in einer Partnerschaft Erwartungen aneinander, das muss auch sein ...
L.

Nein, das darf nicht sein. Man darf keine Erwartungen haben. Man wird ja sowieso enttäuscht.
 
Warum fragst du?
Habe die Erfahrung gemacht, dass das sowieso keinen interessiert. Hatte auch hier einen thread in der Abteilung "Therapie", aber Hilfe gab es auch hier nicht, wie es nirgendwo Hilfe gibt.
Also warum noch drüber reden. Habe keine Lust mehr. Bin 50 und faktisch am Ende. Keinen Sinn mehr. Bitte nicht mehr von vorne anfangen mit all dem Mist.
 
Warum fragst du?
Habe die Erfahrung gemacht, dass das sowieso keinen interessiert. Hatte auch hier einen thread in der Abteilung "Therapie", aber Hilfe gab es auch hier nicht, wie es nirgendwo Hilfe gibt.
Also warum noch drüber reden. Habe keine Lust mehr. Bin 50 und faktisch am Ende. Keinen Sinn mehr. Bitte nicht mehr von vorne anfangen mit all dem Mist.

Tut mir leid, dass du so drauf bist. Ich hoffe, eines Morgens stehst du wieder auf und bist neuen Mutes. Kann nur aus dir selbst kommen. Dass es andere nicht wirklich interessiert, ja, das ist so. Jeder hat mit sich zu tun, das ist auch menschlich und verständlich irgendwo. Hier im Forum sind wir doch auch alles Fremde, kein persönlicher Kontakt, da darf man nicht zuviel erwarten. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es nur die engste Familie ist, die sich wirklich füreinander interessiert. Wie gesagt, das ist aber auch verständlich und darf dich nicht so verbittern lassen.
Lg L.
 
Tut mir leid, dass du so drauf bist. Ich hoffe, eines Morgens stehst du wieder auf und bist neuen Mutes. Kann nur aus dir selbst kommen. Dass es andere nicht wirklich interessiert, ja, das ist so. Jeder hat mit sich zu tun, das ist auch menschlich und verständlich irgendwo. Hier im Forum sind wir doch auch alles Fremde, kein persönlicher Kontakt, da darf man nicht zuviel erwarten. Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass es nur die engste Familie ist, die sich wirklich füreinander interessiert. Wie gesagt, das ist aber auch verständlich und darf dich nicht so verbittern lassen.
Lg L.

Ich finde das nicht verständlich, denn ich bin Mensch geblieben, mir ist es nicht verständlich, dass Menschen sich nicht wirklich für andere und deren Probleme interessieren.
Nein, mir ist es unverständlich. Ich war nie so. Ich hab immer gegeben. Schön dumm war ich.
Wenn man dann so weit kommt und HILFE braucht, kriegt man NICHTS ausser nen Tritt in den Ar**** und, natürlich, wird von einem erwartet, dass man Verständnis hat, dass man keine Hilfe bekommt.:mad::mad::mad:
 
Ich finde das nicht verständlich, denn ich bin Mensch geblieben, mir ist es nicht verständlich, dass Menschen sich nicht wirklich für andere und deren Probleme interessieren.
Nein, mir ist es unverständlich. Ich war nie so. Ich hab immer gegeben. Schön dumm war ich.
Wenn man dann so weit kommt und HILFE braucht, kriegt man NICHTS ausser nen Tritt in den Ar**** und, natürlich, wird von einem erwartet, dass man Verständnis hat, dass man keine Hilfe bekommt.:mad::mad::mad:

Grainne, ich kenne dich natürlich nicht und auch nicht deine Geschichte. Ich weiß nicht, wie ich dir das erklären soll, vielleicht an einem Beispiel - heute treffe ich eine ältere Frau aus meinem Wohnviertel, deren Hund ich früher mal ausgeführt hatte. Sie war den Tränen nah und erzählte, dass ihre Mutter gestorben sei und ihr Mann jetzt auch noch einen Schlaganfall hatte und im Krankenhaus ist. Natürlich war ich betroffen und es tat mir leid. Aber letztlich ist sie in ihrer Situation allein. ich erwähnte in dem Gespräch, dass mein Vater dieses Jahr selbst an Krebs erkrankte und wir auch viel mitmachen zur Zeit ... Sie schaute auch betroffen, es hat sie aber nicht weiter interessiert. Das meinte ich, wenn ich sagte, letztlich muss man auch selbst wieder auf die Beine kommen ..... Und ich finde das schon verständlich, weil jeder mit sich zu tun und eigene Probleme hat. Wenn du immer nur gegeben hast ohne auf dich zu achten, hättest du vielleicht mehr auf dich selbst aufpassen sollen .... da ist sie wieder, die Selbstliebe 😉 Und es ist nicht dumm zu geben, es ist nur fatal, wenn man sich selbst dabei aufgibt! Früher hatte ich sehr oft Menschen um mich, die mich runtergezogen haben, die haben mich sozusagen ausgesogen und am Ende blieb ich auch ohne Energie und ausgebrannt zurück. Ich kenne das. Heute passe ich besser auf mich auf - aber ich bin nicht verbittert oder menschenscheu deshalb geworden, verstehst du?
LG L.
 

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