willow
Aktives Mitglied
nur mal aus meiner persönlichen Sicht und Erfahrung.
Geben kann ich nur das was ich im Überfluss hab.
Mit Erwartungen bin ich immer in eine Sackgasse gefahren.
Für mich war der Knackpunkt von dieser "Erwartungshaltung"
los zu kommen.
Es war schlicht eine Abhängigkeit und ich vergleiche mich jetzt
mit einem Hund der nach einem Kunststückchen KEIN Leckerli
bekommt und wenn das oft passiert gibt es keine Kunststückchen mehr.
Die Erwartung und ein nicht bekommen wird eine Enttäuschung hervorrufen.
Enttäuschungen machen Dich fertig.
Und ich habe das enttäuscht sein immer auf andere projeziert,
mich selbst aber dadurch in eine "Opfersituation" gebracht.
Damit habe ich aber alles immer nur schlimmer gemacht.
Irgendwann willst du selbst nur noch haben, weil es Dir ja immer
"so schlecht" ging.
ABER:
Wer gibt einem,der mehr haben will als man geben kann schon gerne.
Wer schüttet Wein in ein Fass ohne Boden?
Es ist ein Kreislauf.
Es ging bei mir drum, dieses "Aufwiegen" , das "ich will sofort mindestens soviel zurück wie ich gebe" loszulassen.
Klar freue ich mich, wenn ich bekomme aber es ist einfach ehrlicher geworden.
Das "geben" erzeugt nicht mehr den Zwang und das Bekommen
ist umso schöner.
Ich muss aber zugeben dass ich ohne professionelle Hilfe
vermutlich immer noch in meinem Sumpf sässe.
LG
walkalone
P.S.
Leider krieg ich das (noch) nicht immer auf die Reihe 😱
aber Threads wie dieser hier helfen mir dabei.
Zumindest hat mein Fass wieder einen Boden bekommen
und die paar Lecks krieg ich auch noch dicht😉
Liebe(r) walkalone,
bei Deinen Worten geht mir richtig das Herz auf!:herz:
Liebe Grüße
Willow