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Gelöscht 119712
Gast
Doch kontraproduktiv ist es. Dieses „du bist nicht meine Mutter, du hast mir gar nichts zu sagen„-Gefühl dürfte doch jeder ein bisschen nachempfinden können. Hab’s gerade erst wieder im Bekanntenkreis erlebt: die eine Schwester zur anderen: „du musst noch dein Teller in die Küche tragen“ … mittlerer Streit und wutentbranntes aufs Zimmer stürmen, weil die eine Schwester ja der anderen nix zu sagen hat.Nein, ist sie nicht, weil die Stiefmutter genau so im Haushalt wohnt und die Arbeiten des Sohnes, die er nicht macht, mit übernimmt.
Und ich bestreite nicht, dass die eine Schwester ihr Teller hätte wegräumen müssen, aber ich als Vater würde der anderen Schwester trotzdem klar machen, dass sie nicht meinen Job zu machen braucht. (Wollte sie auch nicht, sie wollte ihre Schwester ärgern).
Das muss einem nicht gefallen und kann auch was sagen.
Stimmt. Aber ist es klug was zu sagen bzw. wäre nicht der Vater/Partner der richtige Ansprechpartner?
Er macht ja nicht „nichts“, das wissen wir ja … wenn jemand von einer stressigen Arbeit nach Hause kommt und dann noch im Haushalt arbeiten muss, dann denkt er sich schon manchmal: ganz schön unfair, der Andere war doch den ganzen Tag zu Hause und ich war arbeiten …Wenn man zusammen im Haushalt wohnt, muss man sich auch dran beteiligen und kann nicht 2 Jahre nichts tun im Haushalt, dafür aber die Vorteile in Kauf nehmen.
Unsere Kinder wohnen auch bei uns und tun eigentlich nichts, bzw. unterm Strich machen sie nur Arbeit.
Das geht nicht und das muss er auch lernen, sonst hockt er noch mit 40 zuhause, weil es so schön bequem ist.
Ohne Job kann er vermutlich gar nicht ausziehen, das geht doch erst ab 25 Jahren mit Hartz IV. Oder?