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"Rollen" im Laufe des Lebens - selbst Schwiegermutter sein

früher-vogel

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

vorweg: Der Thread hier dient, dazu, meine Gedanken zu reflektieren...."Tagebuch-Charakter", aber so umfangreich soll es eigentlich nicht werden.

Feedback/eigene Erfahrungen sind herzlich willkommen!

Man übernimmt viele "Rollen" im Laufe des Lebens - mit der Rolle der "Mutter des Freundes/Schwiegermutter" tue ich mir schwer. Wobei mir Veränderungen generell zu Anfang schwer fallen und diese Phase rückblickend meist sehr kurz ist, bis ich mich dran gewöhnt habe🤔.

Konkrete Beispiel-Situation Geburtstagsfeier meiner Mutter, paar Wochen her. Demnächst ist der Geburtstag meines Vaters:

Die Freundin meines ältesten Sohnes ist auch eingeladen (der jüngere Sohn hat mittlerweile ebenfalls eine Freundin).
Wir sitzen am Tisch, meine Eltern genießen sichtlich, ihre wachsende Familie um sich rum....und ich...?

....ich fühle mich eher wie eine Beobachterin, die das Geschehen betrachtet, mich selbst eingeschlossen. Ich mache freundlich, aber bemüht Smalltalk....

Vielleicht schreibe ich später weiter....
 
Liebe @früher-vogel,
das ist ein interessantes Thema. Ich kenne das Rollen-Thema auch, ich denke es gibt in jeder Familie und in jedem Leben Dynamiken.
Kamnst du näher benennen wieso du dich wie eine Beobachterin fühlst? Stört dich diese Position?
 
Kamnst du näher benennen wieso du dich wie eine Beobachterin fühlst?
Leider nicht....
Stört dich diese Position?
Danke erstmal für die Frage.

Die Position ist für mich tendenziell negativ besetzt.

Das Verhältnis zu meiner eigenen Ex-Schwiegermutter war sehr schwierig. Meine eigene Mutter erlebe ich als Schwiegermutter (gegenüber meiner Schwägerin) als absoluten Albtraum.

Stichwort "stören": Ich geb das nicht so gerne zu, aber ich fühle mich auch etwas "gestört" in ....(?) meiner Intimsphäre(?), wenn da plötzlich noch jemand über Nacht zu Besuch ist etc..

Vielleicht spielt auch eine Rolle, dass ich seit 1,5 Jahren eine rheumatische Erkrankung habe und energiemäßig häufig am Limit bin.
 
tichwort "stören": Ich geb das nicht so gerne zu, aber ich fühle mich auch etwas "gestört" in ....(?) meiner Intimsphäre(?), wenn da plötzlich noch jemand über Nacht zu Besuch ist etc..
Dann sage das offen und ehrlich.
Ich bin ja auch seit einiger Zeit Schwiegermutter...
Vielleicht spielt auch eine Rolle, dass ich seit 1,5 Jahren eine rheumatische Erkrankung habe und energiemäßig häufig am Limit bin.
Auch das ist bei mir der Fall, und ich kann Dich da sehr gut verstehen. Wenn es mir schlecht geht, möchte ich nicht auch noch Publikum dabei haben.

Wie alt sind denn Deine Söhne?
 
Leider nicht....

Danke erstmal für die Frage.

Die Position ist für mich tendenziell negativ besetzt.

Das Verhältnis zu meiner eigenen Ex-Schwiegermutter war sehr schwierig. Meine eigene Mutter erlebe ich als Schwiegermutter (gegenüber meiner Schwägerin) als absoluten Albtraum.

Stichwort "stören": Ich geb das nicht so gerne zu, aber ich fühle mich auch etwas "gestört" in ....(?) meiner Intimsphäre(?), wenn da plötzlich noch jemand über Nacht zu Besuch ist etc..

Vielleicht spielt auch eine Rolle, dass ich seit 1,5 Jahren eine rheumatische Erkrankung habe und energiemäßig häufig am Limit bin.
Ja, das kann ich gut verstehen.
Ich denke, es geht dir weniger um die Person, als um den Umstand.
Ist es aushaltbar für dich? Dann würde ich es so belassen und in diesem Bewusstsein in die Situation gehen. Du musst dich auch nichts zwingen viel Smalltalk zu betreiben, ich denke ein guter Weg wäre, stückweise auf diesem Weg vorwärts zu gehen.
Das sind nur meine Gedanken und Ideen dazu. Die müssen natürlich nichts für dich passen.
 
Ich habe zwei Schwiegertöchter, einen Schwiegersohn. Mein Glück ist, dass ich sie klasse finde, alle drei, deshalb fällt mir leicht, mit ihnen gut auszukommen.

Vermutlich sind sie deshalb so herzlich zu mir, weil sie spüren, dass ich sie sehr mag. Bei mir ist das Mögen unmöglich, wenn jemand spitzig ist im Ton. So war zum Beispiel die Mutter meines Lebensgefährten- wie ungeschickt, weil ich wegen dem nicht motiviert war, ihr zuträglich zu sein. Zugleich half mir dieser Ton, mich rauszuhalten bei ihren Problemen und ihren Bedürfnissen.

Liebe früher-vogel, ich wünsch dir ein gutes Zusammenleben- bei mir wohnt keiner in meinem Revier, da ist leicht, Frieden zu bewahren.
Meine Gäste werden bei längeren Aufenthalten in meinem Bereich aufgeklärt, hier ist meine Ecke, dort deine- um diese Zeit ist Pause-Zeit, latscht nicht durch meine Zone...alle halten sich daran, keinem störts, wie ich es so habe und umgekehrt haben auch sie ihre Eigenheiten, an die ich mich halte- vorausgesetzt sie informieren mich. Das wird sicher machbar sein, dass du das gemeinsam mit ihnen ausverhandelst. Keiner will dich absichtlich in Nöte bringen und wird es sicher unterlassen, wenn er weiß, wie du es brauchst.
 
Meine Ex-Schwiegermutter war die böseste Frau, die ich je kennenlernte. Im Nachhinein betrachtet hat sie mir aber sehr geholfen. Viel Häme, viel Spott, viel Demütigung gabs damals für mich junges Mädel- dann aber...- ich habe wegen dem Rache geschworen und mir extrem viel angetan und einfallen lassen, mich weitergebildet, mich ausgebaut und mich ins Zeug gelegt, um über sie zu triumphieren- also, es brauchte praktisch diese Zeit mit ihr, sonst hätt ich das alles nicht gemacht, oder geschafft.
Mit meinen Kindern war sie aber extrem liebevoll, was wiederum half, mich nachträglich auszusöhnen mit ihr.
 

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