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Sein Kind wegen Sex warten lassen. Soll ich mich einmischen?

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Zur Ausgangsfrage: Für mich wäre ein Mann, der mich dazu auffordert, doch bitte noch 10 Minuten hinzuhalten, damit er "ferig wird", auf jeden Fall Legende. Egal, ob es um ein weinendes Kleinkind geht, einen Anruf oder einen Meteoriteneinschlag.
DU musst nicht liegenbleiben, damit ER noch schnell...zum Zuge kommt.
Es ist jederzeit dein Recht, abzubrechen.
Auch, wenn Bubele noch NICHT gekommen ist.
 
Ja und dann wurde das Babyphon abgestellt und kein Mensch weiß wie das Kind danach geschrien hat.

Ich kenne die örtlichen Gegebenheiten nicht, gehe aber davon aus, dass es sich um eine Wohnung normaler Grösse handelt.
Und wenn ein Kind dann aus vollem Halse schreit, hört man das normalerweise auch ohne Babyphone.

Wir wissen nicht mal, ob das Bett noch ein Gitter hat und ob das Kind nicht das Bett im Zweifel auch verlassen könnte.
 
Ich kenne die örtlichen Gegebenheiten nicht, gehe aber davon aus, dass es sich um eine Wohnung normaler Grösse handelt.
Und wenn ein Kind dann aus vollem Halse schreit, hört man das normalerweise auch ohne Babyphone.

Wir wissen nicht mal, ob das Bett noch ein Gitter hat und ob das Kind nicht das Bett im Zweifel auch verlassen könnte.
Anscheinend nicht. Dann hätte es ja wenig geholfen, das Babyphon lautlos zu stellen und weiterzumachen. Vielleicht war auch noch Musik an.
 
Ich finde es teilweise ungeheuerlich, welche Behauptungen hier geschrieben werden.

So wie hier manche schreiben werde ich als herzloses Flittchen dargestellt und er als was weiss ich nicht was alles.

Sie hatte gequängeld und er ist dann gleich zu ihr. War wohl einfach unruhig und hatte dann kurz nachdem er in ihr Zimmer ist gleich weitergeschlafen.

Wir waren im Wohnzimmer und ihr Zimmer ist ein Stockwerk darüber. Sie hatte auch nicht laut geschrien, weil wir das sicherlich gehört hätten.
 
Meine Frage war ob ich zu engstirnig bin und das nicht überbewerten soll oder ob ich mit ihm spreche ob man das wenn es wieder kommt anders regelt.

Hier wird es aber wie ein Schwerverbrechen hingestellt.
 
Hallo SiSimone,

bitte mach Dir nicht so viel daraus, wie hier "diskutiert" wird. Es liegt nicht an Dir oder Deinem Thema. Das ist hier leider manchmal üblicher Umgangston.

"Gespräche" dieser Art habe ich mir auch anhören müssen, als meine Tochter in diesem Alter war. Ich habe mich auch für die "intuitive Reaktion" entschieden und war bei meiner Tochter, wenn ich es für notwendig erachtet habe. Was wann wem "notwendig" erscheint, nun ja, darüber kann man lange diskutieren. Ich bin lieber einmal zu oft aufgestanden und meiner Tochter hat das nicht geschadet. Ein Kind schreien zu lassen finde ich nicht in Ordnung. Aber dass meine Spatz auch mal in der Nacht vor sich hin gebrabbelt hat kam durchaus vor. Manchmal ist sie wieder eingeschlafen, manchmal nicht. Irgendwann habe ich mich entschlossen in diesem Punkt auf keinen "gut gemeinten Rat" mehr zu hören, sondern nur noch auf mein Herz, denn nur so konnte ich diesen inneren Zwist ("Aufstehen, nicht aufstehen, auf fragwürdige Erziehungstipps hören, etc.) entkommen.

Der andere Aspekt ist: wie geht es einem damit, dass man in einer Situation nicht auf sein Herz gehört und sich eben nicht "angemessen" entschieden hat. Du hast deswegen ein schlechtes Gewissen und fragst Dich, wie es dazu kommen konnte. Das finde ich ein sehr gutes Zeichen.
 
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