Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Schwierige Situation, Patchwork, Tochter mag den Mann und seine Tochter nicht

Ich würde es so machen, wenn sie demnächst irgendetwas möchte, bekommt sie es nicht aus den Gründen, dass sie sich für deine Beziehung querstellt. Du soltest sie bei ihren eigenen Hörnern packen.
 
Auch Mutter-Tochter Exklusivzeit habe ich versucht. Es ist eher in die Hose gegangen, sie komplett ausgetickt, ist in ihr Zimmer gerannt und hat die Tür zugeschlagen, meinte es ginge mir nur mal wieder nur um den neuen Mann und nicht um Sie, als ich versuchte über Gefühle zu reden und sie nach ihren Gedanken und Gefühlen fragte. Ich komm einfach nicht an sie ran. So wirklich Zeit mit mir will sie auch nicht, sie ist lieber mit Freunden, jetzt auch ihrem Freund unterwegs oder hat einfach keine Lust. Kann sie ja schlecht zwingen zu reden und sich der Sache zu öffnen.
Sie hat das in Teilen schon ganz richtig erkannt: Es geht tatsächlich mal nicht um sie, es geht allerdings auch nicht um den neuen Mann, sondern es geht (ausnahmsweise mal) um das Glück von dir, ihrer Mutter.

Sie entzieht sich der Diskussion, indem sie Türen schmeißt.
Sie hat keinen Bock auf dich, ist lieber mit Freunden unterwegs
Und trotzdem lässt du zu, dass sie diktiert, dass du gefälligst alleine zu leben hast?
Das käme für mich im Traum nicht in Frage.

Wenn sie diese Regeln aufstellt, stell du doch die Regel auf, dass sie dann gefälligst auch bei dir zu bleiben hat, sich um dich kümmert und sich ebenfalls nicht anderweitig amüsiert. Gleiches Recht für alle!

Es ist tragisch, was euch als Familie widerfahren ist, dass die Kinder ihren Papa und du deinen Mann so früh verloren habt. Das gibt aber keinem Familienmitglied das Recht, auf den Gefühlen der anderen herumzutrampeln. Du scheinst deine Tochter doch sehr in Watte zu packen. Der Verlust eures Vaters und Mannes rechtfertigt das m. E. aber nicht.

Von mir aus hätte sie in ihr Zimmer stürmen können. Dort wäre sie aber auch so lange geblieben, bis wieder vernünftiges Reden möglich gewesen wäre. Wenn sie sich trotzig wie ein kleines Kind benimmt, ist sie eben auch noch nicht alt genug, sich mit einem Freund zu treffen. Es hat den Anschein, als hättest du große Schwierigkeiten, dich gegen sie durchzusetzen. Aber sie ist 16 und du bist die Erwachsene und die Erziehungsberechtigte.. das ist ein bisschen verkehrte Welt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja davon abgesehen dass sie sich gegen die Beziehung querstellt, vergessen wahrscheinlich viele, dass auch Sie als Kind es sehr schwer hatte. Außer diesen Problemen jetzt, hatte ich mit ihr sogut wie nie Schwierigkeiten. Trotz allen Schwierigkeiten, Todesbegleitung ihres Vaters, meine Trauer und depressive Zeiten, trotzdessen dass sie selbst sehr trauerte, hat sie immer geschafft in der Schule (war immer gut und zählt immer wieder zu den Klassenbesten), auch hat sie einen tollen sozialen Freundeskreis, hat keinen Mist gebaut, macht Nebenjobs, war nie auffällig. Sie ist weit mehr als eine "egoistische Pubertierende" was hier so dargestellt wird. Mich als Erwachsene auf diese Ebene herab zu begeben, um durch Erpressung und Machtspielchen jetzt von ihr die Akzeptanz zu erzwingen, wer solche Dinge nötig hat der hat schon verloren und das wird auch nicht auf Dauer gut gehen. Man erreicht dadurch ja keine echte Akzeptanz, sondern schürt doch nur den inneren Frust gegen den Partner und gegen sich selbst. Und ich glaube gaanz viele die hier jetzt echt hetzerische und gehässige Kommentare ablassen, haben selbst eben keine Kinder oder zumindest keine Teenager und waren auch sonst nie in einer annähernd ähnlichen Situation...

Ich muss ja die Beziehung nicht beenden dadurch, machen nach wie vor weiter, nur eben erstmal ohne Zusammenzug. Weil jetzt auf Krampf einfach zusammenziehen und am Ende gibt's eben mehr Konflikte zwischen mir und meiner Tochter, ihm und meiner Tochter, dann noch den zweien Mädels untereinander, das könnte richtig knallen. Auch wenn ich mir das zuerst schön gemalt habe, dass alle aneinander sich besser gewöhnen wenn wir zsm wohnen würden, haben jedoch viele hier recht und wahrscheinlicher ist es, dass es schlimmer als besser wird. Das wird die Beziehung nur belasten. Danach wieder auseinander ziehen, ist um einiges schwerer zu organisieren.

An eine Beratung bei Profamilia hatte ich aber auch schon gedacht und naja was hab ich schon zu verlieren, vllt hilft ja wirklich.
 
Ich glaube, um die Sicht der Tochter zu verstehen, ist noch mal wichtig ist zu sehen, ist, daß das nicht das klassische ("Scheidungs-")Patchworkmodell wäre, wo Kinder teilweise mit einem Elternteil und neuem Partner wohnen, aber auch immer wieder einige Tage/Wochenenden/Wochen beim anderen Elternteil sind.

Das andere Elternteil Deiner Kinder ist verstorben, so daß sie komplett umziehen und ständig im Haushalt mit Deinem neuen Partner wohnen.

Und vielleicht ist sogar geplant, daß Ihr in das Haus Deines Freundes zieht? 80 km weg? Das wären alles Gründe, die die Tochter in den Widerstand bringen und weswegen sie alles unternimmt, um das zu sabotieren.

Mein bester Freund war in ähnlicher Situation. Seine neue Freundin wurde von seinen Kindern, insbesondere seiner Tochter, abgelehnt und gleichzeitig hatte er eine große Sehnsucht, mit seiner Freundin zusammenzuziehen. Er ist mit den Kindern zunächst in eine Wohnung in der Nähe seiner Freundin gezogen. Und erst einige Jahre später in ein gemeinsames Haus. Inzwischen sind sie verheiratet. Die Tochter mag die Frau immer noch nicht wirklich, aber hat sich gewöhnt und ist auch reifer geworden und unabhängiger, so daß sie das Glück des Vaters besser akzeptieren kann. Hat alles gedauert. Aber heute ist es ziemlich harmonisch. Beide Kinder sind aber auch erwachsen und führen überwiegend ihr eigenes erwachsenes Leben.
Mein bester Freund hat immer gesagt, natürlich war das alles anstrengend und natürlich wäre er damals gern viel früher mit seiner Freundin zusammengezogen, aber ständiger Streß und Streit beim Zusammenleben, wäre auch nicht das, was er und seine Frau sich gewünscht hätten. Wer weiß, ob ihre damals noch junge Beziehung eine solche Belastung überhaupt überstanden hätte und sie sich nicht zwischen Partnerschaft und Elternschaft aufgerieben hätten. Im Nachhinein kommen ihm die ersten Jahre des Noch-Getrenntlebens gar nicht mehr so problematisch vor und er ist froh, wie sich alles gefügt hat.
 
Ich würde dafür sorgen, dass sie mit dem Mann nicht mehr zusammen kommt. Wenn er bei dir ist, dann kann sie zu ihrem Freund gehen und dort bleiben, bis der Mann weg ist. Wenn du bei dem Mann bist, dann kann sie zu Hause bleiben. Ic h würde mir nicht das Leben von einer 16-jährigen versauen lassen.
Wenn sie meint, sie müsste dann die Wohnung/Haus auf links drehen, dann kann sie das alles wieder in Ordnung bringen.
 
Ich würde dafür sorgen, dass sie mit dem Mann nicht mehr zusammen kommt. Wenn er bei dir ist, dann kann sie zu ihrem Freund gehen und dort bleiben, bis der Mann weg ist. Wenn du bei dem Mann bist, dann kann sie zu Hause bleiben.
Aha also wenn er bei mir wieder für eine Woche am Stück bleibt, was so mindestens ein Mal im Monat vorkommt, soll sie eine Woche am Stück beim Freund wohnen, da auch übernachten und sich nicht blicken lassen?! Das sollen dann auch die Eltern des Freundes so einfach mal eben mitmachen, dass ich sage "meine 16-Jährige wird jetzt diese Woche bei eurem Sohn in eurem Haus wohnen, und das dann auch immer mal wieder wenn mein Partner vorbeikommt tüdülü"! Pardon, das halte ich für eine schlechte Idee. Das hilft doch auch Null weiter, außerdem sie wird sich so erst recht abgeschoben fühlen und darin bestätigt, dass ich ihr den Mann vorziehen würde.
 
Hey Du, ich finde 1,5 Jahre ehrlich gesagt nicht sooo lange. Ich denke, es ist ein Prozess bis sie vollkommen akzeptiert, dass der neue Mann jetzt einfach dazu gehört. Ich denke sie klammert sich noch an die Hoffnung einer Trennung, das wird aber, so denke ich, nach und nach weniger werden.

Wenn sie wütend ist, lass ihr ihre Wut. Ich denke, es ist sau schwer, aber ich glaube wirklich, dass die beste Haltung ist, wenn du sie in der Verfassung annimmst, dich dennoch nicht "herumkommandieren" lässt oder ähnliches, wenn sie Grenzen überschreitet, mach das deutlich. Ihre Wut ist berechtigt und okay, genauso wie dein Wunsch nach der Beziehung.
Vielleicht ist aktuell einfach nicht die Zeit für offene Gespräche, aber das heißt nicht, dass der Zeitpunkt nie kommt.

Ich denke dass ein guter Zeitpunkt für einen Zusammenzug wäre, wenn sie mit der Schule fertig ist, das müsste ja in 2-3 Jahren spätestens der Fall sein? Dann kann sie selbst entscheiden, ob sie mitkommt oder ob es die bessere Option ist, wenn du ihr ein WG Zimmer bezuschusst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Da Ihr momentan 80 km auseinander wohnt, müsstest Du also mehr in seine Richtung ziehen , vielleicht möchte Deine Tochter nicht die Schule wechseln , 2 Jahre vor dem Abi , zumal ja auch der Freund mit in ihre Schule geht.
Hat sie Angst vor Veränderungen ?

Müsste sie die Schule wechseln ?
 
Da Ihr momentan 80 km auseinander wohnt, müsstest Du also mehr in seine Richtung ziehen , vielleicht möchte Deine Tochter nicht die Schule wechseln , 2 Jahre vor dem Abi , zumal ja auch der Freund mit in ihre Schule geht.
Hat sie Angst vor Veränderungen ?

Müsste sie die Schule wechseln ?
Sie ist aktuell in der 10. Klasse und macht bald den Realabschluss, das Abi fängt sie erst ab nächstes Schuljahr also nach dem Sommer an. Den Freund hat sie auf der jetzigen Schule, er wird danach was anderes machen als sie. Schulwechsel ist jetzt also sowieso dran bzw fertig mit Real und geht danach aufs Gymnasium fürs Abi. Das Gymnasium ist 5 km von hier entfernt.
Umzug ist eher von ihm in unsere Richtung gedacht, er hat nämlich in 15 km Entfernung von uns ein Haus. Vor 3 Jahren von seinen Eltern geerbt und vermietet, da es zu groß allein für ihn und seine Tochter wäre, außerdem hatte er ja seine Eigentumswohnung die moderner ist (wo er jetzt wohnt, 80 km von hier) also entschied er in der Wohnung zu bleiben und Haus zu vermieten. Die Mieter des Hauses ziehen aber gegen Ende des Jahres aus und theoretisch könnte er dann hierhin und wir bei ihm einziehen, es wäre nur 15 km von unserem jetzigen Wohnort. Er will aber nur dann eben herziehen, wenn wir dann auch ins Haus zusammenziehen würden, es wäre für ihn nämlich auch mit Verlegung seines Jobs und anderen Dingen verbunden. Seine Tochter müsste die Schule wechseln, was ihr aber ganz recht wäre, da bei ihr viel mit Mobbing ist.

Neue Schule also Gymnasium meiner Tochter wäre von seinem Haus aus sogar leichter zu erreichen und wäre auch nicht viel weiter als von hier, nur sogar bessere ÖPNV als hier wo wir jetzt wohnen. Es wäre also keine wirkliche Belastung für sie.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben