Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Schwierige Situation, Patchwork, Tochter mag den Mann und seine Tochter nicht

Deine Tochter wird sich selber bald in jemanden verlieben und mit Sicherheit von Dir keine Einmischung haben wollen.

So sollte sie sich auch nicht in dein Privatleben einmischen und Dir nicht deine Beziehung kaputt machen.
Dazu hat sie kein Recht.
Vielleicht ist sie neidisch und eifersüchtig und gönnt dir nicht dein neues Glück.
Sie ist bald 18 J alt und kann dann ausziehen.

Solch eine gute Beziehung und Liebe wie zu diesem Mann ist oft nicht ersetzbar.

Für Kinder ist es immer schwierig, wenn ein Elternteil einen neuen Partner hat.
Und vielleicht liebte sie ihren Papa.

Versuche Beide getrennt voneinander zu halten und bleibe in dieser Beziehung.
 
Ich danke allen für eure Antworten. Ich werde vllt morgen genauer drauf eingehen und etwas dazu schreiben. An dieser Stelle hier nur so viel weil das mehrere schon vorgeschlagen haben, nicht zusammenziehen und so weiter machen: zum einen glaube ich nicht, dass sie nach einiger Zeit entspannter wird, denn immerhin sind es nun 1,5 Jahre, dass ich ihn vorgestellt habe und dieser Mann ist seit 2 Jahren an meiner Seit auch das weiß sie, dass es nichts kurzes, vorübergehendes ist.
Da sie noch Abi machen und studieren will, sind es noch mehrere Jahre, die sie zu Hause wohnen bleibt, also warten bis sie mal auszieht könnte vllt so 6 Jahre sein...

Zudem kommt noch, dass wir also mein Partner und ich eine Entfernung von 80 km haben. Ja ist nicht extrem weit aber auch nicht so nah, dass man eben mal hin und zurück fährt. Da ja die Hälfte der Zeit auch seine Tochter bei ihm wohnt, kann er dann nicht so flexibel zu mir sondern nur ich zu ihm (bei mir ist einfach kein Platz für alle, habe nur eine 3 Zimmer Wohnung und wenn seine Tochter im Zimmer mit meiner übernachtet gibts nur gezicke. Bei ihm ist viel mehr Platz zu Hause). Außerdem arbeite ich in Schichten, bin da zeitlich auch nicht so flexibel. Im Endeffekt sehen wir uns dann manchmal nur 1-2 Tage die Woche, dann manchmal wieder 2 Wochen nicht, dann mal 1-2 Woche am Stück usw.
Das zusammen wohnen würde den Alltag zwischen uns erleichtern, wir würden uns endlich auch wirklich regelmäßig sehen, es bringt mehr Stabilität und auch die Kinder gewöhnen sich vllt dann besser. Ich hätte auch einfach schon gern einen Partner an meiner Seite, mit dem ich auch zusammen wohne. Nennt mich egoistisch, aber nach so langer Zeit allein und diesem Hin und Her aktuell würde ich mir das einfach wünschen... aber wahrscheinlich alles eine Schnappsidee und naja vllt habt ihr recht und ich sollte das mir wieder ausm Kopf hauen und es in kleinen Mengen nehmem wie es kommt und mich einfach glücklich schätzen.
 
Ah und dass meine Tochter bald auch einen Freund mal haben wird und sich das alles legt: Tja sie hat schon einen seit einigen Monaten. Ein Junge aus ihrer Schule. Dennoch akzeptiert sie dadurch meine Beziehung nicht besser und hat genug Energie um meinen Partner schlecht zu finden und es zu zeigen. Bin wie gesagt etwas ratlos... Gespräche eins zu eins mit mir und ihr funktionieren nie. Sie verschließt sich und meint sie wäre bestimmt das "schlechte" Kind in meinen Augen und nur ihr Bruder wäre "gut" für mich, da er die Beziehung akzeptiert. Sie meint er hätte auch sie verraten weil er sich vom neuen Mann "kaufen lassen" und den Vater vergessen hätte ...
 
Das kann ich gut verstehen und dann solltet ihr es auch durchziehen.

Allerdings verstehe ich deine Tochter auch. Es ist sicher sehr schwer, einen anderen Mann als den verstorbenen, idealisierten Vater an deiner Seite zu sehen. Da muss sie aber durch. Redet miteinander.

Du hast ein Recht darauf, glücklich zu sein.
 
Ich kann dich verstehen, dass du mit deinem Partner zusammen ziehen möchtest.
Ich kann dich und auch deine Tochter verstehen, für die das bestimmt nicht sehr einfach ist.

Allerdings rechne damit, dass es nicht einfacher wird, wenn ihr alle unter einem Dach lebt.
Es kann sein, dass sich die Situation irgendwann entspannt, aber sollte es nicht so sein, kann das auch eine sehr belastende Zeit für alle unter dem Dach Lebenden sein.
Das solltest du bedenken.
 
Ah und dass meine Tochter bald auch einen Freund mal haben wird und sich das alles legt: Tja sie hat schon einen seit einigen Monaten. Ein Junge aus ihrer Schule. Dennoch akzeptiert sie dadurch meine Beziehung nicht besser und hat genug Energie um meinen Partner schlecht zu finden und es zu zeigen. Bin wie gesagt etwas ratlos... Gespräche eins zu eins mit mir und ihr funktionieren nie.
Hast du mal deine Tochter gefragt, was sie von dir erwartet? Erwartet sie von dir, dass du nie wieder eine Beziehung eingehst?
Hast du sie mal gefragt, wie sie es finden würde, wenn du die Beziehung zu ihrem Freund madig machen würdest?

Sie verschließt sich und meint sie wäre bestimmt das "schlechte" Kind in meinen Augen und nur ihr Bruder wäre "gut" für mich, da er die Beziehung akzeptiert. Sie meint er hätte auch sie verraten weil er sich vom neuen Mann "kaufen lassen" und den Vater vergessen hätte ...
Nur, weil du jetzt einen neuen Partner hast und und dein Sohn ihn akzeptiert, heißt das nicht, dass ihr Vater vergessen habt. Der Vater lebt in eurem Herzen weiter. Das würde ich ihr versuchen so zu vermitteln.
Vermutlich hat deine Tochter Angst davor, dass der neue Partner ihren Vater ersetzen soll und dass dann der Vater in Vergessenheit gerät. Versuche ihr die Angst zu nehmen.


Wenn alles reden nicht hilft, dann könnte man es vielleicht noch mit einer Familienberatung versuchen.
 
Deine Tochter verhält sich mit ihren 16 Jahren sehr egoistisch und auch kindisch. Du hast auf jeden Fall das Recht auf ein neues Glück. Auf keinen Fall würde ich ihretwegen die Beziehung aufgeben, sondern vielmehr ganz klare Grenzen ziehen. Sie ist kein Kleinkind mehr, dass an deinem Rockzipfel hängt und deine Partnerschaft geht sie nichts an und ändert auch nichts an eurer Beziehung. Genau so würde ich es ihr gegenüber kommunizieren und da auch hart bleiben. Wenn sie merkt, dass sie dich sowieso nicht umstimmen kann, wird sie das Gezicke lassen.
 
Ich finde auch, dass du jedes Recht auf eine neue, glückliche Beziehung hast. Deine Tochter ist sehr egoistisch, allerdings ist sie halt auch gerade in einem Alter, wo das ganz typisch ist. Sie hat vielleicht Angst, dich auch noch zu verlieren, dass du dann nur noch den neuen Mann und dessen Tochter siehst.

Ich würde die Beziehung auf gar keinen Fall aufgeben, aber in dieser Situation jetzt auch nicht auf Krampf zusammenziehen. Die Kinder können momentan nicht wählen, ob sie so leben möchten. Wenn das eigene Zuhause nicht mehr "sicher" ist, ist das ein ganz doofes Gefühl. Ich würde also mit dem Zusammenziehen warten, bis die Tochter 18 ist und/oder ihr Abi hat. Dann kann sie theoretisch zumindest für sich selbst entscheiden. Vielleicht will sie ja sowieso in einer anderen Stadt studieren, kann sich dann z. B. ein WG-Zimmer suchen.
 
Hey Du,

schwierige Situation! Ich verstehe euch beide, dich und deine Tochter, als Jugendliche war ich in einer ähnlichen Situation.

Von außen kommt es mir aber durch das Alter deiner Tochter auch nicht so ausweglos vor. Ich habe in deinen Zeilen sehr gespürt, wie sehr du sie liebst und dich um sie sorgst, das ist sehr berührend. Aber ich finde, es ist vereinbar, dass du sie liebst, Verständnis hast, ihr Zeit gibst und dennoch die Beziehung weiterführst. Es ist eine schwierige Aufgabe aber vielleicht auch wichtig für deine Tochter: Es darf beides da sein. Ihre schwierigen Gefühle deinem Partner gegenüber, ihre Wut und Ablehnung aber auch deine Liebe zu ihm. Manchmal lässt sich (zumindest vorerst) kein Kompromiss finden und beides muss nebeneinander existieren.

Falls möglich, würde ich mit dem zusammenziehen auch noch etwas warten, mit getrennten Wohnungen lassen sich die unterschiedlichen Bedürfnisse besser vereinbaren, denke ich. (Edit: Habe grade gelesen, dass du dir ein Zusammenziehen sehr wünscht. Das finde ich sehr verständlich, dennoch würde ich vorerst davon abraten, zumindest bei mir ist das damals ziemlich eskaliert und eine Verbesserung mit meiner Stiefmutter entstand erst, als wir nicht mehr zusammen lebten. Aber das bedeutet natürlich nicht, dass es bei euch genauso sein muss, nur glaube ich nicht so ganz an den Ansatz, dass mehr Nähe die Situation verbessert, eher im Gegenteil).

Alles Gute euch!
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben