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Schwiegereltern - keine Gastfreundschaft

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Wildkatz

Aktives Mitglied
Ich kann nicht so wirklich nachvollziehen, wer wann wo was abgemacht hat und wer wann wo welche Informationen zurückgehalten hat. Insofern erlaube ich mir kein Urteil darüber, wer was falsch gemacht hat.

Mein Vater ist aber beispielsweise so ein Spezialist, der meinte, es reicht, wenn er mir so eine Stunde vorher Bescheid sagt, wenn ich irgendwo hinkommen sollte. Ich habe ihm erklärt, dass ich gerne möglichst mehrere Tage im voraus Bescheid wüsste, weil ich nicht das ganze Wochenende auf dem Sofa hocke und auf seinen Anruf warte. Und dann habe ich nicht mehr darauf reagiert, wenn er sich kurzfristig angemeldet hat. Wundersamer Weise funktioniert das inzwischen problemlos.

Insofern: Problematik erklären, Konsequenzen ziehen, am Leben erfreuen.
 
Das ist doch das Normalste auf der Welt, dass die Eltern ihren Sohn mit Partnerin auch zum Essen einladen, wenn sie genau wissen, dass er sie an diesem Tag besuchen möchte.

Die User, die Probleme mit Emotionen haben und kein Mitgefühl zeigen, suchen natürlich nach Ausreden für das Verhalten der Schwiegereltern und haben null Verständnis für die Enttäuschung der Schwiegertochter.
 

merciless.

Aktives Mitglied
Das Normalste der Welt würde ich nicht sagen. Das kommt sicher auch auf das Verhältnis insgesamt, wie regelmäßg und "selbstverständlich" da Kontakt (auch von Seiten des Sohnes) gesucht wird, etc.
Wir kennen die Hintergründe nicht wirklich, da würde ich nicht so pauschal vom Normalsten der Welt ausgeht.
Wenn das in der Vergangenheit auch öfter vorkam, dass der Sohn mitsamt Partnerin eher nicht gefragt wurden bei sowas, wird es vermutlich auch Gründe dafür geben. Welche wissen wir aber nicht, einfach sagen "böse Mutter" find ich da etwas zu einfach.
 

Kylar

Sehr aktives Mitglied
Hallo,

gestern habe ich mich wieder einmal sehr geärgert. [..... ]Ich habe vor Wut gekocht, weil sie uns nichts vom gemeinsamen Essen gesagt haben. [...]. In Wirklichkeit bin ich stinksauer, aber ich weiß dass sie immer solche Aktionen bringen. Mein Partner meint ich übertreibe, das ist so und da ist nichts dabei und meine Wahrnehmung wäre völlig verzehrt. Nachdem er nie etwas sagt wenn solche Aktionen in der Art vorkommen überlege ich mich ernsthaft zu trennen. [....] Ich würde mir halt wünschen, dass er gleich am Tisch sagt: Ich finde es nicht in Ordnung, dass ihr jetzt aufsteht und geht oder wieso habt ihr uns nichts vom gemeinsamen Mittagessen gesagt.
Was ich nicht verstehe: Du sagst DU hast dich sehr geärgert... DU hast vor Wut gekocht.....DU warst stinksauer.
Warum sagst DU dann nicht selber etwas, wenn DU diejenige bist, die sich von dem Verhalten gestört fühlt?

Dein Freund muss nichts sagen, weil es ihn nicht gestört hat. Für ihn war laut Aussage nichts dabei. Und wenn für ihn nichts dabei ist, warum sollte er dann am Tisch aufstehen und sich über etwas beschweren, was ihn gar nicht kratzt? Das wäre dann doch deine Aufgabe oder nicht?

Wenn dein Freund dieses Verhalten in Ordnung findet, kannst du ihn nicht dazu zwingen, so zu empfinden wie du und nun auch vor Wut zu kochen. Solche Empfindungen lassen sich nicht steuern.
Das einzige was du in der Hand hast ist das DU eben mal ansprichst, dass DICH das Verhalten verletzt hat und DU dir für das nächste Mal einen anderen Umgang wünscht. Warum soll das auf biegen und brechen dein Partner übernehmen? Vor allem, wieso willst du auch noch, dass er behauptet, IHN würde es stören, obwohl es ihn gar nicht stören tut? Es stört DICH.

Also ich würde das nächste Mal, wenn sowas wieder vorkommt, in einem ruhigen Moment (jetzt nicht direkt am Restaurantstisch) auf seine Eltern zu gehen und ihnen sagen, dass dich das Verhalten gekränkt hat und ob man das in Zukunft nicht anders regeln kann.
 

merciless.

Aktives Mitglied
Das was Kylar schreibt, ist eben etwas, dass mir hier bei der ganzen Sache auch so aufstößt. Es sieht nämlich wirklich nicht so aus als Gelte die ganze Aufregung dem mutmaßlich "ausgegrenzten" Sohn und selbst stört sich ja nicht mal groß daran, soll aber so tun "als ob".

Wie gesagt, wir kennen hier die Hintergründe nicht. Nur auf die bösen (Schwieger-)Eltern eindreschen ist nicht richtig. Wir wissen genauso wenig, ob der Sohn nicht ohne Begleitung bei solchen "Familienzusammenkünften" vielleicht ganz gern gesehen wäre. Wir kennen die Hintergründe nicht genau und wissen nicht was da in der Vergangenheit eventuell schon war oder nicht war.
Man kann nur jede Menge mutmaßen. Dabei sollte man aber die ganze Schuld nicht so konsequent auf die eine Seite schieben.
 

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