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Schwanger aber mein Freund freut sich nicht.

...
Ich würde die TE auch nicht zu dem Entschluss, die Schwangerschaft auszutragen, beglückwünschen. Es ist jetzt halt so, aber schön ist es nicht. Das Kind tut mir leid. Aber es ist ja kein Einzelfall. Kinder kommen häufig, wenn eigentlich ganz andere Lebensentscheidungen anstünden. Es ist aber alles kein Drama, der Staat wird auch dieses Kind finanziell tragen. Grund zum Jubeln sehe ich da aber für keinen Beteiligten.

Wieso so negativ? Es ist doch toll! Was genau soll daran nicht schön sein?
Es ist mit Schwierigkeiten verbunden. So weit gehe ich mit. Es ist viel Arbeit. Gesellschaftlich gesehen ist es teuer. Na und?

Es ist ein Grund zur Freude! Es ist keine Schande!
 
Also Engelchen, wie ich das so lese kommt das Kind in eine unschöne Welt bei den Eltern.

Auch ein Ungeborenes bekommt mit, ob es gewollt ist oder nicht.

Es ist schon okay, wenn du für dich entscheidest, das Kind haben zu wollen. Aber bitte tu dir und deinem Freund den Gefallen, dass du ihn nicht in Gruppenhaftung nimmst und deinen Kinderwunsch "er muss sich doch freuen" zu seinem machst.

Oder denkst du nur bis zur Geburt und nicht daran, in welcher Welt das Kind dann aufwachsen kann?

Es scheint jedenfalls so als wen ihr noch nicht soweit seid für ein Kind und erst noch eine Menge zu reden habt.
 
Wenn er jetzt immer noch nicht Vater werden will, dann bezweifel ich, dass er in 4 Jahren Vater werden will.

Vollkommen richtig! Ich bin über 40, und irgendwann kommt man an einen Punkt, an dem man sich fragt, ob man denn generell Kinder haben möchte, oder nicht. Dieses "vielleicht in 3 oder 4 Jahren", das hat man mit 40 hinter sich. Außerdem zeigt Dir Dein Freund ja, dass er das Kind nicht möchte.

Wie empfindest Du denn? Mal ganz abgesehen von Deinem Freund. Möchtest Du das Kind bekommen? Ich wünsche Dir alles Gute!
 
Naja, ich finde es auf jedenfall gut, wenn man soch selbst klar zum Kind entscheiden kann und nicht ewig zweifelt: Eine klare Entscheidung dafür oder dagegen zu der man stehen kann ist immernoch das beste.
Ich finde das Verhalten der TE auch konsequent: Wenn ich nicht verhüte muss mir klar sein, dass ein Kind kommt und wenn es dann soweit ist, dann muss man auch dazu stehen und darf nicht den Schwanz einziehen.
Was hier halt versöumt wurde, ist VORHER darüber zu reden, ob die Beziehung in ihrem momentanen Zustand unverhüteten Sex und damit ein Kind zulässt. Wenn man zB zu dem Schluss kommt: Man will jetzt nicht unbedingt ein Kind, wenn aber eins kommt, dann ist es willkommen, dann ist es ok. Wenn man aber der Meinung ist, ein Kind wäre momentan einfach nicht drin (so wie es ja bei dem Freund der TE der Fall ist) dann muss man👎 entweder einen überziehen, oder sich eben zurückhalten. Hinterher jammern ist sehr unreif, vor allem für einen 40jährigen Mann.
Gut, aber das Kind ist bildlich in den Brunnen gefallen.
Liebe TE: Stell Dich darauf ein, es allein aufzuziehen und troff alle Vorkehrungen. Bitte sei jetzt verantwortungsbewusster: Du has bald 2 Kinder! Da musst Du definitiv erwachsen handeln auch wenn es schwer ist.
Sorge für Deine psychische und körperliche Gesundheit. Sorge für geklärte Finanzen und kümmere Dich jetzt schon um die Hilfe, die Du benötigst: Wer steht Dir kurz vor und kurz nach der Entbindung bei? Wer passt auf Dein großes Kind auf, während Entbindung und Wochenbett? Wer sorgt für Deine Kinder, wenn was schief geht? (Bitte denk auch daran- Du weißt nicht was passiert: Du musst Deine Kinder absichern!). Wo werdet ihr leben?
Du hast eine Menge Arbeit vor Dir, aber am besten Du packst all das rechtzeitig an, dann hast Du das gute Gefühl, vorgesorgt zu haben und es kann Dir wurscht sein, was Dein Freund macht.
Viel Glück!
 
Darius, natürlich ist das keine Schande. Es ist aber sonnenklar, dass der mann sich kein Stück für das Kind interessieren wird. Und ich denke NICHT, dass dieser Zustand durch "Hinterhergerenne" der TE geändert werden kann.
Eine junge Frau bekommt das zweite Kind, sie hat keinen richtigen Schulabschluss, keine Ausbildung, keinen Job. Sie führt lieblose, unklare Beziehungen. Was soll da ein zweites Kind? Warum nicht erst die Grundlagen schaffen, die ein Kind braucht?
Aber das mag man unterschiedlich sehen.

Ja alles ganz richtig, sofern es "nur" um Meinungen geht. Ich gestehe jedem seine Meinung zu. Wofür sonst Meinungsfreiheit. Bevor ich abschweife:
Mir geht es darum, dass man trotz der nicht optimalen Vergangenheit eine gesunde Basis schaffen kann weil man einsieht was schief gelaufen ist, denn kein Mensch lebt in optimalen Verhältnissen. Aber so ein schöner, erfreulicher Anlass wie eine Schwangerschaft kann Antrieb sein um sein Leben in die Hand zu nehmen (so weit es eben möglich ist). Wieso macht die TE denn ihren "10ner"-Abschluss? Macht man das regulär nicht mit 15 oder 16 Jahren? Mir scheint da auch für das erste Kind nicht wirklich eine Grundlage vorhanden gewesen zu sein. Materiell schon mal gar nicht.
Es geht hier aber nicht darum was wir meinen! (Ich hoffe irgendwer versteht das, im Sinne von kann das übersetzen).

Hier braucht eine werdende Mutter, die auf Grund ihrer persönlichen Lebenssituation UND wegen der gesellschaftlichen Verhältnisse nur bedingt geeignet ist die nächste Generation unserer Mitbürger zu erziehen, Anleitung zu Selbsthilfe.

Beispiel:
Wieso denkt die TE, dass hier irgendjemand die Information nötig hätte, dass der Erzeuger Türke ist?
Hofft sie auf mehr Zuspruch durch das Aktivieren von Vorurteilen? Ist ihr selber das wichtig? Wenn ja wieso? Wenn es nicht wichtig ist und ich behaupte es ist völlig irrelevant, wieso dann diese Information? Da läuft doch bei der TE was schief, wie ich finde.
In der Art und Weise gibt es noch mehr.
Darum rede ich dagegen an, wenn mir selbst auffällt wo die TE vermutlich in ihrem "falschen" Denken Bestätigung zu finden glaubt. Wie dieses mit dem: der muss trotzdem zahlen. Das ist nicht relevant! Wer wem hinterheläuft, wer wen zuerst anruft etc. pp ist NICHT relevant! Oder eben diese unterschwellige Diskriminierung armer Menschen, als dürften die sich nicht Fortpflanzen. So formuliert wird jetzt gleich jeder und jede sagen, dass das ja so nicht gemeint sei. Wie dann? Auf die Romane bin ich gespannt 🙄. (Ich denke wirklich nicht, dass es böse gemeint war, ihr alle werdet auch gute Gründe haben so zu denken. Macht es dann aber nicht einfacher für eine Mutter aus dem betreffenden Milieu). Es schreckt eben ab. Es geht nahe. Es betrifft. Es zwingt solche Menschen wie die TE in eine Selbstrechtfertigung, die schlicht und ergreifend Schaden verursachender Natur ist.

Ganz liebe Grüße
 
Wie wäre es, wenn du das Kind am Leben lässt und zur Adoption freigibst? Möglicherweise bescherst du damit einem Paar eine langersehnte Freude, einem Kind ein schönes Leben und kann dich besser um dein erstes Kind kümmern.

Deinen "Freund" würde ich nicht als solchen bezeichnen, da er sich eher wie ein Feind dir gegenüber verhält.
 
Hallo.
Ich gebe jetzt zu einigen Fragen ein paar Antworten.

Es hat sich jetzt so ergeben , das wir uns entschieden haben wieder langsam zueinander zu finden '& beide für das Kind da zu sein. Er hat es auch seiner Mutter und seinen besten Freund erzählt. Er ist übrigens Alevite , viele denken das er einer dieser strenggläubigen ist.
Er ist hier in Deutschland geboren , hat sein Abitur hier gemacht und auch seine Ausbildung abgeschlossen. Und wir haben heute auch wieder miteinander Telefoniert und er sagte mir auch das er ungeplant Vater wird und sich jetzt in Ruhe mit diesen Gedanken auseinandersetzen möchte. Er mich aber trotz aller Bedingungen eigentlich immer noch toll findet. Und er an meinen Charakter ja auch nichts wirklich auszusetzen hätte. Im Gespräch ging dann auch mehr und mehr hervor , das wir beide an uns Arbeiten müssen damit die Beziehung dann auch mit dem Kind wirklich funktionieren kann. Er meinte auch zu mir das ich kleine Fehler habe , die man aber beheben kann. Und wenn die wirklich nicht wären , das dann die Beziehung auch wirklich gut wäre. Er ist trotzdem noch sehr durcheinander. Und hat dann auch das Telefonat beendet und gesagt das er es morgen gerne mit mir fortführen möchte. Also er will sich nun nach der Sache langsam wieder mir annähern und ich selbst gebe ihm auch alle Zeit der Welt die er braucht. Ich habe ihn auch nochmal gesagt , das es wirklich nicht geplant war ! Ich wollte nach dem Sommer meinen Realschulabschluss beginnen. (Hatte mich an der Schule in Februar schon angemeldet) Aber dann kam alles anders als geplant. Und es tut mir selbst auch leid , das ich mich dann im endeffekt dafür entschieden habe. Aber mein Herz möchte dieses Kind einfach. Und ja ich weiß welche Konsequenzen mir drohen könnten , ich weiß auch was es unter Umständen heißt alleine zu sein. Aber ich habe ihn ja auch sofort mit einbezogen und ihm auch gesagt , das er auch von mir das halbe Sorgerecht bekommt. Bei meinen anderen Kind ist das übrigens auch so , das ich dem Vater die Möglichkeit lasse , das er sich um die kleine kümmert. Wir geraten da auch nicht in einen Konflikt. Da läuft das auch. Ich habe meinen jetztigen Freund auch gesagt , egal was kommt , das er das er mit mir das Gemeinsame Sorgerecht hat und auch wenn er möchte jederzeit bei enscheidungen dabei sein kann. Ich habe ihm die Tür angelehnt und ob er sie öffnet oder schließt , muss er selbst entscheiden. Ich will ihm aufjedenfall die Zeit dazu geben und mache Montag am Montag die Schule auch weiter. (Ferienende !) Ich danke auf jedenfall für die Zahlreichen antworten.
Und um nochmal darauf zurückzukommen. Die Familie weiß das wir zusammen sind. Die Mutter und ich sehen uns sehr oft , da die im selben Haus wohnen. Und eigentlich ist da wo er wohnt bekannt , das wir beide ein Paar sind.

Wie es weitergeht muss man gucken. Er war zwar heute immer noch nicht so freudig aber er hat jetzt schon mehr darüber gesprochen. Und er sagt ja auch das ich jetzt nicht negativ denken soll und das dies auch keine Trennung wird. Nur er brauch halt Zeit.
 
Die Information, dass es sich beim Erzeuger um einen 40jährigen Moslem handelt, dient nicht dem Schüren von Vorurteilen, sondern der Klärung eines Sachverhaltes.

Das ist nicht korrekt. Der Sachverhalt ist klar gewesen als die Information zusätzlich von der TE bereit gestellt wurde.

Auch der verklärteste Blick wird nicht leugnen können, dass der Mann sie ganz gewiss nicht offiziell in seine Familie einführen wird, da der Koran eine Ehe mit Ungläubigen nicht zulässt und eine unverheiratete Mutter eine "schmutzige Frau" für sie ist. Sie hat in diesem Kontext doppelt verloren und kann das aufgrund der ledigen Mutterschaft auch durch Konvertieren nicht ändern.

Wäre bei einem bayrischen Christen im Endeffekt das Gleiche! (Nur ein Beispiel von vielen möglichen).

Und das sind keine Vorurteile, sondern Dinge, die ich mit Moslems bespreche. Viermal die Woche beruflich. Es wäre schön, wenn es anders wäre.

Was dich beruflich eventuell einfach nur frustriert kann durchaus zu Vorurteilen geführt haben.


Aber bleiben wir besser beim eigentlichen Thema, dem künftigen Leben als Alleinerziehende zweier Kinder.

Das ist ein Themenkomplex! Ganz so wie das Leben komplex ist.
 
Ich rate einfach mal wild drauf los:
Die TE hat selbst einen türkischen Hintergrund. War mit dem Vater der Tochter "verheiratet" und das eigentliche Problem beschränkt sich tatsächlich darauf, dass der Vater des 2. Kindes sich nicht freut.
 
Trittst du auch zum Alevitentum über?
Naja 500000 Aleviten sind ja schon in Deutschland, da findest du bestimmt eine starke Gemeinschaft.

Yarin bir gün öbür dünyaya giderseler, basimiza vurup aglayacagiz.


Man weiß die Menschen um einem herum und vieles was man besitzt leider


meist erst dann zu schätzen, wenn man es verliert- und dann ist zu spät.
 

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