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"Schlag zurück!!"

Dieser Fall zeigt deutlich die Grenzen eines Internet-Hilfeforums !

Da kann Tyra nichts ausrichten, das ist Sache des Jugendamts (Kinder) bzw. der Ärzte (Zwangseinweisung Kuhstalls in die Psychiatrie).

Bevor noch etwas ganz ganz Schlimmes passiert!
 
stimmt...man kann nix anderes machen als auf die Leute einreden wie auf nen kranken Gaul...bleibt nur zu hoffen, dass Kuhstall noch in der Lage ist den Ernst der Lage zu erkennen und eeeeendlich vernünftig zu handeln und ärztliche Hilfe anzunehmen.

Ich bleibe weiter zuversichtlich und hoffe das Beste!
Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo K.

für Richtigstellungen mußt du dich doch nicht entschuldigen.🙂
Ich hätte einen Grund dazu,weil ich dir immer wieder
Fragen stelle und Erklärungen falsch interpretiert habe.

Mich beschäftigt dein Thema , weil ich Kinder mag und
es nicht mit ansehen kann,wenn einem Kind Unrecht angetan wird.

Hatte ein ähnliches Problem an der Schule meines Sohnes,
ich weiß daher selbst ganz genau,wie von Seiten der Schule reagiert wird,
wenn man in Sachen "von der Schule nicht gemeldeter Unfall"
gegen die Schule aktiv wird.
Lässt es sich beweisen kann es auch für Lehrer teuer werden,falls eine Verletzung der Aufsichtspflicht oder unterlassene Hilfeleistung durch Lehrkräfte festgestellt wird.
Das schreckt ein Kollegium hoch,..aber das weißt du selbst.
Das Kind hat darunter an der Schule zu leiden.
War in unserem Fall nicht anders,diese Situation hat auch uns eine Menge Nerven gekostet.Wir sind zu keinem Ergebnis gekommen,da der
Vorfall einige Zeit zurücklag und wir dadurch ,genau wie du, in
der Beweislast waren.
Das zu dem Schulproblem,welches ich sehr gut nachvollziehen kann.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind andere Dinge wichtiger,welche dich und deine Tochter betreffen.

Dein Hauptproblem liegt im Moment darin ,deine Tochter, ohne ständigen Zugriff auf sie zu haben ,in eine psychiatrische Klinik zu bringen.
Du aus diesem Grund einen Aufenthalt in der therapeutischen Tagesklinik wünscht.


Der letzte Absatz deines Beitrages macht mich sehr betroffen.

Hast du deinem Arzt die Gründe deiner Angst genauso geschildert,
wie du sie hier beschrieben hast ?

"Es kommt mir vor als hätte ich sie verraten und schlimme Dinge sind da jetzt passiert, sie ist jetzt so schmutzig wie ich und ich will sie nicht dreckig wieder haben."

Kennt auch deine Therapeutin diese Form der Schilderung deiner Angst ?

Fühl dich durch meine Fragen bitte nicht unter Druck gesetzt.
Du mußt nicht antworten, oder mit mir darüber sprechen,
wenn du es nicht möchtest.

Ich kann dir nicht wirklich helfen,bin nicht psychologisch geschult,
war nie in deiner Situation, kann aber eure momentanen Ängste durchaus verstehen.

"Aber wir beide zusammen haben ein Problem damit. Versteht man nicht, ich weiß!"


L.G.Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
Schulgewalt ist zwar ein Problem, sollte aber nie mit Gewalt gelöst werden.
Einfach mit den eltern und Lehrern sprechen. Sonst kann es nur weiter eskalieren.
 
Hallo Kuhstall,

ich habe auch Epilepsie, wurde in der Schule wg. "Langsamkeit" ausgegrenzt usw. Ich denke, die größte Hilfe, die du deiner Tochter erweisen könntest: Informationen über die Krankheit sammeln. Und zwar nicht nur die von Ärzten, sondern Erfahrungsberichte von Betroffenen. Wenn deine Tochter sachliche Infos hat, warum sie langsamer ist, warum sie manchmal "abwesend" erscheint usw., kann sie erstens den Lehrern viel besser kontern (die meisten Lehrer sind sehr schnell einsichtig und beeindruckt, wenn ihnen im "Fachjargon" geantwortet wird, sind schließlich auch nur Menschen) und zweitens reagieren die Mitschüler auch fast immer absolut verständnisvoll, wenn sie wissen, warum jemand so handelt, wie er handelt. Eine Epilepsie ist keine Geisteskrankheit und heißt nicht, dass man "Zurückgeblieben" ist. Die Meisten haben einfach nur Angst vor dem großen Unbekannten und reagieren deshalb ablehnend. Und ganz wichtig: Niemals die Medikamente weglassen! (Es gibt tolle Epilepsieforen, unter google eingeben)
 
Hallo Kuhstall.
Aus den wenigen hier erhaltenen Informationen, kann ich nur raten, das Kind in eine Sonderschule anzumelden. Unter den gegebenen Umständen müßte das möglich sein. Diese Situation ist sehr komplex und es liegen mir nicht so viele Infos vor, daher fällt die Hlfe entsprechend aus. Viel Erfolg weiterhin und alles Gute, Hermann.
 
@Tyra
Und wie mir damals ein Vorwurf gemacht wurde! Eine Person mit Verdacht auf Schädelbasisbruch darf nicht bewegt werden, da muß umgehend der Notarzt gerufen werden und dieser leitet die Maßnahmen ein. Mein eigenmächtiges Verhalten wurde sehr stark kritisiert, noch dazu weil ja auch der Austritt von Hirnmasse nachgewiesen werden konnte. Da haben meine Schilderungen auch nichts genützt, kein Telefon, keine Personen in der Nähe.
Aber nur zu meiner Beruhigung - mein Sohn hat alles sehr gut überstanden, es hätte auch wie bei Deichgräfin ausgehen können, dann hätte ich mir trotz meiner Hilfe Vorwürfe gemacht.
Die falsche Medikamentengabe bei meiner Tochter - sie wurde damals umgehend in der Klinik behoben, da habe ich auch nicht gezögert.Aber da war ich tatsächlich neben mir.

Habe mir deinen Text nun mehrere Male durchgelesen, o.K. irgendwo hast du schon recht, stimmt,wenn man mit den Medis so spielt wie ich, kann man seinen Körper damit verändern, daran habe ich noch nicht gedacht. Aber du kannst weiter hoffen, ich bleibe bei meinem Vorhaben, am Montag gehe ich zum Termin.
Auch die Zeiten ändern sich. Du fragtest mal, warum erst nach 7 Wochen?
Ehrlich gesagt, die Frage kann ich nicht beantworten. Es war einfach so, es kam alles auf einmal, mit mir, mit meiner Tochter, jetzt sehe ich das etwas anders.
Anfang Februar (da gab es die Akutsituation noch nicht) war ich auf dem Standpunkt meiner Thera, nicht stationär sondern eine Begleitung über einen längeren Zeitraum für sie zur Hilfe und sie schlug mir die teils neue Klinik vor. Ich habe gezögert, denn in der damaligen Situation vor einem Arzt zu sitzen und nur zu heulen ist nicht gerade angenehm und es wäre ein Fremder gewesen. Abgesehen von mir wäre meine Tochter zu jeder Zeit für die stationäre Unterbringung gewesen, hat ja auch nur positive Erfahrungen.
Jetz sehe ich ein, die Zeit ist zu lange verstrichen, ohne Klinik geht nun nichts mehr. Und wenn ich nichts mehr über den Zustand meiner Tochter hier schreibe - der Schein trügt!

Und trotzdem bin ich enttäuscht, dass eine Psychiaterin von der Schulverweigerung weiß und bis jetzt nichts dagegen unternimmt, nichts, nicht mal was gegen mich, keine Hilfe in irgend eine Richtung, darüber bin ich verwundert, trotzdem!
 
Zuletzt bearbeitet:
"Und trotzdem bin ich enttäuscht, dass eine Psychiaterin von der Schulverweigerung weiß und bis jetzt nichts dagegen unternimmt, nichts, nicht mal was gegen mich, keine Hilfe in irgend eine Richtung, darüber bin ich verwundert, trotzdem!"

Es verwundert mich auch,dass von der Psychiaterin
bisher keinerlei konkrete Hilfe kam.

Du siehst es,
als Mutter, mit den Augen eines Kindes,
dem auch nicht geholfen wurde.
Kann deine große persönliche Enttäuschung sehr gut verstehen,
dass ,wieder einmal, nicht geholfen wird.

L.G.Karin
 
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ach so, jetzt habe ich kapiert..an sich hatte ich angenommen, dass du den Notarztwagen gerufen hättest und es eher um Krankenhaus überhaupt ging und du der Ansicht warest es wäre besser gewesen deinen Sohn zu Hause behandeln zu lassen od.ä. Stimmt, du hast da einen (weiteren) Fehler gemacht...und die Vorwürfe waren berechtigt. Gab es damals noch keine Handys?
Du neigst ja ohnehin dazu oft etwas zu eigenmächtig zu handeln...auch in Bezug darauf wieviele Psychopharmaka du schluckst oder sie dann abrupt absetzt etc...das sollte dir zu denken geben und du solltest ab sofort mehr darauf achten es nicht mehr zu tun, insbesondere dann nicht wenn es um Gesundheitsfragen geht, wo Ärzte mehr Fachwissen besitzen als du und du auf sie hören solltest.

Du somatisierst stark (also körperliche Reaktionen bei Angst) und flüchtest dich in Krankheit und Krankheitssymptome, das kann sogar lebensgefährlich werden und du vor Angst sterben...daher musst du dringend was gegen diese Ärztephobie tun! Denn der Punkt ist, dass du auf Ärzte angewiesen bist und auch deine Kinder und du dir und auch den Kindern keinen Gefallen damit tust, euch sogar damit gefährdest wenn du weiter und längere Zeit mit einer unbehandelten Phobie ggü Ärzten und Kliniken durch die Gegend rennst. Deine Kinder spüren deine Ängste und Unsicherheiten ganz genau und das färbt auf sie ab und macht sie ggf. auch nervös und krank! Grund einer Phobie ist grundsätzlich, dass man nicht offen über seine Ängste spricht, daher solltest du anfangen ggü einem Psychologen (ohne weissen Kittel) den Mund aufzukriegen. Mitauslöser für Phobien sind oft zu wenig verarbeitete Kindheitstraumata oder Ängste die woanders bestehen und in eine Phobie einmünden..es ist wichtig, überlebenswichtig seine Ängste in Worte fassen zu können, darüber zu reden, damit man lernt mit ihnen umzugehen, damit man in Therapie z.B einen Weg findet wie du mit deinen Ängsten klarkommen kannst...ohne Zusammenbrüche etc.
Ich sehe es an sich als Dauerstress an, dass du so nah neben dem Täter wohnst..ist das eigentlich notwendig??
Und dieser Vorfall, dass sich deine Eltern,also auch der Täter hinter deinem Rücken an Ärzte wenden und die Schweigepflicht umgehen wollen ist doch auch irgendwo nicht normal....und nur weiterer Stress für dich...warum hast du dich nicht völlig gelöst und bist weggezogen?

Und: lass diese Phobie psychologisch in einer Verhaltenstherapie behandeln und rede dort offen über deine Ängste und Symptome...wenn du nicht reden kannst oder willst, dann schreibe alles auf oder verweise halt auf dieses Forum und lass den Therapeuten lesen was du geschrieben hast.
Auch wenn du immer schon schweigsam warst wirst du das ggf. ein wenig ändern müssen und mehr reden...denn weil sich alles nur in deinem Kopf abspielt und du dich darüber ausschweigst was in dir vorgeht, bist du psychisch krank und hast ne Phobie...Als Mutter kannst du es dir nicht leisten zu schweigen und deiner Umwelt im Grunde ständig nur was vorzumachen indem du deine Ängste verbirgst und dich über das was in dir vorgehst ausschweigst, dich ggf zu Tode schweigst...
Du wirst glaube ich in so einigen Punkten dein Leben grundlegender ändern müssen...mal mehr Vertrauen zu anderen Menschen fassen müssen, denen du Einsicht in dein Inneres gewährst...Therapeuten oder auch Freunden....viel offener werden. Und viel achtsamer werden dir und deinem Körper ggü, den du so malträtierst indem du dich überarbeitest, Medikamente falsch dosierst etc...
Ich rate dir dazu weiterhin in psychologischer Betreuung daran zu arbeiten, Skillstraining zu machen, Entspannungstechniken zu lernen, regelmäßig Sport zu betreiben etc.

Eine Psychiaterin ist ggf nicht die richtige Ansprechpartnerin..und nicht sie muss auf dich zukommen oder dir hinterherrrennen um zu helfen, sondern du musst ihr bzw. besser einem Psychologen hinterherrennen und wenn es sein muss mehrfach um Hilfe bitten, damit ihr da Hilfe erhaltet. Guck also in die Gelben Seiten und such dir Adressen raus, oder rufe diese Psychiaterin nochmals an. Und geh ggf. zusätzlich nächste Woche zu einer Beratungsstelle (Familienberatung von Caritas oder Diakonie) die dir auch helfen und dir Adressen zu guten Ärzten geben können.

Morgen soll deine Tochter ja in die Klinik, bereits alles vorbereitet, Überweisung, Sachen gepackt, die Sache mit deiner Tochter geklärt?

Tyra

wenn eine Ärztin sagt sie meldet sich und sie tut es nicht solltest du einfach anrufen...so ein Selbstbewusstsein muss schon da sein. BAU ES AUF! Ärzte haben viel zu tun und können schonmal vergessen sich zu melden!
Und nicht immer darüber enttäuscht sein, was andere nicht machen! Deine Erwartungshaltung ist da manchmal unrealistisch und du produzierst nur unnötig viele Enttäuschungen. Du kannst das ändern indem du mal selbstbewusster selber handelst und auf die Leute (Ärzte, Schule) zugehst, anstatt ständig zu erwarten, dass die hinter dir herrennen. Bring dich selber aktiver ein...
 
Zuletzt bearbeitet:
mensch, lasst die Frau doch mal zur Ruhe kommen und macht ihr nicht noch mehr Vorwürfe.
Kuhstall schriebt selbst, dass sie überfordert, aber ihr ballert immer noch drauf los - und noch einen reinwürgen und nochmals sagen, wie unfähig sie doch ist.

Das ermutigt eine Frau sicher, ihren Weg zu gehen und sich Hilfe zu suchen, wenn sie von den vermeintlichen Ratgebern immer noch einen auf den Deckel kriegt.

Wie soll sie lernen, sich erwachsen zu verhalten, wenn selbst hier im Forum mit ihr wie ein kleines Kind geredet wird?

Trotz aller Fehler und Dinge, die hier schief gelaufen sind, sehe ich eine Mutter, die ihre Tochter liebt und wahnsinnig kämpft. Ich finde das ist eine ernome Leistung unter den gegebenen Umständen.

Du schaffst das, Kuhstall! Und ich drück Dir die Daumen für morgen.
 
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