ach so, jetzt habe ich kapiert..an sich hatte ich angenommen, dass du den Notarztwagen gerufen hättest und es eher um Krankenhaus überhaupt ging und du der Ansicht warest es wäre besser gewesen deinen Sohn zu Hause behandeln zu lassen od.ä. Stimmt, du hast da einen (weiteren) Fehler gemacht...und die Vorwürfe waren berechtigt. Gab es damals noch keine Handys?
Du neigst ja ohnehin dazu oft etwas zu eigenmächtig zu handeln...auch in Bezug darauf wieviele Psychopharmaka du schluckst oder sie dann abrupt absetzt etc...das sollte dir zu denken geben und du solltest ab sofort mehr darauf achten es nicht mehr zu tun, insbesondere dann nicht wenn es um Gesundheitsfragen geht, wo Ärzte mehr Fachwissen besitzen als du und du auf sie hören solltest.
Du somatisierst stark (also körperliche Reaktionen bei Angst) und flüchtest dich in Krankheit und Krankheitssymptome, das kann sogar lebensgefährlich werden und du vor Angst sterben...daher musst du dringend was gegen diese Ärztephobie tun! Denn der Punkt ist, dass du auf Ärzte angewiesen bist und auch deine Kinder und du dir und auch den Kindern keinen Gefallen damit tust, euch sogar damit gefährdest wenn du weiter und längere Zeit mit einer unbehandelten Phobie ggü Ärzten und Kliniken durch die Gegend rennst. Deine Kinder spüren deine Ängste und Unsicherheiten ganz genau und das färbt auf sie ab und macht sie ggf. auch nervös und krank! Grund einer Phobie ist grundsätzlich, dass man nicht offen über seine Ängste spricht, daher solltest du anfangen ggü einem Psychologen (ohne weissen Kittel) den Mund aufzukriegen. Mitauslöser für Phobien sind oft zu wenig verarbeitete Kindheitstraumata oder Ängste die woanders bestehen und in eine Phobie einmünden..es ist wichtig, überlebenswichtig seine Ängste in Worte fassen zu können, darüber zu reden, damit man lernt mit ihnen umzugehen, damit man in Therapie z.B einen Weg findet wie du mit deinen Ängsten klarkommen kannst...ohne Zusammenbrüche etc.
Ich sehe es an sich als Dauerstress an, dass du so nah neben dem Täter wohnst..ist das eigentlich notwendig??
Und dieser Vorfall, dass sich deine Eltern,also auch der Täter hinter deinem Rücken an Ärzte wenden und die Schweigepflicht umgehen wollen ist doch auch irgendwo nicht normal....und nur weiterer Stress für dich...warum hast du dich nicht völlig gelöst und bist weggezogen?
Und: lass diese Phobie psychologisch in einer Verhaltenstherapie behandeln und rede dort offen über deine Ängste und Symptome...wenn du nicht reden kannst oder willst, dann schreibe alles auf oder verweise halt auf dieses Forum und lass den Therapeuten lesen was du geschrieben hast.
Auch wenn du immer schon schweigsam warst wirst du das ggf. ein wenig ändern müssen und mehr reden...denn weil sich alles nur in deinem Kopf abspielt und du dich darüber ausschweigst was in dir vorgeht, bist du psychisch krank und hast ne Phobie...Als Mutter kannst du es dir nicht leisten zu schweigen und deiner Umwelt im Grunde ständig nur was vorzumachen indem du deine Ängste verbirgst und dich über das was in dir vorgehst ausschweigst, dich ggf zu Tode schweigst...
Du wirst glaube ich in so einigen Punkten dein Leben grundlegender ändern müssen...mal mehr Vertrauen zu anderen Menschen fassen müssen, denen du Einsicht in dein Inneres gewährst...Therapeuten oder auch Freunden....viel offener werden. Und viel achtsamer werden dir und deinem Körper ggü, den du so malträtierst indem du dich überarbeitest, Medikamente falsch dosierst etc...
Ich rate dir dazu weiterhin in psychologischer Betreuung daran zu arbeiten, Skillstraining zu machen, Entspannungstechniken zu lernen, regelmäßig Sport zu betreiben etc.
Eine Psychiaterin ist ggf nicht die richtige Ansprechpartnerin..und nicht sie muss auf dich zukommen oder dir hinterherrrennen um zu helfen, sondern du musst ihr bzw. besser einem Psychologen hinterherrennen und wenn es sein muss mehrfach um Hilfe bitten, damit ihr da Hilfe erhaltet. Guck also in die Gelben Seiten und such dir Adressen raus, oder rufe diese Psychiaterin nochmals an. Und geh ggf. zusätzlich nächste Woche zu einer Beratungsstelle (Familienberatung von Caritas oder Diakonie) die dir auch helfen und dir Adressen zu guten Ärzten geben können.
Morgen soll deine Tochter ja in die Klinik, bereits alles vorbereitet, Überweisung, Sachen gepackt, die Sache mit deiner Tochter geklärt?
Tyra
wenn eine Ärztin sagt sie meldet sich und sie tut es nicht solltest du einfach anrufen...so ein Selbstbewusstsein muss schon da sein. BAU ES AUF! Ärzte haben viel zu tun und können schonmal vergessen sich zu melden!
Und nicht immer darüber enttäuscht sein, was andere nicht machen! Deine Erwartungshaltung ist da manchmal unrealistisch und du produzierst nur unnötig viele Enttäuschungen. Du kannst das ändern indem du mal selbstbewusster selber handelst und auf die Leute (Ärzte, Schule) zugehst, anstatt ständig zu erwarten, dass die hinter dir herrennen. Bring dich selber aktiver ein...