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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

"Schlag zurück!!"

@ Sori: wo bleibt deine professionelle Distanz? Du steigerst dich da zu sehr rein, missverstehst einiges und bist am spalten...nicht gerade Moderatorenlike!

Ich halte Kuhstall nicht für unfähig, sondern für entwicklungsbedürftig (was an sich jeder andere Mensch auch ist, sie nur z.Zt ein wenig mehr als andere).
Wie Deichgräfin zutreffend schrieb sieht sie die Dinge eher aus kindlicher Perspektive, ist jetzt aber erwachsen und könnte ich viele Enttäuschungen vermeiden indem sie anfängt sich selber zu helfen, indem sie fachkundige Hilfe FORDERN (ggf. nachhaltiger) + annehmen würde anstatt sich zu isolieren und alleine zu prötteln.
Und wenn eine Psychiaterin nicht hilft, na und? Es gibt ja noch andere Möglichkeiten..und bevor man enttäuscht rumhängt sollte man einfach (oder wenn man unsicher und schüchtern und kleinkindschamhaft ist dann eben mit großer Überwindung und Herzklopfen) mal anrufen und direkt fragen warum sie nicht hilft oder ob sie überhaupt groß was machen kann oder was man gemeinsam machen könnte. Ich vermute es gab da Missverständnisse.

Ein wenig Kritik ist glaube ich schon nötig, es geht hier nicht um Vorwürfe.....Was das kämpfen angeht stimmt, aber derzeit geht viel zu viel Energie im Kampf mit und gegen sich selbst drauf...was ich schade finde.

Ich denke auch, dass Kuhstall sich ganz gut hält und drücke die Daumen, dass es nun solangsam vorangeht.

Tyra
 
ich bin hier nicht professionell sondern als Mensch und mit Herz unterwegs. Mein Äußerung war auch nicht von mir als Moderatorin getätigt, sondern als Userin.

Und wenn ich mir hier so durchlese, was Kuhstall alles an den Kopf geknallt wird, dann bewundere ich, dass sie noch hier ist.

Von den wenigsten erhält sie Unterstützung und mutmachende Beiträge, von den meisten eher druck, forderungen und anklagen. In meinen Augen mehr Vorwürfe und zusätzlichen Druck als hilfreiche Kritik.
 
wo siehst du Druck, Forderungen und Anklagen? Kann es sein, dass du hier ein wenig übertrieben interpretierst?
Und kann es sein, dass einige Kritik (wie ggü dem Medikamentenmissbrauch oder Gefährdung der Kinder etc.) nicht durchaus angebracht und wichtig war?
Letztlich geht es hier nur um Meinungen und einige Ratschläge, die Kuhstall beherzigen kann oder nicht...es ist ihr Leben und sie alleine entscheidet was sie tut oder nicht und niemand spricht ihr das Recht auf eigene Entscheidung ab.

Ein Forum hat begrenzte Wirkkraft und kann auch nur eingeschränkt unterstützen und wie die Unterstützung dann aussieht ist dann oft sehr unterschiedlich, weil hier unterschiedliche Menschen da sind mit unterschiedlichen Auffassungen von Unterstützung.
Unterstützung kann auch so aussehen, dass man Kritik erfährt. Das hat absolut nichts mit Fertigmachen oder Angriff zu tun..seltsam dass du da so empfindest und dich so in eine Art Schutzmutterhaltung reinsteigerst.

Imgrunde kritisierst du ja alle anderen hier und machst das Forum runter indem du das sagst:
Von den wenigsten erhält sie Unterstützung und mutmachende Beiträge,

ich denke im Grunde hast du das gemeint: von den wenigsten erhält sie Unterstützung und mutmachende Beiträge in dem Sinne wie du es für richtig hältst?

Zu sehr emotional gestaltete und zu wenig durchdachte Menschlichkeit ist auch nicht immer hilfreich und was bringt es wenn man innerhalb eines threads darüber zu diskutieren anfängt welche Art der Hilfe o.k. oder zulässig ist und welche nicht?
 
Zuletzt bearbeitet:
Quatsch, ich mache nicht das Forum runter, ich kritisiere einige Bemerkungen. Das ist sicher nur meine Ansicht und die kann man gewiss auch anders sehen.

Ich habe nur verfolgt, wie sich Kuhstall hier immens verteidigt und rechtfertigt und mir gedacht, dass das eigentlich nicht der Sinn des Ganzen sein kann, wo sie doch hier Unterstützung und Hilfe sucht. Es ist nicht so verwunderlich, dass sie ihren ganzen anderen Beiträge bereits gelöscht hat...

Ansonsten steht es jedem natürlich frei, so zu viel kritisieren und verurteilen, wie es ihm passt und es den Forenregeln entspricht.
Ich denke aber die Unterhaltung führt an dieser Stelle an Thema vorbei und wird OT. Ähnliche Threads zu eben diesem Punkt gibts ja zuhauf auch im Feedback.



Kuhstall, ich wünsche Dir viel Glück für morgen und hoffe, dass Du Erfolg hast. Hoffentlich berichtest Du dann, wie es gelaufen ist.

Liebe Grüße

Sori
 
stimmt in einigen Punkten hast du Recht, ich habe das mit der Löschung einiger Beiträge (+ threads) auch schon gemerkt...und finde es recht bedenklich wenn jemand so einige Fehler die er gemacht hat und daraufhin erfolgte gerechtfertigte Kritik damit versucht zum Verschwinden zu bringen. Ich denke jeder Mensch macht mal Fehler und sollte dazu stehen und versuchen es künftig besser zu machen und fertig.

Leider kann ein Forum nicht besonders weitreichend helfen und es wäre für eine psychisch kranke Mutter die überfordert ist halt wichtig sich konkrete wirkliche Hilfe zu suchen anstatt zu viel Zeit mit Rechtfertigungen im Internet zu verbringen.

Ich schliesse mich den Erfolgswünschen für morgen an und bin ebenfalls gespannt wie es so gelaufen ist.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, ich suche Hilfe!
Hilfe bei der Psychiaterin, die aber in meinen Augen bis heute nichts unternommen hat.
Hilfe beim JA die bis heute nichts unternommen haben, und es waren Ferien dazwischen.

Wenn eine Mutter mit psychischen Problemen der Tochter zum Psychiater überwiesen wird (und ich gehe mal nicht von mir aus), dann ist es doch in erster Linie die Pflicht des Arztes, dem Kinde zu helfen! Ich kenne wenige Mütter, die ihr Kind in eine psychiatrische Klinik freiwillig einweisen lassen würden. Es wird also die Pflicht des Arztes sein, die Mutter von der Wichtigkeit zu überzeugen, notfalls ohne Einverständnis der Mutter. Tyra, du verlangst, ich solle dort anrufen, mich melden etc. ich soll andere Nerven, bis die was machen?
Habe mit dem JA gesprochen, die wollten sich kümmern, sogar mit meiner Tochter sprechen - ha!
Zum Wohle des Kindes!Ja klar! Gebe meine Existenz auf um meiner Tochter in die Schule zu helfen. Problem gelöst!
Wirklich?
Mit ins Forum schreiben löst man keine Probleme, auch klar, doch mir hilft es immens, mir machen auch keine negativen Beiträge zu schaffen, mit denen muß man ja immer rechnen. Traurig und wütend macht mich, dass man auf dem Standpunkt steht - du bist die Mutter, du hast die Verantwortung, also tu was!
Ich habe mir Hilfe holen wollen von professioneller Seite. Wenn ein Mensch Krebs hat, dann sind die Schritte eines Arztes klar, man geht hin und der Arzt macht etwas zur Hilfe.
Ich gehe hin und nichts passiert! So ist das jetzt.
Ich sehe meine Möglichkeiten als Mutter erschöpft, ich gebe das zu.Von Februar bis Ende März - reicht dieser Zeitraum einer Schulverweigerung nicht um einzugreifen? Man läßt sich zu viel Zeit, noch resigniere ich nicht, die Klinikeinweisung steht ja - aber nicht von der Stelle, von wo sie eigentlich kommen sollte. Und Schuld ist nur die Mutter, kein Vater, keine Schule, kein JA, kein Arzt - eben nur die Mutter!
Ich bin eine schlechte Mutter! Weil ich Hilfe suche.

Nein, ich bin dankbar über jeden Beitrag!
 
Zuletzt bearbeitet:
Kuhstall postete:

Ich bin eine schlechte Mutter! Weil ich Hilfe suche.

Wer behauptet, dass du eine "schlechte Mutter" bist ?

Die Problematik habe ich schon erkannt. Auf der einen Seite
willst du arbeiten gehen und auf der anderen Seite hindert
das Kind dich daran, in dem es zu Hause bleiben will.

Ob die Lösung des Problems ein Klinikaufenthalt sein wird,
möchte ich eher bezweifeln.

Stell dich darauf ein, dass früher oder später nach dem Klinikaufenthalt
die alten Zustände wieder einkehren werden.

Die Lösung des Konflikts liegt höchstwahrscheinlich in der
Erziehung selber. Hier möchtest du bitte mal eine Erziehungsberatungsstelle
aufsuchen, wo nicht Psychologen arbeiten, sondern vor allem Pädagogen,
wie Sozialpädagogen, Heilpädagogen, Diplom-Pädagogen etc.

Herzlichst

Germ
 
Hallo K.,


Musste heute oft an Euch denken.
Wie geht es nun weiter ?
Wird dein Hausarzt die Weiterführung in die Hand nehmen ?



L.G.Karin
 
Zuletzt bearbeitet:
Keine direkte Klinikeinweisung möglich.
Vorweg gesagt, meine Tochter liegt mit einer Hirnhautentzündung in der Kinderklinik, man hat sie schlafen gelegt.

Empfangen wurde ich von einer Ärztin, jung, nett und auch mit Verständnis. Das Gespräch dauerte so ca. 1,5 Stunden, davon die Hälfte in etwa nur das Gespräch mit meiner Tochter.
Sie fragte abwechselnd mich und meine Tochter, sah sich den letzten Krkhs.bericht an.
Erklärte mir dann, dass zu einem Medikamentenentzug die geschilderten Symptome nicht passen, ein Kind verweigert aus psychischen Gründen keine Medikamente (das können nur die Eltern), deshalb wolle sie im Anschluß gleich eine körperliche Untersuchung vornehmen (immer mein Einverständnis vorausgesetzt).
Da sie ja den letzten Bericht hatte, ist sie der Meinung, dass hier irgendwo etwas hängt. Auch die Untersuchungen der Blutwerte, die aller drei Wochen vorgenommen werden sollen, fehlten.Wenn eine Schule das JA anruft und das Fernbleiben eines Kindes vom Unterricht meldet, dann muß seitens des Jugenddienstes sofort gehandelt werden. Psychisch kranke Menschen, und hier ist es noch dazu ein Kind, kommen in der Regel nicht zum Arzt, sondern müssen dazu aufgefordert werden. Das ist den sozialen Diensten bekannt und auch in meinem Wohnbereich gibts keine anderen gesetzlichen Regelungen. Und wenn meine zuständige SB dort zu einem Notfall muß - hallo, sie sind in dem Fall der Notfall und nicht irgendwer anders! Da kann sie sich keine Vertretung für sie suchen!
Die Schule ist verpflichtet, dem Mädchen genau die Unterrichtsmaterialien zur Verfügung zu stellen wie allen anderen auch, mit den Arbeitsbedingungen wie sie das Mädchen selbst schildert ist eine Vier wie eine Eins. So wie die Schule hat auch das JA die Möglichkeit und auch liegt es in deren Verantwortungsbereich, zur finanziellen Unterstützung. Diese Unterstützung ist hier im Einzugsbereich nichts Neues und Gang und Gebe gerade bei dem hohen Ausländeranteil! Die Verpflichtung liegt bei der Behörde, ich habe um Hilfe gebeten, das JA muß sich dann um das Mädchen kümmern.
Aus all den Schilderungen von mir und meiner Tochter sagte sie, dass sie aufgrund dessen keine Berichte anfordern wird sondern Stellungnahmen von der Schule, von der Kinderpsychiaterin (die übrigens keine Ärztin ist, habe ich nicht gewußt) und vom JA. Ihr sind die langen Zeiten auch nicht geheuer.

Meine Tochter wird die vierte Klasse in der Klinik abschließen und die fünfte Klasse auch in der Klinik beginnen. Das Therapieprogramm, über das viele Eltern stolpern, erfolgt aber nur über die angagierte Mitarbeit der Eltern, Therapie also auch der Eltern. Da meine Tochter ihre Klappe auch nicht halten konnte fragte mich die Ärztin nach meinen psychischen Problemen, inwieweit meine Tochter damit betroffen ist und ob ich darüber reden könnte. Kern ist, dass auch meine Tochter meine Probleme verstehen solle und nicht ins Grübeln verfällt oder sich die Schuld an der Erkrankung der Mutter gibt (sie ist auf dem Wege dahin, leider).
Ja,das war ein Schlag ins Gesicht. Die Ärztin machte mir klar: viele Eltern denken, Kind zur Therapie geben und dann kommt das Kind geheilt heraus. Auch nach abgeschlossener Therapie bleibt eine Betreuung durch den psychiatrischen Dienst, wenn gewünscht, bestehen.
Ich bin zu Allem bereit, an einer aktiven Mithilfe will ich mitarbeiten - meine Probleme dem Kind erzählen? kann ich nicht, ob ichs will? weiß ich nicht.
Sie sagte, dass auch hierbei Unterstützung geleistet wird und bevor das Kind einbezogen wird erfolgen Gespräche mit mir allein. Aber das Einverständnis muß unterschrieben werden, sie sagte noch etwas von Therapieerfolg, doch da hat mein Gehirn schon abgeschalten. Wenn Jemand was über mich wissen will, setzt halt die andere Technik ein, da steh ich neben mir.
Meinen Zettel habe ich also gut abgearbeitet, sie hat auch selber draufgeschaut, sie wird heute meinen HA anrufen und ihn davon in Kenntnis setzen, dass nach Heilung des Kindes in etwa 3 Wochen der Klinikaufenthalt geplant ist.
Die dauerhaften Kopfschmerzen und das Ohrensausen, die von meiner Tochter als immer stärker werdenden Rücken- Genickschmerzen angegebenen Symptome brachten die Ärztin zu der vorläufigen Diagnose, die sich bei der Punktion (?) in der Kinderklinik der Stadt leider bewahrheiteten. Um noch mehr Stress auf beiden Seiten zu vermeiden, wurde vereinbart im Moment keine Besuche. Ich gehe arbeiten, kümmere mich um den Jungen, meine Tochter bekommt ein Schlafmittel in geringer Dosis und Anfang nächster Woche sehen wir weiter - ich rufe an (Medikamentenverabreichung über den Tropf mit meiner Einwilligung, dient auch dem Stressabbau beim Kind). Auch die dortigen Kinderärzte bestätigten, dass die Verweigerung jedweder Medikamentennahme durchaus relistisch ist für die Erkrankung Hirnhautentzündung, hervorgerufen durch das Mißempfinden, die Kopfschmerzen. Auch die Verweigerung des Arztbesuches erklärten sie damit.

Eine einzige Frage konnte meine Tochter nicht beantworten: hast du schon deine Tage? he, was? fragte sie zurück. das war die einzigste Stelle, wo wir alle schmunzeln konnten -
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,Du Tapfere! 😉🙂

Es klingt sehr gut.
Du hast es prima hinbekommen und kannst stolz sein auf Dich!

Es ist gut,daß Du Vertrauen hast - ein Kind in ärztlicher Obhut zu lassen,es zeitweise " allein " lassen zu müssen ,damit ihm geholfen wird,
ist RICHTIG schwer.
Diese Situationen kenne ich.

Da ich als Kind/Jugendliche gezielt fehlbehandelt wurde etc.,hatte/habe ich bei mir/den Kindern IMMER ein mulmiges Gefühl.
Da ich später noch krassere kriminelle Auswüchse des fehlenden ärztlichen Ethos durch Zufall überlebte,kann ich mich in Deine Schilderungen (viele weiße Kittel...) reinversetzen.😕🙁😎

Gut,daß Du ein kluges Mädel bist und Dein Verstand funktioniert...Du bekommst die Ängste in den Griff,wenn Du es so angehst.🙂

Es sind zum Glück immer wieder kompetente,verständnisvolle Menschen in diesem Berufsstand. Manchmal muß man sehr lange suchen...

Eine Meningitis wird sehr oft (selbst von "Arzteltern" !) übersehen, Kinder zeigen die klassischen Symptome nicht immer (bei Blinddarmvereiterung ist das auch krass z.B.!) .
Seit ich von tragischen Fällen weiß,teste ich panisch - Reflexe etc.😉

Ich wünsche Deiner Tochter gute Besserung und Dir wünsche ich einen gangbaren Weg ,die vorgeschlagene Problemoffenbarung ggü.Deiner Tochter dezent und für Dich akzeptabel irgendwann hinzubekommen.

Nutz die Zeit und erhol Dich bißchen!

Umarmung von der Micky
 

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