@reisend Das tut mir leid zu hören. Ich war noch nie depressiv, wobei ich natürlich schon mal auch in einem Loch war wegen Liebeskummer, wo auch alles nur schwarz war und man einfach nur irgendwo ruhig sitzen möchte und nichts tun, nichts sagen, am besten nichts fühlen müssen.
Wenn es einem sehr schlecht geht, ist alles zu anstrengend, sogar oft die täglichen Dinge wie Zähneputzen können einem dann schon zuviel sein, so ich ich ab und an hier gelesen habe.
Gut ist dann natürlich immer, dass man dem Partner/der Familie, wenn man nicht alleine lebt, sagt, was man braucht und möchte. Was einem gut tut, wenn man es selbst klar weiß, weil jeder da andere Bedürfnisse hat.
Ich denke, dass wir in unserer westlichen Gesellschaft auch viel gepolt sind, zu funktionieren und zu handeln, etwas machen, tun, verbessern, ändern, an uns arbeiten.... Das ist oft schon im Normalfall anstrengend und wird dann natürlich noch schlimmer, wenn es einem schlecht geht.
Manchmal kann man vielleicht gegensteuern, wenn man merkt, dass man in eine Depriphase abrutscht. vielleicht kleine Auszeiten nehmen, sich verwöhnen, Massage geben lassen, Waldspaziergang, was Leckeres essen, sofern man dazu noch Energie hat. Und manchmal hilft wirklich nur funktionieren, versuchen, jeden Tag rumzukriegen und zu hoffen, dass es eine Phase ist. Und schlimmstenfalls auch sich ein Medikament verschreiben lassen.
Ein User hier empfiehlt häufiger das - ich kenne es nicht, hier mal ein Link. Alles Liebe
@reisend
Was Sie über die Kytta Sedativum Dragees wissen sollten. Licht und Schatten, positive Erfahrungne und einige Kritik. Jetzt lesen!
www.angst-verstehen.de