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ritzen als einzige lösung

mit Religion nicht so viel, aber mit dem was Du persönlich glaubst schon.

Denkst Du jetzt die reale 50 / 50 Chance weg und bist einer von denen die sagen es gibt keinen Schöpfer - die bilden ja das eine fanatische Lager

oder

nicht ? Ist doch klar zu verstehen die Frage - wenn aber für Dich eine eigeschränkte Welt existiert - so eine wie es gibt keinen oder es gibt einen ist Dein Standpunkt für mich fanatisch

siehst Du es realistisch - kann sein - kann nicht sein - weiß ich nicht - bist Du eher Realist, als Fanatiker - logisch oder ?

Da geht es , wie ich schon geschrieben habe um Deinen Standpunkt, wie Du Dich positionierst und das bezogen auf das Leben.

Die Sinnlosigkeit dann beenden - weil Du begriffen hast - sinnlos. Impliziert aber doch das Du es noch nicht begriffen hast - oder ?

Ist also gar nicht so sicher, das das Leben sinnlos ist - oder ? Was ist sicherer - das das Leben einfach so entstanden ist oder das es erschaffen wurde ? Nichts von beidem -Oder ? Wieder ne 50 / 50 Chance .

Definiert man für sich aber das Leben derart negativ - also wenn mir dann klargeworden ist , das es sinnlos ist , dann beende ich es vorzeitig ( kann Dir ja nur klar werden, wenn es denn sinnlos wäre )

Wenn Du aber bei so grundsätzlichen Fragen nicht positioniert bist , wie willst Du dann schlagfertige Argumentation , Kommunikationsgeschick und Menschenkenntnis erwerben, denn die wirst Du brauchen , wenn Du selektieren willst, welche Menschen Dir das Glück nicht neiden .

Weil die reden Dir Dein Glück schlecht - geben Dir das Gefühl Du hättest keines . gehörest nicht dazu - weil sie erkennen, wenn sie Dir vermitteln würden Du gehörst dazu wärest Du glücklich - aber wenn sie das nicht wollen ....
das liegt nahe , wenn Du nicht selektierst vielleicht den Post nochmal lesen langsam und nicht Worte oder Bedeutungen dazu denken, wenn das einzige was Du verstehst, in der Tat ist,

das ich geschrieben habe, Dein Problem hätte etwas mit Religion zu tun, dann hast Du kein Wort verstanden.
 
mit Religion nicht so viel, aber mit dem was Du persönlich glaubst schon.

Denkst Du jetzt die reale 50 / 50 Chance weg und bist einer von denen die sagen es gibt keinen Schöpfer - die bilden ja das eine fanatische Lager

oder

nicht ? Ist doch klar zu verstehen die Frage - wenn aber für Dich eine eigeschränkte Welt existiert - so eine wie es gibt keinen oder es gibt einen ist Dein Standpunkt für mich fanatisch

siehst Du es realistisch - kann sein - kann nicht sein - weiß ich nicht - bist Du eher Realist, als Fanatiker - logisch oder ?

Da geht es , wie ich schon geschrieben habe um Deinen Standpunkt, wie Du Dich positionierst und das bezogen auf das Leben.

Die Sinnlosigkeit dann beenden - weil Du begriffen hast - sinnlos. Impliziert aber doch das Du es noch nicht begriffen hast - oder ?

Ist also gar nicht so sicher, das das Leben sinnlos ist - oder ? Was ist sicherer - das das Leben einfach so entstanden ist oder das es erschaffen wurde ? Nichts von beidem -Oder ? Wieder ne 50 / 50 Chance .

Definiert man für sich aber das Leben derart negativ - also wenn mir dann klargeworden ist , das es sinnlos ist , dann beende ich es vorzeitig ( kann Dir ja nur klar werden, wenn es denn sinnlos wäre )

Wenn Du aber bei so grundsätzlichen Fragen nicht positioniert bist , wie willst Du dann schlagfertige Argumentation , Kommunikationsgeschick und Menschenkenntnis erwerben, denn die wirst Du brauchen , wenn Du selektieren willst, welche Menschen Dir das Glück nicht neiden .

Weil die reden Dir Dein Glück schlecht - geben Dir das Gefühl Du hättest keines . gehörest nicht dazu - weil sie erkennen, wenn sie Dir vermitteln würden Du gehörst dazu wärest Du glücklich - aber wenn sie das nicht wollen ....
das liegt nahe , wenn Du nicht selektierst vielleicht den Post nochmal lesen langsam und nicht Worte oder Bedeutungen dazu denken, wenn das einzige was Du verstehst, in der Tat ist,

das ich geschrieben habe, Dein Problem hätte etwas mit Religion zu tun, dann hast Du kein Wort verstanden.

ich weiß immer noch nicht, worauf du hinaus willst.
ich bin agnostischer asthetist. beantwortet das deine frage? ich glaube nicht, dass es einen "schöpfer" oder gott oder sonst einen mysthischen ursprung gibt. gleichzeitig bin ich der ansicht, dass es an meinem leben rein gar nichts ändern würde, wenn ich jetzt feststellen würde, dass meine einschätzung diesbezüglich falsch gewesen sein sollte.
ob mein leben einen sinn hat, ist doch nicht davon abhängig, auf welche art es entstanden ist.
 
Es kann sein, dass deine Gehirnchemie bereits so sehr durcheinander ist, dass die normalen Konzepte ("tue etwas woran du Freude hast") bei dir nicht mehr funktionieren.

Es kann außerdem sein, dass man dein Gehirn mit Medikamenten erstmal therapiereif "schießen" muss, damit das funktionieren kann.

Ich habe selber nie geritzt, aber das Konzept und die Motivation dahinter verstehe ich, glaube ich jedenfalls, sehr gut und ich glaube dir, dass das für dich ein Weg ist um damit umzugehen. Es ist nur kein besonders guter Weg und es gibt Ersatzwege dafür, so dass du das Ritzen nicht länger brauchst. Du kennst das bis jetzt nicht anders, aber das gibt es.

Ich würde dir empfehlen:
1.) Ab zum Psychiater und Medikamente (Anti-Depressiva) verschreiben lassen. Erzähle ihm das genau so wie du hier geschrieben hast.
2.) Therapieplatz suchen. Therapeuten anrufen, auf Warteliste setzen lassen. Beginne damit so wie bei 1.) gleich morgen, auch wenn du wahrscheinlich nicht so schnell Erfolg haben wirst.

Dir kann sicherlich geholfen werden, aber du alleine wirst es aller Voraussicht nach nicht schaffen.
Vieles was du schreibst kenne ich selbst aus eigener Erfahrung und deshalb kann ich eindeutig sagen, es ist möglich das in den Griff zu bekommen.

helfen antidepressiva wirklich? sie müssen wohl eine wirkung haben, sonst würden sie nicht verschrieben werden. aber ich kann mir nicht vorstellen, wie das genau funktioniert.
wenn das nicht zu persönlich sein sollte, könntest du vielleicht mal berichten, was antidepressiva bei dir bewirkt haben? ich nehme aufgrund deiner empfehlungen an, dass du welche genommen hast.
 
Also der Agnostizismus beinhaltet das der Vertreter des Agnostizismus davon überzeugt ist , das sich philosophische Fragen nicht klären lassen - sprich für ihn ist es offen ob es einen Schöpfer gibt oder nicht .
der Atheist verneint die Existenz eines Schöpfers , ist zumindest so in der deutschen Sprache definiert .

Du schreibst Du bist ein agnostischer Atheist , der existiert für mich nicht , weil wie ist der definiert , das eine schließt schließlich das andere aus - verstehst Du jetzt das Problem Deines Standpunktes ?

Du schreibst für mich sowas wie Wasser ist trocken ...das geht aber nicht , es ist bekanntlich nass.
 
Also der Agnostizismus beinhaltet das der Vertreter des Agnostizismus davon überzeugt ist , das sich philosophische Fragen nicht klären lassen - sprich für ihn ist es offen ob es einen Schöpfer gibt oder nicht .
der Atheist verneint die Existenz eines Schöpfers , ist zumindest so in der deutschen Sprache definiert .

Du schreibst Du bist ein agnostischer Atheist , der existiert für mich nicht , weil wie ist der definiert , das eine schließt schließlich das andere aus - verstehst Du jetzt das Problem Deines Standpunktes ?

Du schreibst für mich sowas wie Wasser ist trocken ...das geht aber nicht , es ist bekanntlich nass.
zitat wikipedia:

Unter den nicht-theistischen Agnostikern findet man zweierlei Einstellungen zum Atheismus:

[...]
  • Die Synthese von Agnostizismus und (schwachem) Atheismus. Sie wird, je nach Sichtweise, als agnostischer Atheismus oder als atheistischer Agnostizismus bezeichnet – über die Rangfolge der Konzepte herrscht Uneinigkeit. Bei dieser Position wird die Ansicht vertreten, dass die Existenz eines Gottes zwar unbekannt ist, jedoch auf Grundlage von Ockhams Rasiermesser die Nicht-Existenz plausibler sei.[5]

heißt kurz gesagt, ich glaube nicht daran, behaupte aber nicht, die nicht-existenz beweisen zu können.
so oder so wäre es für mein leben irrelevant.
wenn jetzt plötzlich ein unumstößlicher beweis für die existenz gottes auftauchen würde, würde ich mit den schultern zucken, sagen, dass meine einschätzung dann wohl falsch war, und so weiterleben wir bisher. ich weiß nicht, was das ändern sollte.
 
Ok , jetzt wird das für mich klarer, dann kannst Du natürlich nicht die Hoffnung aus dem Glauben schöpfen, denn da ist ja keiner der sie erfüllt oder es soll , obwohl es eine 50 / 50 Sache ist plausibler sein das die einen 50 % zutreffen , also nur ein vorsichtiges Wegdenken der Realität , sozusagen.

Woran orientierst Du Dich , also ich seh das ja so , wenn ein Mensch sagt , ich lebe nach den zehn Geboten , dann kann ich ja nachgucken was sind die und mir eine Vorstellung machen, wie der Mensch so lebt , was er erfährt etc. ist natürlich ein ganz anderer Standpunkt als jemand der Hindu ist oder Buddhist oder Islamist.
Ich denke nicht das unbedingt die Religionsrichtung wichtig ist , aber ich sehe das Glaubensbekenntnis als sehr wichtig an .

Beispiel - jemand der an einen Gott glaubt , ist ja da mit dem sozusagen im Gespräch , wenn er betet.
Da habe ich es schon erlebt - noch nicht gebetet - Laune mies.
Dann gebetet - Laune besser , ich will jetzt auch garnicht auf Religion hinaus , sondern auf die Möglichkeiten Freunde zu empfinden.
Oder andere Religion , noch kein Opfer dargebracht ( Räucherstäbchen Reis etc. )- Zukunftsaussichten schlecht, dann Besuch im Tempel Opfer dargebracht - Laune besser , weil Zukunftsaussichten positiv .

Kannst Du sicher nachvollziehen , die Psychologie spricht soviel ich weiß von sowas wie Lebenshilfe der Mensch stützt sich für das Empfinden von guter Laune auf so etwas wie Glauben .
Er sucht sogar das Zwiegespräch - Gebet - Opfergaben etc.

Das wiederum ist als fester alltäglicher Bestandteil des Lebens zu betrachten, also jeden Tag etwas Hoffnung für ein sinnvolles Leben und Lebensmut - Lebensfreude , Lebensglück aus dem Glauben geschöpft - könnte ja ein Placeboeffekt sein, wirkt aber ja .

Manche Menschen verschreiben sich auch einer Sache oder tun so , Greta hats mit der Erderwärmung und Ulli die Alltagshexe verkauft magische Steine im Glauben sie täte was gutes was richtiges .

Etwas was der eigenen Moral entspricht . Das was der Mensch dann erfährt ist so ein Gefühl wie Einklang mit sich selbst , da meldet sich dann kein Gewissen, so nach dem Motto Du hast was falsch gemacht oder was vergessen , sondern die Rückfrage ans Gewissen wird positiv beantwortet- ne ist alles ok - Du kannst und darfst Dich freuen Du hast alles richtig gemacht .

Jetzt stell ich mir natürlich vor , Du mit Deinem Glaubensbekenntnis kannst das gar nicht empfinden.
Du bist keinem Gott gegenüber verantwortlich, kannst weder den Placeboeffekt nutzen, noch kannst Du das Gefühl empfinden Du hättest was im Sinne dessen getan, der das Leben das Du lebst erschaffen hat und damit auch der Besitzer dessen ist.

Da frage ich mich natürlich - weil ich kann mir das nur ganz schwer vorstellen, woher nimmst denn Du dann diese alltägliche Hoffnung für den Lebensmut , die Lebensfreude , den Lebenssinn ???

Fühlst Du Dich da nicht ziemlich alleine ? Ist vielleicht das Anschlußsuchen darin begründet ?
Wie empfindet man wenn man Du ist ?

Ständige und permanente Hoffnungslosigkeit , weil die ganzen sinnlosen Ungerechtigkeiten und gewollten Missstände im Grunde bis zum Himmelstinken ?
Und von nirgendwo her die Möglichkeit zur Rettung ....stelle ich mir persönlich grade ziemlich bedrückend vor , so als tagesbegleitendes Gedankenkostüm ... eher destruktiv , deprimierend, Druck erzeugend, beschwerend,
da aber Du ja auch nur ein Mensch bist wie jeder andere funktionierst ja genauso, bleibt Dir die Möglichkeit zur Freude versagt, da muß ja dann logischerweise ne andere her ...Freude ist ja lebenswichtig . Ohne Freude - macht das Leben sicherlich keinen Spaß .

Könnte ja sein, das Du jetzt sagst - nee bei mir ist die Natur das, woraus ich die Freude nehme , da tanke ich meinen Akku auf , da fühle -oder glaube ich an Verbundenheit- machen ja viele die gehen dann raus in die Natur und zack gute Laune .

Was tust denn Du für die Freude in Deinem Leben - oder anders gefragt wenn Du mit Dir alleine nicht glücklich bist - wie willst Du es dann mit anderen sein ?
 
helfen antidepressiva wirklich? sie müssen wohl eine wirkung haben, sonst würden sie nicht verschrieben werden. aber ich kann mir nicht vorstellen, wie das genau funktioniert.
wenn das nicht zu persönlich sein sollte, könntest du vielleicht mal berichten, was antidepressiva bei dir bewirkt haben? ich nehme aufgrund deiner empfehlungen an, dass du welche genommen hast.

man fühlt sich einfach besser;
je nachdem, wegen was man die nimmt. Beispielsweise grübelt man nicht mehr so viel, sondern kann sich auch mal durch Musik ablenken lassen,
oder hat allgemein mehr Energie, weil man nicht mehr so im Kopf gefangen ist. Das wichtigste ist aber, dass man empfänglich für die anderen Maßnahmen wird, also z.B. Gesprächs- oder Verhaltenstherapie. Ohne die Medis schafft man das irgendwie nicht, was man vom Verstand her weiß.
Man ist auf die Medis ja auch nicht verhaftet, wenn sie nichts bringen, oder falsch,
kann man sie ja wieder absetzen.
Die klassische Trias bei psychologischen Einschränkungen sind halt
Medis
Verhaltens- und
Gesprächstherapie.
 

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