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Rauchstop. Aber wie?

Rauchstop? Bewusstsein für die möglichen gesundheitlichen Auswirkungen des Rauchens stärken? Sich versuchen vorzustellen wie es ist wenn dies und das körperlich passieren sollte und dann ein nein innerlich setzen?
 
Ich habe mir die Dinger auf den Hintern geklebt. Jeden Tag die Backe gewechselt. Da hat nichts mehr weh getan. 😎
Na ja...
nachdem mir der Apotheker erklärte, daß nach dem Pflaster der psychisch/körperliche Entzug kommt, war mir klar, daß das auch ohne Pflaster geht.
Weshalb die blöden Schmerzen aushalten.

Pflaster weg und nie wieder getaucht 👍🙋🏻
 
Ich habe 2 x aufgehört mit Nikotinpflastern.
Das 1. Mal habe ich mich genau an die Empfehlung gehalten. 4 Wochen stärkste Dosis, danach mittlere Dosis und später kleine Dosis. Das Risiko wieder anzufangen wäre mir zu groß gewesen. Preis Pflaster + Preis Kippen hielten sich in etwa die Waage. Meine Rauchfreiheit ging 2 oder 5 Jahre, so genau weiß ich es nicht mehr. Irgendwann habe ich eine probiert.....und noch eine......und noch eine und ganz viele. 🙂

Beim 2. Mal bin ich auf Reha gegangen - nicht wegen des geplanten Rauchstops. Dort habe ich am 1. Tag alle Kippen aufgeraucht und dann hatte ich keine mehr. Reha-Klinik lag etwas außerhalb, keine Geschäfte in der Nähe. Einen Automaten hätte es gegeben, aber den habe ich gemieden. Wieder wollte ich verfahren wie beim 1. Mal. Jeden Tag ein Pflaster. Leider sind die Dinger im Schwimmbad immer abgegangen. Dann habe ich irgendwann bemerkt, dass es auch ohne geht und ich habe nichts mehr aufgeklebt. Hat geklappt. Aktuell mehr als 8 Jahre rauchfrei. Eben ist eine Frau mit mir aus der Bahn ausgestiegen und hat sich eine angesteckt. Dann fing sie an zu husten, das war widerlich. Dabei habe ich mich früher nicht anders angehört.
 
Ich gratuliere allen ehemaligen Rauchern, die es ohne Hilfsmittel geschafft haben. Respekt.
Dazu gehöre ich nicht.
Ich darf sicher hier keine Medikamentennamen nennen, diese gibt es aber. Wer davor nicht zurückschreckt, googlen 😊
Habe Jahrzehnte geraucht und die tägliche Menge wurde immer mehr. Hab dann meinen Lungenfacharzt nach Hilfsmitteln gefragt und er empfahl mir die pflanzliche Variante aus der Apotheke unseres östlichen Landesnachbarn (kann man wohl auch schon im Netz bestellen (grüne Schachtel).
Bei uns gibt es ein Medi, welches dem anderen wohl chemisch nachgebaut/ähnlich sein soll, aber deutlich teurer.
Zwei vorherige Versuche klappten bei mir nicht, die körperlichen Beschwerden schaffte ich nicht durchzuhalten und genau dort wird angesetzt.
Hatte Schlafschwierigkeiten während der Einnahme.
Ich hoffe sehr, dass ich jetzt nicht gegen irgendwas verstoßen habe und entschuldige mich, falls doch.
Ich habe nichts davon, diese Info zu geben, wundere mich nur schon lange, weshalb das nicht verbreiteter ist.
Viel Erfolg Allen auf welchem Weg auch immer wünscht
Scholl
 
Für mich war der radikale Rauchstopp keine Lösung, stattdessen hat mir der Weg über die E-Zigarette geholfen.

Erst habe ich Liquids mit Nikotin genutzt. Ich empfand das anfangs trotzdem als sehr unbefriedigend gegenüber einer Zigarette und habe dadurch zunächst deutlich mehr rauchen müssen, es pendelte sich allerdings nach einiger Zeit ein.

Ich habe dann schließlich auf nikotinfreie Liquids gewechselt. Die Handlung bleibt, aber das Suchtmittel wird ausgeschlichen - das war für mich der entscheidende Trick.

Irgendwann fiel mir die E-Zigarette runter und ging zu Bruch... ich hatte keine Lust mir eine neue zu kaufen und so habe ich dann komplett aufgehört 😄
Der letzte Schritt klingt banal, aber da kein Suchtmittel mehr im Spiel war, fiel mir das so viel leichter.
Ich rauche nun schon seit ein paar Jahren nicht mehr.
 
Was ich nicht verstehe - wenn einer rauchen will - kann er doch rauchen

Wen einer nicht rauchen will, kann er doch aufhören.

Mein Urgroßvater hat das so erklärt. Jeder sitzt auf seiner ganz persönlichen Insel des Lebens ganz allein. So als wäre er auf einer einsamen Insel.
Jeder entscheidet solche Dinge für sich ganz allein.
Wenn DU auf einer einsamen Insel bist und Zigaretten hast , aber nicht rauchen willst - warum rauchst Du sie dann ?

Aus diversen Gründen (viele darf ich ja nicht näher erläutern) und allgemein einfach einem blöden Gefühl und Geschmack nach der Suchtbefriedigung - bin inzwischen dazu übergegangen mir danach immer den Mund und Rachen auszuspülen - bräuchte ich mal eine gute Anregung für eine, ich nenne es mal Ersatzhandlung.
Weil keine Ersatzhandlung da ist ?

Sicher nicht - sondern Du rauchst sie in meinen Augen , weil Du sie rauchen willst.
So lange Du aber nicht selbst so ehrlich zu Dir bist , dass Du Dir klar machen kannst warum Du rauchst, wirst Du nicht aufhören, sondern die Sucht verlagern.

Du brauchst also für die Ersatzhandlung Rauchen ( denn eine Genußhandlung scheint es bei Dir nicht zu sein ) eine weitere Ersatzhandlung ?

Das Mund ausspülen und Zähne putzen und in Forenscheiben und darüber reden ist nicht Ersatzhandlung genug ?

Immer wenn Menschen so viele Ersatzhandlungen über und unter Ersatzhandlungen schachteln, vergessen sie sich oft selbst und sind zu hart zu sich selbst, es anderen gerecht machen zu wollen, Anerkennung zu finden , Ausweichmöglichkeiten zu suchen , gehört zu Alltag.
Eigentlich bist Du in einen Augen zu intelligent um so Weltverbunden zu sein, also ist es Deine Wahl.

Ich denke Du brauchst dann für die Ersatzhandlung der Ersatzhandlung wieder ne neue - Du ahnst es schon - Ersatzhandlung.

Ich hab da mal ne ganz blöde Frage - wäre es nicht einfacher - einfach nicht zu rauchen.
Weder Pflaster noch sonst was ?
Sondern - Wille

" Ich rauche nicht mehr " basta.
 
Der "Wille" alleine genügt nicht,um wieder auf zu hören,sollte man die Gründe verstehen wollen,warum man überhaupt damit erst angefangen hat.
Dann kann man dem ganzen auch entsagen,ohne Hilfsmittel,usw.
Das ist dann tatsächlich einfach und wenn man an Nebenwirkungen glaubt,dann stellen sich diese auch ein.
Glaubte nicht an Nebenwirkungen und es stellten sich auch keine ein,das einzigste was da gewesen ist,war eine leichte Müdigkeit,aber das war es auch schon gewesen.
 

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